Sozialverband VdK - Ortsverband Kürnach
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Herzlich Willkommen beim VdK-Ortsverband Kürnach

Die VdK-Vorstandschaft stellt sich vor:

Foto: Matthias Demel

v.l.n.r.: Ludmilla Burkard (1.Vorsitzende), Theresia Priesnitz (Frauenbetreuerin), Petra Krammel (Kassiererin/Schriftführerin/Webmaster), Emma Lindner (Beisitzerin), Gisela Rosner (2. Vorsitzende)

Der VdK Ortsverband Kürnach hat 197 Mitglieder (Stand Februar 2012)

Es gibt viele gute Gründe für eine Mitgliedschaft im VdK dem größten Sozialverband Deutschlands.

10 gute Gründe, VdK-Mitglied zu sein
1. Kompetenter und effektiver Sozialrechtsschutz
Die VdK-Juristen sind erfahrene Spezialisten auf den Gebieten Rente, Gesundheit, Pflege und Schwerbehindertenrecht. Sie verhelfen VdK-Mitgliedern zu ihrem Recht, was sich für diese in Euro und Cent auszahlt.

2. Bürgernähe durch flächendeckende Präsenz
Im VdK gibt es keine weiten Wege. Rat Suchende finden in jeder Stadt, in jedem Landkreis eine moderne, mit qualifiziertem Fachpersonal besetzte Geschäftsstelle.

3. Lobby der älteren Menschen
Senioren, Rentner, Pflegebedürftige und deren Angehörige haben in Bayern eine Lobby: den VdK. Der VdK ist Vorreiter in Sachen Geriatrie (Altersheilkunde) in Bayern. Sein Geriatriezentrum in Neuburg an der Donau hat Modellcharakter.

4. Partner der Menschen mit Behinderung
In eigenen Einrichtungen hat der VdK Ausbildungs-, Umschulungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen. Für Familien mit behinderten Kindern gibt es vielfältige Seminar- und Freizeitangebote. Schwerbehindertenvertrauensleute in den Betrieben werden vom VdK geschult und betreut.

5. Reisen, Kur und Erholung zu Sondertarifen
Der VdK bietet seinen Mitgliedern preisgünstige Individual- und Gruppenreisen in alle Teile der Welt an. Inhaber der VdK-Card erhalten Preisnachlässe in allen VdK-Erholungshäusern.

6. Gut versichert mit dem VdK
Der Sozialverband VdK Bayern hält für seine Mitglieder in Zusammenarbeit mit namhaften, seriösen Partnern eine ganze Palette an Versicherungen bereit - alle mit preisgünstigerem VdK-Gruppentarif.

7. Bildung und Freizeit
Beim VdK können Sie Bildung und Freizeit kombinieren. In der VdK -Freizeitakademie stehen Computer- und Internetkurse, Sprachen, Malen und Tanzen auf dem Programm, natürlich mit Sonderpreisen für VdK-Mitglieder.

8. Gesund und aktiv durch Selbsthilfegruppen
Im VdK Bayern gibt es hunderte von Selbsthilfegruppen für verschiedenste Krankheitsbilder, wo sich Betroffene austauschen können und sich unter fachlicher Leitung gemeinsam fit halten, zum Beispiel durch Gymnastik oder Schwimmen.

9. Gut informiert mit dem VdK
VdK-Zeitung, VdK-Homepage im Internet und VdK-TV-Magazin: Diese Medien halten die VdK-Mitglieder immer auf dem laufenden. Die VdK-Zeitung erhält jedes Mitglied Monat für Monat kostenlos. Keine andere Zeitung in Deutschland bietet Ihnen Sozialpolitik und Sozialrecht in solch kompakter und verständlicher Form.

10. Etwas für andere tun
Mit Ihrer VdK-Mitgliedschaft tun Sie automatisch etwas für hilfsbedürftige Menschen.
a) Sie stärken die große Gemeinschaft des VdK und dessen sozialpolitische Durchsetzungsfähigkeit und tragen dazu bei, den Sozialabbau zu stoppen.
b) Sie leisten einen Beitrag für gemeinnützige Projekte, wie zum Beispiel Feriencamps für behinderte Kinder, die Selbsthilfefirmen Dimetria in Straubing und unsere Erholungsmaßnahmen für hochbetagte, bedürftige Mitglieder.
c) Darüber hinaus können Sie sich ehrenamtlich in Ihrem Orts- oder Kreisverband engagieren und aktiv etwas für sozial Schwächere tun.

Die Entwicklung des Verbandsnamens von 1950 bis heute:
Januar 1950 - November 1970: Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e.V. (VdK)
Dezember 1970 - April 1994: Verband der Kriegs-und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands e.V. (VdK)
Mai 1994 - April 1998: Verband der Kriegs-und Wehrdienstopfer. Behinderten und Rentner Deutschland e.V.
Mai 1998 - April 2002: Verband der Kriegs-und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner Deutschland e.V. (Sozialverband VdK Deutschland)
Seit Mai 2002: Sozialverband VdK Deutschland e. V.

60 Jahre VdK - eine Erfolgsgeschichte

Am 4. Dezember 1946 wurde der VdK in München gegründet.

Alles Gute kommt aus Bayern" - auch wenn man dies nicht immer uneingeschränkt behaupten kann, bei der Entstehungsgeschichte des VdK trifft es auf jeden Fall zu. Der VdK ist eine bayerische "Erfindung". Am 29. November 1946 erteilte das bayerische Innenministerium nach Zustimmung durch die amerikanische Militärregierung Karl Weishäupl die Zulassung zur Gründung des VdK. Am 4. Dezember 1946 fand in den Räumen der Landesversicherungsanstalt Oberbayern die Gründungsversammlung des VdK Bayern statt. Die Beratung und Betreuung der Kriegsbeschädigten sowie der Witwen und Waisen stand im Mittelpunkt der Arbeit.

Max Peschel wurde zum Landesvorsitzenden gewählt, Karl Weishäupl zum Landesgeschäftsführer bestellt. Die Nachricht von der lange angestrebten Vereinsgründung ging wie ein Lauffeuer durch die Lande. In Bayern nahm der VdK bereits in den ersten Wochen tausende von Mitgliedern auf. Überall begann man mit der Gründung von Ortsverbänden. Die Zulassung des VdK Bayern war auch Initialzündung für die Gründung des VdK in anderen Bundesländern. Diese erste Aufbauphase des Verbands wurde mit der Gründung des VdK Deutschland als Dachorganisation der Landesverbände im Jahr 1950 abgeschlossen. Doch die Ursprünge des VdK reichen noch weiter zurück. Bereits am 19. Juli 1945 wurde in Rosenheim die erste Beratungsstelle für Kriegsopfer unter dem Dach des Roten Kreuzes zugelassen. Die Leitung hatte der spätere VdK-Landesvorsitzende und Präsident des VdK Deutschland, Karl Weishäupl, inne.

Neben der Absicht, kurzfristig den Ärmsten zu helfen, hatten die Männer und Frauen der ersten Stunde damals schon weitergehende Ziele vor Augen. "Aus unserer Jugend kannten wir noch den Drehorgel spielenden Veteranen mit dem Stelzfuß. Solch einen gesellschaftlichen Abstieg der Kriegsopfer wollten wir verhindern", betont heute VdK-Landesschatzmeister Willi Hofmann (81), der als gebürtiger Rosenheimer den VdK-Kreisverband seiner Heimatstadt leitet.
Den vorläufigen Mitgliederhöchststand erreichte der VdK Bayern im Jahr 1954 mit 404 000 Mitgliedern. Größter politischer Erfolg des VdK zu diesem Zeitpunkt war die Einführung des Bundesversorgungsgesetzes, das auf massiven Druck des VdK verabschiedet wurde und für ein einheitliches Versorgungsrecht für alle Kriegsopfer im Bundesgebiet sorgte.

Wandlung zum modernen Sozialverband Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des VdK Bayern im Jahr 1956 gab der damalige Bundespräsident Theodor Heuss dem VdK keine große Zukunft: "Er möge verschwinden zu seiner erfüllten Zeit und nie wieder erstehen müssen", sagte Heuss und verlieh damit seiner Hoffnung Ausdruck, dass Deutschland künftig keine Kriegsopfer mehr zu beklagen habe.
Und in der Tat, die Mitgliederzahlen gingen langsam, aber sicher zurück, bis im Jahr 1985 der historische Tiefststand von 306 000 Mitgliedern erreicht war. Doch dann begann die zweite Aufbruchsphase in der Geschichte des VdK. Konsequent öffnete sich der Verband für breite Bevölkerungsgruppen und bot allen Bürgerinnen und Bürgern sozialrechtliche Beratung und Vertretung vor Gerichten an: jüngeren und älteren Menschen mit Behinderung, chronisch Kranken, Rentnern und Arbeitnehmern. Die Umbenennung des Verbands in "Sozialverband VdK" im Jahr 1990 war der Durchbruch. Der einstige Kriegsopferverband hatte sich zu einem modernen Sozialverband weiterentwickelt. Im Jahr 2000 konnte das 400 000. Mitglied aufgenommen werden. Nur fünf Jahre später - im Jahr 2005 - wurde das 500 000. Mitglied begrüßt.

Und jetzt gehören bereits 520 000 Menschen im Freistaat dem VdK an. Damit hat der VdK doppelt so viele Mitglieder wie alle politischen Parteien in Bayern zusammen. Auf diese Entwicklung können alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 2200 Orts- und 69 Kreisverbänden stolz sein. Denn jeder einzelne von ihnen hat seinen Teil zu der unglaublichen Erfolgsgeschichte des Sozialverbands VdK Bayern beigetragen. Der VdK Bayern mit seiner Landesvorsitzenden Ulrike Mascher an der Spitze ist bestens gerüstet für die Zukunft. Gestärkt wird er seine so wichtige Aufgabe als Lobby und Interessensverband der sozial Schwächeren im Lande auch im siebten Jahrzehnt seines Bestehens verantwortungsvoll ausüben.