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Willkommen bei der Schlafapnoe-Selbsthilfegruppe Wilhelmshaven-Friesland

Wir über uns:

Die Schlafapnoe-Selbsthilfegruppe (SHG) wurde im Februar 2007 gegründet.
Da im Bereich Wilhelmshaven-Friesland bisher keine Selbsthilfegruppe existierte, schlossen wir uns zunächst der SHG-Oldenburg und Umland an.

Die in Oldenburg gemachten Erfahrungen sowie die Informationen aus den regionalen Schlaflabors machten die Gründung einer Selbsthilfegruppe für den Raum Wilhelmshaven/Friesland sinnvoll.
Zum einjährigen Jubiläum im Februar 2008 hatten wir bereits 100 Mitglieder.



2011 wird mit der Gründung einer Selbsthilfegruppe für die Region Varel/ Wesermarsch begonnen.
Bei Interesse an einer Selbsthilfgruppe Varel/Wesermarsch bitte eine Mail an:
schlafapnoe-wilhelmshaven@ewetel.net



Da die von der Schlafapnoe Betroffenen, für den Rest Ihres Lebens mit Therapiegerät und Maske schlafen müssen ist die Akzeptanz der Geräte lebensnotwendig. Der Therapieerfolg ist abhängig von der optimalen Nutzung der Therapieeinheit von Maske und Gerät. Die Nichtbenutzung zieht langfristig schwerste Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt nach sich. Begleiterkrankungen wie z.B. Diabetes werden verschlimmert.

Wenn ein Schlaflabor eine Geräte-Therapie verordnet und der Patient mit dem Therapiegerät in die häusliche Umgebung entlassen wird, ist damit in den meisten Fällen die ärztliche Dienstleistung beendet. Der Patient steht mit den nun einsetzenden Problemen alleine da. Hier setzt die Unterstützung durch die Selbsthilfegruppen ein, denn sie verfügen über ein hohes Maß an Erfahrungswissen, welches sonst kaum verfügbar ist. In der Gruppe werden den Betroffenen Wege zur Selbsthilfe aufgezeigt und dem Gesundheitssystem erhebliche Folgekosten erspart.

Im Detail ergeben sich oft Schwierigkeiten im Umgang mit dem Therapiegerät und der dazugehörigen Technik. Die Anpassung und Handhabung der Maske sowie deren Verträglichkeit (Druckstellen, gereizte Nasenschleimhäute, Panikattaken) sind ein immer währender Diskussionspunkt an den Gruppenabenden.
Weitere Anfragen ergeben sich häufig durch die Anwendung der Geräte in verschiedensten Situationen wie Urlaub, Beruf, Dienstreise sowie bei neuen Partnerschaften.
Insgesamt können die Hemmnisse dazu führen, dass die Therapie von den Betroffenen nicht (mehr) akzeptiert und abgebrochen wird.

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Betroffenen und ihren LebenspartnerInnen, Lösungen für die vielfältigen Probleme und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Schlafapnoe zu finden.

Ein schwieriger Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, die Beschäftigten des Verkehrsgewerbes und die Unternehmer zu Informieren und mit den betrieblichen Arbeitsmedizinern zusammen zu arbeiten.

Durch die frühzeitige Diagnose der Erkrankung, werden Folgeerkrankungen der Schlafapnoe verhindert. So leisten einen Beitag zur Verhinderung von Berufs- und Erwerbsfähigkeit. Darüber hinaus wird durch die entsprechenden Projekte die Sicherheit im Straßenverkehr (Sekundenschlaf) verbessert.

 

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