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Ortsverband Niederzissen

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Niederzissen vom Bausenberg aus Richtung Wehr© Werner Wey

Niederzissen liegt in einem erd- und kulturgeschichtlich interessanten Seitental des Rheins. Der historische Talweg vom Rhein führt zwischen Vulkanbergen über den Ort in die Eifel, darunter der Bausenberg, Deutschlands besterhaltenster Hufeneisenkrater.

Die Ortsgemeinde Niederzissen besteht aus Niederzissen und dem Ortsteil Rodder. Niederzissen ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Brohltal.

Niederzissen gilt als eine der ältesten Siedlungen im weiteren Umkreis. Der Name 'Zissen' stammt aus dem Keltischen und wird mit 'rückwärtig' wiedergegeben, etwa vom 'Rhein rückwärtig = abseits gelegener Ort'. Die Anwesenheit siedelnder Kelten ist durch Waffen- und Werkzeugfunde belegt. Weiterhin sind aus römischer Zeit durch Ausgrabungen Siedlungen in der Nähe der alten Römerstraße von Sinzig über Mayen nach Trier nachgewiesen, was eine weitere Namensableitung vom keltischen Götternamen Cissonius denkbar erscheinen lässt.

Erstmals urkundlich wird Zissen, wie der Ort seinerzeit hieß, in einer Schenkungsurkunde für das St. Cassiusstift in Bonn erwähnt. Die Urkunde ohne Datum entstammt dem 9. Jahrhundert. Die erste datierte Beurkundung aus dem Jahr 1179 enthält eine Bestätigung 'eines Besitzes in Zissen' durch Papst Alexander III. an Adalbert II. von Metz. Zissen gehörte von etwa 1150 an (Bau der Burg Olbrück) bis zum Beginn der französischen Besatzungszeit 1794 zur Herrschaft Olbrück. Seit dem Wiener Kongress 1815 gehört Niederzissen zu Preußen, seit 1816 zum damals neu gebildeten Kreis Ahrweiler im Regierungsbezirk Koblenz und von 1822 an zur Rheinprovinz. Zunächst unter der Bürgermeisterei Königsfeld wurde Niederzissen 1883 selbst Sitz einer Bürgermeisterei. Die Gebietsreform in Rheinland-Pfalz 1969/1970 machte Niederzissen zum Verwaltungssitz der 1970 neu gebildeten Verbandsgemeinde Brohltal.

Am 1. Januar 1979 wurde der Ort Rodder, ein Gebietsteil mit 121 Einwohnern, von der Gemeinde Niederdürenbach nach Niederzissen umgemeindet. Die Eingliederung geschah auf Antrag eines großen Teils der Rodderer Bevölkerung.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Niederzissen

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  1. Niederzissen vom Bausenberg aus Richtung Wehr | © Werner Wey

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