4. Februar 2016
Weltkrebstag

Am 4.2. ist Weltkrebstag

Weltkrebstag steht unter dem Motto "Wir können. Ich kann."

Jeder fürchtet ihn, jeder Zweite erkrankt in seinem Leben an ihm: Krebserkrankungen sind nach Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich sterben in Rheinland-Pfalz etwa 18.000 an den Folgen von Krebs, so das Krebsregister Rheinland-Pfalz. Rund 33.000 Menschen erkranken jedes Jahr neu daran. Die häufigste Krebsart bei Männern ist Prostatakrebs, bei Frauen Brustkrebs.

Anlässlich des Weltkrebstages 2016 ruft die Deutsche Krebshilfe dazu auf, vorhandene Wissenslücken über Krebs zu schließen und sich zu informieren: Wie entsteht Krebs? Wie kann man das Risiko, an Krebs zu erkranken, selber verringern? Welche Möglichkeiten zur frühen Erkennung von Krebs gibt es? Gut verständliche Informationen finden sich hier: www.krebshilfe.de/wir-informieren.html
Der Weltkrebstag am 4. Februar 2016 steht unter dem Motto „Wir können. Ich kann.“ Damit wollen die am Aktionstag beteiligten Organisationen aus aller Welt darauf aufmerksam machen, dass jeder einzelne etwas tun kann, um sich im Kampf gegen den Krebs zu engagieren, egal ob allein oder in der Gruppe. Die Deutsche Krebshilfe benennt dabei vier Bausteine:

Krebs vermeiden Krebs durch Prävention vorbeugen? Natürlich kann nicht garantiert werden, dass jemand mit einem gesunden und aktiven Lebensstil nie an Krebs erkrankt. Fest steht aber mittlerweile, dass eine gesunde Ernährung, ausreichender Schutz vor UV-Strahlen, Nichtrauchen und regelmäßige körperliche Bewegung einer Krebserkrankung vorbeugen können und dabei helfen, das Risiko einer Erkrankung zu vermindern.

Krebs früh erkennen Je früher eine Krebserkrankung entdeckt wird, umso besser stehen für den Patienten die Chancen, geheilt zu werden. Werden bösartige Tumore früh entdeckt, kann oft eine schonendere Therapie gewählt werden. Früherkennungsuntersuchungen, etwa für Brust-, Darm- oder Hautkrebs, sollten daher gewissenhaft und regelmäßig in Anspruch genommen werden. Hier gibt es eine Übersicht der Vorsorgeuntersuchungen, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden:
www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/frueherkennung/frueherkennung.php

Gut informiert entscheiden Die Diagnose Krebs stürzt die meisten Menschen zunächst in ein tiefes Loch. Wie geht es weiter? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Wo kann ich mich behandeln lassen? Was zahlt die Krankenversicherung? Die Deutsche Krebshilfe bietet zu allen Fragen rund um das Thema Krebs einen kostenlosen telefonischen Beratungsdienst an. Das Angebot des „Infonetz Krebs“ richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern auch an deren Angehörige und Freunde (Telefon: 0800 / 80 70 88 77, Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr).

Krebspatienten optimal versorgen Jedem Erkrankten soll eine optimale Versorgung und Therapie zur Verfügung stehen - unabhängig vom Wohnort oder vom sozialen Status. Um die Versorgung von Krebspatienten in Deutschland zu verbessern, hat die Deutsche Krebshilfe das Förderprogramm „Onkologische Spitzenzentren“ ins Leben gerufen. Mehr Informationen zum Netzwerk Onkologische Spitzenzentren: www.ccc-netzwerk.de

Darmkrebsmonat März

Der März 2016 ist "Darmkrebsmonat". Inititiert wird der Aktionsmonat seit 2001 von der Felix-Burda-Stiftung, die insbesondere auf die Chancen von Darmkrebsvorsorge und -früherkennung aufmerksam machen will. Daher hat die Stiftung den Darmkrebsmonat in diesem Jahr unter das Motto „Ausreden können tödlich sein“ gestellt.

In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 64.000 Menschen an Darmkrebs; mehr als 26.000 sterben daran. Dabei ist die Krankheit, wenn sie früh entdeckt wird, gut behandelbar und oft heilbar. Auch hier gilt wieder: Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Verzicht auf Zigaretten und übermäßigen Alkoholkonsum hilft, Darmkrebs vorzubeugen. Außerdem sollten die Vorsorgeuntersuchungen der Krankenkassen in Anspruch genommen werden.
Gesetzlich Versicherte können zwischen dem 50. und dem 55. Lebensjahr einmal pro Jahr einen kostenfreien Test auf verstecktes Blut im Stuhl durchführen lassen und ab dem 55. Lebensjahr eine Darmspiegelung (Koloskopie), die nach zehn Jahren wiederholt werden kann. Wer ab 55 die Darmspiegelung nicht durchführen lassen will, kann stattdessen alle zwei Jahre den Stuhl auf verstecktes Blut untersuchen lassen.

Weiterführende Infos

Ausführliche Informationen zum Thema Darmkrebs, etwa zu Symptomen und Warnzeichen, Therapie- und Nachsorgemöglichkeiten, gibt es beim Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums:

www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/darmkrebs/
sowie unter www.darmkrebs.de

Schlagworte Krebs | Weltkrebstag | Brustkrebs | Prostatakrebs

Befreiung
Symbolfoto: Verschiedene Medikamente liegen in einer Apotheke aufgereiht zum Abholen.
Gesetzlich Krankenversicherte müssen für 2016 ihre Zuzahlungsbefreiung neu beantragen. Patienten können von ihrer Krankenkasse eine Befreiung von der Zuzahlung zu Leistungen fordern, sobald ihre finanzielle Belastung zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens - ein Prozent bei chronisch Kranken - überschreitet. Die Bescheinigung gilt nur für ein Kalenderjahr.Gesetzlich Krankenversicherte müssen für 2015 ihre Zuzahlungsbefreiung neu beantragen.
  • Medikamentenplan.pdf (812,91 KB, PDF-Datei)

    Mit dem Medikamentenplan, entwickelt vom Aktionsbündnis Patientensicherheit, vermeiden Sie Einnahmefehler bei Arzneien,indem Sie dokumentieren, welche Medikamente Sie wann einnehmen. Einfach herunterladen, direkt am Computer ausfüllen und ausdrucken

  • VdK-Organspendeausweis.pdf (74,06 KB, PDF-Datei)

    Den VdK-Organspendeausweis können Sie am PC ausfüllen und ausdrucken. Der ausgedruckte Ausweis ist genauso gültig wie andere Organspendeausweise.

4/13 Ab sofort wird in Deutschland ein bundesweites Krebsregister erstellt.

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Auch 2019 veranstaltet der Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz Schulungen für ehrenamtliche Richter. Die Termine 2019: Sozialrichterschulungen

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Symbolfoto: Zwei junge Frauen bei der Beratungsstelle einer Krankenkasse.
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