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Generationen und Familie

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Generationen und Familie
Der Sozialverband VdK glaubt an den Generationenvertrag und setzt sich für Familien ein. Er macht sich im Bereich Familienpolitik und Generationengerechtigkeit nicht nur für ältere Menschen stark, sondern auch für Eltern, Alleinerziehende und Kinder.
Jeder dritte Rentner lebt allein
Gut jeder dritte Bundesbürger im Rentenalter lebt allein. Das sind laut statistischem Bundesamt etwa 5,5 Millionen – Tendenz deutlich steigend. Die meisten wollen so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. Alten-WG, Seniorenstift oder Mehrgenerationenhaus sind nur für wenige eine Alternative.
Fachleute warnen vor einer "grauen Wohnungsnot" insbesondere in den Städten, fordern bessere Netzwerke für ältere Menschen in dünn besiedelten Regionen und den Ausbau der ambulanten Pflege. "Wir wissen aus mehreren Untersuchungen, dass über 90 Prozent der Menschen bis zuletzt zu Hause bleiben wollen", sagt Gabi Troeger-Weiß von der Technischen Universität Kaiserslautern. Nach Einschätzung von Fachleuten fehlt es aber vor allem in den Großstädten deutlich an bezahlbarem Wohnraum. Nur fünf Prozent der älteren Menschen lebten in altersgerechten Wohnungen, heißt es beim Deutschen Mieterbund. "Bis 2025 brauchen wir mindestens zwei Millionen zusätzliche altengerechte Wohnungen", sagt Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten laut Mitteilung. Deutschland ist schon heute das EU-Land mit dem höchsten Rentneranteil.

Altersgerechter Umbau einer Immobilie!
Eigenheimbesitzer, die einen altersgerechten Umbau ihrer Immobilie planen, sollten die Förderanträge noch in diesem Jahr stellen. Laut Kabinettsbeschluss soll das Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau(KfW) "Altersgerechtes Umbauen" ab 2012 komplett gestrichen werden. Der VdK und die Seniorenverbände laufen gegen diese Einsparungen Sturm, können doch alte und behinderte Menschen bei entsprechenden Umbauten oft noch lange selbstständig in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Es ist aber nicht sicher ob unsere Einsprüche Erfolg haben werden.
Das noch einige Monate gültige KfW Programm "Altersgerechtes Umbauen" fördert modernisierungsmaßnahmen, die den Bedürfnissen älterer Mensachen angepasst sind und zum barrierefreien Wohnen beitragen. Ab einer Investitionssumme ab 6.000 Euro kan ein Zuschuss von 5 Prozent der förderfähigen Kosten beantragt werden. Der maximale Zuschuss beträgt 2.500 Euro. Über ein KfW- Darlehen, aktueller Zinssatz 1,96 Prozent können außerdem Kosten bis 50.000 Euro finanziert werden.
Die Details finden sie im Internet unter www.kfw.de bei den Programm Nummern 455 und 155.

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