EINFACHE SPRACHE

    Der Wille zur Problemlösung war da – VdK-Aktion war erfolgreich.

    Bildbeschreibung: Martin Schöneck
    Martin Schöneck | © VdK

    An vielen Orten sind VdK-Mitarbeiter für mehr Barrierefreiheit in Städten und Gemeinden aktiv.
    Diese Barrierefreiheit ist wichtig in öffentlichen Gebäuden und auf Straßen und Plätzen.
    Der Ortsverband in Sternenfels im Raum Pforzheim war an der Aktion „weg mit den Barrieren!“ erfolgreich.
    Britta Bühler von der VdK-ZEITUNG sprach mit dem Ortsverbandsvorsitzenden
    von Mühlacker-Sternenfels, Martin Schöneck.
    Schöneck ist 61 Jahre alt. Er ist besonders aktiv in dieser Sache.
    Er ist auch Obmann der Vertrauenspersonen der Schwerbehinderten im Kreisverband Pforzheim. Außerdem ist er Vorsitzender von Illingen-Schützingen.

    ? VdK-ZEITUNG:
    Herr Schöneck, lange war die Sternenfelser Gemeindekasse
    nur mühsam über Stufen erreichbar. Jetzt ist dieses Hindernis beseitigt,
    weil der VdK sich eingesetzt hat. Wie haben Sie das gemacht?
    ! Martin Schöneck:
    Als erstes haben wir die Gemeinde angeschrieben. Wir haben sie
    über die VdK-Aktion „weg mit den Barrieren!“ informiert. Wir wollten den Bürgermeister und die Gemeinderäte dafür gewinnen.
    Unser Bürgermeister Weber war dafür sehr offen. Er wusste sofort, dass man
    eine Lösung finden muss für den Zugang zur Gemeindekasse.
    Dann ging alles ganz schnell. Der Wille zur Problemlösung war da.
    ? VdK-ZEITUNG:
    Christa Wägerle ist jetzt im Bürgerbüro die Ansprechperson für bewegungs-
    eingeschränkte Menschen.
    Wie können Sie mit Frau Wägerle zusammen arbeiten?
    ! Martin Schöneck:
    Für uns ist Frau Wägerle auch eine wichtige Anlaufstelle für den VdK-Ortsverband
    und seine Mitglieder.
    Sie ist die Verbindung zwischen der Gemeinde und den Bürgern, den Menschen mit Behinderung und den VdK-Mitarbeitern.
    Wir hoffen, dass wir mit ihr noch manche Barrieren in unserer Gemeinde beseitigen.
    ? VdK-ZEITUNG:
    Wie geht es jetzt weiter in Sternenfels?
    ! Martin Schöneck:
    Wir planen gerade eine große gemeinsame Ortsbegehung. Dabei wollen wir
    Barrieren entdecken und Lösungen suchen für die Beseitigung.
    Wichtig sind dabei nicht nur Behördeneingänge. Auch Läden, Apotheken und
    Arztpraxen sollen barrierefreie Zugänge haben.
    Wir wollen auch öffentliche Plätze, Parkplätze, Straßen und Wege unter die Lupe nehmen. Dabei wollen wir auch den Gewerbeverein mit einbinden.
    ? VdK-ZEITUNG:
    Was sind die nächsten Schritte beim Lomersheimer Friedhof und beim Illinger Bahnhof?
    ! Martin Schöneck:
    Wir hatten kürzlich ein Gespräch mit dem zuständigen Mitarbeiter vom Rathaus.
    Dabei waren wir direkt Vorort. Der Mitarbeiter war auch offen für unser Anliegen.
    Er hat erst durch die VdK- Aktion gemerkt, dass ein Behindertenparkpatz beim Lomersheimer Friedhof fehlt.
    Jetzt prüft man, ob man dafür eine Fläche nutzen kann,
    die an den Friedhof angrenzt.
    Wir sind froh, dass im Rathaus an Lösungen gearbeitet wird.
    Auch beim Illinger Bahnhof kam Bewegung in die Sache.
    Da schien die Situation ausweglos.
    Dort prüft man den Einsatz von Sammeltaxis. Damit will man den Zugang
    für bewegungseingeschränkte Menschen ermöglichen.
    Die Taxis können diese Menschen dann zum barrierefreien Nachbarbahnhof
    fahren. Wir behalten diese Aktion der Bahn im Auge.

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