1. Oktober 2022
    VdK-ZEITUNG

    Volkstrauertag 2022

    Der Volkstrauertag ist ein Tag des stillen Gedenkens an alle Opfer von Krieg und Gewalt und zugleich ein Tag der Besinnung, wie wir heute auf Krieg, Gewalt und Terror reagieren, was wir heute für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit bei uns und in der Welt tun können.

    Dieser Tag ist zugleich ein Tag der Trauer. Wir trauern um die Opfer von Gewalt und Krieg überall auf der Welt, um Frauen, Männer und Kinder, die ihr Leben verloren haben oder deren Leben der Krieg überschattet hat. Denn Krieg bedeutet neben Tod auch vielfach Hunger, Leid und Not. Krieg kennt keine Gewinner, sondern nur Verlierer.

    Alleine die Kriege des 20. Jahrhunderts haben Millionen von Opfern gefordert. Städte und Dörfer lagen in Trümmern. Hinzu kommen Millionen Menschen, die verwundet, verstümmelt, entsetzlich entstellt wurden. Unsere Vorstellungskraft versagt, muss versagen angesichts der monströsen Opferzahlen.

    Wir gedenken den Menschen, die wegen ihres Glaubens, ihrer Abstammung, ihrer Sexualität oder ihrer politischen Gesinnung damals und heute zu Opfern wurden. Insbesondere gedenken wir den Menschen die wegen ihrer Behinderung als „unwertes Leben“ bezeichnet, verfolgt, diskriminiert und getötet wurden.

    Glücklicherweise durften wir in den letzten über 75 Jahren die längste Friedensperiode in der europäischen Geschichte erleben. Diese Errungenschaft müssen wir uns immer wieder bewusstmachen und gerade in den Zeiten bewahren, in denen es wieder Krieg in Europa gibt.

    Auch wenn wir in Europa seit Jahrzehnten im Frieden leben, führen uns nicht zuletzt die vielen Bilder und täglichen Nachrichten über den brutalen Angriff von Russland auf die Ukraine, die Mobilmachung von 300.000 Reservisten in Russland für diesen mörderischen Krieg und die Androhung vom Einsatz von Atomwaffen schmerzlich vor Augen, wie nah und dringlich die Friedensaufgabe tatsächlich ist.

    Nie hätten wir gedacht, dass die Zeiten des Kalten Krieges mit einem atomaren Säbelrasseln, welches die Welt in den Untergang reißen könnte, wieder Alltag wird.

    In diesem Jahr gedenken wir daher im Besonderen an die Kriegstoten und ihre Angehörigen in der Ukraine: der vielen in den vergangenen Monaten gefallenen Soldaten und getöteten Zivilisten. Allein der Krieg in der Ukraine hat schon mehr als 5.000 ukrainische Zivilisten, darunter mindestens 375 Kinder das Leben gekostet. Zudem wurden bereits über 8.400 Zivilisten, darunter 647 Kinder, verletzt. Mehr als vier Millionen Frauen und Kinder sind geflüchtet, davon alleine eine Million nach Deutschland. Diese Frauen und Kinder wurden zu Flüchtlingen, Kriegswitwen und Waisen.

    Die Bilder von zerstörten Krankenhäuser, Kindergärten und Flüchtlingskonvois unter gezieltem russischen Beschuss, geplünderte und zerstörte Städte und grausame Massaker an unschuldigen Zivilisten sind verängstigend.

    Beratungsfall des Monats

    Mann im Wohnzimmer mit Krücken und Halskrause
    © iStock

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    Britta Bühler
    Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.
    Telefon: 0711 619 56-53
    E-Mail: b.buehler@vdk.de

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