1. November 2019
    VdK-ZEITUNG

    Ältere müssen energetische Sanierungen finanzieren können!

    Das sogenannte Klimakabinett der Bundesregierung einigte sich auf ein Maßnahmenbündel gegen den immer noch zu hohen CO₂-Ausstoß hierzulande. Unter anderem ist im „Klimapaket“ die energetische Gebäudesanierung vorgesehen.

    Da können wir nur erneut betonen: Die Kreditsperre für Ältere muss endlich weg! Es kann nämlich nicht sein, dass ältere Menschen bei der Gebäudesanierung außen vor bleiben, aber dennoch die höheren Kosten für Heizöl und dergleichen zahlen müssen. Sie dürfen nicht Leidtragende des Klimaschutzes werden! Doch – mit Blick auf Rechtslage und Praxis der Vergabe von Immobilienkrediten – kann ich nur sagen: Genau dies droht ihnen jetzt!

    Der VdK moniert zu Recht die nach wie vor bestehende Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie der Europäischen Union, wonach ein Darlehen innerhalb der statistischen Lebenserwartung des Kreditnehmers zurückzuzahlen ist. Dies trifft vor allem Ältere hart. Denn sie können weder ihr selbstbewohntes Haus oder ihre Eigentumswohnung barrierefrei oder zumindest altengerecht umgestalten, noch die geforderten energetischen Sanierungen vornehmen, wie zum Beispiel den Ersatz von alten Fenstern und Ölheizungen oder eine Wärmedämmung.

    Auch die Möglichkeit, solche Klimasanierungen steuerlich geltend zu machen, wird der Lebensrealität von Senioren nicht gerecht. Sie haben rein gar nichts davon. Wir rufen daher die Politik dazu auf, beim Klimaschutz auch an die Rentnerinnen und Rentner und deren nicht so üppigen Renten zu denken. Denn 21 Millionen Rentner fühlen sich auch dem Klimaschutz verpflichtet.

    Werner Raab / VdK

    Beratungsfall des Monats

    Mann im Wohnzimmer mit Krücken und Halskrause
    © iStock

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