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Ortsverband Heidenheim wurde 75

Jubiläumsfest im Hellenstein unter 3G-Regel

Das 75. Gründungsjubiläum des Ortsverbands Heidenheim war zweifelsohne anders als die Gedenkfeiern, die man in früheren Zeiten durchführte. Denn die Corona-Pandemie bestimmte hier wie vielerorts die Rahmenbedingungen. So hatten Mitglieder und Festgäste des mit rund 700 Mitgliedern größten Ortsverbands im Heidenheimer Kreisverbandsgebiet die 3G-Regeln zu beachten. Dennoch konnte Vorsitzende Rosemarie Hilka viele Teilnehmer im Schlosshotel Hellenstein begrüßen. Auch Kreischef Wolfgang Klook war gekommen und spannte bei seiner Festrede den Bogen von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Vorsitzende mit Gästen und Jubilaren: (hintere Reihe von links) Adolf Hilka, Helmut Dietrich, Wilhelm Kaiser und Kreischef Wolfgang Klook; (vordere Reihe von links) OB Michael Salomo, OV-Vorsitzende Rosemarie Hilka, Victor Martschuk, Thomas Baron und Rudi

Das Bild zeigt die Vorsitzende mit Gästen und Jubilaren: (hintere Reihe von links) Adolf Hilka, Helmut Dietrich, Wilhelm Kaiser und Kreischef Wolfgang Klook; (vordere Reihe von links) OB Michael Salomo, OV-Vorsitzende Rosemarie Hilka, Victor Martschuk, Thomas Baron und Rudi Czogalla.© VdK/ OV Heidenheim

Der Landkreis Heidenheim zählte 1946 zehn Ortsgruppen und 1949 waren es bereits 26, wie Klook informierte. Der Zweite Weltkrieg mit seinen unzähligen Opfern von Tod, Gewalt, Verwundung und Vertreibung stellte beim VdK den Fürsorgegedanken und die notwendige Hilfe für den Nächsten in den Vordergrund. Vielen Menschen bot er in der Nachkriegszeit eine soziale Heimat und ein wenig Hoffnung und Zuversicht im häufig von großen Sorgen und Trauer geprägten Alltag. Parallel zum organisatorischen Verbandsaufbau verlief damals die schwer erkämpfte soziale Versorgung der Kriegsopfer. „Der VdK kämpfte ununterbrochen auf Bundes- und Landesebene für die sozialen Rechte der Kriegsopfer“, betonte der Kreisvorsitzende und erinnerte hier an das seit 1950 geltende Bundesversorgungsgesetz (BVG) – ein erster wichtiger sozialpolitischer Schritt, dem viele weitere folgen sollten. Vor Ort setzte man sich dafür ein, dass Schwerkriegsbeschädigte in Betrieben beschäftigt wurden. Klooks Blick ging auch zurück ins Jahr 1968 als in Heidenheim in der Alten Ulmer Straße 11 eine Kreis- und Ortsverbandsgeschäftsstelle eingerichtet wurde.

1993 erfolgte die Übernahme dieses VdK-Hauses durch den Bezirksverband Nordwürttemberg zwecks Eröffnung einer Zweiggeschäftsstelle und 2002 erfolgte der Umzug in die Bahnhofstraße 28, wo eine Regionalgeschäftsstelle auch mit Büro für den Kreis- und den Ortsverband geschaffen wurde. Später bezog dort die gemeinnützige VdK Sozialrechtsschutz gGmbH Baden-Württemberg mit ihren hauptamtlichen Juristen ihre Heidenheimer Büros und residiert nach wie vor in diesem vdK-Domizil. Schließlich gehört damals wie heute der Sozialrechtsschutz zu den Kernkompetenzen des Sozialverbands VdK wie man seit 1994 heißt. Damals wie heute gilt der VdK als soziales Gewissen der Gesellschaft und setzt sich für Solidarität und soziale Gerechtigkeit ein. Außerdem bildet das VdK-Ehrenamt seit der Anfangszeit eine wesentliche Säule des Verbands.

Vorsitzende Rosemarie Hilka ging insbesondere auf die Betreuungsarbeit vor Ort ein. Telefonisch und via Internet stand der Vorstand auch während der Lockdowns den Ratsuchenden zur Verfügung und bemühte sich, Kontakt zu den Mitgliedern zu halten – auch um der durch Corona noch verstärkten Einsamkeit entgegenzuwirken. Oberbürgermeister (OB) Michael Salomo würdigte die gesellschaftspolitische Rolle des Sozialverbands VdK. Die Gründerväter und -mütter hätten sich damals entschlossen, den Wiederaufbau voranzubringen und so an einer friedlichen und sicheren Zukunft für sich und ihre Nachkommen mitzuwirken und den Grundstein für eine solidarische Gesellschaft zu legen, strich er heraus. Salomo lobte die Verbandsaktivitäten und das Engagement des Vorstands vor Ort, der auch das Zwischenmenschliche im Vereinsleben nicht vernachlässige – ganz entgegen dem heutigen Trend zu oftmals nur kurzfristigem ehrenamtlichen Einsatz ohne Bindung. Er bescheinigte dem VdK einen unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft und für ein lebenswerteres Miteinander zu leisten.

Festschrift analog und digital

Erneut ergriff Ortsvorsitzende Hilka das Wort und zitierte Altbundespräsident Richard von Weizsäcker „Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann.“ Ebenso lenkte sie den Blick auf die Festschrift, die ihr Jubiläumsortsverband erstellte und an die Mitglieder verteilte. Sie kann auch unter www.vdk.de/kv-heidenheim (Rubrik Ortsverband Heidenheim) aufgerufen werden. Des Weiteren thematisierte Hilka die VdK-Fluthilfe, für die der Ortsverband Heidenheim 700 Euro spendete, zudem gab es aus den Mitgliederreihen weitere Spenden.

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  1. Vorsitzende mit Gästen und Jubilaren: (hintere Reihe von links) Adolf Hilka, Helmut Dietrich, Wilhelm Kaiser und Kreischef Wolfgang Klook; (vordere Reihe von links) OB Michael Salomo, OV-Vorsitzende Rosemarie Hilka, Victor Martschuk, Thomas Baron und Rudi | © VdK/ OV Heidenheim

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