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Aktuelles

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Mehr als 7,5 Millionen Menschen leben in Deutschland mit einer Schwerbehinderung, weitere 17 Millionen Erwachsene sind schon heute dauerhaftin ihrem Alltag eingeschränkt. In Zukunft werden es deutlich mehr, denn das durchschnittliche Lebensalter steigt. Es wird höchste Zeit, sich für ein barrierefreies Deutschland stark zu machen!

www.weg-mit-den-barrieren.de/


VdK-Musterapartment auf Bundesgartenschau Heilbronn

Noch bis zum 6. Oktober 2019 können Interessierte das VdK-Musterapartment auf der Bundesgartenschau (BUGA) Heilbronn anschauen. Es befindet sich im Pavillon Nr. 79. Dort gibt es viel Smart Home-Technik und Alltagsunterstützende Assistenzlösungen (AAL) zu besichtigen. Zu sehen sind zum Beispiel eine Bodenbeleuchtung wie im Flugzeug, absenkbare Kochplatten mit Hitzealarm, zudem weitere absenkbare Küchenteile oder auch ein „Panikschalter“ zum zentralen Aus- und Einschalten der Elektrik in Haus oder Wohnung. Für Auskünfte stehen Experten des VdK-Kreisverbands Heilbronn täglich von 10 bis 16 Uhr (außer montags) zur Verfügung. Über die AAL-Thematik informiert auch der VdK-Gesundheitstag am Samstag, 14. September, in der Liederhalle Stuttgart (Details unter www.vdk.de/bawue).

Große Aktion des VdK Baden-Württemberg: „Pflege macht arm!“

Unter dem Motto „Pflege macht arm!“ macht der Sozialverband VdK Baden-Württemberg darauf aufmerksam, dass immer mehr pflegebedürftige Menschen, vor allem Heimbewohner, wegen der hohen Eigenanteile auf Sozialhilfe angewiesen sind. Sie werden so am Lebensende zu Taschengeldempfängern. Die Kinder werden oft in Regress genommen. Die im Frühjahr 2019 mit der Landespressekonferenz gestartete VdK-Aktion richtet sich insbesondere an das Land Baden-Württemberg, das 2010 aus der Förderung von Pflegeheimen ausgestiegen ist. Der VdK fordert, die Heimbewohner bei den Investitionskosten zu entlasten. Weitere Informationen samt Film und der Möglichkeit der Abstimmung gibt es unter www.vdk-bawue.de im Internet. Zudem wird sich der VdK-Gesundheitstag am 14. September in der Liederhalle Stuttgart damit befassen.

Jetzt anmelden für Stuttgarter VdK-Gesundheitstag am 14. September

„Pflege macht arm!“ – die große Aktion des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg steht im Mittelpunkt seines diesjährigen Gesundheitstags in der Liederhalle Stuttgart. Die VdK-Großveranstaltung findet 2019 bereits am Samstag, 14. September (10.00 bis 15.30 Uhr), im Beethovensaal statt. Pflege- und Sozialexperten wollen im Wege von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion der Situation der steigenden finanziellen Belastung von pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen nachgehen und Lösungsansätze erörtern. Auch Heimvertrag und Alltagsunterstützende Assistenzlösungen (AAL) werden thematisiert. Umrahmt wird die VdK-Traditionsveranstaltung von einer kleinen Messe im Foyer mit Ausstellern aus dem Gesundheits- und Rehabereich. Der Eintritt ist für alle Interessierten frei. Die Gratiskarten sind online unter www.vdk-bawue.de zu bestellen. Auch kann man sich direkt beim VdK-Landesverband (a.unger@vdk.de oder telefonisch (0711) 61956-52) anmelden.

Ansprechstellen für Prävention und Reha

Viele Menschen mit Teilhabebedarf oder Behinderungen wurden seit 2001 von den Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation in Baden-Württemberg trägerübergreifend unterstützt. Diese Einrichtungen stellten zum 31. Dezember 2018 ihre Arbeit ein. Stattdessen sind bereits zum 1. Januar 2018 die neuen „Ansprechstellen für Prävention und Reha“ gestartet. Diese ebenfalls bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg angesiedelten Beratungsstellen fungieren als Ansprechstellen im Sinne des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) – und zwar für Leistungsberechtigte, Arbeitgeber und für andere Rehabilitationsträger. Sie informieren über Teilhabeleistungen, deren Ziele, Verfahrenswege, das Persönliche Budget und über weitergehende Beratungsangebote inklusive der neuen Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB).

Jetzt bundesweit einheitliche Attestformulare für Mütter und Väter

Ab sofort gelten zum ersten Mal bundesweit einheitliche Attestformulare für medizinische Vorsorgemaßnahmen für Mütter und Väter. Für Kinder mit Gesundheitsproblem, die in der Kurmaßnahme auch medizinisch behandelt werden sollen, gibt es jetzt das neue Formular „Ärztliches Attest Kind“, informierte kürzlich das Müttergenesungswerk (MGW) und verwies auf die dadurch bedingten Erleichterungen. Weiteres unter www.muettergenesungswerk.de im Internet. Der Sozialverband VdK erinnert daran, dass er Mitglieder bei Streitfällen um Mutter-Kind-Kuren, um andere Rehamaßnahmen oder um sonstige sozialrechtliche Leistungen juristisch vertreten kann. Das Büro des Heilbronner VdK-Sozialrechtsreferenten finden Sie links - Rubrik Rechtsberatung

Neues Familienportal gestartet

Es gibt ein neues Familienportal des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ), das erstmals alle familienpolitischen Leistungen unter einem digitalen Dach präsentiert. Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss – unter www.familienportal.de findet man alle wichtigen Informationen und Beratungsangebote rund ums Thema Familie. Die übersichtlichen und leicht bedienbaren Internetseiten ermöglichen Anfragenden mit ein paar Klicks zu klären, wie lange sie beispielsweise Elterngeld bekommen können oder wer beim Unterhaltsvorschuss beraten kann. Darüber hinaus liefert das neue Portal des BMFSFJ Hinweise zu weiteren Leistungen wie Ausbildungsförderung, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe. Ebenso hält es Rechner für Elterngeld, Familienpflegezeit oder auch einen digitalen Kinderzuschlags-Checker bereit, um individuell seine Leistungen berechnen oder die Voraussetzungen prüfen zu können. Und durch Eingabe der Postleitzahl können Familien Ämter und Beratungsstellen in ihrer Nähe finden.

Weiter Förderung von „Toiletten für alle“

„Toiletten für alle“ sind Rollstuhltoiletten, die zusätzlich mit einer Pflegeliege für Erwachsene, Patientenlifter und luftdicht verschließbarem Windeleimer ausgestattet sind. Seit drei Jahren fördert das Land Baden-Württemberg als einziges Bundesland solche Toiletten für schwerbehinderte Menschen mit Inkontinenz. Wie „Rolli-aktiv“, das Infomagazin des Landesverbands für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung, kürzlich berichtete, gibt es zwischenzeitlich 39 derartige Klos im Land, davon sechs in Stuttgart. Elf weitere „Toiletten für alle“ seien in Planung beziehungsweise im Bau. Weitere Informationen gibt es unter www.toiletten-fuer-alle-bw.de im Internet.

Barrierefreier Notruf für Hörbehinderte

Seit Juli 2018 gibt es täglich einen 24-Stunden-Notrufservice für gehörlose und schwerhörige Menschen. Sie können sich über die Tess Relay-Dienste GmbH Hilfe bei Notfällen holen. Zugleich ermöglicht der Dienst, bei Klärungsbedarf, auch Rückrufe durch Notarzt, Feuerwehr und Polizei bei den hörbehinderten Betroffenen. Über diese für Gehörlose kostenlose Notrufmöglichkeit, auch nachts, informiert das bekannte Portal für Hörbehinderte www.deafservice.de in seinem Interview mit Tess-Geschäftsführerin Sabine Broweleit und per Pressemitteilung. Um den Notrufservice nutzen zu können, müssen sich die Betroffenen mit ihrer Adresse vorab bei Tess registrieren lassen, was kostenlos möglich ist. Auch die Notruf-Anrufe sind kostenlos.

Neu: Früherkennung von Bauchaorten-Aneurysmen

Seit Januar 2018 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine neue Früherkennungsuntersuchung: Männer ab 65 Jahren haben einmal im Leben Anspruch auf eine Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas (Ausbuchtung) der Bauchschlagader. Männer sind wesentlich häufiger von einem Bauchaorten-Aneurysma betroffen als Frauen. Bei der Früherkennung wird der Bauchaorta-Durchmesser mit einem Ultraschallgerät gemessen. Bei einem großen Aneurysma der Bauchschlagader besteht die Gefahr, dass es unerwartet reißt. Wird eine große Ausbuchtung entdeckt, so wird meistens operiert. Bei kleineren Ausbuchtungen wird regelmäßig kontrolliert.

Dank VdK-Schlüsselfinder schon 50 Schlüssel zurückgegeben

Kürzlich freute sich ein VdK-Mitglied ungemein. Es bekam seinen verlorenen Schlüsselbund auf dem Postweg zurück. Die Frau aus dem Raum Ravensburg ist bereits das 50. VdK-Mitglied, das dank dieser Serviceleistung des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg seinen Schlüssel in kurzer Zeit zurückbekam. Der VdK-Schlüsselfinderservice, der seit zwei Jahren besteht, kann von allen Mitgliedern des VdK Baden-Württemberg kostenlos beansprucht werden. Interessierte Mitglieder können sich per Mail – und mit Namen und Adresse – an bestellungen@ew-response.de wenden. Wie der Service im Detail funktioniert, beschreibt die März-2018-VdK-Zeitung ausführlich.

Neu seit 2018:
Kassen-Beitragsfestsetzung für Selbstständige

Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung richten sich für Selbstständige nach deren Arbeitseinkommen. Grundlage dafür ist der Einkommensteuerbescheid. Bisher wurden Änderungen des Einkommens bei der Beitragsberechnung nur für die Zukunft berücksichtigt. Eine rückwirkende Anpassung der Beiträge erfolgte nicht. Seit 1. Januar 2018 gilt: Beiträge werden zunächst vorläufig festgesetzt. Nach Vorlage des Einkommensteuerbescheids werden die festgesetzten Beiträge für das jeweilige Kalenderjahr korrigiert – und zwar auf der Grundlage der tatsächlich erzielten Einnahmen. So kann es zu Nachzahlungen oder Erstattungen von Beiträgen kommen. Diese rückwirkende Anpassung kann bis zu drei Jahre nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres erfolgen. Diese und weitere Informationen für Patienten und Versicherte gibt es bei der VdK Patienten- und Wohnberatung in Stuttgart (www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw), die telefonisch unter (0711) 2483395 erreichbar ist.

2018 höhere Mindestlöhne in Pflege

Ab 1. Januar 2018 steigen in der Pflegebranche die Mindestlöhne auf 10,55 Euro pro Stunde im Westen und 10,05 Euro in den neuen Bundesländern. Dies beschloss die Pflegekommission der Bundesregierung. Bis 2020 sollen weitere Anhebungen auf 11,35 Euro (West) und 10,85 Euro (Ost) folgen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Pflege-Mindestlöhne ein Beitrag zur Qualitätssicherung in Pflegeberufen sind. Davon betroffen sind rund 900 000 Beschäftigte, die in Einrichtungen der Pflege beruflich tätig sind. Für Beschäftigte, die beispielsweise in Privathaushalten von pflegebedürftigen Menschen arbeiten, gilt der allgemeine gesetzliche Mindestlohn.

Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen

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