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Informationen

Ab jetzt für 14. September anmelden:
VdK-Gesundheitstag in Stuttgart mit Schwerpunktthema Pflege

In 2019 findet der große VdK-Gesundheitstag in der Liederhalle Stuttgart bereits am Samstag, 14. September, statt. Die Traditionsveranstaltung des VdK Baden-Württemberg hat diesmal das Schwerpunktthema Pflege. Dazu gibt es diverse Vorträge von Experten aus der Pflege, vom Sozialverband VdK und weiteren Organisationen wie der Verbraucherzentrale. Zudem eine Podiumsdiskussion unter Einbeziehung der Politik. Umrahmt wird die Veranstaltung von einer Ausstellung im Foyer. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine verbindliche Anmeldung ist dennoch erforderlich, da die Plätze begehrt und schnell vergeben sind. Anmeldungen sind online unter www.vdk-bawue.de oder auch bei Mitarbeiterin Anita Unger unter a.unger@vdk.de sowie telefonisch (0711) 61956-52 möglich. Der Ticketversand erfolgt später. Programmdetails werden in der Juni-VdK-Zeitung und im Internet veröffentlicht.

Impfung gegen Gürtelrose wird Kassenleistung

Die Impfung gegen Herpes Zoster (Gürtelrose) ist künftig für alle ab 60 sowie für Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung ab 50 Jahren Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Zu den Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung gehören beispielsweise Menschen mit HIV-Infektion, rheumatoider Arthritis, systemischem Lupus erythematodes, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale, chronischer Niereninsuffizienz, mit Diabetes mellitus sowie immunsupprimierte Personen. Der Beschluss zur Änderung der Schutzimpfungs-Richtlinie wird dem Bundesgesundheitsministerium zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft, so die VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg in Stuttgart, die kürzlich die VdK-Zeitung informierte. Nach Untersuchungen des Robert Koch-Instituts (RKI) erkrankten in Deutschland jährlich weit über 300 000 Personen an Herpes Zoster. Etwa fünf Prozent von ihnen entwickelten als Komplikation die postherpetische Neuralgie (Nervenschmerzen, die Wochen bis Monate nach Abheilen des Hautausschlags bestehen bleiben können).

Jetzt Darmspiegelung als Kassenleistung für Männer ab 50

Seit April 2019 können Männer schon ab dem 50. Lebensjahr eine Darmspiegelung in Anspruch nehmen, die von der Krankenkasse bezahlt wird. Bislang stand die sogenannte Koloskopie den Versicherten erst ab 55 offen, informierte kürzlich die VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg in Stuttgart (Kontakt: www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw) die VdK-Zeitung. Wissenschaftliche Daten zeigten, dass Männer im Vergleich zu Frauen ein höheres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken. Männern wird daher nun schon ab 50 eine Darmspiegelung angeboten. Bei den Frauen bleibt es bei der Schwelle von 55 Jahren. Alle Versicherten sollen, so die VdK-Patientenberatung, ab Juli 2019 mit Erreichen des 50. Lebensjahrs von ihrer Kasse zur Darmkrebs-Früherkennung eingeladen werden. Auch Stuhltests sind möglich.

Nach Leid in Behindertenheimen jetzt bis Ende 2020 Anträge möglich

Seit 2017 können Menschen, die früher in Behindertenheimen und Psychiatrien Gewalt erfuhren und Schäden erlitten, bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe Gehör finden und Entschädigungsleistungen beantragen. Die bundesweite Stiftung arbeitet im Lande in VdK-Trägerschaft in der Stuttgarter VdK-Landesgeschäftsstelle. Dort können sich Betroffene an die Diplom-Sozialarbeiter Frank Hapatzky und Jutta Wehl wenden. Anträge sind jetzt bis zum 31. Dezember 2020 möglich. Vorgesehen sind einmalige pauschale Zahlungen oder auch einmalige Rentenersatzleistungen, wenn die Kinder und Jugendlichen unentgeltlich arbeiten mussten und die sonstigen Voraussetzungen vorliegen. Anerkannt wird erlittenes Leid in Heimen der Bundesrepublik vom 23. Mai 1949 bis zum 31. Dezember 1975. Für Leidtragende aus Baden-Württemberg, die früher in Heimen der DDR waren, gilt die Zeit vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990. Kontakt: stiftung-anerkennung-hilfe-bw.hapatzky@vdk.de oder stiftung-anerkennung-hilfe-bw.wehl@vdk.de. Allgemeine Informationen per Telefon (08 00) 221 221 8 sowie unter www.stiftung-anerkennung-hilfe.de.

Behinderte unter Betreuung können bei Kommunalwahl abstimmen

Am 26. Mai finden die Europawahl und – in Baden-Württemberg – auch die Kommunalwahlen statt. Zumindest bei den Kommunalwahlen können 2019 auch Menschen mit Behinderung, die dauerhaft einen gesetzlichen Betreuer haben, teilnehmen. Bisher besaßen diese Menschen, rund 6000 Personen im Lande, kein Wahlrecht. Solche pauschalen gesetzlichen Wahlrechtsausschlüsse seien jedoch unzulässig, entschied das Bundesverfassungsgericht im Januar. Dies begrüßt der Sozialverband VdK, denn Wahlrechtsausschlüsse zulasten behinderter Menschen seien menschenrechtswidrig, wie der VdK bei der Anhörung im Landtagsausschuss betonte. Die jetzt für‘s Land getroffene Regelung betrifft aber nicht die am gleichen Wahlsonntag erfolgende Europawahl. Ob Betroffene dann auch dort teilnehmen können, war zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Meldung in der 15. Kalenderwoche noch nicht abschließend geklärt.

Große Aktion des VdK Baden-Württemberg: „Pflege macht arm!“

Auf der Landespressekonferenz (LPK) im Landtag hat der Sozialverband VdK Baden-Württemberg am 7. Februar seine große Pflegeaktion 2019 „Pflege macht arm!“ gestartet. Sie will darauf aufmerksam machen, dass immer mehr pflegebedürftige Menschen, insbesondere Heimbewohner, wegen der hohen Eigenanteile auf Sozialhilfe angewiesen sind und am Lebensende zu Taschengeldempfängern werden. Hintergrundinformationen zur Aktion, ein Film und die Möglichkeit der Abstimmung gibt es unter www.vdk-bawue.de im Internet. Außerdem berichten die VdK-Zeitungen vom Februar und vom März 2019 darüber.

Wichtige VdK-Messetermine im Frühjahr 2019

Mitglieder und VdK-Interessierte, hier wichtige Messetermine zum Vormerken:
9. bis 17. März „fdf Tübingen“: VdK-Messestand auf dieser Endverbrauchermesse; 16. bis 24. März „Regio-Messe Lörrach“: VdK-Messestand auf dieser Verbrauchermesse; 20. bis 24. März „IBO Friedrichshafen“: VdK-Messestand auf dieser vier Publikumsmessen umfassenden Messe; 11./12. Mai „Grünsfelder VdK-Gesundheitstage“: Große bunte VdK-Veranstaltung im Main-Tauber-Kreis unter anderem mit Messe, Vorträgen, Aktionen, Showabend, Konzert und Kinderprogramm; 16. bis 18. Mai „REHAB Karlsruhe“: VdK-Messestand auf dieser Reha-Fachmesse; 3. Juli „VdK-Reha- und Gesundheitsmesse Heilbronn“: VdK-eigene Messe in Harmonie anlässlich der VdK-Landesschulung für Behindertenvertreter.

Sozialrechtliche Änderungen ab Januar 2019

Am 1. Januar 2019 treten einige Gesetzesänderungen in Kraft, für die sich der Sozialverband VdK Baden-Württemberg seit Langem eingesetzt hat, wie die Rückkehr zur Beitragsparität in der gesetzlichen Krankenversicherung, die Sicherung des Rentenniveaus oder auch Verbesserungen bei Mütterrente und Erwerbsminderungsrente. Der VdK verlangt jedoch weitere Verbesserungen für die Betroffenen – beispielsweise die völlige Gleichstellung aller Mütter bei der Mütterrente oder auch die Abschaffung der Abschläge auf Erwerbsminderungsrenten sowie die Anhebung des Rentenniveaus auf mindestens 50 Prozent. Detailinformationen zu den gesetzlichen Neuerungen finden sich unter www.vdk.de/vdk1218 und können ab 17. Dezember im kostenlosen VdK-Videoportal unter www.vdktv.de abgerufen werden.

Mütterrente kommt automatisch

Ab 1. Januar 2019 gibt es mehr Mütterrente für vor 1992 geborene Kinder. Dann wird für jedes dieser Kinder ein halbes Jahr zusätzlich bei der Rente angerechnet. Sie erhöht sich so um bis zu 16,02 Euro in den alten Bundesländern. Wer ab Januar neu in Rente geht, erhält die Mütterrente von der ersten Rentenzahlung an. Rund 9,7 Millionen Mütter und Väter, die bereits in Rente sind, werden im Frühjahr 2019 die Nachzahlungen der Mütterrente automatisch bekommen. Ein extra Antrag ist nicht notwendig. Einzige Ausnahme: Adoptiv- und Pflegeeltern, die Mütterrente beanspruchen, müssen bei ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger formlos einen Antrag stellen, informierte kürzlich die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg.

Neues Infoportal:
hospizlotse.de

Der Hospizlotse (www.hospizlotse.de) ist ein neues unabhängiges und kostenloses Informationsportal des Verbands der Ersatzkassen (vdek). Dort finden sich Angebote und Leistungen der Hospiz- und Palliativversorgung für schwerstkranke und sterbende Menschen. Der Hospizlotse will dazu beitragen, dass Schwerstkranke individuell passende Angebote einer hospizlichen Begleitung, Beratung, Betreuung und palliativmedizinischen und -pflegerischen Versorgung in der Region kennen. Aufgeführt werden diverse Begleitungs- und Versorgungsformen. So werden beispielsweise Kontaktdaten von ambulanten Hospizdiensten, stationären Hospizen für Erwachsene, stationären Kinderhospizen, Ärzten mit Weiterbildung in Palliativmedizin, Pflegediensten mit Weiterbildung in Palliativ-Care sowie multiprofessionellen und interdisziplinären Versorgungsteams genannt.

Neues Familienportal gestartet

Es gibt ein neues Familienportal des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ), das erstmals alle familienpolitischen Leistungen unter einem digitalen Dach präsentiert. Ob Elterngeld, Kinderzuschlag oder Unterhaltsvorschuss – unter www.familienportal.de findet man alle wichtigen Informationen und Beratungsangebote rund ums Thema Familie. Die übersichtlichen und leicht bedienbaren Internetseiten ermöglichen Anfragenden mit ein paar Klicks zu klären, wie lange sie beispielsweise Elterngeld bekommen können oder wer beim Unterhaltsvorschuss beraten kann. Darüber hinaus liefert das neue Portal des BMFSFJ Hinweise zu weiteren Leistungen wie Ausbildungsförderung, Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe. Ebenso hält es Rechner für Elterngeld, Familienpflegezeit oder auch einen digitalen Kinderzuschlags-Checker bereit, um individuell seine Leistungen berechnen oder die Voraussetzungen prüfen zu können. Und durch Eingabe der Postleitzahl können Familien Ämter und Beratungsstellen in ihrer Nähe finden.

Barrierefreier Notruf für Hörbehinderte

Seit Juli 2018 gibt es täglich einen 24-Stunden-Notrufservice für gehörlose und schwerhörige Menschen. Sie können sich über die Tess Relay-Dienste GmbH Hilfe bei Notfällen holen. Zugleich ermöglicht der Dienst, bei Klärungsbedarf, auch Rückrufe durch Notarzt, Feuerwehr und Polizei bei den hörbehinderten Betroffenen. Über diese für Gehörlose kostenlose Notrufmöglichkeit, auch nachts, informiert das bekannte Portal für Hörbehinderte www.deafservice.de in seinem Interview mit Tess-Geschäftsführerin Sabine Broweleit und per Pressemitteilung. Um den Notrufservice nutzen zu können, müssen sich die Betroffenen mit ihrer Adresse vorab bei Tess registrieren lassen, was kostenlos möglich ist. Auch die Notruf-Anrufe sind kostenlos.

VdK-Ehrenpräsident Walter Hirrlinger gestorben

Der Sozialverband VdK Baden-Württemberg und der VdK Deutschland trauern um ihren Ehrenvorsitzenden und Ehrenpräsidenten Walter Hirrlinger. Der langjährige VdK-Präsident, Landesvorsitzende und allseits geschätzte Sozialexperte starb Ende Juli im Alter von 92 Jahren. Hirrlinger, der von 1968 bis 1972 auch als Landesarbeits- und Sozialminister wirkte und viele Jahre SPD-Landtagsabgeordneter aber auch in der Kommunalpolitik aktiv war, hatte in den 1990er- und in den 2000er-Jahren die Weiterentwicklung des VdK zum breit aufgestellten Sozialverband mit Dienstleistungscharakter vorangetrieben. So wurde beispielsweise das Netz der VdK-Servicestellen im Südwesten seit 1997 stark ausgebaut. Zugleich wurden unter Hirrlinger die VdK-Aufgabengebiete erweitert.

Verena Bentele neue VdK-Präsidentin

Verena Bentele (36), die von Januar 2014 bis Mai 2018 als Behindertenbeauftragte der Bundesregierung wirkte, ist neue Präsidentin des VdK Deutschland, des größten Sozial- und Behindertenverbands in Deutschland mit bundesweit fast 1,9 Millionen Mitgliedern. Bentele, die vom Bodensee stammt, ist seit ihrer Geburt blind. In ihrer Sportlerkarriere gewann die studierte Literaturwissenschaftlerin 12 Goldmedaillen im Langlauf und Biathlon bei Paralympics und anderen großen Championaten. An der VdK-Spitze löst sie Ulrike Mascher (79) ab, die seit 2008 amtierte und beim VdK-Bundesverbandstag Mitte Mai 2018 in Berlin nicht mehr für das Präsidentenamt kandidiert hatte. Nachfolger von Verena Bentele im Amt des Bundesbehindertenbeauftragten ist seit 9. Mai der sehbehinderte Jurist Jürgen Dusel (53).

Jürgen Dusel neuer Bundesbehindertenbeauftragter

Der Jurist Jürgen Dusel (53) ist seit dem 9. Mai 2018 neuer Behindertenbeauftragter der Bundesregierung. Er folgt auf Verena Bentele, die von 2014 bis 2018 amtierte und seit dem 16. Mai 2018 als neue Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland wirkt. Jürgen Dusel, der seit seiner Geburt stark sehbehindert ist, fungierte von 2010 bis 2018 als Beauftragter der Landesregierung von Brandenburg für die Belange der Menschen mit Behinderung. Weitere Informationen finden sich unter www.behindertenbeauftragter.de im Internet.

Neu: Früherkennung von Bauchaorten-Aneurysmen
Seit Januar 2018 zahlen die gesetzlichen Krankenkassen eine neue Früherkennungsuntersuchung: Männer ab 65 Jahren haben einmal im Leben Anspruch auf eine Ultraschall-Untersuchung zur Früherkennung eines Aneurysmas (Ausbuchtung) der Bauchschlagader. Männer sind wesentlich häufiger von einem Bauchaorten-Aneurysma betroffen als Frauen. Bei der Früherkennung wird der Bauchaorta-Durchmesser mit einem Ultraschallgerät gemessen. Bei einem großen Aneurysma der Bauchschlagader besteht die Gefahr, dass es unerwartet reißt. Wird eine große Ausbuchtung entdeckt, so wird meistens operiert. Bei kleineren Ausbuchtungen wird regelmäßig kontrolliert. Diese und weitere Informationen für Patienten und Versicherte gibt es bei der VdK Patienten- und Wohnberatung (www.vdk.de/patienten-wohnberatung-bw), die telefonisch unter (0711) 2483395 erreichbar ist.

Dank VdK-Schlüsselfinder schon 50 Schlüssel zurückgegeben
Kürzlich freute sich ein VdK-Mitglied ungemein. Es bekam seinen verlorenen Schlüsselbund auf dem Postweg zurück. Die Frau aus dem Raum Ravensburg ist bereits das 50. VdK-Mitglied, das dank dieser Serviceleistung des Sozialverbands VdK Baden-Württemberg seinen Schlüssel in kurzer Zeit zurückbekam. Der VdK-Schlüsselfinderservice, der seit zwei Jahren besteht, kann von allen Mitgliedern des VdK Baden-Württemberg kostenlos beansprucht werden. Interessierte Mitglieder können sich per Mail – und mit Namen und Adresse – an bestellungen@ew-response.de wenden. Wie der Service im Detail funktioniert, beschreibt die März-2018-VdK-Zeitung ausführlich.

VdK wieder in Bad Boll dabei
Behindertenvertreter tagen im Oktober 2017

Um die Schwerbehindertenvertretung in Zeiten von " 4.0 " und um Barrierefreiheit dreht sich vom 4. bis 6. Oktober 2017 das Seminar für Behindertenvertreter in der Evangelischen Akademie Bad Boll. Wie schon seit Jahrzehnten wirkt auch in 2017 der Sozialverband VdK Baden-Württemberg bei Planung und Durchführung mit. Der zweimal angebotene VdK-Workshop " Wie komme ich zu meinem Recht? "- Antragstellung, Widerspruch und Klageverfahren, Gleichstellungsverfahren- gehört ebenso zum umfangreichen Programm wie weitere Workshops und Vorträge rund um Gleichstellung, Barrierefreiheit, Inklusion und die Entwicklung des Arbeitslebens. Bei der Tagung 2017 mit dabei ist unter anderem die neue Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner. Die Anmeldung zur kostenpflichtigen Schulung erfolgt unter www.ev-akademie-boll.de im Internet.

VdK bei Tour Ginkgo 2017 - 266 000 Euro für Olgäle erzielt
266 000 Euro an Spenden kamen bei der diesjährigen Tour Ginkgo zusammen. Die große Benefizradtour mit VdK-Beteiligung erfolgte 2017 vom 29. Juni bis 1. Juli rund um Stuttgart. Am dreitägigen Radmarathon nahm für den Sozialverband VdK Mitarbeiterin Manuela Wißler teil. Zusammen mit rund 120 weiteren gelb gekleideten Radlern - darunter viele Prominente wie bekannte Sportler, Künstler und Politiker - legte die Ulmer Sozialrechtsreferentin gut 250 Kilometer im Radsattel zurück. Der VdK unterstützte zum dritten Mal in Folge diese von Christiane Eichenhofer initiierte Spendenradtour zugunsten schwerkranker Kinder. 2017 soll der Erlös dem Olgakrankenhaus mit seinem Projekt " Das Olgäle sorgt nach" zu Gute kommen. Mehr zur Tour 2017 unter www.tourginkgo.de im Internet.

VdK im Bündnis gegen Altersarmut

Im April 2017 gründete sich in Stuttgart das Bündnis gegen Altersarmut in Baden-Württemberg. Zu den bislang mitwirkenden 31 Sozialverbänden, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen und kirchlichen Organisationen gehört auch der Sozialverband VdK Baden-Württemberg. Alle Partner wollen die Rente insbesondere für die Kinder- und Enkelgeneration wieder stärken. Sie eint die Sorge, dass mit dem sinkenden Rentenniveau ab 2030 Millionen ältere Mitbürger aufs Sozialamt angewiesen sein werden. Daher plädieren sie in ihrem Bündnispapier für einen Wechsel in der Rentenpolitik, halten ein Rentenniveau von wenigstens 50 Prozent für erforderlich. Die gesetzliche Rente solle wieder ohne Abstriche den Löhnen folgen und die Wahrung des Lebensstandards im Alter ermöglichen. Sie müsse Armut im Alter verhindern, so die Bündnispartner. Sonst würden Menschen nach ihrem Arbeitsleben zu Bittstellern gemacht.

Erfolgreichste VdK-Mitgliederwerber geehrt

Fritz Schweikart aus Lahr war 2016 der erfolgreichste VdK-Neumitgliederwerber im Südwesten
Der 67-jährige ehrenamtliche Geschäftsstellenleiter von Lahr und Ortsvorsitzende von Schwanau konnte 200 Menschen vom Sozialverband VdK Baden-Württemberg, dessen Zielen und Mitgliederleistungen, beispielsweise dem Sozialrechtsschutz, überzeugen und zum Beitritt bewegen. Er wurde vom Landesvorsitzenden Roland Sing besonders gewürdigt und mit Preis plus Prämie bedacht. Spezielle Preise und Prämien gingen auch an den Zweitplatzierten Egon Graus, VdK-Kreisvorsitzender von Bruchsal (191 geworbene Neumitglieder), und an den drittplatzierten Kreisverband Pforzheim mit Vorsitzender Ingrid Benda (136 geworbene Neumitglieder).
Jeder, auch ein Nichtmitglied, kann neue VdKler in Baden-Württemberg werben und erhält dafür eine eine Dankeschönprämie von fünf Euro pro Neumitglied . Der Werber muss dazu seinen Namen plus Bankverbindung in der Beitrittserklärung vermerken.

Auch 2017 barrierefreie Gruppenreise beim VdK
"VdK Reisen", das VdK-eigene Reisebüro in Stuttgart, organisiert auch in 2017 wieder eine barrierefreie Gruppenreise für Rollstuhlfahrer und andere Interessierte mit und ohne Handicap. Vom 20. bis 25. August geht es auf barrierefreie Busreise in den Bayrischen Wald. Die von "VdK Reisen" in Kooperation mit "Müller Reisen" gemeinsam konzipierte Reise führt nach Waldkirchen zum bewährten barrierefreien Drei-Sterne-Superior-Hotel Karoli. Von dort werden täglich Ausflüge ? auch nach Tschechien und Österreich und inklusive Donauschifffahrt ? unternommen. Weitere Informationen gibt es bei "VdK Reisen", Mitarbeiterinnen Incani-Sözalan und Breuer, VdK-Landesgeschäftsstelle, Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart, Telefon (07 11) 6 19 56 ? 82 oder ? 85, Fax (07 11) 6 19 56 ? 86, vdk-reisen-bw@vdk.de, www.vdk-reisen.de. Bei "VdK Reisen" erfolgt auch die Buchung. Dort können zudem viele weitere Reisen ? ob in der Gruppe oder individuell, ob für VdK-Mitglieder oder Nichtmitglieder, ob im Inland oder im Ausland ? gebucht werden.

Leitfaden Barrierefrei von Ministerium
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat den vollständig überarbeiteten Leitfaden "Barrierefreies Bauen" jetzt veröffentlicht. Neben Änderungen im Bauordnungsrecht und in den technischen Baubestimmungen enthält die Broschüre auch viele Hinweise und Hintergründe zum barrierefreien Bauen im öffentlichen Raum und im privaten Wohnbereich. Denn, um barrierefrei zu bauen, sei vieles zu berücksichtigen, betont Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. Geschehe dies frühzeitig, in der Planungsphase, ließen sich oft kostengünstige, teils auch kostenneutrale Lösungen finden, so die Ministerin. Bestellt werden kann die Broschüre kostenlos unter www.wm.baden-wuerttemberg.de
àServiceàPublikationen (abrufbares Download). Die verfügbare Datei soll screenreaderfähig und so auch für schlecht sehende oder blinde Menschen geeignet sein. Wirtschaftsministerium, Postfach 10 01 41, Schlossplatz 4 (Neues Schloss), 70001 Stuttgart, Telefon (0711) 123-2869, Fax (0711) 123-2871, pressestelle@wm.bwl.de, wm.baden-wuerttemberg.de.

Barrierefrei-Kampagne von VdK geht weiter!
"Weg mit den Barrieren!" heißt die bundesweite Kampagne, die der Sozialverband VdK vor einem Jahr gestartet hat. Mit Aktionen und Veranstaltungen will man auch in 2017 darauf hinwirken, dass Maßnahmen für eine barrierefreie Gesellschaft getroffen werden. Denn bauliche und sonstige Barrieren verhindern gesellschaftliche Teilhabe. Dagegen profitieren von Barrierefreiheit nicht nur die mehr als 7,5 Millionen Schwerbehinderten und die 17 Millionen Menschen, vor allem Ältere, die bereits mit Einschränkungen leben müssen, sondern auch Familien und Menschen mit vorübergehendem Handicap sowie die gesamte älter werdende Gesellschaft. Der VdK fordert klare gesetzliche Regelungen, verbindliche Fristen, Kontrollen sowie Sanktionen, damit Wohnungen, öffentliche Gebäude, Verkehrsanlagen sowie private Dienstleistungen für alle zugänglich werden. Herzstück der Kampagne ist die digitale "Landkarte der Barrieren" unter www.weg-mit-den-barrieren.de, wo man bekannte Barrieren eintragen kann.

Mehr ambulante Pflege im Südwesten
Die ambulante Pflege zuhause durch Angehörige oder Pflegedienste steigt im Lande. Wie das Statistische Landesamt kürzlich mitteilte, wurden im Dezember 2015 circa 236 000 der gut 328 000 pflegebedürftigen Menschen daheim betreut ? ein Anstieg um drei Prozent im Vergleich zur vorherigen amtlichen Erhebung 2013. Mit der Pflegereform 2017 werden unter anderem gesetzliche Leistungen der ambulanten Pflege verbessert und Demenzkranke werden in der Pflegeversicherung völlig gleichgestellt. Informationen zu den neuen Regelungen seit Jahresbeginn enthält die VdK-Broschüre "Pflege geht jeden an". Man kann sie unter www.vdk-bawue.de (Rubrik Pflege) herunterladen. Bei Streitfällen mit Pflegekassen kann der Sozialverband VdK seinen Mitgliedern Sozialrechtsschutz gewähren, ebenso bei anderen sozialrechtlichen Streitigkeiten.

Leitfaden "Barrierefreies Bauen"

Das Landeswirtschaftsministerium hat den völlig überarbeiteten Leitfaden "Barrierefreies Bauen" veröffentlicht. Neben Änderungen bei Bauordnungsrecht und technischen Baubestimmungen enthält er viele Hinweise zum barrierefreien Bauen im öffentlichen und privaten Bereich. Denn barrierefreies Bauen von Anfang an ist oft kostengünstiger als nachträgliches Umbauen, so die Meinung vieler Experten, und es ist nachhaltig. Bestellt werden kann die kostenlose Broschüre telefonisch (0711/123-2869), per Mail an pressestelle@wm.bwl.de oder unter www.wm.baden-wuerttemberg.de (Rubrik Service/Publikationen). Dort ist die Broschüre auch als Download abrufbar und sie ist screenreaderfähig für schlecht sehende oder blinde Menschen.

Freie Plätze bei VdK-Gruppenreisen
Das gemeinsame Verreisen wird seit Langem beim VdK großgeschrieben. In Kooperation mit dem verbandseigenen Stuttgarter Reisebüro "VdK Reisen" gibt es schon seit über 25 Jahren attraktive Gruppenreisen ins In- und Ausland. Bei den im Jahr 2017 stattfindenden Reisen sind noch Restplätze frei. Alle interessierten Bürger sind willkommen. Auskünfte und Buchungen bei "VdK Reisen", Durdane Incani-Sözalan, Antonija Koc-Cuvalo und Svenja Breuer, VdK-Landesgeschäftsstelle, Johannesstraße 22, 70176 Stuttgart, Telefon (0711) 61956-82, -43 oder -85, Fax (0711) 61956-86, vdk-reisen-bw@vdk.de. Viele weitere Reiseangebote auch unter www.vdk-reisen.de im Internet, außerdem regelmäßig in der "VdK-Zeitung", der Mitgliederzeitung des Sozialverbands VdK.

Willkommen bei der VdK Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg
Unser Gesundheitssystem ist oft unübersichtlich. Die VdK Patienten- und Wohnberatung berät daher kostenfrei, unabhängig und neutral Patientinnen und Patienten bei rechtlichen, medizinischen und psychosozialen Fragen.

Unsere studierten Fachkräfte helfen Ihnen, die richtigen Informationen zu finden, zu verstehen und für sich zu nutzen. Sie sagen Ihnen auch, wo es vor Ort weitere Unterstützung gibt.

Häufige Themen in unserer Beratung sind:

Rechte von Patientinnen und Patienten
Leistungen der Krankenkassen
Konflikte mit Ärzten oder Kassen
Vorgehen bei möglichen Behandlungsfehlern
Krankheitsbilder, Untersuchungsverfahren und Behandlungsmöglichkeiten
psychosozialer Umgang mit Krankheiten
Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
regionale Suche z.B. nach Ärzten, Kliniken, Therapeuten und Selbsthilfeangeboten
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© 2016 Sozialverband VdK - Patienten- und Wohnberatung Baden-Württemberg - im Sozialverband VdK Baden-Württemberg

Verfassungsbeschwerden gegen Alterseinkünftegesetz ohne Erfolg

Das Bundesverfassungsgericht hat kürzlich drei Verfassungsbeschwerden gegen das 2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz nicht zur Entscheidung angenommen. Nach dessen Regelungen findet ein Systemwechsel hin zu einer nachgelagerten Besteuerung statt, sodass Renteneinkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung und aus berufsständischen Versorgungen ? zunächst mit einem Anteil von 50 Prozent und dann bis zum Jahr 2040 graduell auf 100 Prozent ansteigend ? besteuert werden. "Bei der Neuordnung der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen steht dem Gesetzgeber ein weiter Gestaltungsspielraum zu", betonte das höchste deutsche Gericht. Insbesondere sei es mit dem Allgemeinen Gleichheitssatz (Artikel 3 Absatz 1 Grundgesetz) vereinbar, dass der Gesetzgeber Renteneinkünfte aus den verschiedenen Basisversorgungen gleich behandelt, obwohl die hierfür bis 2004 geleisteten Beiträge teilweise in unterschiedlichem Maße steuerentlastet waren. Der Sozialverband VdK hatte wiederholt das Alterseinkünftegesetz mit Blick auf mögliche Doppelbesteuerung kritisiert.

Betriebsrente für Witwen auch bei später Ehe

Nach der sogenannten Späteheklausel hatten Frauen, die einen Mann nach seinem 60. Geburtstag geheiratet hatten, in dessen Todesfall keinen Anspruch auf eine betriebliche Hinterbliebenenversorgung. Mit Urteil Az 3 AZR 137/13 ist die Klausel hinfällig. So entschied am 4. August 2015 das Bundesarbeitsgericht (BAG), was der Sozialverband VdK begrüßt. Die Späteheklausel wurde gemäß Paragraf 7 Absatz 2 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vom BAG für rechtswidrig erklärt. Im zugrunde liegenden Fall hatte sich der ehemalige Arbeitgeber eines 2010 verstorbenen Mannes geweigert, der Witwe die betriebliche Witwenrente zu zahlen, weil der Mann erst im Alter von 61 Jahren geheiratet hatte. Das BAG gab nun der Witwe Recht. Die gekippte Späteheklausel führe zu einer übermäßigen Beeinträchtigung der legitimen Interessen der versorgungsberechtigten Arbeitnehmer, so die höchsten deutschen Arbeitsrichter.

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