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17.Tagesseminar in Aalen mit
Rekordbeteiligung
VdK-Tagung in Aalen mit Rekordbeteiligung
Das Motto der 17. Tages-Schulung lautete in diesem Jahr "Gesunde
Belegschaften, Gesunde Unternehmen, Was ist zu tun!" In seiner
Begrüßung wies Ronald Weinschenk, Landesobmann der
Schwerbehinderten-Vertrauenspersonen im Sozialverband VdK
Baden-Württemberg, auf die gute Zusammenarbeit mit den beiden
Mitveranstaltern der IG Metall und dem DGB hin.
Seit 1994 werden in Aalen solch wertvolle
Fortbildungsveranstaltungen für Interessenvertretungen aus
Betrieben, Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und
Institutionen gemeinsam vom Sozialverband VdK, der IG Metall und
dem DGB durchgeführt. Mit mehr als 100 Teilnehmern aus dem
ganzen süddeutschen Raum wurden die Erwartungen deutlich
übertroffen.
Die Anwesenden Gesundheits- und Sozialexperten hielten
hochinteressante Vorträge. Schön war, dass von den
Teilnehmern Fragen direkt gestellt werden konnten, die auch
umgehend beantwortet wurden.
Presse aaleninfo.de
Mitteilung der Bundesrechtsabteilung des VdK Deutschland zu den Hartz IV Sätzen
Endlich Chancengleichheit schaffen
Kinder und Menschen mit Behinderung werden bei Hartz IV
benachteiligt
Die im Frühjahr dieses Jahres beschlossene Hartz-IV-Reform mit den neu berechneten Regelsätzen erfüllt nicht die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts. Deshalb erwägt der Sozialverband VdK rechtliche Schritte.
Gutachten der Hans-Böckler-Stiftung bestätigen den VdK
in seiner Auffassung, dass die Regelbedarfe im Hartz-IV-System
weiterhin verfassungswidrig sind. So werfen die Wissenschaftler der
Regierung methodische Fehler bei der Neuberechnung der
Regelsätze für Hartz-IV-Empfänger vor. Im Ergebnis
sei dadurch die letzte Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes um 5
auf 364 Euro kleingerechnet worden.
Ein Beispiel: Der Gesetzgeber will, dass einmalige Bedarfe wie
Brillen, Waschmaschinen und Fahrräder grundsätzlich durch
Ansparen gedeckt werden. Nach Erfahrung des VdK ist dies jedoch
unrealistisch. Es sei nicht möglich, die Kosten für
langlebige und meist teure Verbrauchsgüter aus der bestehenden
Hartz-IV-Regelleistung anzusparen. Deshalb fordert der VdK, dass
Hartz-IV-Empfängern diese Leistungen wieder gewährt
werden.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Benachteiligung von Menschen mit
Behinderung. Die Bundesregierung hatte im Vermittlungsverfahren zum
Hartz-IV-Kompromiss zugesagt, die neue Regelung mit dem Ziel zu
prüfen, behinderten Menschen den vollen Regelsatz zu
ermöglichen. Menschen mit Behinderung, die mit anderen
Erwachsenen in einem gemeinsamen Haushalt leben, erhalten ab dem
25. Lebensjahr nur 80 Prozent des Hartz-IV-Regelsatzes. ?Das
betrifft vor allem Menschen mit Behinderung, die noch bei ihren
Eltern leben. Ihnen werden Monat für Monat 73 Euro
vorenthalten?, kritisiert VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Sie
fordert: ?Es muss noch in diesem Jahr der volle Regelsatz kommen.?
Geschieht dies nicht, will der Sozialverband VdK rechtlich dagegen
vorgehen.
Darüber hinaus stößt das Bildungspaket nicht nur
beim Sozialverband VdK auf verfassungsrechtliche Bedenken. Auch die
Autoren der Gutachten beanstanden, dass bedürftige Kinder nur
dort Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen ? wie
Musikunterricht oder Mitgliedschaft im Turnverein ? haben, wo dies
auch angeboten wird. Generell bezweifelt der Sozialverband VdK,
dass diese Leistungen hinsichtlich Art, Höhe und Umfang den
gesamten Bildungs- und Teilhabebedarf abdecken. Zur Verwirklichung
von Chancengleichheit führe jedoch kein Weg am qualitativen
und quantitativen Auf- und Ausbau einer sozialen Infrastruktur von
Kindertageseinrichtungen und Ganztagsschulen vorbei.
Gerd Weimer zum Landesbehindertenbeauftragten
bestellt
Auf Vorschlag von Sozialministerin Katrin Altpeter wurde Gerd
Weimer vom Ministerpräsidenten zum Beauftragten der
Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
bestellt (Landesbehindertenbeauftragter).
Gerd
Weimer Landesbehindertenbeauftragter
Dringender VdK-Appell:
"Geriatrische Reha-Klinik Aalen erhalten!"
Kreisvorsitzender Weinschenk spricht von falschem
Signal.
Einen dringenden Appell, die Geriatrische Reha-Klinik im
Samariterstift Aalen zu erhalten, richtete der Aalener
Kreisvorsitzende des Sozialverbands VdK, Ronald Weinschenk, an die
Verantwortlichen. Auf der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung
des VdK-Ortsverbands Hofherrnweiler sprach sich Weinschenk
nachhaltig für den Erhalt dieser Klinik aus.
Angesichts des demografischen Wandels, der die gesamte Bevölkerung in Deutschland verändere, sei dies dringend geboten. Bei einer wesentlich älter werdenden Bevölkerung dürfe man die Geriatrische Reha-Klinik nicht aufgeben. "Die Klinikschließung ist das völlig falsche Signal", bekräftigte Weinschenk. Der Erfolg der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Klinik sei belegt, weil ein sehr hoher Prozentsatz aller Patienten nach dem Aufenthalt wieder selbstbestimmt leben könne, so der VdK-Kreisverbandsvorsitzende und Rehaexperte.
Der Chefarzt der Geriatrischen Reha-Klinik Aalen, Dr. Helmut Hapke, hatte den Vorstand des VdK-Kreisverbands bereits am 30. September 2010 zu einer individuellen Führung eingeladen. Dort habe man sich direkt vor Ort von der hervorragenden Qualität der Arbeit der Klinikmitarbeiter überzeugen können, berichtete Ronald Weinschenk. Auch deshalb komme der geriatrischen Rehabilitation in Aalen große Bedeutung zu. Zudem seien durch das Geriatriekonzept Baden-Württemberg Versorgungsstrukturen für ältere Menschen aufgebaut worden, die bundesweit Beachtung gefunden hätten. Auch die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG) beurteile die Erfahrungen mit dem Geriatriekonzept insgesamt als positiv, informierte der Aalener Kreisvorsitzende die VdK-Mitglieder in Hofherrnweiler.
"Hintergrund der Krise ist das seltsame Spiel ums Geld", empörte sich Weinschenk. Nachforschungen des VdK hätten ergeben, dass es zur Verlagerung von Patienten aus der geriatrischen Rehabilitation in indikationsspezifische, beispielsweise orthopädische, Reha-Kliniken komme. Das ergebe einen erheblichen finanziellen Anreiz durch den Unterschied bei den Pflegesätzen von rund 50 Euro pro Tag, der letztendlich auch zu einer Veränderung der Lage in der geriatrischen Reha mit weniger Patienten führe, gibt der Sozialverband VdK zu bedenken. Das bedeute, dass viele Patienten nur noch orthopädisch versorgt würden, weil dies, so Weinschenk, "mal wieder billiger" sei als eine ganzheitliche Rehabilitation, die den ganzen Menschen betrachte.
Bericht in der Aalener Internet-Zeitung:
Kein Wunder dass VdK Hofherrnweiler 300-er-Marke kippte:
Stadtkämmerer Siegfried Staiger seit 25 Jahren im
Westen Garant für nun 301 Mitglieder
Kreisvorsitzender Ronald Weinschenk legte für die Reha-Klinik
in Aalen die im Juni 2011 geschlossen wird Bekenntnis ab.

Kreisvorsitzender und Sozialrichter Roland Weinschenk nahm die Ehrung von Siegfried Staiger für 25-jährige Vorstandstätigkeit vor.
Aalen-Hofherrnweiler. Gleich zweimal Grund zu
Freude hat es bei der Hauptversammlung des VdK Hofherrnweiler im
TSG-Heim gegeben. So konnte Aalens Stadtkämmerer Siegfried
Staiger das silberne Jubiläum im Amt des Vorsitzenden feiern.
Dazu kam die freudige Nachricht, dass der VdK endlich die
300-Mitgliedermarke durchbrochen hat. Die Ehrung des
25er-Dienstjubilars wurde vom VdK-Kreisvorsitzenden Ronald
Weinschenk vorgenommen.
Er sprach mit gebotener Vorsicht vom vermutlich dienstältesten
Vorsitzenden unter den 28 Vereinen des Kreisverbandes. Wein-schenk
überreichte als Zeichen der Anerkennung fürs Erste einen
Blumenstrauß. Er nutzte die Gelegenheit gleichzeitig, um eine
Lanze für die Erhaltung der geriatrischen Klinik Aalen zu
brechen. Einen weiteren Appell richtete er an Politiker, Kassen und
Patienten, nämlich für eine hinreichende Auslastung
dieser für ältere Menschen besonders wichtigen
Einrichtung zu sorgen. Ein Hinweis galt der neuen
VdK-Geschäftsstelle mit drei ehrenamtlichen Kräften und
zuletzt 750 Beratungen im Jahr.
Siegfried Staiger nannte unter den Zielsetzungen des VdK eben die-se Beratung, auch für Patienten, den Kampf gegen Sozialabbau, die dazu nötige soziale Interessenvertretung, den umfassenden Sozialrechtsschutz, die vielfältige Fachinformation, den besonderen Versicherungsservice, die Hilfe beim barrierefreien Wohnungsbau und – last not least – die Unterstützung beim Kauf eines behindertengerechten Autos.
Die nun erreichte 301-Mitgliedermarke verdiene insofern besonderer Beachtung als sich die Zahl vor 25 Jahren noch bei 160 bewegte. Staiger bezifferte die Mitglieder im Bund auf 1,5 Millionen, im Land auf über 200 000, in Nordwürttemberg auf 65 000 und im Kreisverband auf 5 800. Der VdK verfügte also über die nötige Schlagkraft, um die Interessen der sozial Schwachen wirksam zu vertreten.
In den Berichten von Schriftführer Gerhard Lindel, Frauenvertreterin Maria Staiger, Schatzmeisterin Hede Abele (verlesen von Siegfried Staiger) und Revisorin Traudl Salat war von zahlreichen Aktivitäten die Rede, darunter ausgreifende Ausflüge, Besichtigungen, Stamm-tische, Kegel- und viele andere Treffs. Geehrt wurden für langjährige Treue mit Gold Otto Gaier, Waltraud Menzel und Elfried Sturm sowie mit Silber Hede Abele, Karl Abele, Hildegard Auchter, Maximilian Baum, Gisela Fiebiger, Manfred Holz, Andrea Holzberger, Elke Mack, Karl Sauter und Inge Wiech.
Viel Beifall gab es für die zahlreichen Mitglieder, die beim VdK Hofherrnweiler für bis zu 25-jährige Treue nun geehrt werden konnten.

Ulla Hausmann (MdL) und Ronald Weinschenk, VdK Kreisvorsitzender fordern den "Stopp des Sozialabbaus in Deutschland"

VdK Kreisvorsitzender Ronald Weinschenk
Protest gegen das Sparpaket der Bundesregierung brachten
VdK-Kreisvorsitzender Ronald Weinschenk und Landtagsabgeordnete
Ulla Haussmann bei der Kreisverbandskonferenz im Landratsamt zum
Ausdruck.
Es könne nicht sein, dass der Sozialabbau zu Lasten der sozial
Schwachen geschehe, betonten beide Redner.
Der VdK Deutschland hat eine große Protestaktion gestartet,
die sich gegen das Sparpaket, die Gesundheitsreform und die
Rentenkürzungen richtet. Der Verband will damit ein Zeichen
setzen gegen den sozialen Kahlschlag und für Solidarität
mit den Schwachen. Auch auf Kreisverbandsebene müssen wir uns
dafür stark machen, sagte Weinschenk. In seinem
Geschäftsbericht konnte er auf einen Mitgliederzuwachs von
derzeit über 5.600 verweisen. Landesweit gehören dem VdK
momentan 205.000 Mitglieder an. Noch im November soll die neue
VdK-Geschäftsstelle am ZOB bezogen werden. Damit ist eine neue
Qualität in der Mitgliederbetreuung verbunden. Dass diese die
Hilfe des VdK suchen, wird allein an den 565 Rentenberatungen
deutlich, die er zusammen mit Rainer Schultheiß und Rudolf
Schuster in den vergangenen Monaten durchgeführt habe.

Ulla Hausmann
Landtagsabgeordnete Ulla Haussmann unterstrich in ihrem sozialpolitischen Referat die Bedeutung des VdK als Sprachrohr der Menschen und setzte sich kritisch mit der Gesundheits-, Renten- und Familienpolitik der schwarz-gelben Bundes- und Landesregierung auseinander.
Ronald Weinschenk Begüßung und Geschäftsbericht
Ronald Weischenk hält Vortrag "Aktuelle sozialpolitische Informationen"

Ulla Hausmann u. Ronald Weinschenk



Betroffene können nicht länger warten

Ronald Weinschenk jetzt auch Ehrenamtlicher BSG-Richter. Seit Jahrzehnten engagiert sich VdK-Obmann Ronald Weinschenk im sozialen Bereich. Seit Juni 2010 hat der frühere Konzernschwerbehindertenvertreter der Carl-Zeiss-Gruppe und ehemalige Zeiss-Betriebsrat ein weiteres wichtiges Amt: Der 60-Jährige wurde von der Bundesministerin für Arbeit und Soziales zum Ehrenamtlichen Richter beim Bundessozialgericht (BSG) berufen.