„Nicht schon wieder die Rentenkasse plündern!“

    Angleichung der Ostrenten ist gesellschaftliche Aufgabe

    Empört reagiert der Sozialverband VdK auf die Ankündigung der beiden Bundesminister Andrea Nahles und Wolfgang Schäuble, die Ost-West-Angleichung der Rente halb aus der gesetzlichen Rentenversicherung und halb über Steuern finanzieren zu wollen. „So wird erneut die Rentenkasse geplündert“, monierte der Vizepräsident des Sozialverbands VdK Deutschland und Landesvorsitzende von Baden-Württemberg, Roland Sing. Sing stellte zugleich klar, dass der VdK keinesfalls die dringend nötige Ost-West-Rentenangleichung ablehne. Vielmehr wehre sich der Sozialverband VdK dagegen, dass eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – wie schon öfters in der Geschichte der gesetzlichen Sozialversicherung – einseitig den beitragszahlenden Arbeitnehmern und Rentnern aufgebürdet werden soll. Es könne nicht sein, dass ganze Bevölkerungskreise wie beispielsweise Beamte und Selbstständige bei der wichtigen Aufgabe der Deutschen Einheit außen vor blieben. Dies sei nicht nur ein „Systembruch“, sondern auch nicht solidarisch und unsozial.

    Roland Sing erinnerte in diesem Zusammenhang an die Kosten der Wiedervereinigung, die nach wie vor alleine von den Versicherten und den Rentnern zu tragen seien. Ebenso bemängelte er die systemwidrige Finanzierung der Mütterrente. „Das alles sind versicherungsfremde Leistungen, die nicht durch Beiträge gedeckt sind“, bekräftigte der VdK-Vizepräsident. Die Leidtragenden dieser verfehlten Finanz- und Rentenpolitik seien die Versicherten und insbesondere die Rentnerinnen und Rentner, deren Rentenniveau immer weiter sinke und in die Altersarmut führe.

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