1. Dezember 2021
    VdK-ZEITUNG

    Welche Zukunft hat das Alter?

    35. Landesseniorentag diesmal in hybrider Form

    In hybrider Form fand im Herbst der 35. Landesseniorentag in Göppingen statt: Motto im Jahr 2021: „Senioren heute – von aktivem Alter(n), Generationengerechtigkeit und Pflege". Während viele Stadt- und Kreisseniorenräte mit ihren Gästen die Veranstaltung an heimischen (PC-)Bildschirmen verfolgten, wurde die Hauptveranstaltung aus der Stadthalle Göppingen übertragen.

    Professor Dr. Eckart Hammer am Rednerpult
    Seit dem Frühjahr 2021 an der LSR-Spitze: Professor Dr. Eckart Hammer. | © Reinhard Kopp

    Hauptredner war der bekannte Zukunftsforscher Professor Dr. Horst Opaschowski, der allerdings ebenfalls online zugeschaltet wurde. In seinem Vortrag „Vision 2030 – Was uns zusammenhält: Die neue Solidarität der Generationen", betonte Opaschowski, dass er unter diesem Thema die Zukunft nicht vorhersagen wolle. Vielmehr gelte es, darauf vorbereitet zu sein.

    Weiter wies er darauf hin, dass die Jugendlichen optimistischer in die Zukunft blicken würden, als allgemein angenommen. Der renommierte Wissenschaftler zeichnete ein optimistisches Bild vom Älterwerden, von den dazugehörenden Chancen und vom wichtigen Beitrag der Älteren für einen guten gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sein bemerkenswerter Schlusssatz des Vortrags: „Du allein kannst es, aber du kannst es nicht allein.“

    In der anschließenden Diskussion zwischen dem baden-württembergischen Sozialminister Manfred „Manne“ Lucha und dem Gerontologen Professor Dr. Thomas Klie, moderiert von der SWR-Journalistin Silke Gmeiner, ging es um das Motto des 35. Landesseniorentags. Beide Sozialexperten waren sich einig, dass die Frage, wie Menschen altern, auch eine Frage der Bildung und des Einkommens sei. Beim Thema, ob es richtig war, die Heime während der Corona-Lockdowns so rigoros zu schließen, wies Minister Lucha darauf hin, dass man so Leben gerettet habe. Professor Klie forderte, jetzt daraus die richtigen Schlüsse für zukünftiges Verhalten zu ziehen.

    Die Gesprächspartner waren sich einig, dass der demografische Wandel alle politischen Ebenen brauche, um ein würdiges Altern zu ermöglichen. Im Bereich Pflege bescheinigte Jurist Klie dem Land Baden-Württemberg ein hohes Maß an Anstrengung. Zudem lobte er den Sozialminister für dessen bereits in die Wege geleiteten Maßnahmen. Dennoch bleibe in Zukunft viel zu tun, so beide unisono. Gerade das bürgerschaftliche Engagement und das Füreinander einstehen und Aufeinander achten werde eine zukunftsweisende Aufgabe.

    In einigen Kommunen ging es im Anschluss weiter mit Veranstaltungen vor Ort – unter Leitung der jeweiligen Stadt- beziehungsweise Kreisseniorenräte.

    VdK-Info

    Der Landesseniorenrat (LSR) Baden-Württemberg e.V., gegründet 1974, ist ein unabhängiger und überparteilicher Zusammenschluss von Kreis- und Stadtseniorenräten, von Seniorenverbänden und von Landesorganisationen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit tätig sind, darunter der VdK Baden-Württemberg. Aufgabe des Dachverbands ist die Vertretung der Interessen älterer Menschen gegenüber Politik und Verbänden mit dem Ziel, die vielen Facetten des Alters in der Öffentlichkeit zu verankern. Dabei geht es um gesellschaftliche Teilhabe, um Selbstbestimmung und um die Sicherheit der fast drei Millionen Menschen im Alter 60 plus im Südwesten.

    Von VdK-Seite engagieren sich unter anderem Landesvize Werner Raab, der frühere Freiburger Kreischef Dieter Lösch oder auch die frühere Karlsruher Kreisverbandsvorstandsfrau Angelika Landrieux im LSR.

    Schlagworte Landesseniorenrat | Landesseniorentag

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    Mann im Wohnzimmer mit Krücken und Halskrause
    © iStock

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    Britta Bühler
    Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.
    Telefon: 0711 619 56-53
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