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Barrierefreies Hüttlingen

Hüttlingen unterzeichnet als eine der ersten Gemeinden die Erklärung

Die Stadt und die Behinderten
Mehr als nur ein Zeichen gesetzt Als eine der ersten Gemeinden in der Region ist gestern Hüttlingen der Erklärung "Die Stadt und die Behinderten" offiziell beigetreten. Das Ziel: Hüttlingen soll für Menschen mit Behinderungen barrierefrei werden.

HÜTTLINGEN - Mit der Unterschrift soll nicht nur ein Zeichen gesetzt werden. Sie ist mehr als eine Erklärung des guten Willens. Ganz konkrete Maßnahmen, vor allem baulicher Art, eine Prioritätenliste steckt in dem Konzept. Bürgermeister Günter Ensle verweist auf den demographischen Faktor: "Die Menschen werden immer älter, eine barrierefreie Gemeinde kommt so auch der heutigen jungen Generation zugute."
Ensle zitiert aus der Präambel "Die Stadt und die Behinderten". Darin unterstreichen die teilnehmenden Kommunen Würde und Wert aller Menschen und dass Menschen mit Behinderungen ihre individuellen und sozialen Bedürfnisse ebenso wie Nichtbehinderte entfalten können. Als Beispiel nennt Eberhard Schäffner, der kürzlich im Gemeinderat zum Behindertenbeauftragten gewählt wurde, die baulichen Maßnahmen, die die Teilnahme von Behinderten am kulturellen Leben ermöglichen: behinderten-gerechte WCs in der TSV-Halle, in der Limeshalle, in der Alemannenschule oder die Rollstuhlrampe am Roten Rathaus.
Als Behindertenbeauftragter hat sich Schäffner verpflichtet, eng mit den Behinderten- und Sozialverbänden zusammen zu arbeiten. Besonders mit dem wichtigsten Sozialverband der Gemeinde, dem VdK. Der erste Vorsitzende der Ortsgruppe, Ronald Weinschenk, ist "sehr froh und glücklich" darüber, dass die Gemeinde beim Projekt barrierefreies Hüttlingen "mitzieht". Man brauche eine neue Mobilitäts-Kultur. Dahin sei man in Hüttlingen auf dem besten Weg. In anderen Gemeinden, sagt Weinschenk, sei solch ein Engagement nicht selbstverständlich. Zunächst soll eine Bestandsaufnahme in der Gemeinde gemacht werden um festzustellen, wo Verbesserungen nötig sind. Einige der weiteren konkreten Maßnahmen sind: Eine Ausschilderung für Mobilitäts- und Sehbehinderte, Überprüfung der öffentlichen Toiletten, eventuelle Hörhilfen im Rathaus, neue Bordsteine und wenn möglich weitere Rampen.
lem


Schwäbische Post 06.03.2004

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