1. Juli 2021
    VdK-ZEITUNG

    „Holt Euch schon jetzt die Anregungen beim Ehrenamtscafé!“

    Nicole Markgraf sprach mit Vorstand Zimmermann über seine EAC-Erfahrungen

    Seit 2018 organisiert der Bezirksverband Nordbaden sogenannte Ehrenamtscafés (EAC) im Rahmen seines Ehrenamtsmanagements (EAM), um Mitglieder für die ehrenamtliche VdK-Arbeit gewinnen und bereits Interessierte gezielter informieren zu können. Die dabei erlangten Erfolge können sich sehen lassen. Längst hat man die Projektphase abgeschlossen und ist zum EAM-Regelbetrieb übergangen. In den anderen Bezirksverbänden wird das Ehrenamtsmanagement im Herbst 2021 eingeführt. Nordbadens VdK-Marketingreferentin Nicole Markgraf, die das EAM damals federführend mit dem Ehrenamtlichen Tino Besekow entwickelt hat, sprach mit Jörg Zimmermann, dem Ortsvorsitzenden von Adelsheim/Sennfeld, der noch vor der Coronazeit an einem Ehrenamtscafé in Heidelberg teilnahm.

    Referentin Nicole Markgraf und Ehrenamtler Tino Besekow hier bei einem EAC im Jahr 2019 in Heidelberg. | © VdK

    Nicole Markgraf: Was fanden Sie gut am EAC? Inwiefern hat Ihnen die EAC-Teilnahme geholfen?

    Jörg Zimmermann: Ich fand es hilfreich, dass die Marketing-Abteilung zunächst verschiedene Themengebiete angeschnitten hat und dann die Möglichkeit zur offenen Diskussion bestand. Gut war auch, dass man sich mit anderen Teilnehmern austauschen konnte, denn nach der ‚großen Runde‘ waren Workshops zu einzelnen Themen angesagt. Da berichteten Teilnehmer unter anderem von ihren Erfahrungen bei der Organisation von örtlichen Veranstaltungen, Gewinnspielen und Aktionen. Da wurde deutlich: Sind die Besucher erst mal da, kann man mit ihnen das direkte Gespräch suchen und sie auf die VdK-Arbeit aufmerksam machen. Weiter wurden verschiedene Werbeaktionen wie Direktmailings, Veröffentlichungen in der Tageszeitung, im Amtsblatt sowie natürlich in der VdK-Zeitung bei Ehrenamtscafé diskutiert. Und es wurde auf die vielfältigen Angebote auf der Marketing-Website hingewiesen.

    Haben Sie dort Kontakte knüpfen können?

    In der Tat konnten wir Kontakte zu den VdKs in der Nachbarschaft knüpfen, die zwischenzeitlich auch intensiviert wurden. Wir sind regelmäßig mit den umliegenden Ortsverbänden im Gespräch und tauschen uns aus, unterstützen uns gegenseitig bei Aktionen. Wenn beispielsweise mal ein anderer OV sich an einem Stadtfest oder Ähnlichem beteiligen möchten, kann dieser gerne unsere Theken und Banner ausleihen. Auch in der Beschaffung von Werbematerial, beispielsweise über die Firma ICW in Ladenburg, tauschen wir uns aus und versuchen diese Dinge effektiv für die Mitgliederwerbung einzusetzen.

    Sind im EAC Projektideen besprochen worden, die Sie dann so oder ähnlich umsetzen konnten?
    Na klar! Gleich nach dem Ehrenamtscafé gingen wir die Erstellung der Ortsverbandshomepage an. Erst braucht man mal ein wenig Ruhe, um sich damit zu befassen, aber dann ist das auch für Ungeübte überhaupt kein Problem mehr. Der Seitenaufbau ist vom Landesverband schon vorgefertigt und in Modulbauweise kann man, je nach den Bedürfnissen seines Ortsverbands, einfach noch Seiten ergänzen. Ebenso ist die zweifelsohne wichtige regelmäßige Pflege des Internetauftritts total einfach. Falls es dann doch mal Fragen gibt, stehen die Mitarbeiter der VdK-IT-Abteilung einem zur Seite. Durch die Internetseite konnten wir zahlreiche neue Mitglieder gewinnen. Hier stehen auch Mitgliedsanträge, Anträge für einen Schwerbehindertenausweis und ganz viele VdK-Infos zum Download bereit. Außerdem haben wir schon mehrfach mit unserem eigens angeschafften Infostand an örtlichen Events teilgenommen.

    Der Erfolg kann sich durchaus sehen lassen, mehrere VdK-Beitritte erfolgten sofort. Leider hat die Pandemie in den letzten Monaten Präsenzveranstaltungen verhindert. Dennoch haben wir dank mehrerer Mailingaktionen den Kontakt zu unseren Mitgliedern nicht verloren. Durch einen Lettershop lassen wir Briefe als günstige Dialogpost versenden und die Mitglieder bekommen mangels Treffen Gutscheine zu Weihnachten, Ostern oder anderen Anlässen zum Einlösen im örtlichen Einzelhandel. Es ist in jedem Fall immer eine gute Werbung für unseren VdK, weil sich die Aktionen natürlich in der Bevölkerung herumsprechen. Nicht zuletzt ist eine gute Pressearbeit notwendig, denn leider meint ein großer Teil der Bevölkerung immer noch: ‚Im VdK sind ja eh nur die Alten und Kriegsbeschädigten‘. Das muss sich ändern! Wir müssen dringend auf unsere Arbeit und das große Leistungsspektrum unseres modernen Sozialverbands hinweisen. Schön ist, dass ich beim EAC auch Adressen bekommen habe und jetzt in verschiedenen Verteilern drin bin, wo es regelmäßig interessante Pressemitteilungen fürs Mitteilungsblatt und die Tageszeitung gibt. Und was nicht in der Tagespresse erscheint, verwende ich in unserem monatlichen Newsletter, den unsere Mitglieder und Freunde abonnieren können.

    Intensiver Austausch beim Ehrenamtscafé. | © Tino Besekow/VdK

    Ihr Fazit zum Ehrenamtscafé?

    Auch Leuten, die sich (noch) nicht getraut haben am EAC teilzunehmen, kann ich das nur empfehlen. Es gibt dort für jeden Anregungen. Und es ist sicherlich auch etwas dabei, das man in einem kleinen Ortsverband mit wenig Mitteln, wenig Aufwand und wenig Personal realisieren kann. Man bekommt ja ohnehin sehr viel Unterstützung vom Landesverband. Es gibt eine Vielzahl an Werbemitteln, größtenteils kostenlos, die man unter die Leute bringen kann. Und seien es nur Flyer, die regelmäßig in Arztpraxen, Apotheken oder bei der Krankengymnastik ausgelegt werden. Und nach Corona werden viele Leute das VdK-Angebot gerne wieder in Anspruch nehmen. Also, holt Euch schon jetzt die Anregungen beim EAC!

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    Mann im Wohnzimmer mit Krücken und Halskrause
    © iStock

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    Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V.
    Telefon: 0711 619 56-53
    E-Mail: b.buehler@vdk.de

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