17. Januar 2014

VdKler Fragen, Minister antwortet

Sehr geehrter Herr Sozialminister Schweitzer,

für ältere und kranke Menschen im ländlichen Raum ist eine flächendeckende ärztliche Versorgung ausschlaggebend dafür, wie lange sie alleine in den eigenen vier Wänden leben können. Wie ich in den Medien lesen konnte, scheint die Arbeit auf dem Land für Ärzte aber immer unattraktiver zu werden, so dass Praxen schließen, ohne dass ein Nachfolger für den Arzt gefunden werden konnte. Insbesondere in Notfallsituationen oder an Wochenenden ist die ärztliche Versorgung oft schwierig. Halten Sie daher die derzeitige Versorgung durch Bereitschaftsdienstzentralen in Rheinland-Pfalz für ausreichend? Mit welchen Maßnahmen will die Landesregierung in Rheinland-Pfalz die ärztliche Versorgung der Menschen sichern, und inwieweit gibt es eine Kooperation mit der zuständigen kassenärztlichen Vereinigung?
Außerdem würde ich mir von der Landesregierung eine grafische Übersicht mit den Bereitschaftsdienstzentralen wünschen, so dass ich weiß, welche für mich am schnellsten zu erreichen ist.

Ich erwarte Ihre Antwort mit großem Interesse.

Mit freundlichen Grüßen,

Hermann Schlicht
Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses im Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz
VdK-Mitglied aus Bad-Breisig, Kreisverband Ahrweiler

Die Antwort von Sozialminister Schweitzer als pdf-Dokument:Antwort Bereitschaftsdienstzentralen.pdf (73,72 KB, PDF-Datei) und Karte mit Bereitschaftsärzten (589,16 KB, PDF-Datei)


Sehr geehrter Herr Sozialminister Schweitzer,

Rheinland-Pfalz ist bisher das einzige Bundesland, in dem ausländische Ärzte ausreichende Deutschkenntnisse in einem verpflichtenden Test nachweisen müssen, bevor sie eine ärztliche Berufserlaubnis erhalten. Wenn ich mich in die Lage eines hilflosen Patienten versetze, dann kann ich dies nur begrüßen. Was ich allerdings nicht verstehe ist, wieso die Landesregierung nicht auch von ausländischen Pflegekräften einen solchen Sprachnachweis fordert. Insbesondere da ein Patient im Alltag viel öfter mit einem Pfleger kommunizieren muss als mit einem Arzt.

Mit freundlichen Grüßen,

Uwe Bentz
VdK-Mitglied aus Limburgerhof, Kreisverband Ludwigshafen
Mitglied des Sozialpolitischen Ausschusses im Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz

Die Antwort von Sozialminister Schweitzer als pdf-Dokument: Antwort Sprachtests Pflegekräfte.pdf (66,27 KB, PDF-Datei)



Sehr geehrter Herr Sozialminister Schweitzer,

ich mache mir Sorgen um die Zukunft des Ehrenamts in Rheinland-Pfalz! Ich habe das Gefühl, dass es für Menschen immer schwieriger wird, sich zu engagieren. Berufstätige sind auf den guten Willen ihres Arbeitgebers angewiesen, wenn ehrenamtliche Tätigkeiten auch mal in die Dienstzeit fallen. Und welche Möglichkeiten haben überhaupt Menschen, die Angehörige pflegen müssen, aber auch gerne ehrenamtlich aktiv wären? Wer kümmert sich um den kranken Angehörigen, wenn der Pflegende im Vorstand eines Sportvereins aktiv sein möchte?
Aufwandsentschädigungen und Fahrtkostenerstattungen entsprechen auch nicht mehr den tatsächlichen Ausgaben, so dass ich als Ehrenamtlicher finanziell meist noch drauflegen muss.

Meine Frage an Sie lautet daher: Mit welchen Instrumenten wird in Rheinland-Pfalz das Ehrenamt gefördert?

Mit freundlichen Grüßen,

Manfred Willems
VdK-Mitglied aus Konz, Kreisverband Trier-Saarburg
Mitglied des Sozialpolitischen Ausschusses im Sozialverband VdK Rheinland-Pfalz

Die Antwort von Sozialminister Schweitzer als pdf-Dokument: Antwort Ehrenamt.pdf (73,04 KB, PDF-Datei)

Katie Scholl

Schlagworte Bereitschftsdienstzentralen | ärztliche Versorgung | Sprachtest | Pflege | Sozialminister Schweitzer | Ehrenamt

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