EINFACHE SPRACHE

    17. VdK-Landesverbandstag in Stuttgart: Roland Sing wurde als Vorsitzender bestätigt

    Bildbeschreibung: Roland Sing
    Roland Sing | © VdK

    Roland Sing wurde wieder in seinem Amt bestätigt.
    Etwa 200 Delegierte waren stimmberechtigt.
    Delegierte vom VdK sind Personen, die zu Versammlungen geschickt werden mit einer Vollmacht. Sie vertreten einen VdK-Ortsverband oder einen Kreisverband oder einen Bezirksverband und haben Stimmrecht.
    Die Mehrheit der Delegierten wählte Roland Sing beim 17. VdK-Landesverbandstag in Stuttgart wieder zum Landesverbandsvorsitzenden.
    Roland Sing wurde auch von den nordwürttembergischen Delegierten mit großer Mehrheit an die Spitze des Bezirksverbandes gewählt.
    Der 75-Jährige ist zudem Vizepräsident beim VdK Deutschland auf Bundesebene.

    Er versprach diese Dinge:
    Er will sich auch weiterhin für die Belange der Rentnerinnen und Rentner einsetzen.
    Er will das auch für die Menschen mit Behinderung tun. Und für die chronisch Kranken. Das sind Menschen mit einer dauerhaften Erkrankung.
    Er will sich auch für die Menschen einsetzen, die eine Grundsicherung erhalten
    und für arme Menschen.

    Beim Verbandstag gab es auch eine Pressekonferenz.
    Dabei sagte Roland Sing auch seine Meinung zu aktuellen sozialpolitischen Themen:
    Aus den Bereichen zur Krankenkasse, zur Rente und zur Altersdiskriminierung.
    Altersdiskriminierung bedeutet: Ältere Menschen bekommen nicht die gleiche Wertschätzung, wie zum Beispiel, jüngere Menschen. Oder sie werden abschätzig behandelt oder werden benachteiligt.

    Roland Sing forderte die Abschaffung der Zusatzbeiträge für gesetzlich Versicherte.
    Er sagte: „Wir dürfen nicht hinnehmen, dass Arbeitnehmer und Rentner weiterhin für die Kosten des medizinischen Fortschritts aufkommen müssen.
    Und für die steigenden Personalkosten und die steigenden Preise.
    Er findet es ungerecht, diese Kosten dauerhaft alleine die gesetzlich Versicherten bezahlen zu lassen.
    In diesem Zusammenhang erinnerte er auch an die Zuzahlung zu Medikamenten,
    zum Zahnersatz und zu Klinikaufenthalten, die gesetzlich Versicherte aufbringen müssen.
    Zudem müssen sie alleine die Kosten tragen für Brillen und für Medikamente, die nicht verschreibungspflichtig sind.

    Beim Thema Rente verlangt Roland Sing eine Rente von 50 Prozent des durchschnittlichen Arbeitseinkommens.
    Zumindest soll sie aber nicht unter die jetzigen 47,8 Prozent fallen.
    Er verlangt auch weitere Maßnahmen gegen die Altersarmut, die sich immer stärker ausbreitet. Und er sagt:
    „Altersarmut ist eine zutiefst unwürdige Situation für die Betroffenen am Lebensabend.“

    Landessozialminister Manfred Lucha  vom Bündnis 90/Die Grünen.
    Landessozialminister Manfred Lucha
    vom Bündnis 90/Die Grünen. | © Klaus Markl

    Landesgeschäftsführer Hans-Josef Hotz mahnte auf der Pressekonferenz an:
    Die Nachbesserungen beim geplanten Bundesteilhabegesetz für Menschen mit Behinderung, die der VdK gefordert hatte, sollen dringend gemacht werden.
    Er warnte den Gesetzgeber, dass der keine Leistungsverschlechterung im neuen Gesetz festschreibt.
    Ebenso kritisierte Hotz, dass das Bundesteilhabegesetz nicht völlig abrücken will
    von der Berücksichtigung des Einkommens und des Vermögens.

    Viele Ehrengäste
    Zur feierlichen Veranstaltung am Ende des Landesverbandstags vom VdK
    kamen viele Ehrengäste.
    Darunter waren Politiker, Behördenvertreter und Personen von befreundeten Verbänden.
    Außerdem kamen Sprecher der befreundeten Selbsthilfe-Gruppen und viele ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter.
    Leider konnte diesmal Ministerpräsident Winfried Kretschmann nicht kommen,
    weil er in Brüssel sein musste.
    Für ihn sprach der neue Landessozialminister Manfred Lucha
    vom Bündnis 90/Die Grünen.

    Außerdem sprachen Fraktionsvertreter des Stuttgarter Landtags Grußworte.
    VdK-Präsidentin Ulrike Mascher beglückwünschte die Mitglieder und Delegierte
    zum gelungenen Verbandstag.
    Sie dankte auch für den Einsatz bei der VdK-Kampagne 2016 „weg mit den Barrieren!“
    Sie stimmte auch auf die Verbandsarbeit im kommenden Wahljahr 2017 ein.
    Die Präsidentin des Landessozialgerichts Heike Haseloff-Grupp würdigte den VdK-Sozialrechtsschutz.

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