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Der Ortsverband informiert:
Am 14. September großer VdK-Gesundheitstag in Stuttgart

Die Aktion „Pflege macht arm!“ des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg ist Schwerpunktthema des diesjährigen VdK-Gesundheitstags am Samstag, 14. September (10.00 bis 15.30 Uhr), in der Liederhalle Stuttgart. Dort referieren und diskutieren neben VdK-Landeschef Roland Sing noch die weiteren Pflege-Experten Martin Bollinger (leitender Altenpfleger) und Thomas Kalwitzki (Gerontologe/Universität Bremen). Zudem thematisieren Experten den „Heimvertrag“ aber auch „Smart Home“ und „AAL“ (Alltagsunterstützende Assistenzlösungen) sowie Gymnastik und Bewegung in der zweiten Lebenshälfte. Zu der von einer Gesundheitsmesse (ab 9 Uhr) umrahmten Großveranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erwünscht: VdK-Landesverband, Anita Unger, Johannesstraße 22, a.unger@vdk.de oder per Telefon (0711) 61956-52 oder Fax 61956-99.

VdK-Messeeinsätze im Herbst 2019

Auch im Herbst 2019 ist der Sozialverband VdK wieder auf diversen Verbraucher- und Fachmessen als Aussteller präsent – unter anderem auf der AGIMA/Lauda-Königshofen (13. bis 22. September), Baden-Messe/Freiburg (14. bis 22. September), REHACARE/Düsseldorf (18. bis 21. September), Oberrhein Messe/Offenburg (28. September bis 6. Oktober), BUGA 2019/Heilbronn (noch bis 6. Oktober), Muswiese/Rot am See (12. bis 17. Oktober) und Aktiv & Gesund/Bruchsal (9./10. November).
Auf der REHACARE in Düsseldorf können Interessierte aus dem Lande auch Informationen über den VdK Baden-Württemberg erhalten. Auf der Bundesgartenschau in Heilbronn kann man täglich von 10 bis 16 Uhr (außer montags) das barrierefreie VdK-Musterapartment im Pavillon 79 besichtigen. VdK-Experten informieren dort über barrierefreies Wohnen mit Smart Home- und AAL-Technik, den Alltagsunterstützenden Assistenzlösungen.

VdK-Musterapartment auf Bundesgartenschau Heilbronn

Noch bis zum 6. Oktober 2019 können Interessierte das VdK-Musterapartment auf der Bundesgartenschau (BUGA) Heilbronn anschauen. Es befindet sich im Pavillon Nr. 79. Dort gibt es viel Smart Home-Technik und Alltagsunterstützende Assistenzlösungen (AAL) zu besichtigen. Zu sehen sind zum Beispiel eine Bodenbeleuchtung wie im Flugzeug, absenkbare Kochplatten mit Hitzealarm, zudem weitere absenkbare Küchenteile oder auch ein „Panikschalter“ zum zentralen Aus- und Einschalten der Elektrik in Haus oder Wohnung. Für Auskünfte stehen Experten des VdK-Kreisverbands Heilbronn täglich von 10 bis 16 Uhr (außer montags) zur Verfügung. Über die AAL-Thematik informiert auch der VdK-Gesundheitstag am Samstag, 14. September, in der Liederhalle Stuttgart (Details unter www.vdk.de/bawue).

jobcenter.digital – ein neues Online-Angebot der Jobcenter

Für Kunden der Jobcenter gibt es ein neues Online-Angebot. Unter www.jobcenter.digital können sie nun erstmals Anliegen auch online erledigen. Unter anderem stehen der Antrag auf Weiterbewilligung von Leistungen und die Mitteilung von Veränderungen als moderne Online-Services zur Verfügung. Zahlreiche Informationen rund um die Grundsicherung ergänzen diese Internetseiten. Nach dem erfolgreichen Start soll das Angebot fortlaufend ausgebaut werden, betonte kürzlich die Bundesagentur für Arbeit (BA). Möglich geworden sei dieses Online-Angebot durch ein bundesweites BA-Projekt. Ein wichtiges Argument für dessen Umsetzung sei das Onlinezugangsgesetz von 2017, so die Bundesagentur. Dieses Gesetz verpflichte Verwaltungen, ihre Dienstleistungen bis zum Jahr 2022 weitgehend zu digitalisieren.

Nach Leid in Behindertenheimen jetzt bis Ende 2020 Anträge möglich

Seit 2017 können Menschen, die früher in Behindertenheimen und Psychiatrien Gewalt erfuhren und Schäden erlitten, bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe Gehör finden und Entschädigungsleistungen beantragen. Die bundesweite Stiftung arbeitet im Lande in VdK-Trägerschaft in der Stuttgarter VdK-Landesgeschäftsstelle. Dort können sich Betroffene an die Diplom-Sozialarbeiter Frank Hapatzky und Jutta Wehl wenden. Anträge sind jetzt bis zum 31. Dezember 2020 möglich. Vorgesehen sind einmalige pauschale Zahlungen oder auch einmalige Rentenersatzleistungen, wenn die Kinder und Jugendlichen unentgeltlich arbeiten mussten und die sonstigen Voraussetzungen vorliegen. Anerkannt wird erlittenes Leid in Heimen der Bundesrepublik vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975. Für Leidtragende aus Baden-Württemberg, die früher in Heimen der DDR waren, gilt die Zeit vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990. Kontakt: stiftung-anerkennung-hilfe-bw.hapatzky@vdk.de oder stiftung-anerkennung-hilfe-bw.wehl@vdk.de. Allgemeine Informationen per Telefon (08 00) 221 221 8 sowie unter www.stiftung-anerkennung-hilfe.de.

Behinderte unter Betreuung können bei Kommunalwahl abstimmen

Am 26. Mai finden die Europawahl und – in Baden-Württemberg – auch die Kommunalwahlen statt. Zumindest bei den Kommunalwahlen können 2019 auch Menschen mit Behinderung, die dauerhaft einen gesetzlichen Betreuer haben, teilnehmen. Bisher besaßen diese Menschen, rund 6000 Personen im Lande, kein Wahlrecht. Solche pauschalen gesetzlichen Wahlrechtsausschlüsse seien jedoch unzulässig, entschied das Bundesverfassungsgericht im Januar. Dies begrüßt der Sozialverband VdK, denn Wahlrechtsausschlüsse zulasten behinderter Menschen seien menschenrechtswidrig, wie der VdK bei der Anhörung im Landtagsausschuss betonte. Die jetzt für‘s Land getroffene Regelung betrifft aber nicht die am gleichen Wahlsonntag erfolgende Europawahl. Ob Betroffene dann auch dort teilnehmen können, war zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Meldung in der 15. Kalenderwoche noch nicht abschließend geklärt.

Viele Gedenktage zu Gesundheits- oder Sozialthemen
Auch im Jahr 2019 gibt es wieder viele Gedenktage zu medizinischen oder sozialen Themen. Sie gehen oft mit Veranstaltungen, Aktionen oder Veröffentlichungen einher. So gibt es beispielsweise am 20. Februar den Welttag der Sozialen Gerechtigkeit, am 8. März den Internationalen Frauentag, am 21. März den Welt-Down-Syndrom-Tag, am 11. April den Welt-Parkinson-Tag, am 5. Mai den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, am 12. Mai den Internationalen Tag der Pflege, am 1. Juni den Welt-Organspende-Tag, am 21. September den Internationalen Alzheimer-Tag, am 29. September den Internationalen Tag der Gehörlosen, am 1. Oktober den Internationalen Tag der älteren Menschen, am 12. Oktober den Welt-Rheuma-Tag, am 20. Oktober den Welt-Osteoporose-Tag, am 14. November den Weltdiabetestag, am 3. Dezember den Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung oder auch am 5. Dezember den Internationalen Tag des Ehrenamts.

Weiter Förderung von „Toiletten für alle“
„Toiletten für alle“ sind Rollstuhltoiletten, die zusätzlich mit einer Pflegeliege für Erwachsene, Patientenlifter und luftdicht verschließbarem Windeleimer ausgestattet sind. Seit drei Jahren fördert das Land Baden-Württemberg als einziges Bundesland solche Toiletten für schwerbehinderte Menschen mit Inkontinenz. Wie „Rolli-aktiv“, das Infomagazin des Landesverbands für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung, kürzlich berichtete, gibt es zwischenzeitlich 39 derartige Klos im Land, davon sechs in Stuttgart. Elf weitere „Toiletten für alle“ seien in Planung beziehungsweise im Bau. Weitere Informationen gibt es unter www.toiletten-fuer-alle-bw.de im Internet.

Ansprechstellen für Prävention und Reha
Viele Menschen mit Teilhabebedarf oder Behinderungen wurden seit 2001 von den Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation in Baden-Württemberg trägerübergreifend unterstützt. Diese Einrichtungen stellten zum 31. Dezember 2018 ihre Arbeit ein. Stattdessen sind bereits zum 1. Januar 2018 die neuen „Ansprechstellen für Prävention und Reha“ gestartet. Diese ebenfalls bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg angesiedelten Beratungsstellen fungieren als Ansprechstellen im Sinne des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) – und zwar für Leistungsberechtigte, Arbeitgeber und für andere Rehabilitationsträger. Sie informieren über Teilhabeleistungen, deren Ziele, Verfahrenswege, das Persönliche Budget und über weitergehende Beratungsangebote inklusive der neuen Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB).

Höherer Mindestlohn seit 1. Januar 2019
Am 1. Januar 2019 stieg der gesetzliche Mindestlohn, den es bereits seit 2015 gibt, auf 9,19 Euro. In einem weiteren Schritt soll er zum 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro steigen. Bereits seit Januar 2018 gilt der Mindestlohn in allen Branchen. Der Sozialverband VdK hält den aktuellen Mindestlohn für zu gering, um mit ihm ein auskömmliches Leben oberhalb der Grundsicherung aufbauen zu können. Als Sozialverband setzt er sich bereits seit gut 70 Jahren für die sozialen Belange der Menschen in Bund und Land ein. Vor allem Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, Rentnerinnen und Rentner, aber auch Grundsicherungsempfänger, zudem am Ehrenamt Interessierte sind Mitglied im VdK und profitieren von der sozialpolitischen Interessenvertretung, vom Sozialrechtsschutz und weiteren Serviceleistungen. Kontakt: www.vdk-bawue.de

Neues Infoportal: hospizlotse.de
Der Hospizlotse (www.hospizlotse.de) ist ein neues unabhängiges und kostenloses Informationsportal des Verbands der Ersatzkassen (vdek). Dort finden sich Angebote und Leistungen der Hospiz- und Palliativversorgung für schwerstkranke und sterbende Menschen. Der Hospizlotse will dazu beitragen, dass Schwerstkranke individuell passende Angebote einer hospizlichen Begleitung, Beratung, Betreuung und palliativmedizinischen und -pflegerischen Versorgung in der Region kennen. Aufgeführt werden diverse Begleitungs- und Versorgungsformen. So werden beispielsweise Kontaktdaten von ambulanten Hospizdiensten, stationären Hospizen für Erwachsene, stationären Kinderhospizen, Ärzten mit Weiterbildung in Palliativmedizin, Pflegediensten mit Weiterbildung in Palliativ-Care sowie multiprofessionellen und interdisziplinären Versorgungsteams genannt.

Wichtiges BGH-Urteil für Heimbewohner
Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied, dass Bewohner eines Pflegeheims beim vorzeitigen Heimwechsel nicht doppelt Miete zahlen müssen. Denn das Gesetz schreibe für Bezieher von Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nur eine taggenaue Abrechnung vor (Az.: III ZR 292/17). Auch wenn der Heim- und Betreuungsvertrag erst zum Monatsende gekündigt wurde, könne der Heimbetreiber beim vorzeitigen Auszug des Bewohners nur die Vergütung bis zum Auszugstag verlangen. Im zugrundeliegenden Fall hatte ein MS-Patient seinen Heimvertrag zum Monatsende gekündigt, weil er in ein Spezialheim für Multiple-Sklerose-Kranke umziehen wollte. Da dort ein Platz jedoch kurzfristig früher frei wurde, zog der Betroffene entsprechend früher um und wollte daher die komplette Monatsvergütung in seinem bisherigen Heim nicht mehr entrichten – zu Recht, so die BGH-Richter

Mütterrente kommt automatisch

Ab 1. Januar 2019 gibt es mehr Mütterrente für vor 1992 geborene Kinder. Dann wird für jedes dieser Kinder ein halbes Jahr zusätzlich bei der Rente angerechnet. Sie erhöht sich so um bis zu 16,02 Euro in den alten Bundesländern. Wer ab Januar neu in Rente geht, erhält die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an. Rund 9,7 Millionen Mütter und Väter, die bereits in Rente sind, werden im Frühjahr 2019 die Nachzahlungen der Mütterrente automatisch bekommen. Ein extra Antrag ist nicht notwendig. Einzige Ausnahme: Adoptiv- und Pflegeeltern, die Mütterrente beanspruchen, müssen bei ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger formlos einen Antrag stellen, informierte kürzlich die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg.

Online-Sprechstunde docdirekt jetzt landesweit

Ab sofort können sich Versicherte der Gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg von einem Tele-Arzt beraten lassen. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) dehnt das Modellprojekt docdirekt landesweit aus. Bislang war die Online-Fernbehandlung auf die Stadt Stuttgart und den Landkreis Tuttlingen begrenzt gewesen. Nach KVBW-Informationen stehen die Tele-Ärzte (niedergelassene Haus-, Kinder- und Jugendärzte) von montags bis freitags zwischen 9 und 19 Uhr zur Verfügung. Die einfachste Kontaktmöglichkeit geht über die docdirekt-App, die im Google- oder App-Store zum Download bereitsteht. Die Anmeldung ist zudem über www.docdirekt.de sowie per Telefon unter (0711) 965 897 00 möglich.

Sozialrechtliche Änderungen ab Januar 2019

Am 1. Januar 2019 treten einige Gesetzesänderungen in Kraft, für die sich der Sozialverband VdK Baden-Württemberg seit Langem eingesetzt hat, wie die Rückkehr zur Beitragsparität in der gesetzlichen Krankenversicherung, die Sicherung des Rentenniveaus oder auch Verbesserungen bei Mütterrente und Erwerbsminderungsrente. Der VdK verlangt jedoch weitere Verbesserungen für die Betroffenen – beispielsweise die völlige Gleichstellung aller Mütter bei der Mütterrente oder auch die Abschaffung der Abschläge auf Erwerbsminderungsrenten sowie die Anhebung des Rentenniveaus auf mindestens 50 Prozent. Detailinformationen zu den gesetzlichen Neuerungen finden sich unter www.vdk.de/vdk1218 und können ab 17. Dezember im kostenlosen VdK-Videoportal unter www.vdktv.de abgerufen werden.

Seit vier Jahren VdK-Zeitung zum Hören

Schon seit vier Jahren gibt es die VdK-Zeitung auch zum Abhören am Telefon. Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg leistet auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zur Inklusion. So können beispielsweise blinde und andere sehbeeinträchtigte Menschen Informationen selbstständig abrufen, indem sie zum gewöhnlichen Festnetztarif ihres Anbieters – und ohne Anmeldung, ohne Passwort sowie ohne besondere Technik – die Nummern (0711/268983-55, -66, -77 oder -88) wählen. Die VdK-Zeitung wird dann inklusive der gewählten Bezirksseite (beispielsweise -55 für Nordbaden) vorgelesen. Durch Drücken verschiedener Tasten kann man Artikel überspringen, zurückkehren oder eine Pause einlegen.

Neue Zahnvorsorge für Pflegebedürftige

Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad und Menschen mit Behinderung (Empfänger von Eingliederungshilfe) können seit Juli 2018 halbjährlich bei einem Zahnarzt den Gesundheitszustand ihres Mundes erheben und harte Zahnbeläge (Zahnstein) entfernen lassen. Sie haben auch Anspruch auf eine Aufklärung über die Bedeutung der Mundhygiene und auf Maßnahmen zu deren Erhalt sowie auf die Erstellung eines Plans zur individuellen Mund-/Prothesenpflege. Dabei sollen Pflegepersonen in Aufklärung und Pflegeplanerstellung einbezogen werden, informierte die VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg unlängst in der VdK-Zeitung.

Organspendeausweise – jetzt auch als Plastikkarte erhältlich
Organspendeausweise aus Plastik im praktischen Scheckkartenformat gibt es kostenlos bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.bzga.de/infomaterialien. Dort steht zudem die Papierversion bereit. Den Organspendeausweis zum Ausdrucken und Ausfüllen kann man sich auch von den Internetseiten des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg (www.vdk.de/bawue/pages/64756/infos-downloads) herunterladen. Der Organspendeausweis ist wichtig, denn er hilft, die eigene Einstellung zur Organ- und Gewebespende zu dokumentieren. Nicht nur ein Ja zur Organspende kann darin festgehalten werden, sondern auch ein Nein. Ebenso kann man seine Zustimmung nur zur Entnahme bestimmter Organe erteilen. Und die Entscheidung ist jederzeit änderbar. Wenn dagegen der Ausweis fehlt, müssen – bei Unfall oder plötzlicher schwerer Erkrankung – die Angehörigen in besonders bedrückender Lage entscheiden.

Neu: Früherkennung von Bauchaorten-Aneurysmen
Seit Januar 2018 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine neue Früherkennungsuntersuchung: Männer ab 65 Jahren haben einmal im Leben Anspruch auf eine Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas (Ausbuchtung) der Bauchschlagader. Männer sind wesentlich häufiger von einem Bauchaorten-Aneurysma betroffen als Frauen. Bei der Früherkennung wird der Bauchaorta-Durchmesser mit einem Ultraschallgerät gemessen. Bei einem großen Aneurysma der Bauchschlagader besteht die Gefahr, dass es unerwartet reißt. Wird eine große Ausbuchtung entdeckt, so wird meistens operiert. Bei kleineren Ausbuchtungen wird regelmäßig kontrolliert. Diese und weitere Informationen für Patienten und Versicherte gibt es bei der VdK Patienten- und Wohnberatung (www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw), die telefonisch unter (0711) 2483395 erreichbar ist.

Dank VdK-Schlüsselfinder schon 50 Schlüssel zurückgegeben
Kürzlich freute sich ein VdK-Mitglied ungemein. Es bekam seinen verlorenen Schlüsselbund auf dem Postweg zurück. Die Frau aus dem Raum Ravensburg ist bereits das 50. VdK-Mitglied, das dank dieser Serviceleistung des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg seinen Schlüssel in kurzer Zeit zurückbekam. Der VdK-Schlüsselfinderservice, der seit zwei Jahren besteht, kann von allen Mitgliedern des VdK Baden-Württemberg kostenlos beansprucht werden. Interessierte Mitglieder können sich per Mail – und mit Namen und Adresse – an bestellungen@ew-response.de wenden. Wie der Service im Detail funktioniert, beschreibt die März-2018-VdK-Zeitung ausführlich.

Neues Angebot: VdK-Wohnberatung im Lande
Seit Anfang 2018 gibt es landesweit VdK-Wohnberatung. Damit will der Sozialverband VdK Baden-Württemberg dem Wunsch der Mehrheit der älteren, hochbetagten, pflegebedürftigen und schwerbehinderten Menschen, die in ihrer Wohnung und vertrauten Umgebung wohnen bleiben möchten, Rechnung tragen. Denn viele Wohnungen und Häuser sind nicht barrierefrei. Zunächst stehen 16 ehrenamtliche VdK-Wohnberater bereit, um Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Sie fungieren als Lotsen, die Vorschläge zur Beseitigung von Barrieren und ergänzende Informationen, beispielsweise zu Hilfsmitteln und Kostenträgern, bieten können, um vor Ort bedarfsgerechte Lösungen zu finden. Betroffene mit Beratungsbedarf, aber auch an ehrenamtlicher Wohnberatertätigkeit Interessierte, können sich an die hauptamtliche VdK-Wohnberaterin Ulrike Werner, die alle Anfragen koordiniert, wenden: u.werner@vdk.de, Telefon (07732) 923636.

Kasse zahlt PET/CT bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren

Gesetzlich Krankenversicherte können auch per Positronen-Emissions-Tomographie (PET)/Computer-Tomographie (CT) untersucht werden. Die PET/CT ist Kassenleistung, wenn bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren entschieden werden soll, ob Halslymphknoten zu entfernen sind; sowie bei Versicherten, bei denen ein Primärtumor noch nicht gefunden werden konnte. Das Diagnoseverfahren kann zudem in der Nachsorge von Patienten mit einem Kehlkopf-Karzinom eingesetzt werden. Gesetzlich Versicherte mit Lungentumor oder Hodgkin-Lymphom haben bereits seit 2007 unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf diese Untersuchung. Die PET macht mit Hilfe von radioaktiven Markern Stoffwechselvorgänge sichtbar, informierte kürzlich die VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg und verwies auf die unterschiedlichen Stoffwechsel von Krebsgewebe und gesundem Gewebe. Kontakt: www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw

Mangelnde Anerkennung macht Mütter krank

Neben Dauer-Zeitdruck und Doppelbelastung in Beruf und Familie macht Müttern heutzutage fehlende Wertschätzung ihrer familiären Leistungen zu schaffen, betonte unlängst das Müttergenesungswerk (MGW). Die mangelnde Anerkennung der nach wie vor überwiegend von den Frauen erledigten Haushalts- und Familienarbeiten führe zu einer Stressbelastung, die krank machen könne. Über zwei Millionen Mütter sind kurbedürftig, rund 49 000 Mütter und über 71 000 Kinder nehmen nach MGW-Angaben pro Jahr an Kurmaßnahmen in den 76 vom MGW anerkannten Kliniken teil. Betroffene Mütter können sich dazu in 1200 wohnortnahen Beratungsstellen beraten lassen. Weitere Informationen bei Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk, Bergstraße 63, 10115 Berlin, Kurtelefon (030) 33002929, www.muettergenesungswerk.de.
Bei abgelehnten Kuren und anderen sozialrechtlichen Rehamaßnahmen können sich VdK-Mitglieder juristisch beraten und vertreten lassen. Die Büros und Sprechstunden der VdK-Sozialrechtsreferenten finden sich unter www.vdk-bawue.de im Internet

Demografiebeauftragter im Land

Baden-Württemberg hat erstmals einen Landes-Demografiebeauftragten: Thaddäus Kunzmann (53) wird das zunächst für fünf Jahre vorgesehene Amt ausüben. Das Kabinett bestellte kürzlich den ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten aus Nürtingen. Der gelernte Industriekaufmann soll Bürgern sowie Kommunen, Wirtschaft und Sozialorganisationen als unabhängiger Ansprechpartner dienen. Und Kunzmann soll die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Herausforderungen der Öffentlichkeit zugänglich machen. Zugleich soll er diese Querschnittsaufgabe über alle Ressorts hinweg koordinieren. Zur Unterstützung seiner unabhängigen und weisungsfreien hauptamtlichen Arbeit erhält Kunzmann eine Geschäftsstelle, die beim Landessozialministerium angesiedelt ist.

Leitfaden ?Barrierefreies Bauen?
Das Landeswirtschaftsministerium hat den völlig überarbeiteten Leitfaden ?Barrierefreies Bauen? veröffentlicht. Neben Änderungen bei Bauordnungsrecht und technischen Baubestimmungen enthält er viele Hinweise zum barrierefreien Bauen im öffentlichen und privaten Bereich. Denn barrierefreies Bauen von Anfang an ist oft kostengünstiger als nachträgliches Umbauen, so die Meinung vieler Experten, und es ist nachhaltig. Bestellt werden kann die kostenlose Broschüre telefonisch (0711/123-2869), per Mail an pressestelle@wm.bwl.de oder unter www.wm.baden-wuerttemberg.de (Rubrik Service/Publikationen). Dort ist die Broschüre auch als Download abrufbar und sie ist screenreaderfähig für schlecht sehende oder blinde Menschen.

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