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Schweinheim der zweitgrößte Stadtteil Aschaffenburgs ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Aschaffenburg mit ca.11.500 Einwohnern und gehört zum Regierungsbezirk Unterfranken im Freistaat Bayern der Bundesrepublik Deutschland

Schweinheimer Pfarrkirche Maria Geburt

Schweinheimer Pfarrkirche Maria Geburt© w

Der Stadtteil liegt am rechten Mainufer im südlichen Stadtgebiet. Er wird begrenzt durch den Main, die Bahnlinie Aschaffenburg - Miltenberg der Westfrankenbahn), die Schweinheimer Straße, die Rhönstraße, die Würzburger Straße, die Gemeinde Haibach im Landkreis Aschaffenburg, den Stadtteil Gailbach, durch die Marktgemeinde Sulzbach im Landkreis Miltenberg und den Stadtteil Obernau. Schweinheim wird vom Hensbach durchflossen.

Geschichte: Etwa im Jahr 1735 entstand auf Schweinheimer Gemarkung an der Grenze zu Obernau ein jüdischer Friedhof.

Gefallenendenkmal

Gefallenendenkmal© w

Zu Ende des Kurfürstentums Mainz gehörte Schweinheim zur Amtsvogtei Schweinheim, die ihren Sitz in Aschaffenburg hatte. Anfang 1815 kam Schweinheim zum Landgericht Aschaffenburg.

1832 bestand Schweinheim aus den Mühlen und sechs Höfen in Unterschweinheim, den Elterhöfen, aus 214 Häusern und zwei Ziegelhütten im Dorf selbst. Es zählte 1472 Einwohner und hatte eine schöne Gemeindewaldung sowie Obst und Weinbau.[1]

Im Frühjahr 1860 wurde unter Gemeindevorsteher Rückert die Herbig, ein 22 Tagwerk großes, sumpfiges Gelände südwestlich der Ortslage mittels eines 16 Fuß breiten und 4 Fuß tiefen Grabens und dem abschnittsweisen Bau eines steinernen Drainagekanals von den genossenschaftlich organisierten Eigentümern von 275 Grundstücksparzellen unter der Leitung von Kreis-Wiesenbaumeister Jox in sechswöchiger Arbeit meliorisiert. Für die Arbeiten im Wert von 600 bis 700 Gulden wurden nur 21 Gulden in bar ausgegeben. Die "Kosten der eigentlichen Technik" übernahm die Kreisregierung von Unterfranken und Aschaffenburg aus ihrem Fonds. Infolge der in Schweinheim verbreiteten Aufgabe landwirtschaftlicher Nutzungen und Versumpfung hat der Herbigsbach heute zum Teil den rechtlichen Status eines Biotops, zum Teil den eines geschützten Landschaftsbestandteils, teilweise aber auch den eines Naturschutzgebietes. Nach dem Beispiel der Herbig wurde im selben Jahr auch der Wiesengrund des Gailbaches und Wiesengrundstücke am Hensbach für den Futterbau kultiviert.

Bis zur Eingemeindung des Eckertsmühlgebietes (1905) verlief die Grenze der Schweinheimer Gemarkung gegenüber der Städtischen Gemarkung auf der Linie Hensbach - Obernauer Straße - Am Häsbach - Bildstock Unterhainstraße - Bertastraße - Hefner-Alteneckstraße 2 - Bavariastraße - Blütenstraße - Taunusstraße 1 - Odenwaldstraße - Wendehammer der Alois-Grimm-Straße - Rotwasserstraße - Kullmannstraße - Schlörstraße - Steubenstraße - Kindergarten Schwalbennest - Dümpelsmühlstraße 11 - Dörnbach. Schweinheim war bis zum 1. April 1939 eigenständige Gemeinde. Bei seiner Eingemeindung war Schweinheim mit ca. 5300 Einwohnern die größte Landgemeinde Unterfrankens.

Ungeachtet seiner stetig wachsenden Einwohnerzahl von 1961 bis 1990 kamen ca. 1500 Einwohner hinzu blieben die Elterhöfe und stellenweise auch der Ortskern und Unterschweinheim dörflich geprägt.

Die Gründe für den stetigen Einwohnerzuwachs bis in die jüngste Vergangenheit sind in der Umwandlung des zuletzt von den US-Streitkräften genutzte Gebietes um die ehemalige Artilleriekaserne (Ready Barracks) in Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Sondergebiete zu finden, aber auch in der Ausweisung und Erschließung eines Gewerbegebietes und neuer Wohngebiete am südlichen Ortsrand.

Schweinheim gilt als attraktive Wohnlage, da es frei von Durchgangsverkehr ist und am Rand des Naturparks Spessart liegt.

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