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Aktuelle Infos
Letzte Plätze zum VdK-Gesundheitstag sichern
Am 16. Oktober 2010 wird der Sozialverband VdK Baden-Württemberg wieder seinen alljährlichen landesweiten Gesundheitstag in der Landeshauptstadt durchführen. Die Halbtagsveranstaltung in der Stuttgarter Liederhalle (10 bis 14.30 Uhr) beginnt bereits gegen 9 Uhr mit der begleitenden Ausstellung von VdK, Sozialversicherungsträgern, Patientenberatungsstelle und anderen Einrichtungen aus dem Medizinbereich. Die für alle Interessierten kostenlose Veranstaltung hat 2010 den Titel: "Gesundheitliche und pflegerische Versorgung in Baden-Württemberg". Als Referenten werden unter anderem der Kardiologe und Lungenexperte Prof. Dr. Matthias Leschke, VdK-Vizepräsident Roland Sing, AOK-Vize Dr. Christopher Hermann und Netzwerk-Altersforschung-Gründungsdirektor Prof. Dr. Dr. Konrad Beyreuther da sein. Schwerpunktmäßig wird es ums Thema Demenz gehen.
Die Gratisveranstaltung erfordert eine verbindliche und schnelle Anmeldung unter
a.unger@vdk.de, per Fax (07 11) 61 02 14 oder telefonisch (07 11) 6 19 56 - 52. Weitere Infos gibt es
hier auch mit der Möglichkeit der Online-Anmeldung.
"P-Konto" schützt Existenzminimum
Bei Überschuldung droht schnell die Kontopfändung. Plötzlich kann man seinen finanziellen Grundverpflichtungen nicht mehr nachkommen. Um dies zu verhindern, können Schuldner seit Juli 2010 ihr Girokonto als Pfändungsschutzkonto ("P-Konto") führen lassen. Bis zu einem Betrag von 985,15 Euro ist das Guthaben vor Pfändung geschützt. Damit soll gewährleistet sein, dass die wichtigsten laufenden Kosten, wie zum Beispiel die Miete, abgedeckt sind. Bislang war es so, dass ein Konto nach einer Kontopfändung automatisch gesperrt war und der Kunde die Freigabe einzelner Gutschriften beantragen musste. Oft kündigte dann jedoch die Bank das Girokonto, so dass der Betroffene auf teure Barüberweisungen angewiesen war. Auch um dies zu vermeiden, besteht seit dem 1. Juli das Recht auf die Umwidmung eines Girokontos in ein Pfändungsschutzkonto.
Reichen wollen mehr bezahlen
Das umstrittene Sparpaket der Koalition hat manche Reiche dazu veranlasst, sich öffentlich für mehr Belastungen für ihren privilegierten Personenkreis auszusprechen. So ergab kürzlich eine FORSA-Umfrage, dass 42 Prozent der Deutschen mit einem Haushaltseinkommen von monatlich 4000 Euro und mehr bereit seien, zur Überwindung der Krise mehr Steuern zu zahlen. Nach dem "Manager-Magazin" seien viele Führungskräfte im Falle von Steuererhöhungen dafür, vor allem reiche Menschen zu belasten. Der VdK hält das Sparpaket der Regierung für sozial unausgewogen. Unter anderem spricht sich der größte Sozialverband Baden-Württembergs für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes um rund fünf Prozent aus.
Mindestlohn in der Pflege ab 1. August 2010
Für rund 560 000 Beschäftigte in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten gilt ab 1. August 2010 ein Mindestlohn. Pflegekräfte im Westen bekommen fortan mindestens 8,50 Euro, in Ostdeutschland darf nicht weniger als 7,50 Euro pro Stunde gezahlt werden. Dies beschloss das Bundeskabinett am 14. Juli. Der Pflegemindestlohn soll später in zwei Stufen um jeweils 25 Cent steigen - und zwar ab Januar 2012 und ab Juli 2013. Ende 2014 soll eine Prüfung erfolgen.
Der Sozialverband VdK setzt sich für einen generellen Mindestlohn in Deutschland ein. Der VdK-Landesverband Baden-Württemberg gehört - wie etliche andere Organisationen - dem "Bündnis für einen gesetzlichen Mindestlohn Baden-Württemberg" an.
Aktivität schützt gegen Alzheimer
Geistige Aktivität und soziale Kontakte schützen vor der Alzheimer-Krankheit. "Regelmäßige geistige Aktivität kann dazu beitragen, eine mögliche Demenz-Erkrankung hinauszuzögern", erklärte unlängst Prof. Wolfgang Maier von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde. Um geistig fit zu bleiben, sollten die Menschen raus aus der Wohnung, denn der Kontakt zu anderen Menschen und das Interesse an Neuem wirke sich positiv auf die Gesundheit aus. Wenngleich Denksportaufgaben ebenfalls helfen würden, mental fit zu bleiben, so sei es aber effektiver, sich immer wieder mit neuen Situationen auseinander zu setzen und im Alter auch gesellschaftliche Entwicklungen und das aktuelle Tagesgeschehen aktiv zu verfolgen. Auch die körperliche Aktivität unterstütze die geistige Leistungsfähigkeit. Empfehlenswert gegen Alzheimer seien zum Beispiel Schwimmen und Laufen oder auch regelmäßige Spaziergänge.
Beim VdK können sich Menschen aller Altersgruppen ehrenamtlich engagieren und am Vereinsgeschehen mit seinen Infoveranstaltungen, bunten Abenden, Ausflügen und sonstigen Gruppentreffen aktiv teilhaben. Die rund 8000 ehrenamtlichen VdKler im Südwesten schützen sich durch ihre aktive Teilhabe auch gegen Demenzerkrankungen und erfahren zugleich viel Freude und Selbstbestätigung. Informationen zum Sozialverband VdK gibt es
hier oder beim VdK-Landesverband Baden-Württemberg, Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart, Telefon (07 11) 6 19 56 - 0, Fax (07 11) 61 02 14.





