1. April 2022
    VdK-ZEITUNG

    Fritz Schweikart (†) war auch in 2021 ganz vorne

    Bestürzung über plötzlichen Tod des Mitgliederwerber-Siegers

    Die schriftliche Gratulation des Landesverbands zum Gewinn des Rankings im Jahr 2021 hat Fritz Schweikart wohl nicht mehr erreicht: Der Mitgliederwerber-Sieger der letzten Jahre und vielseitige VdK-Vorstandsmann aus Lahr und starb völlig überraschend Mitte Februar. Mit Bestürzung und großer Traurigkeit reagierten Weggefährten und Mitstreiter aus Ehren- und Hauptamt.

    Fritz Schweikart in seinem Büro
    Fritz Schweikart (†) – der Sozialverband VdK war sein Leben. | © VdK

    Im Raum Lahr galt Fritz Schweikart als Institution. Sage und schreibe 159 Menschen konnte er 2021 zum VdK-Beitritt bewegen – und dies trotz Corona-Pandemie und dem Wegfall vieler VdK-Veranstaltungen. Zum großen Erfolg seiner Mitgliederwerbearbeit trug sicher bei, dass Schweikart nicht nur ein kompetenter Berater und vielseitiger Experte war, sondern auch ein geduldiger Zuhörer. Dazu zeigte Präsenz wie kein anderer.

    Täglich außer sonntags – und dies seit weit über einem Jahrzehnt – war Fritz Schweikart für ratsuchende Menschen in seinem VdK-Büro erreichbar. Noch im vergangenen Jahr hatte er im Gespräch mit der Redaktion betont: „Die Sorgen und Nöte haben durch die Corona-Pandemie noch zugenommen.“ Mit Maske stand Schweikart bereit und half – ganz egal ob es nun um die Beantragung der Erwerbsminderungsrente oder die Feststellung des Grades der Behinderung oder des Pflegegrades ging. Und dies direkt bis zu seinem plötzlichen Tod.

    Kreischefs Winfried Höhmann, Ingrid Benda und Reinhold Gsell gut platziert

    Winfried Höhmann
    Winfried Höhmann: Dank engagierter Arbeit fanden besonders viele Menschen zum VdK. | © VdK

    Auch beim Kreisverband Emmendingen, dessen Geschicke seit Langem von Winfried Höhmann gelenkt werden, führte die gute und kontinuierliche Beratungsarbeit zum Mitgliederanstieg. Höhmann und sein Team, zu dem auch die Berater Siegfried Baar und Rainer Schieble gehören, konnten 71 Menschen für den Sozialverband VdK gewinnen. So sind im Landkreis Emmendingen mit seinen rund 165 000 Einwohnern mehr als 7.000 Menschen im VdK. „Auf diese hohe Zahl bin ich stolz. Der VdK zählt somit zu den größten Vereinen im Landkreis Emmendingen“, bekräftigte Kreischef Höhmann gegenüber der Redaktion und betonte mit Blick auf die Pandemie: „Wir haben die beliebten Beratungsangebote in bewährter Form beibehalten.“ Er verwies auch auf seine Sprechstunden in Herbolzheim und Kenzingen und hob hervor, dass bei Bedarf noch Beratungsangebote in einzelnen Ortsverbänden erfolgen.

    Gegenüber der VdK-Zeitung lenkte Winfried Höhmann den Blick zugleich auf einen weiteren Beitrittsgrund: „Ich habe festgestellt, dass viele Neumitglieder in den Beratungsgesprächen auch auf der Suche nach Möglichkeiten waren, in eine Verbandsgemeinschaft aufgenommen zu werden. Man wollte, so mein Eindruck, heraus aus der coronabedingten Isolation und sich einer funktionierenden Gemeinschaft anschließen.“ In diesem Zusammenhang verwies der 67-Jährige auf die geselligen und informativen Angebote, die zahlreiche seiner Ortsverbände in 2021 wieder hochgefahren hatten. Sogar Reisen, beispielsweise zur Mecklenburgischen Seenplatte und ins Ruhrgebiet, wurden angeboten.

    Pforzheim erneut gut platziert

    Eine feste Größe in Sachen Mitgliedergewinnung ist seit Langem der Kreisverband Pforzheim. Während man früher unter der Führung von Werner Kling (†) erfolgreich war, setzt man seit mehr als einem Jahrzehnt diese für den Erhalt und die Stärke des Verbands so wichtige Arbeit mit Ingrid Benda an der Spitze fort. Die mittlerweile 79-Jährige und ihr Team konnten erneut mit ihrer kompetenten und engagierten Beratungsarbeit punkten.

    Sofern die Pandemie es erforderlich machte, wurden Ratsuchende aus dem gut organisierten Homeoffice heraus betreut. „Die Menschen sind weiterhin sehr dankbar für diesen Service“, betonte Benda gegenüber der VdK-Zeitung und ergänzte: „Wir sind sehr gelobt worden, weil trotz Corona alles reibungslos gelaufen ist.“ 67 Neue entschieden sich im zweiten Corona-Jahr zum Beitritt. Eine wichtige Rolle spielte wiederum die Kreisverbandssekretärin Ruth Hotz, eine Expertin in Sachen Schwerbehindertenausweis. Sie leistete erneut wertvolle Hilfe beim Ausfüllen speziell dieser Anträge.

    Kreisverband Bruchsal erfolgreich

    Reinhold Gsell
    Reinhold Gsell und Team verfehlten „Bronze“ denkbar knapp. | © privat

    Ganz knapp verfehlten Reinhold Gsell und seine Mannschaft vom Kreisverband Bruchsal den dritten Platz. Sie konnten 66 Personen für den Sozialverband VdK gewinnen. Auch für den Kreisvorsitzenden Gsell sind regelmäßige Sprechstunden das „A“ und „O“. So könne man viele Ratsuchende erreichen und direkt vom VdK-Angebot überzeugen. „Gerade dank unserer guten Beratungsarbeit werden die Menschen, die hilfesuchend unsere Sprechstunden aufsuchen, nicht nur zum VdK-Beitritt bewegt, sondern sie bleiben auch in unserem Sozialverband“, ist Reinhold Gsell überzeugt.

    Er lobte seine Mitstreiter Evelyn Seidel-Schumann und Reinhold Link, die dafür sorgen, dass die Geschäftsstelle in Ubstadt-Weiher permanent jeden Vormittag erreichbar ist. „Sie sind Garant für hervorragende Beratungen, was sich in der Zufriedenheit der Mitglieder wiederspiegelt und von diesen positiv weitervermittelt wird. Ich selbst ergänze das Team durch mehrmalige wöchentliche Beraterpräsenz in der Geschäftsstelle und durch beinahe tägliche aufsuchende Beratung bei den Mitgliedern zu Hause“, sagte Gsell der Redaktion.

    Schlagworte Solidargemeinschaft | Mitgliederwerbung | Ehrenamt

    Beratungsfall des Monats

    Mann im Wohnzimmer mit Krücken und Halskrause
    © iStock

    In jeder Ausgabe der VdK-Zeitung veröffentlichen wir einen Beratungsfall der VdK-Patientenberatung. Lesen Sie hier, was die Anrufenden bewegt.

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    Britta Bühler
    Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.
    Telefon: 0711 619 56-53
    E-Mail: b.buehler@vdk.de

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