3. April 2014

Joachim Steck neuer VdK-Landesobmann der SB-Vertrauenspersonen

Seit vielen Jahren in Behindertenarbeit aktiv – Dank an Amtsvorgänger Ronald Weinschenk

Amtsvorgänger Ronald Weinschenk
Amtsvorgänger Ronald Weinschenk

Joachim Steck heißt der neue VdK-Landesobmann der Schwerbehindertenvertrauenspersonen beim Sozialverband VdK Baden-Württemberg. Der 51-Jährige trat die Nachfolge von Ronald Weinschenk an, der gesundheitsbedingt sein Amt zur Verfügung gestellt hatte. Landesverbandsvorsitzender Roland Sing und Landesgeschäftsführer Hans-Josef Hotz danken Weinschenk für dessen fast 14-jährigen äußerst engagierten und innovativen Einsatz. Als Landesobmann der Schwerbehindertenvertrauenspersonen war Ronald Weinschenk unter anderem Initiator, Ideengeber und Moderator der alljährlichen Landesschulung in Heilbronn gewesen.

Amtsnachfolger Joachim Steck wirkt bereits seit gut zehn Jahren als Bezirksverbandsobmann der Schwerbehindertenvertrauenspersonen beim VdK Nordwürttemberg. Und er ist auch im Ortsverband Waiblingen aktiv. Dem Sozialverband VdK gehört Steck seit 2003 als Mitglied an. Bei seinem Arbeitgeber, der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), ist Steck schon seit dem Jahr 2000 als Gesamtschwerbehindertenvertreter tätig und somit Ansprechpartner für die schwerbehinderten Beschäftigten nicht nur bei der LBBW, sondern zudem bei der Baden-Württemberg-(BW)-Bank, der Sachsenbank und der Rheinland-Pfalz-Bank. In der Integration von schwerbehinderten Menschen in dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt und in der Schaffung von geeigneten Ausbildungsplätzen für Jugendliche mit Behinderung sieht Joachim Steck seine vorrangige Aufgabe. Schließlich weiß Steck aus eigener Erfahrung sehr gut, wovon er spricht. Als junger Auszubildender verunglückte er mit dem Motorrad und erlitt dabei eine Querschnittverletzung. Der gebürtige Tübinger ist seitdem auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen. Aufgrund dieser Querschnittlähmung konnte Joachim Steck seine Lehre als Elektroinstallateur nicht beenden, sondern er ließ sich zum Funkelektroniker umschulen und startete anschließend seine berufliche Tätigkeit in der Planungsabteilung von IBM Böblingen. Bei IBM absolvierte er in den Jahren 1985/1986 auch ein Studium der Informatik. Nach zwölf Jahren wechselte er dann zur Landesbank Baden-Württemberg, bei der er verschiedene Aufgabenschwerpunkte in der Informationstechnologie (IT) bekleidete. Ab dem Jahr 2006 war er dort auch als IT-Führungskraft tätig. Aufgrund seiner umfangreichen Tätigkeit als Gesamtschwerbehindertenvertreter ist Joachim Steck seit Mai 2008 von seinen beruflichen Aufgaben freigestellt und ausschließlich mit den Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung und der Gesamtschwerbehindertenvertretung befasst. In dieser Funktion muss er rund 400 schwerbehinderte Beschäftigte betreuen. Darüber hinaus ist Steck ehrenamtlich in vielen Funktionen und Gremien tätig. So wirkt er beispielsweise als ehrenamtlicher Richter am Landessozialgericht, er ist Mitglied bei der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen bei den obersten Verwaltungsbehörden Baden-Württembergs, er gehört dem Widerspruchsausschuss beim Integrationsamt an und Joachim Steck ist auch Mitglied im Widerspruchsausschuss bei der Bundesagentur für Arbeit. Ebenso ist er im Landesbehindertenbeirat aktiv.

Die Notwendigkeit der barrierefreien behindertengerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen sowie den Ausbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements sieht der Rollstuhlfahrer ebenfalls als wichtigen Aufgabenschwerpunkt an. Im Spätherbst 2013 hielt Steck denn auch eine vielbeachtete Rede auf der Landtagsveranstaltung "6. Tag der Menschen mit Behinderung". Als Landesobmann der Schwerbehindertenvertrauenspersonen ist es Joachim Steck ein besonderes Anliegen, die Bezirksverbände sowie die Bezirksobleute der Schwerbehindertenvertrauenspersonen zu unterstützen. Auch ist ihm wichtig, dass ein offener Austausch mit den Bezirksobleuten entsteht, um gemeinsam Ziele abzustecken und um Ideen zum Wohle aller umzusetzen, betonte Joachim Steck im Gespräch mit der Redaktion der VdK-Zeitung. Stets gelte es, die satzungsgemäßen Aufgaben unseres Sozialverbands weiterzutragen und zu verbessern. Hierbei wolle er auch seine langjährigen betrieblichen Erfahrungen sowie seine langjährigen Erfahrungen aus den Widerspruchsausschüssen einbringen.

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