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Weg mit den Barrieren

Kampagne - Weg mit den Barrieren!

Mehr als 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Schwerbehinderung, weitere 17 Millionen Erwachsene sind schon heute dauerhaft in ihrem Alltag eingeschränkt. In Zukunft werden es deutlich mehr, denn das durchschnittliche Lebensalter steigt. Es wird höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen!
Bitte nutzen Sie auch den folgenden Link, um sich weiter zu informieren und eventuell auch die Kampagne zu ünterstützen.

www.weg-mit-den-barrieren.de

von Alfred Knierim, Beauftragter für Barrierefreiheit

Gehbehinderte Menschen träumen vom Wohnen ohne Stufen. Wir sollten weiter sein.

Liebe Besucher unserer Seite "Weg mit den Barrieren".
Unter nachfolgendem Link (von Aktion Mensch) wird Barrierefreiheit sehr intensiv von allen Seiten beleuchtet. Für alle Interessierten, ein einfacher Klick genügt um eine Vielzahl an Informationen sehr anschaulich einsehen zu können.
Barrierefreiheit
Leider gibt es einiges zum Thema "Studium und Behinderung" zu berichten, ein Thema das eigentlich überhaupt nicht entstehen sollte.
Studium und Behinderung

von Alfred Knierim, Beauftragter für Barrierefreiheit

Hörbehinderte Menschen warten immer noch auf Untertitel. Wir sollten weiter sein.

"Barrierefreiheit" bedeutet einen umfassenden Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller gestalteten Lebensbereiche.
Barrierefreiheit ist keine Speziallösung für Menschen mit Behinderungen, aber für gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben unverzichtbar.
Am 1. Mai 2002 trat das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) in Kraft. Mit ihm wurde dem Benachteiligungsgebot ("Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Artikel 3 Absatz 3 Satz 2 Grundgesetz) für Menschen mit Behinderungen Geltung verschafft.
Kernstück des Behindertengleichstellungsgesetzes ist die Herstellung einer umfassenden Barrierefreiheit. Sie wird im § 4 des Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) beschrieben:
"Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind."
Immer mehr Alltagstätigkeiten finden über das Internet statt. Gleichzeitig nutzen immer mehr ältere Menschen und Personen mit Behinderungen das Internet. Ein barrierefreier Zugang zu digitalen Inhalten wird immer wichtiger. Von der Barrierefreiheit profitieren nicht nur Menschen mit Behinderungen. Durch das Einhalten von Standards und einer klaren und einfachen Struktur wird die Kompatibilität verbessert, die Stabilität erhöht, die Ladezeiten verkürzt und es bietet eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.
Dies bedeutet für uns alle: hinschauen, sensibilisieren,reklamieren, und Abhilfe anstreben, denn Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht.

Barrierefreies Reisen

von Alfred Knierim, Beauftragter für Barrierefreiheit

Rollstuhlfahrer kommen nicht mal in den Zug. Wir sollten weiter sein.

Es gibt eine Vielzahl an Barrieren für alle Menschen, insbesondere jedoch für Menschen mit physischen und psychischen Beeinträchtigungen.
Obwohl mittlerweile die Verantwortlichen, angefangen auf Bundesebene über die Kommunen bis hin in den privaten Bereich, für diese Problematik sensibilisiert wurden,
gibt es doch noch "alle Hände voll zu tun und vieles zu berücksichtigen".
Was im Alltagsleben, bspw. bei der Nutzung des Internets oder bei dem einfachen
Versuch einen hohen Bordstein zu "erklimmen", für unsere mobilitätsbeeinträchtigten
Mitbürger oftmals eine Hürde darstellt, kann bei einer Reise nahezu unüberwindlich werden und dazu führen, dass aus lauter Unsicherheit, vielleicht sogar Angst,
diese erst gar nicht geplant oder angetreten wird.
Und genau da setzt reisen-fuer-alle an.
Künftig sollen alle Reisenden, darunter auch Senioren, Menschen mit einer Behinderung oder Familien mit Kinderwagen und Gepäck, verlässliche Informationen über touristische Anbieter entlang der gesamten Servicekette erhalten und diese für ihre Reiseentscheidung nutzen können.
Denn über eines sind wir uns doch bestimmt alle einig, Reisen sollte keine Barriere sein, sondern verbinden.

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  1. Kampagne - Weg mit den Barrieren! | © VdK
  2. Gehbehinderte Menschen träumen vom Wohnen ohne Stufen. Wir sollten weiter sein. | © VdK
  3. Hörbehinderte Menschen warten immer noch auf Untertitel. Wir sollten weiter sein. | © VdK
  4. Rollstuhlfahrer kommen nicht mal in den Zug. Wir sollten weiter sein. | © VdK
  5. Rollstuhlfahrer kommen nicht mal in den Zug. Wir sollten weiter sein. | © VdK

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