Sozialverband VdK - Ortsverband Niedervellmar-Frommershausen
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Jahresrückblick 2008

Info-Veranstaltung mit Schürbraten-Essen am Sonntag, den 09.03.2008
Ort: Kulturhalle Niedervellmar, großer Saal, Jahnstr. 11

Am Sonntag den 9.3.08 fand unsere Info-Veranstaltung mit anschließendem Schürbraten-Essen in der Kulturhalle Niedervellmar statt. Es fanden sich 95 Mitglieder und Gäste an diesem Tag zu einem Informativen und geselligen Nachmittag ein.
Nach der Begrüßung , durch unseren Vorsitzenden Dieter Bretsch, sowie Informationen rund um das Leben im VdK, richtete Peter Abel einige Worte an die Versammlung.
Durch kleinere Einlagen wurde die Zeit bis zum Essen überbrückt, zu dem diesmal ein Schürbraten den Gästen serviert wurde.
Da es unseren Damen wieder einmal gelungen war, die Tische und den Saal sehr ansprechend zu dekorieren, das austeilen des Bratens und der Beilagen reibungslos funktionierte und das Essen perfekt schmeckte, kann man nur zu dem Schluss kommen: Dies war ein fantastischer Tag.
Als es nach dem Essen etwas zur Verdauung gab und eine Gymnastische Einlage zu dem Lied "Gymnastik gibt Schwung" durchgeführt wurde, sah man rundum zufriedene Gesichter.

Daher gilt es den unermüdlichen Helfern, die zu dem Gelingen dieses Tages beigetragen haben, ein herzliches Danke auszusprechen.

Nach den Abschlussworten unseres Vorsitzenden, sowie den Hinweisen auf die nächsten Termine, konnte man zum gemütlichen Teil dieser gelungenen Veranstaltung übergehen. Jetzt war es an der Zeit, sich näher kennen zu lernen und nette Gespräche zu führen.

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VdK Ortsverband Niedervellmar/Frommershausen feiert 60. Geburtstag

Rat muss nicht teuer sein

Bericht in der HNA vom10.04.2008
Von Werner Brandau
Vellmar. Es waren die Folgen des verheerenden Zweiten Weltkrieges unter denen die Men-schen Ende der 40er Jahre zu leiden hatten. Tausende Kriegsversehrte, Witwen und Waisen kämpften um berechtigte Ansprüche. Um die Betroffenen zu unterstützen gründete sich be-reits 1946 in Hessen ein VdK Landesverband. Dessen Erfolge machten auch den Menschen in den damals selbstständigen Gemeinden Niedervellmar und Frommershausen Mut und 1948 schlossen sich Hilfe Suchende dort zu einem neuen VdK Ortsverband zusammen.
Am 20. Februar 1948 legten 30 Personen aus Niedervellmar und Frommershausen den Grundstein für den Verband der Kriegsopfer und Hinterbliebenen, (VdK), deren erster Vorsitzender Kurt Ullmann wurde.
"Damals waren viele Männer gefallen, vermisst oder zu Krüppeln geworden. Witwen und Waisen hatten ihre Hinterbliebenenansprüche bei den Ämtern zu melden. Die Menschen wa-ren überfordert und benötigten fachkundige Hilfe", erklärt Dieter Bretsch, Vorsitzender des VdK Ortsverbandes in Vellmar. Das sei die Geburtsstunde des VdK auf Ortsebene gewesen, meint Bretsch, der seit 1999 Vorsitzender des rührigen Ortsverbandes ist.
Inzwischen sind von den rund 1,4 Millionen Mitgliedern des größten deutschen Sozialverban-des nur noch drei Prozent Kriegsopfer. Somit habe sich auch die Aufgabenstellung des VdK im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte geändert, berichtet Dieter Bretsch.

Umfassende Beratung. Seit Oktober 2004 berät VdK Vorsitzender Dieter Bretsch mit seinem eingespielten Vorstandsteam im vereinseigenen Büro Rat- und Hilfesuchende in Sachen Renten, -Pflege und Unfallversicherung sowie in Schwerbehindertenangelegenheiten.

Waren es anfangs die Kriegsopfer und Hinterbliebenen, die sich im VdK organisierten, so liegt der Schwerpunkt des Sozialverbandes heute eher im sozialen Bereich. Aufgrund des immer komplizierter werden Sozialrechtes und der restriktiven Handhabung von Schwerbe-hindertenanträgen seien zunehmend Menschen auf Hilfe in Renten, - Pflege und Unfallversi-cherungsfragen angewiesen.
Seit vier Jahren unterhält der größte Ortsverband im Landkreis Kassel mit derzeit 452 Mit-gliedern ein eigenes Beratungsbüro, das allein im vergangenen Jahr von 275 Rat- und Hilfe Suchenden in Anspruch genommen wurde. "Darauf können wir stolz sein, erklärt Bretsch, der gemeinsam mit dem gesamten Vorstandsteam in ehrenamtlicher Arbeit für die Erfolgsge-schichte des Ortsverbandes gesorgt hat.
Am 12. April soll ab 15 Uhr in der Kulturhalle Niedervellmar das 60.Gründungsjubiläum während eines Festaktes, dessen Schirmherr Vellmars Bürgermeister Dirk Stochla ist, mit einem bunten Programm gefeiert werden. Als Festredner hat sich Dr. Günther Schnell vom VdK Landesverband Hessen-Thüringen angesagt.

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VdK hat auch zukünftig viele soziale Baustellen

Werner Brandau

60 Jahre Ortsverband Niedervellmar/Frommershausen - Arbeit als Sammelbewegung für sozial Benachteiligte gewürdigt.

Feier: Über zehnjährige Mitgliedschaft im VdK Niedervellmar-Frommershausen freuen sich Birgit Ritte (von links), Vorsitzender Dieter Bretsch, Georg Schedler, Hans-Peter Hasse, Günther Kohn sowie Waltraud Kutzer, die für 60 Jahre Treue geehrt wurde.

Mehr als ein halbes Jahrhundert besteht der VdK Ortsverband Niedervellmar/ Frommershausen. Genau ge­nommen, seit 60 Jahren. Grund genug um dieses Jubilä­um zu feiern, meinte Vorsit­zender Dieter Bretsch vor mehr als 100 Gästen während einer Feierstunde in der Kul­turhalle Niedervellmar.

Dr. Günther Schnell

Am 20. Februar 1948 grün­deten 30 Personen den VdK Ortsverband, der heute mehr als 450 Mitglieder hat. Eine Er­folgsgeschichte, die auch Bürgermeister Dirk Stochla als Schirmherr der Veranstaltung zu würdigen wusste, als er die Glückwünsche der städti­schen Gremien überbrachte.
"Es ist wichtig, die Erfolge im sozialen Bereich auch auf kommunaler Ebene anzu­erkennen, denn gerade hier hat der Ortsverband mit ei­nem eigenen Büro hervor­ragende Dienste geleistet", sagte Stochla. Auch Laudator Dr. Günther Schnell, stellvertretender Vor­sitzender des VdK Landesver­bandes Hessen-Thüringen, ging auf die Arbeit des überaus aktiven Ortsverban­des ein. Mit ei­nem Rück­blick auf die Gründung des Sozialverban­des skizzierte Schnell auch dessen rasante Entwicklung in Deutschland.
1946 sei der VdK mit finan­zieller Unterstützung der Ar­beiterwohlfahrt unter dem Misstrauen der Alliierten ent­standen. Über die Jahrzehnte wurde daraus deutschland­weit eine erfolgreiche Sam­melbewegung für sozial be­nachteiligte Menschen. Heute ist der VdK ein echtes Marken­zeichen mit rund 205 000 Mit­gliedern. Jeden Monat kämen weitere 1500 Hilfe Suchende hinzu, meinte der stellvertre­tende Landesvorsitzende.Kritik äußerte Schnell an den derzeitigen wirtschaftli­chen Verhältnissen in der Bundesrepublik, die zu den reichsten Ländern der Erde zähle. "Unternehmen steigern ihre Gewinne, Manager erhal­ten millionenschwere Abfin­dungen und gleichzeitig sind immer mehr Menschen auf Le­bensmittelspenden angewiesen. Noch nie war die Kluft zwischen Arm und Reich grö­ßer als heute", erklärte Schnell. Die Unternehmens- und Vermögenseinkünfte seien in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 36 Prozent gestie­gen. Löhne und Gehälter dage-gen lediglich um 2,2 Prozent. Und noch ein Beispiel gab Schnell: "50 Prozent der über 65-Jährigen haben heute weni­ger als 856 Euro im Monat zur Verfügung und trotz des Auf­schwungs halten nur noch 15 Prozent der Bundesbürger die Verteilung von Vermögen und Einkommen für gerecht". Das seien alarmierende Zahlen, wie sie seit 1945 noch nie da waren. So habe der VdK auch in Zukunft noch viele soziale Baustellen, bei denen es gelte sich einzumischen, versprach Schnell unter dem Beifall der Anwesenden.

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Video von der Tanzvorführung der Aquarianer - Vellmar/Kindergruppe
Video von der Tanzvorführung der Aquarianer - Vellmar/Jugendgruppe
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Reiserückblick unserer Tagesfahrt am 14. Juni 2008 nach Köln, mit Besichtigung des Schokoladenmuseums

Abfahrt zu unserer Tagesfahrt war wieder um 7.00 Uhr an den bekannten Standorten in Vellmar. Nachdem unser Reisebus alle Reiseteilnehmer aufgenommen hatte, fuhren wir auf der B 7 nach Warburg und dann auf die Autobahn Richtung Dortmund nach Köln.
Wie immer wurden wir von unserem Vorsitzenden und dem Busfahrer recht nett begrüßt und alle freuten sich auf den kommenden Tag.

Unterwegs gab es im Bus und dann bei der ersten Rast Überraschungen in Form von kleinen Schnaps- und Likörfläschchen.
Dadurch kam schnell eine gute Stimmung auf. Die großzügigen Spender - waren aufgrund Ihrer runden Geburtstage - unsere Vereinsmitglieder Walter Zablonski und Fritz Koschnick.

Nach einer guten Fahrt - natürlich bei schönem Wetter - kamen wir in Köln an und machten mit unserem Reisebus zuerst eine kleine Stadtrundfahrt.
So konnten wir uns einen ersten Eindruck dieser sehenswerten Stadt verschaffen.
Köln ist nicht nur durch seinen Karneval bekannt.
Eindrucksvoll ist auch das Rathaus und die Reste der römischen Stadtbefestigung mit dem fast vollständig erhaltenen Römerturm. Dann das Römisch-Germanische Museum: Prunkstücke hier, sind das Dionysos-Mosaik und das 14 Meter hohe Poblicius-Grabmal. Weiterhin die vielen restaurierten herrlichen alten Kirchen und natürlich der Kölner Dom. Dieser wurde am 15. Oktober 1880 nach vielen Jahren Bauzeit vollendet. Der Dom faszinierte uns nicht nur durch sein Äußeres mit den imposanten Türmen, sondern auch im Inneren mit seinen unzähligen Meisterwerken, Kunstschätzen und den wunderschönen Glasmalereien.

Auch Kölns Bummelmeile, die Hohe Straße, mit Ihren vielen Straßenkünstlern, schönen Geschäften, Bierkneipen und Weinkellern konnten wir erleben und genießen.
Hier kehrten wir natürlich ein, um bei zünftigem Kölsch und deftigem Essen in fröhlicher Runde zu sitzen oder draußen im Biergarten oder Cafe zu verweilen.

Später schlenderten wir dann auf der Rheinpromenade über eine alte Drehbrücke zum Schokoladenmuseum. Hier nahmen wir an einem geführten Ausstellungsrundgang über drei Museumsebenen durch die 3000-jährige Kulturgeschichte der Schokolade teil.
Zu Beginn bekam jeder zur Einstimmung ein kleines Schokotäfelchen.
Dann begann für uns eine süße Zeitreise durch die gläserne Schokofabrik. Angefangen im Tropenhaus bei den Kakaobäumen die heute auf Plantagen in den tropischen Klimazonen entlang des Äquators angebaut werden - mit seinen Kakaobohnen die wir auch probieren durften - bis zum Rohkakao und letztendlich der aufwendige Produktionsprozess bis zum Ende der fertigen Schokoware. Von dieser werden dort pro Tag 400 kg hergestellt.
Eine Kostprobe der süßen Leckerei gab es für jeden am stets frisch gefüllten Schokoladenbrunnen.
Weiterhin konnten wir einen alten Kolonialwarenladen, farbenfrohe Werbe-Emailleschilder und Plakate sowie alte Gefäße und Schalen bestaunen.
Natürlich genossen auch einige von uns nach der Besichtigung einen Besuch im Panorama Cafe. Dann der Schoko-Shop, ein wahres Schlaraffenland, verführte uns viele Leckereien für zu hause einzukaufen.
Natürlich mit gut gefüllten Taschen traten wir dann die Rückreise an, um zum Abschluss noch in einem Landgasthof in Diemelstadt-Neudorf einzukehren.
Hier warteten schon hübsch gedeckte Tische und ein leckeres warmes Buffet auf uns. So konnten wir den schönen und erlebnisreichen Tag in aller Ruhe ausklingen lassen.
Gegen 21.30 Uhr kamen wir wohlbehalten wieder in Vellmar an.
Für alle war es ein wunderschöner interessanter Tag und nun freuen wir uns schon auf die nächste gemeinsame Fahrt.

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Reiserückblick unserer Herbstabschlussfahrt ins Münsterland
am Sonnabend, den 25. Oktober 2008

Gegen 7:00 Uhr fuhren wir bei Dunkelheit und Nebel in Vellmar ab. Der Doppel-
decker war fast bis auf den letzten Platz besetzt und wir wurden dort von unserem
Vorsitzenden und dem Busfahrer freundlich begrüßt. Die Fahrt führte uns durch
das Münsterland zur Wasserburg Vischering bei Lüdinghausen. Vorher wurde aber
eine kleine Frühstückspause gemacht und der Fahrer verwöhnte uns mit heißem Kaffee.
Schon jetzt konnten wir aber erkennen, dass wir einen herrlich sonnigen Herbsttag
vor uns haben und dies bestätigte sich auch bei der Ankunft und wir nutzten das
schöne Wetter zuerst zu einem Rundgang der Wasserburg. Die Burg selbst wurde
im Jahre 1271 erbaut, sie diente bis 1521 als reines Verteidigungsbauwerk, brannte
aber im selben Jahr ab und wurde wieder auf den alten Fundamenten aufgebaut.
Im Inneren wurde die Burg vollständig umgebaut, diesem Umstand ist es zu ver-
danken, dass Burg Vischering heute noch als Kulturzentrum genutzt werden kann.
Die Burg beherbergt das Münsterland-Museum, dieses besichtigten wir dann ein-
gehend, und interessant war es, wie die Leute früher gelebt hatten.
Danach ging es bei sonnigem Wetter weiter zum Prickings-Hof in der Nähe von
Haltern am See in Nordrhein-Westfalen. Dort wurden wir schon erwartet und das
Mittagessen wurde schnell serviert. Hier gibt es derart grosse Mahlzeiten, dass man
sich das Übriggebliebene mit nach Hause nehmen kann. Auch gibt es dort einen
Hof-Verkauf von Fleisch, Wurst und leckerem selbstgebackenen Brot, was auch
von einigen unserer Mitglieder gerne angenommen wurde. Da es erst um 17:00 Uhr
wieder heimwärts ging, hatten wir genügend freie Zeit. Während einige dies für einen
Spaziergang nutzten, besuchten andere die bäuerliche Tierschau mit Stallungen von
Zuchtsauen, Mastschweinen, vielen Ferkeln, Rindern und Pferden. Auch das
Traktorenmuseum, ca. 1000 Maschinen bäuerlichen Brauchtums der Vergangenheit,
war sehr interessant und lehrreich. Auch sahen wir im bäuerlichen Museum noch
mehrere Cadillac-Oldtimer, die Bauer Ewald in seiner Sammelleidenschaft erworben
hat, diese werden zu besonderen Anlässen noch genutzt. Zum Abschluss hatten wir
noch die Möglichkeit zu Kaffee und Kuchen, und so gestärkt von den guten Speisen
des Prickings-Hofes traten wir die Rückreise an und kamen wohlbehalten gegen
20:30 Uhr wieder in Vellmar an. An diesen schönen Reisetag und den vielfältigen
Eindrücken die alle gesammelt hatten, werden wir uns noch gerne erinnern.

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Termin: 13.12.2008

Veranstaltung: Weihnachtsfeier OV

Ort: Kulturhalle Niedervellmar, großer Saal, Jahnstr. 11

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letzte Aktualisierung am 13.01.2009