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Wie schützt man sich vor einem Einbruch?

Interessanter Vortrag beim VdK-Nachmittag in Wilhermsdorf

Einmal monatlich lädt der VdK Wilhermsdorf zu gemütlichen Treffen mit Kaffee und Kuchen ein. Im Rahmen dieser Treffen finden nicht nur besondere Feiern zu Mutter/Vatertag, Ostern oder Weihnachten statt, sondern es werden auch Vorträge angeboten. Bereits im vergangenen Jahr besuchte Kriminalhauptkommissar Thomas Angermeyer den VdK Wilhermsdorf und erklärte wie man sich vor Trickbetrügern schützen kann. Im Februar dieses war Kriminalhauptkommissar Angermeyer wieder zu Gast, um einiges zum Thema Einbruchschutz zu berichten.
Laut einer Studie gibt ein Einbrecher auf, wenn er nicht innerhalb von drei Minuten im Haus, beziehungsweise in der Wohnung ist. Aus diesem Grund, so Thomas Angermeyer, sollte man es den Dieb so schwer wie möglich machen. Der Kriminalhautkommissar gab wertvolle Tipps, was man tun kann, um die Wohnung sicherer zu machen. So sollte man beispielsweise auf entsprechende Sicherheitsverriegelungen an Fenster und Türen achten. Geht man aus dem Haus sollten auch stets alle Fenster verschlossen sowie die Eingangstür versperrt werden. Schwachstellen sind vor allem die Gebäuderückseiten, welche von der Straße nicht einsehbar sind und auch Kellertüren werden gerne aufgebrochen, da man im Treppenaufgang von weitem so gut wie gar nicht gesehen werden kann.

Gäste

© Unsere Zeitung - 4. Ausgabe 2018

Sollte es zu einem Einbruch kommen empfahl Thomas Angermeyer sofort die Polizei anzurufen und keinesfalls sollte man beginnen aufzuräumen! Immer wieder kommt es vor dass Menschen den Einbrecher beim Nachhause kommen überraschen. Hier gilt es sich den Täter genau einzuprägen, damit man der Polizei eine möglichst präzise Täterbeschreibung geben kann. Da die Gefahr besteht verletzt zu werden, sollte man den Einbrecher auch nicht aufhalten oder sich ihm in den Weg stellen.
71 Einbruchsdelikte gab es im Jahr 2016 im Landkreis Fürth. Da vor zwei Jahren eine spezielle Sonderkommission gegründet wurde, gab es einen leichten Rückgang der Einbruchsfälle zu verzeichnen. Hauptkommissar Angermeyer betonte, wie gut diese Kommission arbeite und dass es in Mittelfranken eine gute Aufklärungsquote gäbe. Vermutlich aus diesem Grund werde Mittelfranken von osteuropäischen Banden bisher noch weitestgehend gemieden. „Himmelangst“ könne es einem jedoch werden, berichtete Thomas Angermeyer, wenn man sich die Einbruchzahlen in anderen Regionen ansehe. Die meisten Einbrüche werden übrigens tagsüber begangen. Meist am Vormittag, wenn viele Menschen außer Haus sind, oder in den Wintermonaten in den Dämmerstunden. Diebe benötigen in der Regel nur etwa bis zu 30 Sekunden, um ein Fenster oder eine Tür aufzuhebeln.
Zum Abschluss seiner Ausführungen beantwortete Thomas Angermeyer gerne die vielen Fragen der Anwesenden und wies darauf hin, dass die Polizei eine individuelle Beratung bei den Menschen Zuhause anbietet. Ein Anruf genügt und Polizeibeamte kommen vorbei und prüfen welche Schwachstellen es gibt und welche Maßnahmen man ergreifen kann um Einbrüche zu verhindern. Dieser Service ist für alle Interessierten kostenlos!
Als Dankeschön für den interessanten Vortrag überreichte VdK-Vorsitzende Gisela Zollhöfer ein kleines Präsent.

Einbruch

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