3. Mai 2016

Krank zur Arbeit? Lohnt sich nicht!

Über zwei Drittel aller abhängig Beschäftigten ist im vergangenen Jahr trotz ausgeprägtem Krankheitsempfinden bei der Arbeit erschienen: Dies zeigt die Auswertung des DGB-Index "Gute Arbeit 2015" (http://index-gute-arbeit.dgb.de). Besonders erschreckend: nahezu die Hälfte der Befragten tat dies über eine Woche und mehr!

© Thorben Wengert/pixelio.de


Die Befragung zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes und Häufigkeit des Erscheinens trotz Krankheit. Weitere begünstigende Faktoren sind Arbeitsbedingungen und die Arbeitsverdichtung: je schlechter das Betriebsklima und je höher die zu bewältigende Arbeitsmenge, umso schwerer fällt es den Beschäftigten, im Krankheitsfall zuhause zu bleiben und sich auszukurieren.

Dieses auch als Präsentismus bezeichnete Verhalten von Arbeitnehmern ist dabei durchaus risikobehaftet. Für den Mitarbeiter erhöht sich das Risiko einer Verschleppung und damit einhergehend das einer Chronifizierung beziehungsweise Ausweitung der Erkrankung. Für den Arbeitgeber hingegen gehen mit der Anwesenheit des Erkrankten wirtschaftliche Einbußen einher. Durch Krankheit sinken nicht nur Produktivität und Konzentrationsfähigkeit, sondern auch die Unfallgefahr steigt signifikant an.

Wer also glaubt, etwas Positives für den Arbeitgeber zu tun, indem er sich krank zur Arbeit schleppt, bewirkt das Gegenteil – und das noch zusätzlich auf Kosten der eigenen Gesundheit.

Nadine Gray

Schlagworte Krankheit | Arbeit | Präsentismus

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