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Paul Müller Disability Manager
Das Disabiltiy Managment : Studium mit welcher Zielsetzung und welchem Aufgabenbereich?

Disability Management setzt da an, wo die Leistugsfähigkeit eines Mitarbeiters stark eingeschränkt ist - psychisch oder physisch

.Man kann es verstehen als "soziale Unternehmensberatung", die den Arbeitgeber unterstützt. Schließlich ist er seit dem 1.Mai 2004 nach §84 SGB IX verpflichtet, für Mitarbeiter, die länger als sechs Wochen arbeitsunfähig sind, ein betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten.

Hier steht der Arbeitgeber nicht alleine da, wenn er sich an einenen zertifizierten Disability Manager wendet.

Was ist Disability Management

So will es das Sozialgesetzbuch: Nach längerer Krankheit oder nach einem Unfall müssen Betriebe für die Wiedereingliederung ihrer Arbeitnehmer selbst sorgen. Disability Management ist ein modernes, international standardisiertes Angebot dafür.

Wenn ein Arbeitnehmer häufig oder längere Zeit am Stück wegen Krankheit ausfällt, so muss der Arbeitgeber dazu beitragen, dass seine Arbeitskraft erhalten bleibt und er nicht dauerhaft arbeitsunfähig wird. Dies geschieht, gemeinsam mit dem Betroffenen, der Arbeitnehmervertretung und anderen Beteiligten, im Rahmen eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM).

Dabei werden alle Möglichkeiten recherchiert und ausgeschöpft, die den Betroffenen weiterhelfen können: zum Beispiel Unterstützung und Angebote der Kranken-, Renten- und Unfallversicherungen, der Integrationsämter und anderer Dienstleister in diesem Bereich.

Der Arbeitgeber ist seit dem Jahr 2004 nach Sozialgesetzbuch IX zu einem BEM verpflichtet. Wie er es im Einzelnen gestaltet, bleibt ihm überlassen. Daher gibt es hier inzwischen verschiedene Dienstleistungen, deren Qualität nicht immer nachprüfbar ist.

Worin unterscheidet sich Disability Management von BEM?

Disability Management sorgt in optimaler Weise für die Wiedereingliederung eines Arbeitnehmers, der aus gesundheitlichen Gründen von längerer Arbeitsunfähigkeit bedroht ist, ins Berufsleben. Es tritt allerdings nicht erst nach einem Unfall oder nach einer Erkrankung rehabilitativ in Aktion, sondern bereits präventiv, um solche Entwicklungen früh zu erkennen.

Disability Management ist international verbreitet; in Europa nimmt Deutschland eine Vorreiterrolle ein. Hier ist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) in Sankt Augustin bei Bonn die führende Institution. Er hilft Unternehmen, ein Disability Management einzuführen und bildet Disability Manager nach international festgelegten Regeln aus und weiter.

Die praxisorientierte Ausbildung zum Disability-Manager ist in 19 Module eingeteilt. Deren Inhalte umfassen alle relevanten Bereiche: Recht, Medizin, Psychologie, Pädagogik, Kommunikation und Sozialwissenschaften.

Die Schwerpunkte sind:

Fachliche und soziale Kompetenzen Der Disability Manager unterstützt dank folgender, nachgewiesener Fähigkeiten:

Disability Management überzeugend etablieren
Rechtsordnung und Sozialleistungen kennen
inner- und ausserbetriebliche Akteure vernetzen
soziale Kompetenzen und Kommunikation nutzen
Case Management umsetzen / Impuls geben (return to work)
Fähigkeitsprofile und Arbeitsplatzanforderungen kombinieren
Probleme begreifen und passende Hilfe einleiten
Erfolge von Disability Management nachweisen
Vertrauen durch ethisches Verhalten erwerben

Einführung in das betriebliche Eingliederungsmanagement
Evaluation und Dokumentation
Marketing im Reha-Management
Reha-Dienstleistungen
Gesetzgebung
Arbeitsplatzergonomie

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung bei der Universität zu Köln Humanwissenschaftliche Fakultät erhielt der VdK OV Vorsitzende Paul Müller das international anerkannte Zertifikat zum Certified Disability Management Professional (CDMP).

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