12. März 2015

    Erfolgreichste baden-württembergische Mitgliederwerber 2014 gewürdigt

    Großer Dank an die Spitzenreiter Kreisverband Pforzheim, Egon Graus und Fritz Schweikart

    Rund 220 000 Mitglieder in Baden-Württemberg und bundesweit über 1,7 Millionen VdKler zählt man zurzeit. Dass es auch 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs im einstigen Kriegsopferverband VdK heute wieder so viele Mitglieder gibt, verdankt der Sozialverband VdK, wie man sich seit 21 Jahren nennt, gerade auch den ehrenamtlich aktiven Mitgliedern und Mitstreitern. Sie werben im Wege unzähliger Treffen, Veranstaltungen und Aktionen, in Sprechstunden und gerade auch durch die bewährte „Mund-zu-Mund-Progaganda“ weitere Menschen für den Verband. So tragen die Mitgliederwerber entscheidend mit dazu bei, dass der Sozialverband VdK überall als starke Organisation und Interessenvertretung wahrgenommen wird. Der stete VdK-Mitgliederzuwachs beeindruckt nicht nur andere Vereine und Einrichtungen, die oftmals mit schwindenden Mitgliederzahlen zu kämpfen haben. Er bleibt auch Politik und Medien nicht verborgen. So kann der VdK seine Anliegen wirksamer vertreten, sind viele Vorstände und Geschäftsführer überzeugt. Auch dies sei immer zu berücksichtigen, wenn Neumitglieder geworben werden.

    Ingrid Benda, die Vorsitzende des siegreichen Kreisverbands
    Ingrid Benda, die Vorsitzende des siegreichen Kreisverbands | © privat

    Erfolgreichster Mitgliederwerber im Jahr 2014 war der von Ingrid Benda geführte Kreisverband Pforzheim. Den zweiten Platz belegte Egon Graus und Dritter wurde Fritz Schweikart. Beachtliche 239 Personen konnte der Kreisverband Pforzheim diesmal zum VdK-Beitritt bewegen – der erste Platz im Ranking der besten Mitgliederwerber, zu denen der Kreisverband Pforzheim seit vielen Jahren gehört. Für Ingrid Benda, seit 2011 an der Kreisspitze, ist der Titelgewinn unter anderem auf die gute Öffentlichkeitsarbeit und die besondere Überzeugungsarbeit in den Pforzheimer Ortsverbänden sowie auf Kreisebene zurückzuführen. Denn in Pforzheim gibt es unzählige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Menschen bei vielen Anlässen über den Sozialverband und die VdK-Serviceleistungen informieren. Außerdem beraten und helfen sie vielen Menschen und können so neue VdKler gewinnen. „Wir praktizieren in Pforzheim seit Langem die direkte persönliche Ansprache“, betont Kreisvorsitzende Ingrid Benda oft, wenn man sie auf den Mitgliederaufschwung anspricht. Die mittlerweile 72-Jährige kennt den Sozialverband seit Jahren, ist auf mehreren Verbandsebenen ehrenamtlich aktiv, ist viel vor Ort und pflegt den Kontakt zu den Menschen. Von Vorteil ist da auch die attraktive Geschäftsstelle, die der Kreisverband seit Herbst 2013 in der Bissingerstraße 10 a hat. Dort werde einfach mit Begeisterung für den VdK geworben, bekräftigte Benda erneut. Sie verwies zugleich auf die sehr kompetente und freundliche Beratungsarbeit von Kreisgeschäftsstelle und Pforzheimer VdK-Servicestelle. Stets werde der VdK-Grundsatz „Im Mittelpunkt der Mensch“ praktiziert.

    Seit Jahren gehört der Vorsitzende und Sozialrechtsexperte Egon Graus zu den besten Mitgliederwerbern in Baden-Württemberg. Sehr häufig belegte der mittlerweile 62-Jährige schon Platz eins – zuletzt für die größte Neumitgliederwerbung in den Jahren 2012 und 2013. Mit 200 geworbenen neuen Mitgliedern errang Graus jetzt „Silber“. Der ständige Erfolg des VdK-Kreischefs von Bruchsal, Ortsverbandsvorsitzenden von Kirrlach und Obmanns der Rentner und Sonderfürsorgeberechtigten im Ortsverband ist das Ergebnis engagierter, kontinuierlicher und fachkundiger Arbeit. Schon seit vielen Jahren prägt der Diplom-Verwaltungswirt die Öffentlichkeitsarbeit und die Behindertenarbeit des Sozialverbands. So besucht Egon Graus im Drei-Wochen-Turnus fünf Rehakliniken, um dort den VdK, dessen Sozialrechtsschutz und weitere Verbandsleistungen vorzustellen. Außerdem hält er jeweils sozial- und behindertenrechtliche Vorträge vor Patienten und Klinikpersonal. So kann Graus viele Menschen erreichen und über die Vorzüge der VdK-Mitgliedschaft informieren. In den Kliniken Bad Schönborn, Waldbronn, Dobel, Bad Herrenalb und Heidelberg-Königstuhl, in denen er seit Jahren referiert, können sich die Zuhörer zugleich einen persönlichen Eindruck von der Fachkompetenz des Verbands und dessen Mitarbeiter verschaffen. Zudem hält der Vorsitzende regelmäßige Sprechstunden in der Kreisgeschäftsstelle in Ubstadt ab. Des Weiteren gibt es vielfältige Aktivitäten auf Kreis- und Ortsverbandsebene, die Egon Graus gemeinsam mit seinen beiden Vorstandsteams organisiert.

    Nur 18 Neumitglieder weniger als Egon Graus hat Fritz Schweikart in 2014 geworben. Der 65-Jährige konnte beachtliche 182 Menschen zum Verbandsbeitritt bewegen und belegt, nach „Silber“ im Vorjahr, jetzt einen tollen dritten Platz. Schweikart ist in der Region Lahr seit Jahren gleich in mehreren VdK-Ehrenämtern aktiv. Er kommt auf diese Weise mit vielen Menschen zusammen und kann so persönliche Überzeugungsarbeit leisten. Außerdem leistet er seit Langem Beratungsarbeit in sozialen Angelegenheiten. Stets informiert Fritz Schweikart über die Vorzüge der VdK-Mitgliedschaft und kann dadurch viele für den Sozialverband und dessen Aufgaben und Ziele begeistern. Seit 1995 ist er im Ortsverband Lahr als Kassier tätig, zudem wirkt der frühere kaufmännische Angestellte bei der Stadtverwaltung seit gut eineinhalb Jahrzehnten auch als Kreiskassier. Seit 2002 ist Schweikart zudem als stellvertretender Ortsverbandsvorsitzender aktiv und er engagiert sich darüber hinaus seit mehr als einem Jahrzehnt beim VdK Schwanau sowie seit 2005 auch noch in Friesenheim. So trägt Fritz Schweikart ebenfalls dazu bei, dass auf vielen Ebenen kontinuierliche VdK-Arbeit geleistet wird. Seine äußerst erfolgreiche Mitgliederwerbung ist zugleich auf die intensive Beratungsarbeit zurückzuführen, die Schweikart in seinen regelmäßigen Sprechstunden leistet. Denn der ehrenamtliche Mitarbeiter ist täglich (außer donnerstags) von 9 bis 11 Uhr im Kreisverbandsbüro zu sprechen. In der barrierefreien Geschäftsstelle in der Bahnhofstraße 10/7 wirkt er zudem als Geschäftsstellenleiter. 2014 konnte Schweikart dort 415 Menschen persönlich beraten. Insgesamt gab es 1428 Besucher, informierte Fritz Schweikart jetzt die Redaktion und verwies einmal mehr auf seine Beratungstätigkeit auch an Samstagen. Da steht Schweikart immer von 9 bis 11 Uhr für Ratsuchende zur Verfügung.

    VdK-Landeschef Roland Sing beglückwünschte die drei erfolgreichsten Mitgliederwerber von 2014 und bedachte sie mit attraktiven Präsenten im Wert von 300, 200 und 100 Euro. Außerdem erhielten der Kreisverband Pforzheim, Egon Graus und Fritz Schweikart – wie alle Mitgliederwerber seit vielen Jahren auch – pro geworbenem Neumitglied jeweils fünf Euro überwiesen. „Jeder, der eine Person für den VdK Baden-Württemberg werben möchte, muss lediglich im entsprechenden Feld der Beitrittserklärung seinen Namen und seine Bankverbindung angeben“, hob Marketing-Abteilungsleiterin Silvija Celig gegenüber der Redaktion der VdK-Zeitung hervor. „Auch bei nur einer geworbenen Person bekommt der Werber als Dankeschön seine Fünf-Euro-Prämie überwiesen.“ Celig rät denn auch allen Mitgliedern, Angehörige, Nachbarn, Freunde, Sportkameraden, Geschäftskollegen sowie Kumpels von Stammtischen und Selbsthilfegruppen oder gegebenenfalls auch Parteigenossen oder die Mitstreiter aus der Gewerkschaft ebenfalls über die Vorzüge einer VdK-Mitgliedschaft zu informieren.

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