1. April 2020
    EINFACHE SPRACHE

    2000 Euro für Palliativ – Versorgung Sinsheim

    Erstes Benefizkonzert des VdK Hilsbach erfolgreich – Mit Spendengeldern werden auch letzte Wünsche Todkranker erfüllt

    OB Jörg Albrecht, Schriftführerin (Palliativ-Initiative) Dr. Petra Seeker, Schatzmeister (Palliativ-Initiative) Dr. Rüdiger Schatz, VdK-Frau Brigitte Kraft, Vorsitzende (Palliativ-Initiative) Dr. Bärbel Kuhnert-Frey, VdK-Ortschef Rudi Wormer und die Hilsbacher VdK-Kassiererin Erika Kremmer (von links). | © Stadt Sinsheim

    Erklärung: Palliativ – Versorgung ist die Versorgung schwerstkranker Menschen mit Schmerzmitteln. Palliativ – Versorgung wird besonders bei Todkranken angewendet, um Ihnen ein schmerzfreies Dasein zu ermöglichen.

    Erklärung: Bei einem Benefizkonzert musizieren die Konzert-Teilnehmer ohne Bezahlung. Meist wird auch kein Eintritt verlangt und die Veranstalter bitten die Besucher um Spenden für bestimmte Anlässe und Gruppen.

    Der Auftritt des Landespolizei-Orchesters Baden-Württemberg in der Festhalle von Hilsbach/Sinsheim war nicht nur ein musikalischer Leckerbissen. Mit diesem Ereignis veranstaltete der VdK-Ortsverband auch sein erstes Benefizkonzert.

    Auf Anregung von Kassiererin Erika Kremmer gingen die eingenommenen Spenden an die Initiative Palliativ-Versorgung Sinsheim. Dies wurde auch so einstimmig vom Vorstand beschlossen.

    Erklärung: eine Initiative ist ein bestimmtes Vorhaben, das von einer Gruppe angestoßen und umgesetzt wird. Daraus entstehen oft Einrichtungen oder Gruppierungen für bestimmte soziale Anliegen.

    Die Initiative Palliativ-Versorgung Sinsheim darf sich nun über 2000 Euro freuen, die todkranken Menschen zugutekommen werden. Daneben gab es noch großzügige Spenden der Firma Wagner Tours und des VdK-Kreisverbands Heidelberg.

    Großer Dank

    Bei der symbolischen Scheckübergabe im Rathaus dankten die Vorsitzende der Initiative, Dr. Bärbel Kuhnert-Frey und die Schriftführerin der Gruppe, Dr. Petra Seeker, dem VdK-Hilsbach für die große Spende.

    Sie helfe bei der wichtigen Arbeit der Einrichtung für Menschen im allerletzten Lebensabschnitt. Und VdK-Ortschef Rudi Wormer lobte die Palliativ-Arbeit der Initiative und sprach von „einem Segen für Sinsheim“. Die Initiative Palliativ-Versorgung Sinsheim unterstützt vor allem in der stationären Versorgung die Palliativ-Einheit an der GRN-Klinik Sinsheim und in der ambulanten Versorgung das PalliativCareTeam (PCT) Kraichgau. „GRN“ steht für „Gesundheitszentren Rhein-Neckar“.

    Ein Beispiel für die Unterstützung ist die Renovierung der Station im ältesten Teil der Klinik. Dort wurde ein Freisitz gebaut und der Außenbereich gestaltet. Durch den Einsatz der Palliativ-Initiative wird auch Musiktherapie angeboten. Zudem Tiertherapie und Aromatherapie. Außerdem können wichtige „letzte Wünsche“ todkranker Menschen erfüllt werden. Das kann ein begleiteter Ausflug sein, oder eine Ausfahrt mit und für den Betroffenen. Das kann auch ein gemeinsamer Besuch einer besonderen Veranstaltung sein wie Theater, Musical oder Sportveranstaltung.

    Oberbürgermeister Jörg Albrecht zeigte sich erfreut über die Spende, die beim VdK-Benefizkonzert eingenommen wurde. Er dankte dem VdK Hilsbach für diese Spende, die der Initiative Palliativ-Versorgung zugutekommt. Jörg Albrecht dankte auch für die Wertschätzung der wichtigen Palliativ-Arbeit in seiner Stadt. Ebenso freute er sich über die Schirmherrschaft beim Benefizkonzert. „Mit dem VdK Hilsbach haben wir einen sehr aktiven Verein. Das verdient meinen höchsten Respekt und jede Anerkennung“, lobte der Oberbürgermeister. Es wurde dabei auch erwähnt, dass vor zwei Jahren ein Treppenlift in der Verwaltungsstelle Hilsbach eingebaut wurde. Der Oberbürgermeister sprach von einem „unschätzbaren Wert“ mit Blick auf die Palliativ-Arbeit.

    Letzte Wünsche

    Die Initiative Palliativ-Versorgung Sinsheim und andere Organisationen erfüllen todkranken Menschen letzte größere Wünsche. Es gibt beispielsweise die „Herzenswunsch“ – Initiative des Malteser-Hilfsdienstes. Man kann dazu Kontakt aufnehmen unter www.malteser.de/herzenswunsch. Dabei kann man sich per Postleitzahlen-Suche die Kontaktpersonen anzeigen lassen.

    Auch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) erfüllt letzte Wünsche. Er betreibt dafür unter anderem in Ludwigsburg einen „Wünschewagen“. Außerdem einen speziell ausgestatteten, barrierefreien Wagen für Mannheim und den Rhein-Neckar-Raum. Darin unternehmen sie Ausflüge mit schwerstkranken Menschen und Begleitpersonen. Kontakt mit weiteren Links über www.wuenschewagen.de.

    Aber auch Hospize organisieren in Eigenregie Aktionen. Damit erfüllen sie ihren Bewohnern am Lebensende einen besonderen Wunsch. Informationen gibt es dazu in den jeweiligen Einrichtungen vor Ort.

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