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Die Historie der 3 Titelbilder auf der Startseite

Christuskirche in Neuss
Die Christuskirche wurde als erste Kirche für die evangelische Gemeinde in Neuss errichtet. Sie besitzt einen hohen, über die heutige Christuskirchengemeinde hinausweisenden Stellenwert für alle evangelischen Christen in Neuss, aber auch für die Stadt Neuss insgesamt. Darüber hinaus ist die Christuskirche für viele Menschen Anknüpfpunkt für ganz persönliche Erinnerungen, weil sie dort ihre Taufe, Konfirmation oder Trauung feiern konnten.
Das historische Bauwerk ist denkmalgeschützt und hatte den höchsten Kirchturm der Stadt Neuss (61 m).

Westtor (Hamtor) der Stadt Neuss
Unter den fünf Haupttoren der Statt Neuss galt das ehemalige Hamtor als fünftes Rad am Wagen. Es wurde ebenso wie das Niedertor nur an bestimmten Wochentagen geöffnet, abgesehen von der Erntezeit, wo es von 4 Uhr in der Frühe bis abends 9 Uhr offenstand.
Der Schlüssel war jeweils den Bürgermeistern anvertraut, und das Schloss wurde alle Vierteljahre verändert. Wie in allen Toren, wohnte auch im Hamtor ein eigener Pförtner, der z. T. von der Stadt und von der Nachbarschaft bezahlt wurde.
Als Verteidigungszweck stand das Hamtor, das 1298 erstmals erwähnt wird, den anderen Toren nicht nach. Es war durch zwei Mauern und zwei Gräben gesichert.

Marienkirche in Neuss
Nachdem die Quririnuspfarre den über 20.000 Seelen nicht mehr gewachsen war, wurde die Gemeinde St. Marien 1896 gegründet. Im Jahr 1900 wurde der Grundstein für die Pfarrkirche St. Marien gelegt, die vom Neusser Regierungsbaumeister Julius Busch in neugotischer Bauweise entworfen wurde. Die Fertigstellung erfolgte 1902. Der Kirchturm überragte mit fast 80 m die ganze Stadt und war der in der Region höchste Kirchturm.
Im Jahr 1942 wurde bei zwei Angriffen und später im April 1944 die Marienkriche stark zerstört. Nach dem Krieg schaffte man es durch Spenden und viele freiwillige Helfer, zwischen 1947 und 1950 die Kirche wieder aufzubauen. Der Wiederaufbau wurde vom Kölner Dombaumeister Willy Weyres geleitet. Herausragend sind die Kirchenfenster, die zu verschiedenen Zeiten erstellt wurden.
Die Chorfenster von Walter Benner (1953), später (1975) konnten sieben weitere Fenster durch Paul Weigmann verglast werden. Diese befinden sich in den Seitenschiffnischen auf Erdgeschosshöhe. Zwischen 1985 und 1992 wurde durch 21 Fenster des Künstlers Emil Wachter die Neuverglasung abgeschlossen. Besonders erwähnenswert sind Wachters Fenster im Querschiff der Kirche, die im Norden die Schöpfungsgeschichte und im Süden die Apokalypse darstellen.

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