11. Juni 2015
    AKTUELLES

    „Arbeitgeber müssen sich wieder paritätisch an Kassenbeiträgen beteiligen!“

    Kosten des medizinischen Fortschritts dürfen nicht allein den Versicherten aufgebürdet werden

    Versicherungsfremde Leistungen über Steuer finanzieren

    Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg begrüßt den Verstoß aus den Reihen der Union und der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft Baden-Württembergs, die Arbeitgeber zukünftig wieder paritätisch an der Finanzierung der Krankenkassenbeiträge beteiligen zu wollen. Der größte Sozialverband in Bund und Land sieht sich durch diese Initiative in seinem langjährigen Einsatz gegen Zusatzbeiträge und für eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung bestätigt.

    Angesichts der schon im kommenden Jahr zu erwartenden deutlich höheren Kassenbeiträge aufgrund der geplanten Reformen im Gesundheitswesen appelliert der Landesvorsitzende von Baden-Württemberg, Roland Sing, an den Gesetzgeber: „Die Kosten des medizinischen Fortschritts dürfen nicht allein den Versicherten aufgebürdet werden. Die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung ist aus Gründen der sozialen Balance dringend geboten.“ Sing verwies in diesem Zusammenhang auch auf die hohen Belastungen, die die Versicherten bereits heute zu tragen hätten und aus eigener Tasche bezahlen müssten. Das betreffe Zuzahlungen zu Medikamenten, Zahnersatz und anderen Leistungen sowie die alleinige Kostentragung zum Beispiel bei Brillen.

    Zudem bekräftigt Roland Sing die lange VdK-Forderung nach Steuerfinanzierung von versicherungsfremden Leistungen.

    „Dies sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben“

    , betont der VdK-Landeschef.

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