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Informationen zum Thema Armut

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Armut trifft in Deutschland nicht nur erwerbslose Menschen, sondern im besonderen Maße auch Ältere, Frauen und Kinder. Doch in den meisten Fällen haben wir es bei der Armut in Deutschland mit relativer Armut zu tun. Kaum jemand in Deutschland muss mit einem Euro oder weniger auskommen, ist also absolut arm.

Arme Menschen hierzulande können in der Regel noch ihre Grundbedürfnisse befriedigen, aber sie leiden zum einen an einer chronischen Mittellosigkeit (Mangel an Ressourcen) und zum andern am gesellschaftlichen Ungleichgewicht und einer entsprechenden Ausgrenzung.

In Deutschland gilt: Wer in Not geraten ist, hat Anspruch auf staatliche Unterstützung. In der Regel handelt es sich dabei um die so genannte Hilfe zum Lebensunterhalt, kurz: die Sozialhilfe. Wer nicht in der Lage ist, aus eigener Kraft oder mit Hilfe anderer Menschen aus der Notlage herauszukommen, kann sie beantragen - es gibt sogar einen Rechtsanspruch auf diese Leistung des Staates. Zusätzlich gibt es für bestimmte Menschen auch noch weitere Unterstützung: Wer seine Miete nicht aus eigener Kraft aufbringen kann, kann Wohngeld beantragen. Einmalige Zuschläge für Kleidung oder Möbel sind ebenfalls möglich.

Der Sozialwissenschaftler Professor Dr. Christoph Butterwegge

Armut versteckt sich gern In der gut besuchten Veranstaltung betonte Sozialforscher Butterwegge: ?Armut versteckt sich gern.? Armut sei überall, auch wenn sie sich nicht offen zeige. Denn Armut grenze aus und isoliere die betroffenen Menschen. Und Armut fange dort an, wo man nicht mehr den Lebensstandard erreicht weiter

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