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Der VdK eine Erfolgsgeschichte


Über 60 Jahre Sozialverband VdK Bayern

Das Ende des schrecklichen Zweiten Weltkrieges (1939 -1945) wurde mit der am 8. Mai 1945 erfolgten bedingungslosen Kapitulation besiegelt. Millionen von Männern marschierten in die Gefangenschaft, in die Ungewissheit. Aber auch unzählige Frauen waren vom Schicksal der grausamen Erniedrigung und Verschleppung betroffen. Die unvorstellbare Not derer, die als Soldaten oder Bombenopfer ihre Gesundheit, als Ehefrauen ihren Ernährer, als Kinder ihren Vater und als Eltern ihre Söhne oder Töchter verloren hatten, verlangte gebieterisch nach Abhilfe. Das war der Ausgangspunkt zur Schaffung eines "privaten Wohlfahrtsbüros" am 19. Juli 1945 in Rosenheim für Kriegsbeschädigte, Kriegshinterbliebene, Flüchtlinge und Heimkehrer.



Treibende Kraft waren damals die Rosenheimer Karl Weishäupl (verstorben 1989) und Willi Hofmann. Diese Beratungsstelle hatte längst ihre Bewährungsprobe bestanden, als unter dem Dach des Bayerischen Roten Kreuzes weitere Einrichtungen dieser Art in Bayern geschaffen wurden. Ziel war es aber, eine eigene vom Roten Kreuz unabhängige Organisation der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen zu gründen. Nach Überwindung vieler Schwierigkeiten war es dann am 29. November 1946 so weit. Mit Zustimmung der amerikanischen Besatzungsmacht wurde vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren die Gründung des VdK als Verband der freien Wohlfahrtspflege mit dem Namen "Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und deren Hinterbliebene in Bayern" mit Sitz in München zugelassen, die am 4. Dezember 1946 in der Landesversicherungsanstalt Oberbayern in München erfolgte. Bayernweit kam es dann auch zur Gründung von Ortsverbänden.

Zulassungsurkunde von 1946

© O. Schmidt

(Gründungsurkunde vom 29. November 1946
Die erste Aufbauphase wurde mit der Gründung des "VdK Deutschland" 1950, als Dachorganisation aller Landesverbände, mit dem Namen "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V., abgeschlossen.
Den Mitgliederhöchststand erreichte der VdK in Bayern im Jahr 1954 mit 404.000 Mitgliedern.

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