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Willkommen beim VdK Ortsverband Villingen
Satz eines Behinderten "Man ist nicht behindert, man wird behindert"

Mit der Kampagne "Weg mit den Barrieren!" macht sich der Sozialverband VdK für eine barrierefreie Gesellschaft stark. Unterstützen Sie uns! ? Jetzt informieren: http://www.weg-mit-den-barrieren.de/

Der Sozialverband VdK - ein starker Partner (Erklär-Film)

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Unabhängig. Solidarisch. Stark: Mit 1,75 Millionen Mitgliedern ist der Sozialverband VdK der größte und am stärksten wachsende Sozialverband in Deutschland! Er ist eine einflussreiche Lobby und ein starker Partner für Menschen, die Hilfe brauchen und benachteiligt sind. Erfahren Sie in unserem Video, wofür der VdK seit mehr als 65 Jahren steht, wofür er sich einsetzt und warum es so wichtig ist, dass es ihn gibt.© vdktv


VdK fordert: Armut endlich bekämpfen
Der aktuelle Bericht des Paritätischen Gesamtverbandes zur Armutsentwicklung macht erneut deutlich, dass die Bekämpfung der Armut in allen Altersgruppen endlich ganz nach oben auf die politische Tagesordnung muss, erklärt Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland. Dem Bericht zufolge verharrt die Gesamtarmutsquote weiter auf einem Niveau von 15,4 Prozent.

Es darf nicht sein, dass trotz guter Konjunktur und allgemeiner Lohnsteigerungen ein großer Anteil der Bevölkerung dauerhaft vom Wohlstand abgehängt bleibt. Die Kluft zwischen Arm und Reich darf sich nicht noch weiter vergrößern, betont die VdK-Präsidentin.

Damit nicht immer mehr Menschen in die Armutsspirale geraten, müsse an mehreren Schrauben gedreht werden.Der Grundstein zur Armutsbekämpfung wird schon im Kindesalter gelegt. Bildungsgerechtigkeit ist ein wichtiger Schlüssel. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist eine wichtige Voraussetzung für eine gelingende Lebensplanung und verringert die Gefahr eines sozialen Abstiegs, so Mascher.

Einkommensarmut ist ein weiterer Bereich, den es anzupacken gilt. Der derzeitige Mindestlohn von 8,50 Euro war ein Anfang, sagt Ulrike Mascher. Der Sozialverband VdK fordert eine Anpassung des Mindestlohns, der die Entwicklung der Lebensumstände der ärmeren Bevölkerungsgruppen berücksichtigen muss. Explodierende Mieten in den Ballungszentren, steigende Ausgaben für die Gesundheit durch Zusatzbeiträge in der Krankenversicherung und höhere Selbstzahleranteile für Medikamente und Therapien müssten dabei ebenso einberechnet werden wie die Hochrechnung des Mindestlohns auf die spätere Rentenhöhe. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den unteren Einkommensgruppen müssen über die Runden kommen und sich ein kleines Polster für unvorhergesehene Ausgaben schaffen können. Außerdem muss sich aus einer einigermaßen lückenlosen Erwerbsbiografie auch mit niedrigen Einkommen eine gesetzliche Rente oberhalb der Grundsicherung erwirtschaften lassen“, fordert die VdK-Präsidentin.

Auch in der Rentenpolitik müsse weiter nachgebessert werden. Wir fordern weiter vehement ein stabiles Rentenniveau und die Abschaffung der Abschläge bei den Erwerbsminderungsrenten, so Mascher.

Zudem sei es endlich an der Zeit, sehr hohe Vermögen und Erbschaften stärker zu besteuern.

Frauen bei Lohn weiterhin benachteiligt

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" - davon seien viele Frauen in Deutschland noch immer weit entfernt, betont der Sozialverband VdK und verweist auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Danach liegen die Durchschnittseinkommen von Frauen im Schnitt rund 22 Prozent unter denen von Männern. Die Lohnlücke betreffe vor allem Frauen, die wegen Kindererziehung oder der Pflege eines Angehörigen den Job unterbrechen, kommentiert VdK-Präsidentin Ulrike Mascher die Situation von Frauen in Deutschland. Zudem verlaufe ein Frauenerwerbsleben meist anders als das des fiktiven "Eckrentners" mit 45-jähriger Vollzeittätigkeit bei Durchschnittseinkommen. Der VdK fordert daher die Mütterrente nicht auf die Grundsicherung anzurechnen und einen Freibetrag von 100 Euro einzuführen. Zudem müsse man Kinderbetreuungseinrichtungen in Kommunen ausbauen. Problematisch seien, so der VdK, auch Leih- und Zeitarbeit sowie Teilzeit- und Minijobs, da sie der Armut gerade bei Frauen Vorschub leisteten.

Pflegefall ? was nun?

Wenn ein Angehöriger plötzlich pflegebedürftig wird, werden schnell Beratung und Hilfe benötigt. Die Praxis zeigt jedoch, dass bei vielen Menschen Informationsdefizite bestehen, wie erst kürzlich wieder eine repräsentative Befragung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zeigte. Danach weiß nur jeder Fünfte, wie er bei einem Pflegefall in der Familie vorgehen sollte. In Baden-Württemberg gibt es zurzeit 48 Pflegestützpunkte, wo sich Betroffene kostenlos und unabhängig über die gesetzliche Pflegeversicherung und die vor Ort bestehenden Anbieter von Pflegeleistungen informieren können. Darüber hinaus informieren auch die Krankenkassen (online oder in ihren Geschäftsstellen). Es gibt Informationen im Internet wie beispielsweise unter www.zqp.de oder www.bgm.bund.de und zudem informieren auch Sozialverbände wie der VdK (www.vdk-bawue.de oder www.vdk.de). Auch kann man die VdK-Servicestellen kontaktieren oder beim Landesverband den aktualisierten VdK-Ratgeber "Pflege geht jeden an" telefonisch (0711) 61956-0 / oder -34 oder per Mail g.petri@vdk.de anfordern.

Rentenversicherung warnt vor Trickbetrügern am Telefon

Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg warnt erneut vor Trickbetrügern. Sie gäben sich als angebliche Mitarbeiter der Rentenversicherung aus. Rentenbeziehern hätten sie mit dem Einbehalten der Rente für mehrere Monate gedroht. Außerdem hätten sie die Betroffenen nach persönlichen Daten gefragt. Kurz danach habe ein angeblicher Rechtsanwalt angerufen und seine Hilfe angeboten. Allerdings nur gegen Vorkasse von fast 2.000 Euro. Die Deutsche Rentenversicherung weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei den Anrufern nicht um Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung handelt. Auf keinen Fall sollten Betroffene am Telefon persönliche Daten angeben oder aufgrund eines Anrufes Überweisungen vornehmen. Auskunft und Beratung zu allen Themen rund um Rente und Rehabilitation gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in den Regionalzentren und Außenstellen im ganzen Land, über das kostenlose Servicetelefon unter (0800) 100048024 sowie unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de im Internet.

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