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Presse

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-VdK-Zeitung 01.02. 2010

-60 Jahre VdK Niedersachsen-Bremen

VdK-Zeitung I 09.07.2010
Sparpaket: Um diese Menschen geht es - Wut und Verzweiflung: So könnte man die Stimmung derjenigen beschreiben, die von den geplanten Einsparungen im Sozialbereich betroffen sind. Vier von ihnen schildern stellvertretend für viele andere, was das für ihren Alltag bedeutet.

Sparpaket: Um diese Menschen geht es

VdK-Zeitung II 09.07.2010
Damit Schuldnern noch genug Luft zum Atmen bleibt - Bei Überschuldung droht schnell die Kontopfändung. Plötzlich kann man seinen finanziellen Grundverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Seit dem 1. Juli 2010 können Schuldner deshalb ihr Girokonto als Pfändungsschutzkonto ("P-Konto") führen lassen. Bis zu einem Betrag von 985,15 Euro ist das Guthaben vor Pfändung geschützt. Damit soll gewährleistet sein, dass die wichtigsten laufenden Kosten abgedeckt sind.

Damit Schuldnern noch genug Luft zum Atmen bleibt


VdK-Pressemeldung vom 07.07.2010 - VdK kritisiert Sparpolitik zu Lasten der sozial Schwachen

Der Sozialverband VdK Deutschland kritisiert die heute vom Bundeskabinett beschlossenen Sparpläne der Koalition, die drastische Sozialkürzungen vorsehen. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher erklärte: "Das Sparpaket der Bundesregierung geht zu Lasten der Schwächsten in unserem Land. Es ist völlig verfehlt, wenn bei denjenigen der Rotstift angesetzt wird, die sowieso schon wenig haben und Spitzenverdiener und Vermögende verschont werden." Weiterlesen:

VdK kritisiert Sparpolitik zu Lasten der sozial Schwachen

VdK-Pressemeldung vom 06.07.2010 - Sozialverband VdK lehnt steigende Zusatzbeiträge ab

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, lehnt die heute angekündigte Erhöhung und vollständige Freigabe der allein von Arbeitnehmern und Rentnern zu zahlenden Zusatzbeiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung ab. Der pauschale Zusatzbeitrag von 8 Euro ohne Einkommensprüfung kann demnach in Zukunft deutlich steigen - unabhängig vom Einkommen. Weiterlesen:

Sozialverband VdK lehnt steigende Zusatzbeiträge ab


VdK-Pressemeldung vom 7.6.2010 - VdK: Sparbeschlüsse führen zu mehr Armut

Der Sozialverband VdK Deutschland reagiert mit Unverständnis und scharfer Kritik auf die Sparbeschlüsse der Bundesregierung. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher bezeichnete es als "völlig verfehlt, bei denjenigen Bevölkerungsgruppen den Rotstift anzusetzen, die bereits in Armut leben oder von Armut bedroht sind. Die Sparbeschlüsse der Bundesregierung sowie die zu erwartenden Zusatzbeiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung werden die Armutstendenzen bei Jung und Alt verstärken", prognostizierte die VdK-Präsidentin. Weiterlesen ....

Sparbeschlüsse

VdK-Pressemeldung vom 20.05.2010 - Haushalt nicht zu Lasten der Schwachen sanieren


Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, warnte die Bundesregierung eindringlich davor, die Folgekosten der Finanzkrise den sozial Schwachen im Lande wie Rentnern, Arbeitslosen, Kranken und Pflegebedürftigen aufzubürden. "Die Menschen, die diese Krise nicht verursacht haben, dürfen jetzt nicht zur Kasse gebeten werden", betonte Mascher heute bei der 60-Jahr-Feier des VdK Deutschland in Berlin. Weiterlesen ...

Haushalt nicht zu Lasten der Schwachen sanieren
VdK-Pressemeldung vom 19.05.2010 - VdK-Präsidentin Mascher: Rente mit 67 ist realitätsfern

Der Sozialverband VdK verstärkt seine Aktivitäten, um die Einführung der Rente mit 67 zu verhindern. Die 200 Delegierten des zurzeit in Berlin stattfindenden Bundesverbandstags des VdK Deutschland sprachen sich einstimmig gegen eine Anhebung der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung aus. Der VdK ist der größte Sozialverband in Deutschland und vertritt die Interessen der Rentner und älteren Arbeitnehmer. Weiterlesen:

VdK-Präsidentin Mascher: Rente mit 67 ist realitätsfern

VdK-Pressemeldung vom 18.05.2010 - Ulrike Mascher führt für weitere vier Jahre den VdK

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, ist mit großer Mehrheit für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Mascher erhielt auf dem VdK-Bundesverbandstag in Berlin am Dienstag 89,94 Prozent der Stimmen. Die 71-Jährige ist seit September 2008 an der Spitze des größten Sozialverbands in Deutschland. Weiterlesen ...

Ulrike Mascher



VdK-Pressemeldung vom 04.05.2010 -

38.000 Betriebe beschäftigen keine schwerbehinderten Menschen


Anlässlich des Europaweiten Protesttags für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai hat die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher die Verbesserung der Beschäftigungssituation von schwerbehinderten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gefordert. "Es ist ein Skandal, wenn rund 38.000 der 135.500 beschäftigungspflichtigen Betriebe in Deutschland keinen einzigen Schwerbehinderten beschäftigen", kritisierte Mascher. Mehr lesen ...

Protesttag




Der Kommentar 03.05.2010
Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Barrieren abbauen - "Seit fast 20 Jahren findet am 5. Mai der "Europaweite Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" statt. Ist ein solcher Aktionstag noch zeitgemäß angesichts der erreichten behindertenpolitischen Meilensteine der letzten Jahre? Ich denke, ja. Denn Gesetze sind das eine, die praktische Umsetzung - und da hakt es an manchen Stellen noch gewaltig - ist das andere." Weiterlesen ...

Barrieren abbauen



VdK-Pressemeldung vom 22.04.2010 -

Sozialverband VdK fordert mehr Geld für Pflege

Eine deutliche Anhebung der Sätze für die häusliche Pflege sowie den zügigen Ausbau professioneller Beratungsinstitutionen und von Tagespflegeeinrichtungen hat VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Rande einer pflegepolitischen Veranstaltung des Sozialverbands VdK in der Evangelischen Akademie in Tutzing gefordert. Lesen Sie mehr ...

deutliche Anhebung



Der Kommentar ..25.03.2010
Kopflose Gesundheitspolitik - Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Die geplante Kopfpauschale würde für die breite Mehrheit der gesetzlich Krankenversicherten, vor allem für Rentnerinnen und Rentner sowie für Geringverdiener, zu deutlichen Mehrbelastungen führen. Fest steht: Die Bundesregierung verunsichert die Patienten in hohem Maße. Mehr lesen ...

Kopflose Gesundheitspolitik



VdK-Pressemeldung vom 16.03.2010 VdK warnt vor Renten-Nullrunden in Serie

VdK-Präsidentin Ulrike Mascher bezeichnet die angekündigte Nullrunde bei den Renten als "keine gute Nachricht für die Rentnerinnen und Rentner, insbesondere für diejenigen mit geringen Altersbezügen".

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VdK warnt vor Renten-Nullrunden in Serie



VdK-Pressemeldung vom 15.3.2010 - Kopfpauschale verunsichert Patienten

Der Sozialverband VdK Deutschland hat die Pläne von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, ab 2011 eine zusätzliche Kopfpauschale von voraussichtlich 29 Euro im Monat einzuführen, kritisiert. Die geplante Kopfpauschale bedeutet nach Auffassung des VdK für Geringverdiener und Rentner eine erhebliche zusätzliche Belastung, die nicht durch das Wegfallen des 0,9-prozentigen Sonderbeitrags ausgeglichen werden könne.

Kopfpauschale verunsichert Patienten



VdK-Pressemeldung vom 11.3.2010 - Mehrwertsteuer auf Arzneimittel senken

Der Sozialverband VdK fordert als Sofortmaßnahme zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen die Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel von 19 auf 7 Prozent. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: "Das ist eine Maßnahme, die schnell wirken würde. Krankenkassen und Patienten könnten so um 2 bis 3 Milliarden Euro im Jahr entlastet werden. Dazu bedarf es keiner langwierigen Verhandlungen zwischen Pharmaindustrie und Krankenkassen." Weiterlesen ...

Mehrwertsteuer auf Arzneimittel senken



Der Kommentar 01.03.2010
"Eine Welle von Vorurteilen" - Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Vizekanzler Guido Westerwelle und andere Sozialstaatskritiker werden nicht müde, alle nur möglichen Vorurteile gegen Hartz-IV-Empfänger herunterzubeten. Dass man die Lebenssituation der Schwächsten in Deutschland nicht dem ausschweifenden Leben der Oberschicht im alten Rom vergleichen kann, weiß eigentlich jedes Schulkind.

"Eine Welle von Vorurteilen"



25.02.2010
Immer mehr Menschen droht Altersarmut

Anlässlich des morgigen nationalen Auftakts des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung hat Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, einen rentenpolitischen Kurswechsel für mehr Sicherheit im Alter gefordert. "Unter den gegenwärtigen Bedingungen werden die Armutsrisiken weiter drastisch zunehmen und immer mehr Rentner auf Grundsicherung im Alter angewiesen sein", warnte die VdK-Präsidentin.

Immer mehr Menschen droht Altersarmut



16.02.2010
Sozialstaat nicht kaputt reden

Der Sozialverband VdK Deutschland hat den FDP-Parteivorsitzenden und Vizekanzler Guido Westerwelle aufgefordert, das "wegweisende Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar nicht länger durch seine diffamierenden Äußerungen über Sozialleistungsbezieher zu ignorieren". Der FDP-Vorsitzende solle endlich damit aufhören, Geringverdiener und Hartz-IV-Empfänger, also zwei benachteiligte Bevölkerungsgruppen, gegeneinander auszuspielen.

..nicht kaputt reden



09.02.2010
Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen begrüßt das Urteil
des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Regelsätzen

Borchers-Siebrecht: "Kinder sind unsere Zukunft"

Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Regelsätzen. "Das Urteil könnte zu einem Meilenstein bei der Eindämmung von Kinderarmut in Deutschland werden, wenn sich der Regelsatz für Kinder jetzt am tatsächlichen Bedarf orientiert und nicht mehr willkürlich festgesetzt wird", sagte VdK-Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht.

Borchers-Siebrecht: "Mit welcher Begründung erhalten Kinder bisher nur 60 bis 80 Prozent des Erwachsenen-Regelsatzes? Kinder brauchen ständig neue Schuhe und Kleidung, haben viel Appetit und benötigen eine ausreichende und ausgewogene Ernährung. Auch der Schulbesuch ist mit immer größeren Nebenkosten für Bücher, Zeichenmaterial, Sportschuhe und -kleidung verbunden. Der Gesetzgeber hat dies bisher nicht ausreichend berücksichtigt - Kinder gehören in die Mitte der Gesellschaft und nicht an den Rand. Sie sind unsere Zukunft."

Die VdK-Landesverbandsvorsitzende erinnerte an die VdK-Aktion gegen Armut, in der in den vergangenen Jahren immer wieder nachdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass arme Kinder nicht an den Rand der Gesellschaft gedrückt und zu Außenseitern abgestempelt werden dürfen. "Wachsende Armut unter Kindern in Deutschland ist ein Armutszeugnis für unser Land. Armut grenzt aus und verbaut Entwicklungs- und Bildungschancen", bekräftigte Ute Borchers-Siebrecht die VdK-Kritik.



Aus der VdK-Zeitung 01.02.2010
Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: "Pflegebenotung mangelhaft" - Das klingt zunächst nicht schlecht: Pflegeheime und Pflegedienste werden einer Qualitätsprüfung unterzogen und anschließend benotet. Der entscheidende Schwachpunkt des Pflege-TÜVs liegt aber darin, dass alle Prüfkriterien gleich gewichtet sind. Eine Fünf wegen unbehandelter Druckgeschwüre lässt sich durch eine Eins für einen gut lesbaren Speiseplan ausgleichen.

Pflegebenotung mangelhaft


VdK-Pressemeldung vom 21.01.2010
Zusatzbeiträge belasten einseitig Arbeitnehmer und Rentner


Als "bittere Pille für Arbeitnehmer und Rentner" bezeichnete Ulrike Mascher, die Präsidentin des Sozialverbands VdK, die bevorstehenden Zusatzbeiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung. "Ausgerechnet diejenigen, die durch Lohneinbußen und Rentennullrunden ohnehin Kaufkraftverluste hinzunehmen haben, werden durch die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen überproportional belastet. Arbeitgeber bleiben außen vor", sagte die VdK-Präsidentin. Für Rentner, so der VdK, seien 8 Euro Zusatzbeitrag im Monat "viel Geld".

bittere Pille



VdK-Pressemeldung vom 14.01.2010

Renten-Nullrunde darf keine Minusrunde werden
Angesichts der bevorstehenden Nullrunde bei den Renten warnte der Sozialverband VdK die Bundesregierung vor weiteren Belastungen der Rentnerinnen und Rentner. Drohende Zusatzbeiträge sowie die in einem zweiten Schritt geplante Einführung der Kopfpauschale in der gesetzlichen Krankenversicherung würden viele Rentnerinnen und Rentner finanziell überfordern, erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Lesen Sie mehr ...

Renten-Nullrunde



VdK-Pressemeldung vom 17.12.2009 - VdK: Mehrwertsteuer auf Arzneimittel senken

Der Sozialverband VdK fordert eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel von 19 auf 7 Prozent.
VdK-Präsidentin Ulrike Mascher erklärte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in München: "Die Menschen haben kein Verständnis dafür, dass am Freitag vom Bundesrat die Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen gesenkt werden soll, die längst überfällige Steuerabsenkung bei lebensnotwendigen Arzneimitteln aber wieder nicht in Angriff genommen wird."

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Mehrwertsteuer auf Arzneimittel senken





VdK-Pressemeldung vom 03.12.2009 - VdK: Gesundheit muss für alle bezahlbar bleiben

Als unakzeptabel bezeichnete der Sozialverband VdK die heute prognostizierten umfangreichen Beitragserhöhungen für Versicherte. Laut Medienberichten erwartet der Spitzenverband der Krankenkassen, dass sich im nächsten Jahr nahezu alle gesetzlich Versicherten auf höhere Zusatzbeiträge einstellen müssen. Demnach drohe den Krankenkassen im kommenden Jahr ein Defizit von 7,5 Milliarden Euro, das gut zur Hälfte durch Steuermittel ausgeglichen werden soll.

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Gesundheit



VdK-Pressemeldung vom 02.12.2009 - Behinderte Menschen dürfen nicht Opfer der Krise werden

Der Sozialverband VdK Deutschland appelliert an Bund, Länder und Arbeitgeber, die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Beruf und Gesellschaft in Krisenzeiten nicht zu vernachlässigen. Anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember forderte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher, dass die seit März auch für Deutschland verbindliche Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen nun endlich in die Praxis umgesetzt werden müsse.

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"Opfer der Krise"



VdK-Pressemeldung vom 01.12.2009 - "Durststrecke" für Rentner verhindern

Der Sozialverband VdK zeigt sich angesichts der im Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2009 angekündigten "Durststrecke" für Rentner besorgt über die künftige Rentenentwicklung.
"Es wird von heute aus in den nächsten sieben Jahren - wenn überhaupt - nur geringe Anpassungen geben", heißt es in dem Gutachten. Bereits vor drei Wochen hatte die Rentenversicherung zwei Nullrunden und danach bis 2016 nur kleine Erhöhungen vorausgesagt.


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"Durststrecke"

VdK-Pressemeldung vom 27.11.2009 - Armut in Deutschland verfestigt sich

Der Sozialverband VdK bewertet die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts zur Armutsgefährdung als "beunruhigend".

"In Deutschland verfestigte sich die Armut von 2006 auf 2007 auf einem hohen Niveau von 15 Prozent der Bevölkerung - und das noch vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008", erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Freitag in Berlin. 14,2 Millionen Menschen sind nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes in Deutschland von Armut betroffen.

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Armut in Deutschland



VdK-Pressemeldung vom 18.11.2009 - Renten-Entwicklung nicht beschönigen

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Entwicklung der Renten zu positiv darzustellen. Im heute vorgestellten Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung werde prognostiziert, dass die Renten um durchschnittlich gut 1,6 Prozent pro Jahr steigen. Die Eckrente erhöhe sich von 1224 Euro in diesem Jahr auf 1533 Euro zum Jahr 2023, so der Bericht.

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Renten-Entwicklung



Preesemitteilung 16.11.09
Sozialverband VdK setzt Zeichen für Gratisobst an Schulen

Als "verfehlt" hatte die Vorsitzende des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, Ute Borchers-Siebrecht, im Oktober die Entscheidung der Niedersächsischen Landesregierung bezeichnet, das EU-Schulobstprogramm nicht umzusetzen und kein kostenloses Obst an Schülerinnen und Schüler zu verteilen.

"Wenn – wie zu hören ist – jetzt in der CDU/FDP-Koalition überlegt wird, ob nicht doch ein Schulobstprogramm für ganz Niedersachsen angeboten werden sollte, ist dies zwar sehr lobenswert", ergänzte Borchers-Siebrecht am Montag (16. November), "ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein solches Programm zunächst von der Landesregierung wegen angeblich zu hoher bürokratischer Hürden verworfen wurde".

Um ein schnelles symbolisches Zeichen für Gratisobst zu setzen, wird die VdK-Landesvorsitzende zusammen mit weiteren Helferinnen und Helfern

am Donnerstag, 19. November 2009, von 9.55 Uhr bis 10.10 Uhr
in der Grundschule Alemannstraße, Alemannstraße 5, 30165 Hannover,


an rund 360 Schülerinnen und Schüler Obsttüten verteilen. Das Obst wird gespendet von Figen Aydin, die zwei Obststände in der Markthalle Hannover betreibt. Aydin wird ebenfalls mithelfen, die Früchte an die Kinder zu verteilen.

VdK-Landesvorsitzende Borchers-Siebrecht: "Wenn gleichzeitig beim Bundesverfassungsgericht darüber diskutiert wird, dass Hartz-IV-Leistungen für die Ernährung der Kinder nicht ausreichen, kann es nicht sein, diesen Kindern das Gratisobst vorzuenthalten". Schließlich sei gesundes Essen eine Grundlage für erfolgreiches Lernen und damit eine Investition in die Zukunft der Kinder. Borchers-Siebrecht weiter: "Es ist wichtig, die Schülerinnen und Schüler an Obst heranzuführen und somit das Bewusstsein für eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu wecken. Verlierer sind sonst insbesondere die Kinder und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien, in denen gesunde Ernährung vielfach am fehlenden Geld scheitert".

Die VdK-Landesvorsitzende verwies auch auf die Ergebnisse eines Zwischenberichts zu einem vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Pilot-Projekt zur kostenlosen Verteilung von Obst und Gemüse an 9.000 Schülerinnen und Schüler in 18 ausgewählten Schulen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz in der Zeit von Mitte März bis Ende September 2009:
Das verteilte Obst und Gemüse wird gerne gegessen; was geliefert wird, wird gegessen und nicht weggeworfen; Reste werden untereinander verteilt; das Obst wird Wert geschätzt, weil die Kinder das Geschenk auch als Wertschätzung ihrer Person wahrnehmen; die Verteilung ist einfach, hygienisch und macht keine Probleme; die Kinder essen besonders gern Erdbeeren, Äpfel und Kirschen, gefolgt von Trauben und Bananen. Die Spitzenplätze beim Gemüse nehmen Gurken, Karotten und Tomaten ein.



VdK-Pressemeldung vom 10.11.2009 - VdK: Rentner nicht abhängen

Der Sozialverband VdK warnte die Bundesregierung vor einer langfristigen Abkoppelung der Rentner von der Lohn- und Gehaltsentwicklung. Laut Prognosen der Deutschen Rentenversicherung Bund müssen Rentner 2010 und 2011 mit einer Nullrunde rechnen.

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Rentner nicht abhängen




Sozialverband VdK fordert Maßnahmen gegen Altersarmut
05.11.2009 - "Die stark steigende Zahl von Leistungsbeziehern der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist ein Warnsignal für künftige Altersarmut", erklärte Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, heute nach Veröffentlichung der Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

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Maßnahmen gegen Altersarmut




VdK-Pressemeldung vom 30.10.2009

VdK: Rentendämpfungsfaktoren abschaffen
Ohne die Beseitigung der Kürzungsfaktoren würden den Rentnerinnen und Rentnern in den nächsten Jahren wieder zahlreiche Nullrunden drohen.

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Rentendämpfungsfaktoren


21.10.09
VdK warnt vor Privatisierung der Pflegeversicherung
Der Sozialverband VdK hat Union und FDP vor einer schleichenden Privatisierung der Pflegeversicherung gewarnt. Damit würde der "Entsolidarisierung der sozialen Sicherungssysteme Vorschub geleistet", erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher in Berlin.
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VdK warnt vor Privatisierung der Pflegeversicherung


21.10.09
Gratisobst an Schulen
Sind gesunde Ernährung und Lernerfolge der Kinder nichts wert?
Sozialverband VdK kritisiert Niedersächsische Landesregierung

Als "verfehlt" bezeichnete die Vorsitzende des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, Ute Borchers-Siebrecht, die Entscheidung der Niedersächsischen Landesregierung, an Schülerinnen und Schüler kein kostenloses Obst zu verteilen.
Borchers-Siebrecht: "Wenn gleichzeitig beim Bundesverfassungsgericht darüber diskutiert wird, dass Hartz-IV-Leistungen für die Ernährung der Kinder nicht ausreichen, kann es nicht sein, diesen Kindern das Gratisobst vorzuenthalten". Schließlich sei gesundes Essen eine Grundlage für erfolgreiches Lernen und damit eine Investition in die Zukunft der Kinder. "Offenbar sind der Landesregierung gesunde Ernährung und Lernerfolge der Kinder nichts wert", kritisierte Borchers-Siebrecht.


07.10.09
Im Anhang finden Sie ein Interview der "Frankfurter Rundschau" vom 7.10.09 mit VdK-Präsidentin Ulrike Mascher zum Thema "Finanzloch im Gesundheitsfonds". Dieses Interview wurde von Nachrichtenagenturen aufgegriffen und findet dadurch bundesweit Niederschlag in Fernseh- und Hörfunknachrichtensendungen sowie Online-Medien, wie z.B. dem ARD/ZDF-Morgenmagazin oder SPIEGEL-Online.
 FR_07.10.2009 (89,2 KB)




28.09.09
in der heutigen Bundes-Ausgabe (25.9.09) der "Süddeutschen Zeitung" erschien im Wirtschaftsteil ein großes Interview mit VdK-Präsidentin Ulrike Mascher zu den Themen "Rentenpolitik" und "Generationengerechtigkeit". Den Artikel finden Sie als PDF-Datei im Anhang.
 SZ_Ulrike Mascher (164,0 KB)





Aus der VdK-Zeitung 02.09.09
Die Kluft wächst - Kommentar der VdK-Präsidentin: In diesem Sommer wurde viel über Generationengerechtigkeit, Rentengarantie, die "Macht der Alten" und den angeblich wachsenden Konflikt zwischen Jung und Alt diskutiert. Gerne wird dieser Konflikt von Gegnern des Sozialstaats geschürt, um vom eigentlichen Problem unserer Gesellschaft abzulenken: der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, die quer durch alle Generationen verläuft.

Die Kluft wächst


VdK-Pressemeldung vom 15.07.2009

Investieren in Menschen
Die Finanzkrise darf nicht zu Sozialkürzungen führen. Das machte der Sozialverband VdK Deutschland angesichts des heute in Berlin vorgelegten Sozialberichts deutlich. Wenn es immer mehr Menschen wegen der Wirtschaftskrise schlechter gehe, müsse auch mehr staatliche Hilfe angeboten werden. "Investieren in Menschen und nicht in Banken", muss die Devise lauten.

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Investieren in Menschen


Aus der VdK-Zeitung 08.07.09
"Sie haben die Wahl!" - Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Die alte Fußballerweisheit "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" gilt auch in der Politik. "Nach der Wahl ist vor der Wahl", so lautet das Credo aller Parteien. Die Europawahl ist abgehakt. Jetzt werden die Kräfte gebündelt für die Bundestagswahl am 27. September. Es steht uns also ein heißer Sommer bevor. Der Wahlkampf fällt mitten in die Urlaubszeit. Lesen Sie mehr ...

Sie haben die Wahl
Foto: VdK-Präsidentin Ulrike Mascher
VdK - Präsidentin Ulrike Mascher Foto Peter Hinsel



VdK-Pressemeldung vom 30.06.2009 - VdK: Keine Entwarnung für Rentner und Patienten

Ulrike Mascher, die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, hat die Rentenerhöhung und die Senkung der Krankenkassenbeiträge zum 1. Juli begrüßt, warnt jedoch vor zukünftigen Belastungen der Rentner und Patienten.
Nullrunden und steigende Krankenkassenbeiträge drohen aus Sicht des VdK, mitten in der Krise voll auf die Kaufkraft durchzuschlagen.

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keine Entwarnung



VdK-Pressemeldung vom 24.06.2009

Mehr Solidarität - der Gesundheit zuliebe
Beim Sozialgipfel Sachsen-Anhalt hat VdK-Präsidentin Ulrike Mascher klargestellt, dass der VdK weiterhin den Weg in die Zwei-Klassen-Medizin erbittert bekämpfen wird. Armut stehe in direktem Zusammenhang mit schlechterer Gesundheit. Die Gründe für ungleiche Gesundheitschancen seien vielfältig, so die VdK-Präsidentin.

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Mehr Solidarität


VdK-Pressemeldung vom 22.06.2009

VdK: Arbeitsmarkt nicht reif für "Rente mit 67
Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktlage bekräftigt VdK-Präsidentin Ulrike Mascher die Ablehnung des Sozialverbands VdK Deutschland zur "Rente mit 67".

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Arbeitsmarkt



VdK-Pressemeldung vom 09.06.2009

VdK fordert Programm gegen Altersarmut
Ein Programm zur Bekämpfung und Vermeidung von Altersarmut hat die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, auf dem 9.
Deutschen Seniorentag in Leipzig gefordert. Trotz Wahlkampf dürfe die Politik nicht stillstehen. Die Große Koalition müsse ihrer Verantwortung gegenüber der älteren Generation gerecht werden und noch in dieser Legislaturperiode Maßnahmen gegen die wachsende Altersarmut in Angriff nehmen.
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Programm gegen Altersarmut


VdK-Presse-Info 04.06.09 LV-Konferenz 2009

"Die Bürger sollten in ihrem Vertrauen nicht enttäuscht werden"

VdK-Landeskonferenz fordert rasche und wirksame Bekämpfung der Armut


"Weiterer Sozialabbau ist den Menschen in unserem Land nicht zuzumuten. Die Bürger haben bisher Vertrauen in die Sozialsysteme gezeigt, sie sollten in ihrem Vertrauen nicht enttäuscht werden". Das hat die Landesverbandskonferenz 2009 des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen in einer sozialpolitischen Resolution (am 4. Juni 2009 in Verden) festgestellt.

Die Delegierten der Landesverbandskonferenz des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, der sich nachhaltig für die Interessen seiner 57.000 Mitglieder einsetzt, rufen in der Resolution die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker sowohl in Niedersachsen und Bremen als auch auf Bundesebene auf, Armut rasch und wirksam zu bekämpfen.

Die VdK-Resolution bezieht sich auf Zahlen aus dem aktuellen Armutsatlas des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Demnach müssen in Niedersachsen 15,5 Prozent der Bevölkerung (rund 1,24 Millionen Menschen) und in Bremen 19,1 Prozent (rund 127.000 Menschen) in sozial schwachen Verhältnissen leben. Die Bremer Quote liegt trotz Rückgangs erheblich über dem Bundesdurchschnitt von 14,3 Prozent.

In einem dreizehn Punkte umfassenden Forderungskatalog machen die Konferenzteilnehmer - u.a. der VdK-Landesverbandsvorstand, die Vorsitzenden aller VdK-Kreisverbände aus Niedersachsen und Bremen sowie der Landesfrauenausschuss - Vorschläge, wie die Missstände der Armut beseitigt werden können.

Die Resolution befasst sich auch mit den bisher fehlenden Heimgesetzen in Niedersachsen und Bremen: "Bereits im Jahre 2006 ist die Regelungskompetenz für das Heimrecht vom Bund auf die Länder übergegangen. Bisher liegen weder in Niedersachsen noch in Bremen Gesetzentwürfe für ein Heimgesetz vor". Die VdK-Landesverbandskonferenz fordert die Landesregierungen von Niedersachsen und Bremen auf, endlich ein Heimgesetz vorzulegen, das die dringend notwendigen Verbesserungen der Lebensqualität für die Heimbewohner umsetzt.

In einem weiteren Punkt fordert die VdK-Landesverbandskonferenz die Landes- und Kommunalpolitiker auf, im Sinne und zum Wohle der behinderten Menschen zu handeln:

"Die Umsetzung der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung zügig voranzutreiben, so wie das Bundes- und die Landesgesetze es verlangen, ist dringend geboten. Behinderung darf nicht länger ein Nachteil sein. Menschen mit Behinderung brauchen Chancengleichheit und Barrierefreiheit in Alltag, Schule und Beruf". Abschließend heißt es in der Resolution "Auch muss die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung umgesetzt werden. Hierzu gehört u.a., dass Kinder mit Behinderung die Regelschule besuchen und der Besuch einer Förderschule nur eine begründete Ausnahme sein darf."

Die VdK-Forderungen zur Bekämpfung der Armut im Einzelnen:

"Um dies erreichen zu können, müssen

1. die Regelsätze beim Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und bei der Grundsicherung im Alter sowie bei Erwerbsminderung auf mindestens 435 Euro angehoben werden,


2. muss ein Regelsatz für Kinder festgelegt werden, der dem besonderen Bedarf der Kinder entspricht,


3. muss für die Kinder in jeder Ganztagsschule oder –einrichtung ein kostenloses Mittagessen zur Verfügung stehen; Betreuung, Bildung und Ausbildung sowie die Erreichbarkeit dieser Stätten müssen kostenfrei sein,


4. muss die sogenannte Einmalleistung für Bedürftige eingeführt werden, weil außergewöhnliche Ausgaben, wie beispielsweise die Anschaffung von nicht mehr funktionierenden Haushaltsgeräten, nicht aus dem Regelsatz finanziert werden können,


5. muss ein Armutsbeauftragter eingesetzt und ein Armutsbericht in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden,


6. muss es zuverlässige und der Höhe nach angemessene Rentenanpassungen geben, was bedeutet, dass die Kürzungsfaktoren in der Rentenformel gestrichen werden müssen,


7. muss die Rente nach Mindesteinkommen für Beschäftigte mit niedrigen Löhnen wieder eingeführt werden,


8. müssen die Rentenbeiträge für Arbeitslosengeld II-Bezieher und Pflegepersonen erhöht werden,


9. muss der Zugang zu den Erwerbsminderungsrenten erleichtert werden,


10. müssen die Rentenabschläge für Erwerbsminderungsrenten abgeschafft werden,


11. darf die Riester-Rente nicht in voller Höhe auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden,


12. muss ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden,


13. müssen Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung geschaffen werden."



Aus der VdK-Zeitung 28. 05.09
Keine halben Sachen - Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Wann soll es jemals wieder nennenswerte Rentenerhöhungen geben angesichts der Vielzahl der bevorstehenden Kürzungen der Rentenanpassung? Es droht eine regelrechte Bugwelle der Halbierungen und Nachholaktionen. Damit das nächste Jahrzehnt nicht als Jahrzehnt der Renten-Nullrunden und -Mini-Erhöhungen in die Geschichte eingehen wird, hilft nur eines: die Abschaffung aller Kürzungsfaktoren.

Keine halben Sachen

Verbesserungen für Demenzkranke nicht zum Nulltarif
25.05.2009 - Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, Ulrike Mascher, begrüßte den heute vorgestellten Umsetzungsbericht des Expertenbeirates zur Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. "Mit den Vorschlägen des vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetzten Beirates liegen konkrete Vorschläge auf dem Tisch, wie Menschen mit Demenz besser berücksichtigt und der Zugang zu Leistungen durch die Schaffung eines neuen Bedarfsgrads erleichtert werden kann", erklärte Mascher heute in Berlin.

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Demenzkranke

Sozialabbau kein Rezept für die Krise
06.05.2009 - Der Sozialverband VdK Deutschland gab heute in Berlin den Startschuss für eine Kampagne zur Bundestagswahl mit der Kernforderung: "Die Finanzkrise darf nicht zu Sozialkürzungen führen." Der VdK will im Rahmen dieser Kampagne alle Bundestagskandidaten und die breite Öffentlichkeit mit seinem Forderungskatalog "Gute Besserung" konfrontieren. Durch Aktionen und Veranstaltungen in seinen 9.000 Orts- und Kreisverbänden will der Sozialverband VdK auf seine Forderungen zu den Themen Rente, Gesundheit, Pflege, Menschen mit Behinderung und Armut aufmerksam machen.
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Sozialabbau

VdK: In Barrierefreiheit investieren
04.05.2009 - Zum morgigen 18. "Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" fordert die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, Chancengleichheit in Alltag, Schule und Beruf."
In Barrierefreiheit investieren


Aus der VdK-Zeitung 29.04.09
Grundrecht auf Respekt und Würde - Was ist, wenn ich mal Pflege brauche? Wird mein Angehöriger im Pflegeheim gut versorgt? Wer hilft mir, wenn ich schlecht betreut werde? Viele Menschen stellen sich solche Fragen, gerade angesichts von Berichten über teils skandalöse Zustände in Alten- und Pflegeheimen. Um dem Grundrecht auf Respekt und Würde mehr Durchsetzung zu verschaffen, ist die "Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen" erschienen.
Grundrecht

Schutzschirm für Rentner gefordert
27.04.2009 - Angesichts einer drohenden Rentenkürzung im Jahr 2010 forderte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, heute in Berlin einen "Schutzschirm für Rentner". Laut einem Bericht des Handelsblatts erwarten Institute in diesem Jahr ein Absinken der
Brutto-Lohn- und Gehaltssumme um 2,3 Prozent. Nach der Rentenformel würde dies zu einer Senkung der Renten im nächsten Jahr führen.
Schutzschirm für Rentner


VdK-Pressemeldung vom 22.04.2009 - Kürzungsfaktoren bei der Rente müssen weg

Aus Sicht der VdK-Präsidentin bleibt die heute vom Bundeskabinett beschlossene Rentenerhöhung weit hinter den Erwartungen der Rentnerinnen und Rentner zurück.
Kürzungsfaktoren



Aus der VdK-Zeitung 25.03.09
Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Schöne neue Gesundheitswelt? -"Spitzenmedizin für alle. Mehr Service für Sie", so lautete die Überschrift eines Informationsblattes der Bundesregierung anlässlich der Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009. Das erste Quartal geht nun zu Ende. Die Zwischenbilanz ist mehr als ernüchternd.
Kommentar

VdK-Pressemeldung vom 16.03.2009

Rentenerhöhung darf keine Ausnahme bleiben
Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, bezeichnete die Rentenerhöhung zum 1. Juli von 2,41 Prozent im Westen und 3,38 Prozent im Osten als "Hoffnungsschimmer nach drei Nullrunden und zwei Mini-Anpassungen in Folge." Die Rentenanpassungen seien zwischen 2004 und 2008 deutlich hinter der Inflationsrate zurückgeblieben, so dass die Rentner in diesem Zeitraum einen Kaufkraftverlust von 8,5 Prozent hinnehmen mussten, erklärte Mascher.

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keine Ausnahme


Bitte beachten Sie den im PDF befindlichen Original-Artikel aus der "Bild am Sonntag" vom 15.03.09 mit dem Statement von VdK-Vizepräsidentin Carin E.
Hinsinger zur Pensionsauszahlung an Ex-Postchef Klaus Zumwinkel.
 Bild Zumwinkel 15.03 (3300,4 KB)



Aus der VdK-Zeitung 25.02.09
Neue Wege in der Pflege - Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Zuerst die gute Nachricht: Ein Expertenbeirat des Bundesgesundheitsministeriums hat den Begriff der Pflegebedürftigkeit überarbeitet. Der Betreuungsbedarf von Menschen mit Demenzerkrankungen soll künftig bei der Pflegeeinstufung gleichberechtigt berücksichtigt werden. Damit wurde eine langjährige Forderung des VdK aufgegriffen.
Neue Wege in der Pflege



VdK-Pressemeldung vom 23. Februar 2009
Thema: Suizid (Selbsttötung) im Alter

Sozialverband VdK fordert Auseinandersetzung mit dem Thema Alterssuizid
Probleme älterer Menschen müssen besser und schneller erkannt werden


Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen fordert eine verstärkte gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem weitgehend unbekannten und tabuisierten Thema Suizid (Selbsttötung) im Alter. Dazu müssen zunächst die besonderen Probleme älterer Menschen besser und schneller erkannt werden.

VdK-Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht hält es für zwingend geboten, Lebenssituationen zu verhindern, in denen Seniorinnen und Senioren einen Ausweg im Suizid suchen. Als Beispiele nennt sie Altersarmut, Pflegedefizite, Probleme im Gesundheitswesen und isolierte Wohnformen.
Borchers-Siebrecht:"Angesichts der demographischen Entwicklung wird sich das Problem Alterssuizid zukünftig noch drastischer entwickeln, wenn es nicht gelingt, gegenzusteuern. Es ist daher notwendig, die Problematik und die Fakten auf breiter Basis anzusprechen und darüber aufzuklären."

Depressionen, körperliche Erkrankungen oder Einsamkeit sind nach Auffassung des Sozialverbands VdK oft parallel auftretende Ursachen für Alterssuizid und erschweren es den Betroffenen, Hilfsangebote anzunehmen. Dies sei insbesondere bei vereinsamten und mobilitätseingeschränkten Personen der Fall.

Als ersten Schritt zur Lösung des Problems schlägt der Sozialverband VdK deshalb vor, alle Personen, insbesondere diejenigen, die weitergehende Kontakte zu älteren Suizidgefährdeten haben, wie Hausarzt, Pflegepersonal oder Mitarbeiter/innen von karitativen Einrichtungen, mit den Methoden der Früherkennung und den Hilfsmöglichkeiten vertraut zu machen. Gleichzeitig müssen die Lebensbedingungen älterer Menschen verbessert werden, die arm, pflegebedürftig, krank sowie einsam sind.


(Zeichen: 1626)


VdK-Pressemeldung vom 17.02.2009 - Verfassungsbeschwerde gegen Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten

DGB, SoVD und VdK legen eine gemeinsame Verfassungsbeschwerde gegen Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten ein
Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der Sozialverband VdK Deutschland gehen mit einer gemeinsamen Verfassungsbeschwerde gegen die Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten vor.
Damit wenden sich die drei Organisationen dagegen, dass Erwerbsminderungsrentnern Abschläge von bis zu 10,8 Prozent von der Rente zugemutet werden. Die Abschläge wurden mit dem Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit eingeführt, das am 1. Januar 2001 in Kraft getreten ist.
Verfassungsbeschwerde



Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Anhang finden Sie einen Artikel aus der Samstagausgabe der BILD-Zeitung (Seite 2) vom 7.2.09 mit dem Titel "Kassen setzen Kranke unter Druck - "Geht doch in Frührente".
 Bildzeitung (1734,7 KB)



Auf Anfrage der Zeitung, ob wir in letzter Zeit eine restriktivere Leistungsgewährung bei den Krankenkassen feststellen, führten wir bei den 69 Kreisgeschäftsführern des VdK Bayern eine entsprechende Befragung durch.
Unisono beklagten unsere Sozialrechtsberater, dass Krankengeldbezieher bereits nach wenigen Wochen durch Anrufe von Krankenkassenmitarbeitern unter Druck gesetzt werden, schnellstmöglich eine Reha zu beantragen oder sich zu überlegen, einen Rentenantrag zu stellen oder sich arbeitslos zu melden.
Eine 41-jährige VdK-Mitarbeiterin, die selbst an Krebs erkrankte, schilderte uns, dass sie bereits kurz nach der Operation einen Anruf von der Kasse erhielt, mit dem Hinweis, doch mal darüber nachzudenken, das Arbeitsleben zu beenden und Rente zu beantragen. Hier werden schwer kranke Menschen mit Fragen konfrontiert, die die Psyche der Betroffenen in einer ohnehin krisenhaften Situation weiter belasten, was dem Heilungsprozess nicht gerade förderlich ist. Das sind keine Einzelfälle, sondern scheint seit einiger Zeit die übliche Vorgehensweise zu sein, bestätigten alle unsere VdK-Geschäftsführerinnen und -Geschäftsführer.

Auch Vertreter anderer Landesverbände bestätigten uns diese unerfreuliche Tendenz.
Deshalb können Sie der zu erwartenden Kritik einzelner Krankenkassenvertreter an dem Inhalt des Zeitungsartikels gelassen entgegensehen. Wir haben die besseren Argumente auf unserer Seite.

Unsere Unabhängigkeit ist unsere Stärke. Deswegen brauchen wir kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das erwarten unsere Mitglieder vom VdK. Auch dafür bezahlen sie ihren Beitrag. Wir sind nicht nur die größte Lobby der Senioren und Menschen mit Behinderung in Deutschland, wir sind auch der größte Interessenverband für Patienten und Kranke. Wir müssen Missstände im Gesundheitswesen öffentlich anprangern, um sie beseitigen zu können. Ohne öffentlichen Druck lässt sich politisch kaum mehr etwas bewegen.

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße
Michael Pausder
Sozialverband VdK Deutschland
Pressesprecher
c/o VdK Bayern
Schellingstraße 31
80799 München
Tel.089/2117-217
Fax: 089/2117-259
pausder@vdk.de


VdK-Pressemeldung vom 29.01.2009 - Pflegereform

Benachteiligung von Menschen mit Demenz beenden
Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, Ulrike Mascher, begrüßt die heute vorgestellten Empfehlungen des Expertenbeirates zur Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs.
"Mit den Vorschlägen des vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetzten Beirates liegen konkrete Vorschläge auf dem Tisch, wie Menschen mit Demenz besser berücksichtigt und der Zugang zu Leistungen durch die Schaffung einer neuen Pflegestufe erleichtert werden kann", erklärte Mascher in Berlin.
Benachteiligung von Menschen mit Demenz

Aus der VdK-Zeitung 28.01.09
Konjunkturpaket II hilft Rentnern wenig - Kommentar von VdK-Präsidentin UIrike Mascher: Fast jeder vierte Bundesbürger ist ein Rentner. 20 Millionen Ruheständler sind eine stattliche Zahl. Der Begriff "Minderheit" trifft auf diese Bevölkerungsgruppe schon lange nicht mehr zu. Umso unverständlicher, wie stiefmütterlich die Rentner von Wirtschaft und Politik behandelt werden.
Kommentar



20. Januar 2009
VdK: Rentner werden abgehängt
Mascher fordert Rückkehr zur "Dynamischen Rente"

Angesichts der seit fünf Jahren in Folge inflationsbedingt sinkenden Renten, forderte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, heute in Berlin eine Kursänderung in der Rentenpolitik. "Die Rentner dürfen nicht länger von der Einkommensentwicklung der Gesamtbevölkerung abgehängt werden."
Rentner werden abgehängt

15. Januar 2009
Sozialverband VdK fordert Investitionen in Bildung und Soziales
Borchers-Siebrecht: "Alle müssen an Bildung teilhaben können"

Die Vorsitzende des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, Ute Borchers-Siebrecht, begrüßt den von Ministerpräsident Christian Wulff in seiner Regierungserklärung am 14. Januar angekündigten Ausbau von Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen. Sie fordert aber auch weitergehende Investitionen im Bildungs- und Sozialbereich.

Borchers-Siebrecht: "Wer Bildungseinrichtungen ausbaut und saniert, sorgt für Aufträge in der Wirtschaft und sichert so Arbeitsplätze. Kindergärten, Schulen und Hochschulen müssen jedoch barrierefrei gebaut und umgebaut werden, um die Integration behinderter Menschen in Gesellschaft und Beruf weiter voranzubringen. Auch die Ausgaben für Bildung und Ausbildung dürfen nicht vergessen werden. Sie verhindern eine weitere Ausbreitung von Armut, weil Bildung und Ausbildung gut bezahlte Arbeit ermöglichen. Es muss dafür gesorgt werden, dass möglichst viele Kinder aus benachteiligten und eher bildungsfernen Familien teilhaben können. Deshalb ist es erforderlich, diese Familien zu fördern und sie an Bildung und Arbeit heranzuführen."

Um die Konjunktur in Schwung zu bringen, dürfe auch Rentnern nicht weiter Kaufkraft entzogen werden. Ein richtiger Schritt sei deshalb die beschlossene Senkung der Krankenkassenbeiträge. Dadurch würden Rentner entlastet, die von der Absenkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags nicht wie Arbeitnehmer profitieren.

Um Patienten und Krankenkassen gleichermaßen zu entlasten, bekräftigte Borchers-Siebrecht die VdK-Forderung nach Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel von 19 auf sieben Prozent.
(Zeichen: 1533)

09.12. 2008
Sozialverband VdK fordert nationalen Aktionsplan
Die Präsidentin des Sozialverband VdK Deutschland, Ulrike Mascher, hat die bevorstehende Ratifizierung der Konvention der Vereinten Nationen (VN) über die Rechte von Menschen mit Behinderungen begrüßt. Menschen mit Behinderungen werden in Deutschland immer noch in vielen Lebensbereichen benachteiligt und diskriminiert.
Aktionsplan



VdK-Pressemeldung vom 08.12.2008 Krankenkassenbeitrag

Senkung der Kassenbeiträge nützt auch den Rentnern
Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, Ulrike Mascher, begrüßt den Vorschlag des Bundeswirtschaftsminister, den ab Januar geltenden einheitlichen Krankenkassenbeitrag von 15,5 Prozent deutlich zu senken, um Arbeitnehmer und Rentner spürbar zu entlasten. Dies gehe in die richtige Richtung.

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Krankenkassenbeitrag


VdK-Pressemeldung vom 03.12.2008 Erwerbsminderungsrente

Nachzahlung bei Erwerbsminderungsrenten möglich
Wer eine befristete Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (Zeitrente) aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezogen hat, die vor Mai 2007 verlängert wurde, könnte eventuell einen Anspruch auf eine Rentennachzahlung haben. Im Einzelfall können es mehr als 1000 Euro sein. Eine Chance auf Nachzahlung haben all diejenigen, die bis 30. April 2007 eine befristete Rente wegen Erwerbsminderung bezogen haben, die mindestens einmal verlängert wurde, auch wenn diese inzwischen als Dauerrente oder als umgewandelte Altersrente gezahlt wird.

VdK-Pressemeldung vom 03.12.2008 Erwerbsminderungsrente

VdK-Presse 21.11.08
Nachzahlung bei befristeten Renten möglich
Bezieher einer befristeten Rente können unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Rentennachzahlung haben. Auch deren künftige Rentenzahlungen können sich erhöhen.

Eine Chance auf Nachzahlung haben all diejenigen, die bis 30.4.2007 eine befristete Rente wegen Erwerbsminderung bezogen haben, die mindestens einmal verlängert wurde, auch wenn diese inzwischen als Dauerrente oder als umgewandelte Altersrente unbefristet gezahlt wird. Darauf wies der Sozialverband VdK Deutschland heute in Berlin hin.

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30.10.2008
Aus der VdK-Zeitung
Interview mit dem Finanzexperten Hermann-Josef Tenhagen zur Bankenkrise: "Nichts kaufen, was man nicht versteht" - Die weltweite Finanzkrise kennt viele Verlierer. Von verbrannten Milliarden und taumelnden Kreditinstituten ist die Rede. Der kleine Sparer und Anleger möchte nicht zu den Verlierern gehören und pocht auf Sicherheit - auch nachdem die Bundesregierung ein 500-Milliarden-Rettungspaket geschnürt hat, bleibt Skepsis.
Interview











VdK-Pressemeldung vom 07.10.2008 Finanzkrise

Finanzkrise empört die Rentnerinnen und Rentner
Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, Ulrike Mascher, begrüßt die von Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesagte Staatsgarantie für Spareinlagen.
Finanzkrise


6. Oktober 2008

"Armut isoliert, Armut grenzt aus, Armut macht krank, Armut verbaut Bildungschancen!" Mit einem landesweiten Aktionstag hat der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen am 4. Oktober 2008 auf die Armut "Made in Germany" eindringlich hingewiesen und an über 50 Info-Ständen in Städten und Gemeinden Unterschriften gesammelt.

Die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft werden damit aufgefordert, Konzepte zu entwickeln, um die Explosion einer sozial und gesellschaftlich tickenden Zeitbombe zu verhindern.

Die gesammelten Unterschriften werden am 9. Oktober 2008 um 13 Uhr an Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann vor dem Sozialministerium in Hannover übergeben.

An der Übergabe sind neben der VdK-Landesvorsitzenden Ute Borchers-Siebrecht und den Landesvorstandsmitgliedern auch die Vorsitzenden aller VdK-Kreisverbände aus Niedersachsen beteiligt. Danach wollen die Beteiligten noch mit der Sozialministerin über das Thema Armut diskutieren.

Die Medien sind dazu herzlich eingeladen.


1. Oktober 2008
Armut "Made in Germany”
Viele Menschen können mit ihrem Einkommen nicht mehr auskommen

Landesweiter VdK-Aktionstag gegen Armut am 4. Oktober

"Armut isoliert, Armut grenzt aus, Armut macht krank, Armut verbaut Bildungschancen!" Mit einem landesweiten Aktionstag will der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen am 4. Oktober 2008 auf die Armut "Made in Germany" eindringlich hinweisen und Unterschriften sammeln. Damit sollen die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft aufgefordert werden, Konzepte zu entwickeln, um die Explosion einer sozial und gesellschaftlich tickenden Zeitbombe zu verhindern.

VdK-Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht erläuterte heute (1. Oktober 2008) die Aktion vor der Landespressekonferenz Niedersachsen in Hannover.
Borchers-Siebrecht stellte mit großer Besorgnis fest: "Armut wächst auch in Deutschland, betroffen sind alle Altersgruppen. Immer mehr Menschen können mit ihrem Einkommen nicht mehr auskommen, weil Löhne und Gehälter in vielen Fällen nicht mehr ausreichen, um die Inflationsrate und gestiegene Lebenshaltungskosten aufzufangen. Wer 2008 weniger als 880 Euro – also weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens – hat, gilt nach EU-Definition als armutsgefährdet."

Mit dem Plakatmotiv "… und raus bist Du!" weist der Sozialverband VdK darauf hin, dass bereits zweieinhalb Millionen Kinder in Deutschland in Armut leben. "Die jungen Armen von heute werden die alten Armen von morgen sein", mahnte Borchers-Siebrecht. Wegen geringer Renten sind schon heute drei Millionen Rentnerinnen und Rentner von Armut bedroht. "Endstation Armenküche?" fragt das dazugehörige VdK-Plakat. Denn auch zukünftige Rentner haben schlechte Aussichten: Langzeitarbeitslose, Minijobber und Arbeitnehmer mit geringem Einkommen werden im Alter eine viel zu niedrige Rente haben, um damit einen menschenwürdigen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Borchers-Siebrecht: "Das Problem muss deshalb dringend auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda bleiben und bedarf einer realistischen und zugleich zukunftsfähigen Lösung."

Zahlreiche Kreis- und Ortsverbände beteiligen sich am 4. Oktober an der VdK-Aktion gegen Armut mit Info-Ständen und Unterschriftenlisten. Listen liegen in allen VdK-Geschäftsstellen in Niedersachsen und Bremen aus. Die Aktionsstandorte sind auf den Web-Seiten www.vdk.de/niedersachsen-bremen veröffentlicht. Hier gibt es neben weiteren Informationen eine Unterschriftenliste zum Herunterladen und eine Umfrage zum Abstimmen.
Die VdK-Landesvorsitzende Borchers-Siebrecht wird am 4. Oktober folgende Info-Stände besuchen und dort selbst Unterschriften sammeln:

  • Lüneburg (Bäckerstraße / Wochenmarkt): ca. 9.45 bis 11.00 Uhr,
  • Hannover (Zentrum / Kröpcke): ca. 12.30 bis 14.00 Uhr,
  • Braunschweig (Fußgängerzone, Sack 15): ca. 14.45 bis 16.00 Uhr.

Die gesammelten Unterschriften sollen in den kommenden Wochen an die Landesregierungen Niedersachsen und Bremen übergeben werden.

Kann man davon leben?
Zwei Fall-Beispiele aus Niedersachsen:

Eine 55 Jahre alte Frau aus Wilhelmshaven lebt zusammen mit ihrem 16-jährigen Sohn (Schüler) in einem gemeinsamen Haushalt. Wegen Krankheit (70 Prozent Schwerbehinderung) kann sie nicht arbeiten und bekommt deshalb Erwerbsminderungsrente auf Zeit in Höhe von 669 Euro monatlich. Hinzu kommen 166 Euro Halbwaisenrente für den Sohn (der Vater ist gestorben) und 154 Euro Kindergeld, das macht zusammen 989 Euro Gesamteinkommen monatlich. An festen Ausgaben haben sie allein für Miete (373 Euro) sowie Gas und Strom (157 Euro) insgesamt 530 Euro, sodass für Mutter und Sohn gemeinsam nur 459 Euro im Monat zum Leben bleiben, pro Person also knapp 230 Euro. Über den Sozialverband VdK hat die Frau jetzt Klage eingelegt, um zu erreichen, dass die befristete Erwerbsminderungsrente in eine unbefristete umgewandelt wird. Erst dann könnte sie Grundsicherungsleistungen beantragen. Nach derzeitiger Gesetzeslage hat man nämlich nur Anspruch auf Grundsicherungsleistungen, wenn man eine unbefristete Rente bekommt. Im Rahmen der Grundsicherungsleistungen würden dann auch die Miet- und Heizungskosten erstattet.

Eine dreiköpfige Familie aus Wustrow hat ein Gesamteinkommen von monatlich 1784 Euro. Der Mann (43) geht Vollzeit in Wechselschicht arbeiten. Sein Einkommen beträgt netto monatlich rund 800 Euro, die Frau (42) bezieht eine Rente wegen voller Erwerbsminderung, rund 830 Euro. Sie haben ein zwölfjähriges Kind. Das Kindergeld beträgt 154 Euro. Neben den üblichen Festkosten für Miete, Heizung und Lebenshaltung entstehen natürlich weitere Kosten. Der Mann benötigt ein Auto, um zur Arbeit zu kommen, seine Frau aufgrund der Behinderung eigentlich auch.


VdK-Niedersachsen-Bremen

Aktion gegen Armut



2. September 2008
Betreff: Verblisterung von Arzneimitteln

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der aktuellen Ausgabe der VdK-Zeitung ist ein Artikel von Roland Sing zum
Thema "Verblisterung von Arzneimitteln" erschienen. Uns erreichten zu diesem
Thema bereits einige Anfragen von interessierten VdK-Mitgliedern.

Die Firma, welches die genannten Medikamentensortierboxen (Blister)
herstellt, heißt 7x4 Pharma GmbH.
Hier die Kontaktdaten:

7x4 Pharma GmbH
Im Holzhau 8
D-66663 Merzig/Saarland

Telefon:+49 (0) 6867 / 920-9000
Telefax:+49 (0) 6867 / 920-9001

Freecall-Telefon:+49 (0) 800 / 156 156 3
Freecall-Telefax:+49 (0) 800 / 156 156 4

Mail: info@7x4-pharma.com


25. August 2008

Wird Mehrwertsteuer auf Arzneien bald gesenkt ?
Die bundesweite VdK-Unterschriftenaktion mit 2,3 Millionen Unterschriften zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneien wirkt", erklärte der VdK-Präsident.
Wehrwertsteuer-Aktion

 

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