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Die VdK-Vorstandschaft stellt sich vor:

Foto: Matthias Demel
v.l.n.r.: Ludmilla Burkard (1.Vorsitzende), Theresia Priesnitz (Frauenbetreuerin), Petra Krammel (Kassiererin/Schriftführerin/Webmaster), Emma Lindner (Beisitzerin), Gisela Rosner (2. Vorsitzende)
Es gibt viele gute Gründe für eine Mitgliedschaft im VdK dem größten Sozialverband Deutschlands.
10 gute Gründe, VdK-Mitglied zu sein
1. Kompetenter und effektiver Sozialrechtsschutz
Die VdK-Juristen sind erfahrene Spezialisten auf den Gebieten
Rente, Gesundheit, Pflege und Schwerbehindertenrecht. Sie verhelfen
VdK-Mitgliedern zu ihrem Recht, was sich für diese in Euro und
Cent auszahlt.
2. Bürgernähe durch flächendeckende
Präsenz
Im VdK gibt es keine weiten Wege. Rat Suchende finden in jeder
Stadt, in jedem Landkreis eine moderne, mit qualifiziertem
Fachpersonal besetzte Geschäftsstelle.
3. Lobby der älteren Menschen
Senioren, Rentner, Pflegebedürftige und deren Angehörige
haben in Bayern eine Lobby: den VdK. Der VdK ist Vorreiter in
Sachen Geriatrie (Altersheilkunde) in Bayern. Sein Geriatriezentrum
in Neuburg an der Donau hat Modellcharakter.
4. Partner der Menschen mit Behinderung
In eigenen Einrichtungen hat der VdK Ausbildungs-, Umschulungs- und
Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen.
Für Familien mit behinderten Kindern gibt es vielfältige
Seminar- und Freizeitangebote. Schwerbehindertenvertrauensleute in
den Betrieben werden vom VdK geschult und betreut.
5. Reisen, Kur und Erholung zu Sondertarifen
Der VdK bietet seinen Mitgliedern preisgünstige Individual-
und Gruppenreisen in alle Teile der Welt an. Inhaber der VdK-Card
erhalten Preisnachlässe in allen
VdK-Erholungshäusern.
6. Gut versichert mit dem VdK
Der Sozialverband VdK Bayern hält für seine Mitglieder in
Zusammenarbeit mit namhaften, seriösen Partnern eine ganze
Palette an Versicherungen bereit - alle mit preisgünstigerem
VdK-Gruppentarif.
7. Bildung und Freizeit
Beim VdK können Sie Bildung und Freizeit kombinieren. In der
VdK -Freizeitakademie stehen Computer- und Internetkurse, Sprachen,
Malen und Tanzen auf dem Programm, natürlich mit Sonderpreisen
für VdK-Mitglieder.
8. Gesund und aktiv durch Selbsthilfegruppen
Im VdK Bayern gibt es hunderte von Selbsthilfegruppen für
verschiedenste Krankheitsbilder, wo sich Betroffene austauschen
können und sich unter fachlicher Leitung gemeinsam fit halten,
zum Beispiel durch Gymnastik oder Schwimmen.
9. Gut informiert mit dem VdK
VdK-Zeitung, VdK-Homepage im Internet und VdK-TV-Magazin: Diese
Medien halten die VdK-Mitglieder immer auf dem laufenden. Die
VdK-Zeitung erhält jedes Mitglied Monat für Monat
kostenlos. Keine andere Zeitung in Deutschland bietet Ihnen
Sozialpolitik und Sozialrecht in solch kompakter und
verständlicher Form.
10. Etwas für andere tun
Mit Ihrer VdK-Mitgliedschaft tun Sie automatisch etwas für
hilfsbedürftige Menschen.
a) Sie stärken die große Gemeinschaft des VdK und dessen
sozialpolitische Durchsetzungsfähigkeit und tragen dazu bei,
den Sozialabbau zu stoppen.
b) Sie leisten einen Beitrag für gemeinnützige Projekte,
wie zum Beispiel Feriencamps für behinderte Kinder, die
Selbsthilfefirmen Dimetria in Straubing und unsere
Erholungsmaßnahmen für hochbetagte, bedürftige
Mitglieder.
c) Darüber hinaus können Sie sich ehrenamtlich in Ihrem
Orts- oder Kreisverband engagieren und aktiv etwas für sozial
Schwächere tun.
Die Entwicklung des Verbandsnamens von 1950 bis heute:
Januar 1950 - November 1970: Verband der
Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner
Deutschlands e.V. (VdK)
Dezember 1970 - April 1994: Verband der Kriegs-und
Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands e.V.
(VdK)
Mai 1994 - April 1998: Verband der Kriegs-und
Wehrdienstopfer. Behinderten und Rentner Deutschland e.V.
Mai 1998 - April 2002: Verband der Kriegs-und
Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner Deutschland e.V.
(Sozialverband VdK Deutschland)
Seit Mai 2002: Sozialverband VdK Deutschland e.
V.
Am 4. Dezember 1946 wurde der VdK in München gegründet.
Alles Gute kommt aus Bayern" - auch wenn man dies nicht immer uneingeschränkt behaupten kann, bei der Entstehungsgeschichte des VdK trifft es auf jeden Fall zu. Der VdK ist eine bayerische "Erfindung". Am 29. November 1946 erteilte das bayerische Innenministerium nach Zustimmung durch die amerikanische Militärregierung Karl Weishäupl die Zulassung zur Gründung des VdK. Am 4. Dezember 1946 fand in den Räumen der Landesversicherungsanstalt Oberbayern die Gründungsversammlung des VdK Bayern statt. Die Beratung und Betreuung der Kriegsbeschädigten sowie der Witwen und Waisen stand im Mittelpunkt der Arbeit.
Max Peschel wurde zum Landesvorsitzenden gewählt, Karl Weishäupl zum Landesgeschäftsführer bestellt. Die Nachricht von der lange angestrebten Vereinsgründung ging wie ein Lauffeuer durch die Lande. In Bayern nahm der VdK bereits in den ersten Wochen tausende von Mitgliedern auf. Überall begann man mit der Gründung von Ortsverbänden. Die Zulassung des VdK Bayern war auch Initialzündung für die Gründung des VdK in anderen Bundesländern. Diese erste Aufbauphase des Verbands wurde mit der Gründung des VdK Deutschland als Dachorganisation der Landesverbände im Jahr 1950 abgeschlossen. Doch die Ursprünge des VdK reichen noch weiter zurück. Bereits am 19. Juli 1945 wurde in Rosenheim die erste Beratungsstelle für Kriegsopfer unter dem Dach des Roten Kreuzes zugelassen. Die Leitung hatte der spätere VdK-Landesvorsitzende und Präsident des VdK Deutschland, Karl Weishäupl, inne.
Neben der Absicht, kurzfristig den Ärmsten zu helfen,
hatten die Männer und Frauen der ersten Stunde damals schon
weitergehende Ziele vor Augen. "Aus unserer Jugend kannten wir noch
den Drehorgel spielenden Veteranen mit dem Stelzfuß. Solch
einen gesellschaftlichen Abstieg der Kriegsopfer wollten wir
verhindern", betont heute VdK-Landesschatzmeister Willi Hofmann
(81), der als gebürtiger Rosenheimer den VdK-Kreisverband
seiner Heimatstadt leitet.
Den vorläufigen Mitgliederhöchststand erreichte der VdK
Bayern im Jahr 1954 mit 404 000 Mitgliedern. Größter
politischer Erfolg des VdK zu diesem Zeitpunkt war die
Einführung des Bundesversorgungsgesetzes, das auf massiven
Druck des VdK verabschiedet wurde und für ein einheitliches
Versorgungsrecht für alle Kriegsopfer im Bundesgebiet
sorgte.
Wandlung zum modernen Sozialverband
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des VdK Bayern
im Jahr 1956 gab der damalige Bundespräsident Theodor Heuss
dem VdK keine große Zukunft: "Er möge verschwinden zu
seiner erfüllten Zeit und nie wieder erstehen müssen",
sagte Heuss und verlieh damit seiner Hoffnung Ausdruck, dass
Deutschland künftig keine Kriegsopfer mehr zu beklagen
habe.
Und in der Tat, die Mitgliederzahlen gingen langsam, aber sicher
zurück, bis im Jahr 1985 der historische Tiefststand von 306
000 Mitgliedern erreicht war. Doch dann begann die zweite
Aufbruchsphase in der Geschichte des VdK. Konsequent öffnete
sich der Verband für breite Bevölkerungsgruppen und bot
allen Bürgerinnen und Bürgern sozialrechtliche Beratung
und Vertretung vor Gerichten an: jüngeren und älteren
Menschen mit Behinderung, chronisch Kranken, Rentnern und
Arbeitnehmern. Die Umbenennung des Verbands in "Sozialverband VdK"
im Jahr 1990 war der Durchbruch. Der einstige Kriegsopferverband
hatte sich zu einem modernen Sozialverband weiterentwickelt. Im
Jahr 2000 konnte das 400 000. Mitglied aufgenommen werden. Nur
fünf Jahre später - im Jahr 2005 - wurde das 500 000.
Mitglied begrüßt.
Und jetzt gehören bereits 520 000 Menschen im Freistaat dem VdK an. Damit hat der VdK doppelt so viele Mitglieder wie alle politischen Parteien in Bayern zusammen. Auf diese Entwicklung können alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 2200 Orts- und 69 Kreisverbänden stolz sein. Denn jeder einzelne von ihnen hat seinen Teil zu der unglaublichen Erfolgsgeschichte des Sozialverbands VdK Bayern beigetragen. Der VdK Bayern mit seiner Landesvorsitzenden Ulrike Mascher an der Spitze ist bestens gerüstet für die Zukunft. Gestärkt wird er seine so wichtige Aufgabe als Lobby und Interessensverband der sozial Schwächeren im Lande auch im siebten Jahrzehnt seines Bestehens verantwortungsvoll ausüben.