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Chronik des Ortsverbandes

Nach mündlicher Überlieferung haben sich ehemalige Kriegsteilnehmer und Kriegshinterbliebene im Jahre 1946 in der Gaststätte "Stadt Karlsruhe" zusammengefunden, um gemeinsam Wege aus ihrer Not der Nachkriegszeit zu finden. Solche Zusammenkünfte waren aber unter der damaligen Besatzungsmacht illegal.
Erst im Februar 1947 durfte dann die Ortsgruppe Mühlburg offiziell gegründet werden.
Die Gründungsmitglieder waren: Frau Bernius, Frau Daubmann, Herr Düpper, Herr Kurz, Herr Mehl, Herr Merz, Frau Metzger, Herr Mühlebach, Herr Prescher, Herr Wagner und Frau Walz.
Als erster Vorsitzender der Ortsgruppe wurde Herr Merz gewählt.
Weitere Vorstandsmitglieder waren: Frau Bernius, Frau Daubmann, Herr Düpper, Herr Mehl und Herr Sammel.
Die damaligen Ziele und Aufgaben des VdK waren:

  • Einsatz für die Rechte der Opfer der beiden Weltkriege, der Kriegshinterbliebenen und Kriegsbeschädigten
  • Einsatz für Versorgungs- und Rentengesetze, die den Grundstein für unsere heutige Sozialgesetzgebung legten
  • Einsatz für die Rechte von Behinderten, chronisch Kranken und älteren Menschen

Am 1. Februar 1950 wurde Herr Karl Mehl zum Vorsitzenden gewählt. Er hat die Ortsgruppe bis zum April 1986 geleitet. Aus gesundheitlichen Gründen hat er sein Amt abgegeben. Als neue Vorsitzende des Ortsverbandes Karlsruhe Mühlburg wurde im April 1986 Frau Maria Metzger gewählt. Sie hatte dieses Ehrenamt bis März 2003 inne. Auch sie hat ihr Amt aus Alters- und Gesundheitsgründen abgegeben.
Am 15. März 2003 wurde Herr Dankwart Fuchs zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Als Dank und Anerkennung für die großen Verdienste im VdK wurden Herr Karl Mehl und Frau Maria Metzger zu Ehrenvorsitzenden des Ortsverbandes ernannt.
Am 14. April 2007 wurde Herr Rüdiger Kleschnitzki zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Die Aufgaben und Ziele des VdK in früheren Jahren waren besonders auf die menschlichen und sozialen Probleme der Nachkriegszeit gerichtet. Dies deutet auch auf den seit 1950 eingeführten Namen des Verbandes hin: "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner"
Der VdK hat sich in der Folgezeit weiteren Personengruppen geöffnet und zum modernen Dienstleistungsunternehmen weiterentwickelt. Deshalb führt er heute den Namen "Soialverband VdK". Er gehört heute zu den größten gemeinnützigen überparteilichen Interessenorganisationen in Deutschland mit über 1,2 Millionen Mitgliedern.

Der Sozialverband VdK versteht sich heute als sozialpolitische Interessenvertretung, die aktiv an der Gestaltung der Sozialpolitik auf internationaler, europäischer, nationaler und regionaler sowie kommunaler Ebene mitwirkt. Er greift die sozialen Probleme unserer Zeit auf und zeigt Wege zu einer ausgewogenen Lösung im Sinne sozialer Gerechtigkeit.
Der Ortsverband will dabei helfen, diese Ziele zu erreichen und die dafür erforderlichen Aktionen des VdK zu unterstützen.

Quellen:

  • Festschrift zum 21. Kreisverbandstag 1996 des Kreisverbandes Karlsruhe
  • Mühlburg - Streifzüge durch die Ortsgeschichte. Hrsg. Vom Stadtarchiv Karlsruhe durch Ernst Otto Bräunche, Info Verlag Karlsruhe
  • Das Weisse Buch, Arbeitsmappe des VdK für die Ortsverbände