23. Mai 2014

    Seniorenräte zur EEG-Novelle

    Keine Energiewende auf Rücken der Schwächeren!

    Bei ihrer Jahrestagung in Ruit im Landkreis Esslingen haben unlängst 70 Seniorenräte und der Landesseniorenrat (LSR) eine Erklärung zur Energiewende und zur geplanten Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beschlossen. Darin fordern sie, dass es die Energiewende nicht auf dem Rücken von einkommensschwächeren älteren Menschen geben dürfe. Schließlich entlaste die durch das Bundeskabinett beschlossene Energiewende die Industrie in Deutschland um jährlich zirka 5,1 Milliarden Euro. Für Roland Sing, den LSR-Chef und Vorsitzenden des VdK-Landesverbands ist deshalb klar: „Die Verbraucher und kleinere Unternehmen, die nicht von der EEG-Umlage befreit sind, müssen offensichtlich dafür gerade stehen, dass die kalkulierte Gesamtsumme von rund 9,6 Milliarden Euro gleichwohl aufgebracht wird. Hinzu kommt, dass die sich so ergebenden Belastungen offensichtlich weit über diese Legislaturperiode (2013-2017) hinausgehen. Es handelt sich also um eine dauerhafte, ungerechte Verteilung der Kosten für die Umlage nach dem EEG.“ Die Seniorenvertretungen für die 2,7 Millionen älteren Menschen in Baden-Württemberg rufen deshalb die Verantwortlichen dazu auf, entsprechende Korrekturen am Gesetzentwurf der EEG-Novelle 2014 vorzunehmen. Schnell müsse man die sozialen Verwerfungen gerade für Einkommensschwächere sowie für kleinere Gewerbetreibende korrigieren. Das Bereitstellen von Energie zu maßvollen und zu finanziell akzeptablen Bedingungen, sei eine soziale Frage von höchster Priorität. Dies gelte insbesondere für die Millionen Menschen, die Renten beziehen, betonte Sing.

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