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VdK-Jahreshauptversammlung vom Samstag, 28. April 2007, 15 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses
"Meine erste Periode als Vorsitzender geht zu Ende und ich hoffe, Sie waren mit meiner Arbeit überwiegend zufrieden. Ich sage lediglich überwiegend, da ich weiß, dass eines Jeden Recht getan beziehungsweise immer Recht getan, ist eine Kunst die keiner kann." Mit diesen Worten eröffnete Ralf Dietz und durfte im Verlauf feststellen, dass die Mitglieder mit seiner und der Arbeit der Vorstandschaft mehr als zufrieden waren.
Eindrucksvoll allein die Zahlen, die den Mitgliedern und Bürgermeister Helmut Baust sowie Paul Peters vom Kreisverband Mannheim vorgelegt wurden.

"Es fiel mir nicht alles leicht und es war ab und zu viel zu tun, aber trotz allem muss ich sagen, dass die oft erfahrene Bestätigung von ihnen, meinen Aufwand belohnte und es dann Freude bereitete und zum weitermachen anspornte", meinte Ralf Dietz.
Dass beim VdK den Toten von Gewalttaten und Kriegen in der ganzen Welt gedacht wird gehört zur Tagesordnung. Damit verband der Vorsitzende das Ableben jener Mitglieder des vergangenen Jahres und erwähnte dabei besonders den Ehrenvorsitzenden Otto Heger, der für den Ortsverband viel leistete.
Dass Bürgermeister Helmut Baust die Versammlungen des VdK
besucht und immer die passenden Worte findet, wird ihm hoch
angerechnet. Baust fand viel Anerkennung für den VdK und
freute sich, dass der Ortsverband einen Vorsitzenden hat, der
einige Jahre den Verband führen kann. Das Gemeindeoberhaupt
ging auf die Nachwuchsprobleme bei den Vereinen und das Ehrenamt
ein. Die Eingangsworte des Vorsitzenden bezog Baust auch auf das
Amt des Bürgermeisters
und ging damit auf das aktuelle Gemeindegeschehen ein. Erfreulich
gestaltet
sich das Baugebiet Nord-West, doch ein großes Problem sei die
Angelegenheit am Bahnsteig. Vieles ist nicht mehr nachvollziehbar,
doch hier bestimmt die Bahn. Jetzt habe man die Zusage, dass Mitte
Juli alles fertig sei. Im Grunde ein Neubau sei der Umbau der
Karl-Frei-Sporthalle, deren Kosten kritisch und problematisch sind.
In der Halle hofft man den Betrieb ab September aufnehmen zu
können, dann geht es mit den seitlichen Gebäuden weiter.
Kosten, die Bürgermeister und Gemeinderat belasten, fallen
auch mit dem neuen Boden in der Kurpfalzhalle an. Als erfreulich
sah er die Vorbereitungen für das große Gemeindefest, wo
bereits 48 Zugnummern feststehen.
Mit dem Jahresbericht des Vorsitzenden ging es in der Tagesordnung weiter, wo Dietz zuerst Werbung für künftige Unternehmungen wie die Halbtagesfahrt am 22. Mai und die Mehrtagesfahrt an den Bodensee machte. Im vergangenen Geschäftjahr wurden vier Vorstandssitzungen abgehalten, er streifte die Aktivitäten mit Ausflügen, Weihnachtsfeier, Familiennachmittag und Volkstrauertag. Bei der VdK-Kreiskonferenz in Heddesheim wurde Ralf Dietz übrigens zum Beisitzer in den Kreisvorstand Mannheim gewählt.
Ausführlich wandte Dietz sich den von ihm gehaltenen Sprechstunden an jedem dritten Mittwoch eines Monats zu. Im Jahr 2005 kamen 32 Ratsuchende, 2006 war mit 17 ein starker Abwärtstrend zu vermerken, doch 2007 drehte sich dieser Trend, denn bis April waren es bereits 12. Dies zeige, dass die Sprechstunden notwendig sind, zumal Dietz bemüht ist immer eine Lösung zu finden. Zur Mitgliederbewegung meinte Dietz, dass die Mitgliedzahl 2005 bei 266 Mitgliedern lag, am 1.April 2006 bei 277 und zum 1. April 2007 bei 286. Ein erfreulicher stetiger Anstieg wenn man bedenkt, dass seit dem 1. Januar 2006 11 Mitglieder verstorben und sieben ausgetreten sind. Zum Schluss seiner Ausführungen dankte Dietz für die Unterstützung Bürgermeister Helmut Baust und der Vorstandschaft für die harmonische Zusammenarbeit.
Dorothea Schuhmacher

gab einen erfreulichen Kassenbericht und Kassenrevisor Richard Zeilfelder hatte nur Lob für die scheidende Kassiererin parat.
Hinterbliebenen- und Frauenbetreuerin Elfriede Zeilfelder berichtete vom Besuch von 28 Jubilaren, ehe Paul Peters die einstimmige Entlastung von Kassier und Vorstandschaft vornahm. Zur Aussprache der Berichte kam keine Wortmeldung.
Unter der Wahlleitung von Paul Peters und Bürgermeister
Helmut Baust brachten die Neuwahlen das Ergebnis siehe auf der
Seite Wir über uns
"Ihr Schiff hat wieder eine Mannschaft" freute sich Paul
Peters, der in seinem anschließenden Referat zum Ausdruck
brachte, dass man sich schämt Rentner zu sein. Dabei zeigte er
viele Hintergründe auf.
Zuvor führte er den Tagesordnungspunkt 11 durch. Bei der
Jahreshaupt-versammlung des VdK-Ortsverbandes standen auch
zahlreiche Ehrungen an, doch leider konnten nur wenige Mitglieder
den Dank und die Auszeichnung in Empfang nehmen. Auf eine Art
verständlich, denn die VdK-Mitglieder haben ein Alter
erreicht, wo es nicht selbstverständlich ist, an solch einer
Versammlung, bei übrigens herrlichen Temperaturen,
teilzunehmen.
VdK-Kreisvorstandsmitglied Paul Peters

erinnerte zu Beginn der Ehrungen an die Gründung des VdK und stellte heraus, dass der VdK auch heute für Gerechtigkeit streitet. Deshalb sei gerade jenen Mitgliedern zu danken, die diese Bemühungen unterstützen. Zusammen mit Ralf Dietz wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet: Mit dem Treueabzeichen für 50 Jahre Mitgliedschaft Eugen Höhrmann, für 40 Jahre Mitgliedschaft Marie Uhrig, und für 25 Jahre Mitgliedschaft Anna Hillengass, Frieda Rotenhöfer und Margaretha Stephan.

Mit dem Treueabzeichen für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden
Heinz Boris, Hannelore Burkart, Karl Burkart, Nernd Morche, Alfred
Radmacher, Walter Rohr, Heinz Rösch, Heinz Scheurer, Monika
Scheurer und Winfried Weißenberger ausgezeichnet.
Eine besondere Auszeichnung gab es für Dorothea
Schuhmacher,

die nach elf Jahren Kassiererin, davon noch von 2003 bis 2005
zusätzlich als Vorsitzende fungierte. Ralf Dietz würdigte
den engagierten Einsatz und freute sich, dass Dorothea Schuhmacher
weiterhin als Beisitzerin dem Ortsverband erhalten bleibt.
Ebenfalls mit einem Präsent wurde Eduard Geiss

ausgezeichnet, der bislang als Beisitzer mitarbeitete. Eduard Geiss übernahm von 2000 bis 2003 das Amt des Vorsitzenden und trug somit wesentlich bei, dass es heute noch einen Ortsverband gibt.
Unter Punkt Verschiedenes wartete ein Mitglied mit einem Denkanstoß zu einer Selbsthilfegruppe für Hörgeschädigte auf.
Oftersheim, 29. April 2007