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2016

Übersicht über die vergangenen Veranstaltungen

Montag, 14.11.2016 Vortrag zum Thema: Schutz gegen Trickbetrüger an der Haustüre (Haustürgeschäfte) gegenüber älteren Menschen. Ort: Gastwirtschaft Ottmar Vonbrunn Beginn 19:00 Uhr.

Wie agieren Trickbetrüger und Geschäftemacher am Telefon und an der Haustüre? Wie kann man sich dagegen schützen. Man hört und sieht davon sehr viel in den Medien doch wie sieht es in der Praxis aus. Zu diesem Thema hatte die VdK Mainroth zu einem Vortrag eingeladen. Polizeihauptkommissar Manfred Hofmann von der Polizei Lichtenfels zeigte recht augenscheinlich wie Trickbetrügen immer wieder agieren. Im Grunde genommen ist es so dass jeder weiß auf was es an kommt, aber es passiert immer wieder. Es kommt immer wieder vor dass sich Diebe unter einem Vorwand Eintritt in Wohnungen verschaffen. So muss man sich überlegen dass es die Situation, dass jemand so großen Durst hat dass er an einer Haustüre klingeln muss nicht mehr gibt. Dies sind schlichtweg Betrüger die in die Wohnung kommen wollen. Meist verschafft sich ein zweiter Täter mit Eintritt und ältere Opfer merken dies nicht. Der erste verstickt das Opfer in ein Gespräch währen der andere die Wohnung nach Geld und Wertsachen durchsucht. Also niemanden Fremden unter solch fadenscheinigen Vorwand in die Wohnung lassen. Bei Terminvereinbarungen empfiehlt die Polizei immer zu zweit zu Hause zu sein. Auch der Enkel-oder Verwandtentrick kommt leider immer wieder vor. Man darf sich von telefonischer Mitleidstour einfach nicht leiten lassen und mit einem Familienmitglied oder bekannten über Anfragen von finanzieller Unterstützung reden. Wenn hier die Polizei eingeschaltet wird ist es möglich dass solche Straftäter vor Ort überführt werden können. Auch schriftliche Trickgeschäfte sind leider an der Tagesordnung teilt Manfred Hofmann mit. Bei zweifelhaften Leuten die länger sich in einer Wohngegend aufhalten sollte man sich auch nicht scheuen die Polizei zu verständigen. Dies gilt auch bei kleineren Straftaten. Jeder kann Opfer von Trickbetrügern werden und einmal die Polizei mehr anrufen ist besser als überhaupt nicht. Auch schriftliche Trickgeschäfte sind leider an der Tagesordnung teilt Manfred Hofmann mit. Wenn man bei keinem Preisausschreiben mit gemacht hat kann man auch nichts gewinnen. Erhaltene Gewinn- Mitteilungen sind nichts für eine Rückantwort sondern nur für den Abfallkorb. Wenn man nichts bestellt hat sollte man eine Lieferung am besten nicht annehmen. Ähnlich ist es mit Abschlüssen von Kaufverträgen. Hier sollen eigentlich nur Adressen ausgekundschaftet werden. Für einen Gewinn oder ein gutes Geschäft in Vorkasse gehen wo es sich um mehrere 100 Euro handelt sollte man auf jedem Fall lassen. Es wird am Ende nur der Verlust stehen. Bei solchen Geschäften gibt es auch ein Widerrufs-Recht. Dabei ist es wichtig dies nur mir Einschreiben und Rückschein zu tätigen. Aber auch bei Telefongeschäften gilt in der heutigen Zeit absolute Vorsicht walten zu lassen empfiehlt der Polizeihauptkommissar. Auch hier sollen mit Anrufen Menschen geködert werden um Adressen und Lebensumstände heraus zu bekommen. Hier sind 0900-Nummern sehr skeptisch zu betrachten. Auch Taschendiebe sind im Moment auf dem Vormarsch. Vermehrt kommt es wieder zu Diebstählen an direkt an Opfern. Oft sei es dabei so dass die Nachwehen das eigentliche Problem sind. Wenn in gestohlenen Geldbörsen Scheckkarten und Pin-Nummern sind haben die Täter leichtes Spiel. So sollte man auch bei größeren Menschenansammlungen Abstand zu Anderen Halten und Geldbörsen an der Hand haben. Bei Diebstahl schnellst möglich Konto sperren lassen. Für den sehr informativen Vortrag dankte VdK-Vorsitzender Ottmar Vonbrunn Polizeikommissar Hofmann für den sehr lehrreichen Bericht. Auch im nächsten Jahr wird der VdK-Ortsverband Mainroth einen Infovortrag ab zu halten.

Vortrag Manfred Hofmann

© r.dietz

Im Bild Polizeikommissar Manfred Hofmann erklärt sehr intensiv wie man sich gegen Trickbetrug schützen kann.
Bericht: Roland Dietz

Samstag, 10.12.2016, Weihnachtsfeier mit Ehrungen in der Gastwirtschaft Kurt Müller, Beginn 15.00 Uhr.

Ihre Feuertaufe bestanden hat die neue Vorstandschaft des VdK-Ortsverbandes Mainroth bei der Weihnachtsfeier mit Ehrungen. Vorsitzender Ottmar Vonbrunn freute sich über den zahlreichen Besuch der Veranstaltung, Fast die Hälfte der Mitglieder war gekommen um ein paar geruhsame Stunden in der Gastwirtschaft Müller zu erleben. Bürgermeisterin Christine Frieß dankte den neuen Vorstandsmitgliedern für ihren Mut und das Engagement den VdK-Ortsverband weiter zu führen. Die VdK ist ein moderner Sozialverband der wichtig ist in der heutigen Zeit für Menschen die ihre Nöte vortragen wollen. Man sieht, dass die Angebote von Infoveranstaltungen und Zusammenkünften gerne angenommen werden. Zur baldigen Jahreswende wünschte sie allen Anwesenden für das Jahr 2017 alles Gute und viel Erfolg. Ebenso gab sie die Hoffnung Ausdruck dass jeder für das Jahr 2016 eine gute Bilanz ziehen kann. Am besten solle man es halten wie Albert Einstein, ?Wenn`s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich auf`s Neue, und war es schlecht, ja dann erst recht. Die stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Monika Faber sagte das oberstes Ziel der VdK sei für Menschen einzugreifen und denen zu helfen die Hilfe benötigen. 5.600 Mitglieder besitzt der Kreisverband Lichtenfels. Daran kann man erkennen, und dies auch Deutschland weit, das gesundheitliche Fragen und Rechtsfragen im Alter für die Menschen immer wichtiger werden. Die Solidargemeinschaft VdK ist seit dem Ende des 2. Weltkrieges für diese Hilfesuchenden da. Im Bereich Barriere-Freiheit ist schon viel erreicht worden. Wenn man aber immer noch Einstiegsmöglichkeiten bei Bus, Bahn und anderen Verkehrsmitteln sieht muss man leider sagen es gibt noch viel zu tun. In Zukunft wird sich auch die Problematik im Rentenbereich zunehmen. Derzeit werden Pflege und Behinderungsgrate umgewandelt hier ist wichtig sich genau zu informieren wenn man selbst oder Angehörige betroffen sind. Hier macht sich die Geschäftsstelle in Lichtenfels für Auskunft suchende stark. Sie wünschte allen für die Zukunft viel Gesundheit. Alles andere lässt sich Kaufen oder Organisieren. Diakon Herbert Mayer freute sich das es die VdK im Ort gibt. Zwischen den Kirchen und dem Sozialverband gebe es viele Schnittpunkte. Alle versuchen Hilfe und ein Gefühl eines gemeinsamen Miteinanders im positiven Sinn zu geben. Auch Pfarrer Ekkehard Weiskopf wünschte dem VdK Ortsverein ein gutes Gelingen in seiner Arbeit. Monika Faber freute sich das sie langjährige Mitglieder für ihre Treue zur VdK auszeichnen durfte. Zusammen mit Bürgermeisterin Christine Frieß und Ortsvorsitzenden Ottmar Vonbrunn ehrte sie
für 20 Jahre Mitgliedschaft Heinz Schmidt, Toni Eber, Heinrich Hofmann und Heinz Düthorn,
für 25 Jahre Mitgliedschaft Kunigunde Barnickel. Tage solcher Ehrungen sind immer besondere Tage, tragen doch die Geehrten zum Gemeinwohl jahrzehntelang bei. Im Anschluss an die Ehrungen verlass Roland Dietz humorvolle Weihnachtsgeschichten und Pfarrer Weißkopf sang mit den Anwesenden Adventslieder.

Ehrung

© r.dietz

Im Bild von links nach rechts Heinz Schmidt, Kunigunda Barnickel etwas verdeckt Heinrich Hofmann, Heinz Düthorn, Toni Eber, Vorsitzender Ottmar Vonbrunn, Bürgermeisterin Christine Frieß und stellvertretende VdK-Kreisvorsitzende Monika Faber.
Bericht: Roland Dietz

Im nächsten Jahr wird unser OV 70 Jahre alt. Wir machen uns bereits Gedanken über die Gestaltung. Sollten Sie auch Ideen dazu haben,
melden Sie sich bitte bei einem unserer Vorstandsmitglieder.

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  1. Vortrag Manfred Hofmann | © r.dietz
  2. Ehrung | © r.dietz

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