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    Gegen die neue Wohnungsnot: ein Landesbündnis für den sozialen Wohnungsbau und eine drastische Aufstockung der Fördermittel

    In den Ballungsräumen und Universitätsstädten Baden-Württembergs spitzt sich der Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu. Neben den starken Zuzügen in unser wirtschaftsstarkes Bundesland ist eine wichtige Ursache das rasche Abschmelzen des Sozialwohnungsbestandes. Die Zahl der Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung verringerte seit dem Jahr 2010 um 16.000 Wohnungen. Im gleichen Zeitraum wurden jedoch lediglich 1.680 neue Sozialwohnungen gebaut. Das Angebot hält schon längst mit der Nachfrage nicht mehr Schritt. In Esslingen können beispielsweise jährlich rund 100 Sozialwohnungen neu vermietet werden, während jährlich über 600 Wohnberechtigungsscheine ausgestellt werden. In der Stadt Stuttgart befinden sich zurzeit fast 4.000 Haushalte auf der Warteliste der Notfallkartei.

    Der Druck auf die Wohnungsmärkte wird in den nächsten Jahren durch die Unterbringung von Flüchtlingen und Zuwanderern noch weiter ansteigen. Wenn von den in diesem Jahr erwarteten 100.000 Flüchtlingen und Asylbewerbern nur ein Drittel im Land bleibt, entspricht dies einem zusätzlichen Wohnungsbedarf von mindestens 15.000 Wohneinheiten. Erfahrungsgemäß werden Flüchtlinge mit Bleiberecht kaum Angebote auf den freien Wohnungs-märkten finden. Bund, Land, Kommunen und Wohnungswirtschaft müssen deshalb den ge-förderten Wohnungsbau rasch und effizient wieder ankurbeln.

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