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Barrierefreiheit lebt in Hüttlingen

HÜTTLINGEN- Hüttlingen hat als erste Gemeinde in Nordwürttemberg am 6. März 2004 die Erklärung von Barcelona unterschrieben. Darin dreht sich alles um Barrierefreiheit. Seither hat sich in der Gemeinde einiges getan: Viele behindertengerechte Einrichtungen wurden geschaffen.

Aalen 05.01.2007- "Barrierefreiheit lebt in Hüttlingen" Hüttlingen hat als erste Gemeinde in Nordwürttemberg am 6. März 2004 die Erklärung von Barcelona unterschrieben. Darin dreht sich alles um Barrierefreiheit. Seither hat sich in der Gemeinde einiges getan: Viele behindertengerechte Einrichtungen wurden geschaffen. Von unserem Redakteur Timo Schoch Barrierefreiheit wird immer wichtiger. Denn die Menschen werden älter und gebrechlicher. Auch Behinderte sollen möglichst unabhängig leben können. Diese Entwicklung hat die Gemeinde Hüttlingen bereits vor drei Jahren beobachtet und deshalb zusammen mit dem VdK das Konzept "Barrierefreies Hüttlingen" auf den Weg gebracht. In einer Gemeinderatssitzung wurde am 22. Januar 2004 Eberhard Sch�ffner als neuer Behindertenbeauftragter der Gemeinde bestimmt. Seither hat sich in der Gemeinde in Sachen Barrierefreiheit viel getan. "Unser größtes Projekt seither war das Naturerlebnisbad Niederalfingen", erklärt Bürgermeister Günter Ensle. So wurden die Umkleiden und die Kantine um- und neugebaut. "Wir haben größere Umkleideboxen installiert", sagt Eberhard Schäffner. Bald werden auch Behindertenparkplätze extra ausgezeichnet. Die Toiletten wurden behindertengerecht gebaut. Drei öffentliche WC gibt es in Hüttlingen, die über einen Zentralschlüssel zugänglich sind. Mit diesem Schlüssel können Behinderte insgesamt 45 000 Toiletten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz öffnen. Barrierefreiheit, das gilt auch für die Limeshalle und den Bürgersaal, für das Rote Schulhaus, die TSV Turnhalle, die Sanierung des Seitsberger Wegs, die Sanierung der Ulmenstraße, des Rathauses, des Altenwohnheims und der TSV-Umkleide. Schwerpunkt 2007 ist Bachstraße Bei den realisierten Projekten soll es aber nicht bleiben. In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt in der Bachstraße. "Der Gehweg wird auf Straßenniveau sein und mit großformatigen Gehwegplatten belegt", weiß Eberhard Schäffner. Das neue Senioren- und Pflegezentrum in der Bachstraße wird ebenfalls behindertengerecht gebaut, ebenso das Wohn- und Geschäftshaus. Auch bei den Neubaugebieten legt die Gemeinde ihr Augenmerk auf Barrierefreiheit". Wie man sieht, hat die Gemeinde mit der Beitrittserklärung Barcelona keinen Papiertiger unterschrieben", freut sich Bürgermeister Günter Ensle über die Verbesserungen. "Wir haben dieses Projekt umgesetzt und es lebt in Hüttlingen", ergänzt der VdK-Vorsitzende Ronald Weinschenk. Mit der Barrierefreiheit ist Hüttlingen auch einen wichtigen Schritt in die Zukunft gegangen. Neben behinderten Menschen, danken es der Gemeinde vor allem die Älteren.
it.


Aalener Nachrichten, 06.01.2007

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