15. April 2019

Kreisverband Pforzheim ist neuer Spitzenwerber

Der Kreisverband Pforzheim ist der neue Spitzenreiter bei den Mitgliederwerbern des VdK-Baden-Württemberg. Im Jahr 2018 konnten Ingrid Benda und ihr Vorstandsteam 162 Personen von den Vorzügen der Mitgliedschaft überzeugen. Sie sind dem VdK beigetreten.


Platz Zwei mit 154 geworbenen Neumitgliedern geht diesmal an Fritz Schweikart aus Lahr. Er war zuletzt zweimal Spitzenreiter gewesen. Egon Graus aus Kirrlach belegt den dritten Platz, wie schon im Vorjahr. Er hat diesmal 106 Personen geworben. Vorstandsfrau Renate Haas aus Heilbronn folgt mit 98 Personen dicht dahinter.

Wie üblich werden die drei besten Mitgliederwerber gewürdigt. Dazu erhalten Sie Prämien und ein Glückwunsch-Schreiben durch den Landesvorsitzenden Roland Sing. Der Sieger erhält immer einen Gutschein in Höhe von 300 Euro. Der Zweitplatzierte erhält einen Gutschein in Höhe von 200 Euro. Und der Drittplatzierte bekommt einen Gutschein in Höhe von 100 Euro. Darüber hinaus bekommen die Spitzenreiter für jede geworbene Person 5 Euro. Das gilt auch für jeden, der Menschen als Mitglied für den VdK-Baden-Württemberg gewonnen hat. Dazu muss nur in der Beitrittserklärung der Name des Werbers und dessen Bankverbindung eingetragen werden. Die Überweisungen der Prämien erfolgen immer im Juli oder Dezember. Silvija Eibel, Marketing-Abteilungsleiterin, betont: Die Mitgliedergewinnung ist wichtig, um als Verband auch weiterhin schlagkräftig zu sein. Und dadurch die Interessen sozial benachteiligter Menschen zu vertreten. Und dass für die Mitglieder attraktive Leistungen erbracht werden können.

Ideenreich nach außen

Ingrid Benda aus Pforzheim belegt den ersten Platz! | © privat

Große Freude herrscht im Kreisverband Pforzheim, bei Ingrid Benda und ihren Mitstreitern über den Gewinn der Rangliste. Sie sagt: „Unser vielseitiger Einsatz hat sich ausgezahlt.“ Die 76-Jährige und ihr Vorstandsteam betreiben im Großraum Pforzheim eine dauerhafte Öffentlichkeitsarbeit. Und sie sind auch auf vielen Ebenen aktiv. Auf diese Weise erreichen sie sehr viele Menschen. Zum Beispiel bei öffentlichen Veranstaltungen und Aktionen. Bei Messen oder auch bei guter Beratungsarbeit in ihren Sprechstunden. Damit leisten Benda und ihre Mitarbeiter in der Kreisgeschäftsstelle gute Beratung an der Basis. Sie sind Lotsen zu Sozialrechtsreferenten. Sie helfen beim Ausfüllen von Antragsformularen und machen auch Hausbesuche.

Ingrid Benda sagt dazu: „Zu unserer VdK-Arbeit gehört auch, den Leuten entgegen zu kommen.“ Auch VdK-Kampagnen mit sozialpolitischen Forderungen werden vom Pforzheimer Kreisverband stets mit viel Ideen unterstützt und bekannt gemacht. Es wird auch darüber diskutiert. Beim VdK-Schulprojekt hat sich der Kreisverband ebenfalls schon beteiligt. Zuletzt bei den Empathie-Tagen am Hilda-Gymnasium in Pforzheim.

Hilfsbereit nach innen

Der 2. Platz geht an Fritz Schweikart | © privat

Auch der Zweitplatzierte Fritz Schweikart leistet eine vorzügliche Beratungsarbeit vor Ort. Er ist als Vorstandsmann des Kreisverbands Lahr jeden Vormittag, inklusive samstags im Kreisverbandsbüro anwesend und hält Sprechstunden ab. Er hilft bei Anträgen auf Sozialleistungen oder beim Umgang mit Behörden. Und er sieht als Geschäftsstellenleiter nach dem rechten. Im Schnitt kommen sechs bis acht Hilfesuchende pro Tag vorbei und nehmen die kurzfristige Beratungsmöglichkeit und den Service gerne in Anspruch. Im letzten Jahr waren es 1482 Hilfesuchende. Schweikert sagt dazu: „Man kann sich gar nicht vorstellen, an wen sich die Leute mit ihren verschiedenen Anliegen wenden könnten, außer an den VdK.“

„Dass der VdK täglich erreichbar ist, spricht sich natürlich herum. Und so ist es kein Wunder, dass Herr Schweikart beim Werben von neuen Mitgliedern so erfolgreich ist“, betonte auch der Kreisverband Lahr. Außerdem kennt Fritz Schweikart seinen VdK aus dem Effeff. Er wirkt schon seit 1995 als Kreiskassier und als Kassier mehrerer Ortsverbände. Außerdem leistet der 69-Jährige seit mindestens 15 Jahren als Vorsitzender von Schwanau Führungsarbeit. Und er dient diesem Ortsverband noch als Schriftführer und Kassier. Und in Lahr und Friesenheim steht er als Vize den Ortsverbands∙vorsitzenden zur Seite. Dadurch kann er ebenfalls viele Menschen erreichen und für den Sozialverband werben.

Mit viel Wissen im Beraten

Egon Graus belegt den dritten Platz | © privat

Egon Graus besticht seit Langem durch seine großen sozialrechtlichen Kenntnisse. Und durch seine regelmäßige Vortragstätigkeit und seine Beratungsarbeit. Er ist Ortsverbands∙vorsitzender von Kirrlach. Bis Herbst 2018 wirkte er auch als Kreisvorsitzender von Bruchsal. Er kommt seit vielen Jahren alle drei Wochen bei vier Reha-Kliniken vorbei als Referent. Dort spricht er vor Patienten über Sozialrecht. Und er stellt den VdK mit dessen Leistungen vor. Er kann dank dieser Tätigkeit auch viele Klinik-Mitarbeiter erreichen, also auch wichtige Vermittler in Netzwerke im Sozialbereich. Da er diese Tätigkeit auch in Waldbronn, Dobel , Heidelberg-Königstuhl und Bad Schönborn ausübt. Sein Spezialgebiet ist das Schwerbehindertenrecht. Der 66-Jährige hält auch Fachreferate bei der Rheuma-Liga Baden-Württemberg. Und er steht auf Anfrage für behindertenrechtliche Vorträge zur Verfügung. Da er den Kreisvorsitz abgegeben hat, hat er mehr Zeit für die Öffentlichkeitsarbeit und die Vortragstätigkeit.

Geduldig im Zuhören


Renate Haas ist die Viertplatzierte. Sie kann ebenfalls mit großen sozialrechtlichen Kenntnissen aufwarten. Sie gehört zum Heilbronner Kreisvorstand., auch zum Lotsenteam dieses Kreisverbands. Sie hält regelmäßige Sprechstunden ab in der Geschäftsstelle. Da sind auch, neben Kenntnissen im Sozialrecht, Geduld und Einfühlungsvermögen gefragt. Und die Fähigkeit gut zuhören zu können. Dies alles kann Vorstandsfrau Renate Haas. Sie ist zugleich auf Ortsebene als Frauenvertreterin und Behindertenobfrau eingesetzt. Sie kann sich gut in die Lage vieler Ratsuchender hineinversetzen, auch aufgrund einer früheren Erkrankung.

Renate Haas darf sich über den vierten Platz freuen. | © privat

Im Gespräch mit der VdK-Zeitung betont sie: „Ich habe stets ein offenes Ohr und bemühe mich auf die Menschen zu zugehen“. Zugleich will sie den Ratsuchenden den Rücken stärken. Die gebürtige Berlinerin lebt seit 1972 in Heilbronn. Sie hat in ihrer Sprechstunde oft mit Mobbing-Opfern und psychisch angeschlagenen Menschen zu tun. Diese wollen mit ihren sozialrechtlichen Anliegen ernst genommen werden. Die 76-Jährige kann aber auch im Wege ihrer Infoarbeit Neumitglieder an VdK-Ständen erreichen. Danach kann sie oft in der Sprechstunde diese als neue VdKler gewinnen.

Es gibt viele gute Gründe für eine Mitgliedschaft im VdK - dem mit bereits 1,9 Millionen Mitgliedern größten Sozialverband Deutschlands.

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