10. Juli 2014

Rentenpaket Juli 2014 - Die Mütterrente kommt

Engagierte Unterschriftenaktion der Sigmaringer VdK-Frauen

Am 1. Juli 2014 trat das sogenannte Rentenpaket der Großen Koalition in Kraft. Wesentlicher Bestandteil dieses großen sozialpolitischen Reformprojekts der neuen Regierung ist neben der Rente mit 63 für langjährig Versicherte die sogenannte Mütterrente. Frauen, die vor dem Jahr 1992 Mutter wurden, bekommen jetzt pro Kind statt bisher einem Rentenpunkt zwei Rentenpunkte berücksichtigt. Dies steigert die Rente im Westen pro Kind im Monat um gut 28 Euro. Der Sozialverband VdK bezeichnet diese neue Rechtslage als ersten Schritt zur Gleichstellung aller Mütter. Schließlich werden den Frauen, die ab dem 1. Januar 1992 Mutter geworden sind, schon seit langem drei Rentenpunkte gutgeschrieben. Damit es überhaupt zur Mütterrente und der Besserstellung der Frauen, die vor 1992 Kinder geboren haben, gekommen ist, ist gerade auch dem beharrlichen Einsatz des Sozialverbands VdK und insbesondere dem steten Engagement vieler VdK-Frauen zu verdanken.

Einen großen Anteil an diesem sozialpolitischen Erfolg haben die Frauen des Kreisverbands Sigmaringen. Sie führten im Sommer 2013 eine große Unterschriftenaktion durch und übergaben die gesammelten 2130 Unterschriften dem Sigmaringer CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß. Unter anderem hatten die tatkräftigen VdK-Frauen um Frauenvertreterin Ingrid Veit (Ortsverband Wald-Hohenfels) und Kreisfrauenvertreterin Rosemarie Schuler am VdK-Stand beim AOK-Radsonntag gesammelt aber auch im direkten Gespräch mit vielen Mitgliedern und mit vielen Frauen der Region. Im Rahmen einer Veranstaltung waren die 2130 Voten kurz darauf dem Abgeordneten Bareiß übergeben worden. Im Sigmaringer Josefinenstift hatte Initiatorin und VdK-Vorstandsfrau Ingrid Veit damals gegenüber Thomas Bareiß betont: „Wir wollen mit diesen Unterschriften der Lösung eines Problems im sozialpolitischen Bereich Nachdruck verleihen. Wir werben damit um Ihre Unterstützung, damit die Erziehungsleistung aller Frauen die gleiche entsprechende Wertschätzung erfährt.“ Diesem Auftrag war Bareiß nachgekommen und hatte die Unterschriften direkt an seine Parteivorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, weitergeleitet. Hiervon berichtete der Bundestagsabgeordnete später dem VdK-Kreisvorsitzenden Anton Bohner und sprach dabei von der „Schließung einer Gerechtigkeitslücke“. Die Erziehung von Kindern sei Grundvoraussetzung für den Generationenvertrag der Rentenversicherung. Durch den zusätzlichen Entgeltpunkt in der Alterssicherung werde die Erziehungsleistung der Frauen, die vor 1992 Kinder bekommen haben, besser als bisher bei der Rente anerkannt, hob Thomas Bareiß in seinem Schreiben an Kreischef Bohner hervor.

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