Springen Sie direkt:

Wilfried Müller gratuliert Frau Lenhardt zur 60 jährigen Mitgliedschaft

Der VdK feiert Geburtstag
Seit 60 Jahren
im Einsatz für
Menschen von GÖTZENHAIN in Not
Berichte aus den Zeitungen und Bilder von der Feier am
8.3.2008
Verein hat ganze Arbeit geleistet"
VdK Götzenhain feierte seinen 60. GeburtstagGötzenhain
(es)
- Als "Mahner in sozialpolitischen Fragen gegenüber
Politik und Gesellschaft" sowie als "Bewahrer sozialer
Errungenschaften und Leistungen" bezeichnete Bürgermeister
Dieter Zimmer den Verband der Kriegsdienst- und Wehrdienstopfer,
Behinderter und Sozialrentner Deutschland (VdK). Zimmer sprach bei
der Feier zum 60-jährigen Bestehen der Götzenhainer
Ortsgruppe.
Zimmer bedankte sich bei allen, "die in selbstloser und ebenso
couragierter wie engagierter Weise" mitgewirkt hätten.
Inzwischen "liegen Ihnen als moderner Sozialverband Rentner oder
Opfer von Gewalttaten ebenso am Herzen wie sozial Benachteiligte,
Behinderte oder chronisch Kranke". Viele Götzenhainer
hätten in den vergangenen 60 Jahren erfahren, dass der VdK ein
offenes Ohr und eine helfende Hand habe.
Doch der Rathauschef war nur einer von vielen Gästen und Gratulanten bei der akademischen Feier in der Gaststätte des Götzenhainer Handballsportvereins.
Pfarrerin Martina Schefzyk gab in ihrer Ansprache einen Abriss über die Geschichte des VdK und ihre persönliche Verbindung zur Götzenhainer Dependance. "Für mich ist das ein Verein der Geschenke, denn jedes Jahr zu Weihnachten gehe ich reich beschenkt nach Hause."
Aber der VdK habe mehr zu bieten. Er sei zwar ein Verein der Geselligkeit und des Wohlfühlens, "doch der VdK ist mehr: Er ist eine Notgemeinschaft von Menschen, die gemeinsames Leid und gemeinsame Zukunftssorgen zusammengetrieben haben", sagte die Pfarrerin.
"Der VdK hat sich über Generationen hinweg zu einem starken Verband entwickelt", bemerkte Landrat Peter Walter. Er sei "Ansprechpartner für alle, die in Nöte geraten sind". Zudem sei es ein Verein, der "bleiben wird, weil die sozialen Probleme in unserer Gesellschaft nicht weniger werden".
Bernd Koop, Vorsitzender des Kreisverbandes Offenbach-Land, zeichnete die Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahrzehnten nach. So sei der VdK unter anderem ein Dienstleistungs- und Betreuungsverein sowie eine Patienten- und Schwerbehindertenvertretung.
Zu einem der Höhepunkte des Nachmittags gehörte die Übergabe der Geburtstagsurkunde an den Vorsitzenden Hans Westenberger. Weiteres Highlight waren die Ehrungen der Mitglieder der ersten Stunde. So sind seit sechs Jahrzehnten Edith Gottschämmer und Georg Mehl dabei. Bereits seit 61 Jahren, weil aus einem anderen Verband zugezogen, hält Else Loidol dem VdK die Treue.
Von Nicole Jost
Dreieich. Der Verein der Kriegsversehrten (VdK) hatte in den
50er Jahren wichtige Aufgaben zu erfüllen. Die Mitglieder
kümmerten sich um die aus dem Zweiten Weltkrieg heimkehrenden
Männer, ihre Leiden und Sorgen. Und auch um die Familien
derer, die eben nicht aus dem Krieg zurückgekommen waren, um
die Witwen mit den noch oftmals kleinen Kindern. Auch in
Götzenhain gab es eine solche Vereinigung. Die VdK-Ortsgruppe
wurde am 12. Februar 1948 im Darmstädter Hof gegründet,
am 9. März wurde ein Vorstand gewählt, und die 23
Mitglieder wurden gleich aktiv. Es gab Beratungsstunden im
Götzenhainer Rathaus beim damaligen Bürgermeister Georg
Lenhardt, und die Mitglieder waren eifrige Helfer in allen
Nöten.
Auch heute, 60 Jahre später, hilft der VdK noch Menschen in
Not. "Wir sind ein Sozialverein", erklärt Vorsitzender Hans
Westenberger. "Der Ortsverband gewährt Hilfe bei der
Einstufung der richtigen Pflegestufe, hilft bei der Durchsetzung
von Ansprüchen gegenüber dem
Sozialversicherungsträger und bei Behördengängen.
Die VdK-Ortsgruppe sei eine Art Rechtsschutzversicherung und
kämpfe für die Rechte ihrer Mitglieder. "Natürlich
darf der Ortsverein nur das tun, was wir uns auch zutrauen. Bei
vielen Fragen steht aber der Landesverband dicht hinter uns, und
wir können uns immer an die Fachleute in Frankfurt wenden."
Die juristischen Erfolge in Götzenhain aus dem vergangenen
Jahr können sich sehen lassen: Für ihre Mitglieder haben
die ehrenamtlich Aktiven Leistungen in Höhe von 40 000 Euro
erstritten. Außerdem bietet der VdK Informationsabende rund
um soziale Themen.

Frau Dechamp und Herr Göckes im Gespräch Rund 120 Mitglieder hat der Verein – vorwiegend ältere Götzenhainer. "Wir haben sogar noch Mitglieder der ersten Stunde bei uns: Edith Göttschämmer, Margarethe Kohl, Katharina Lenhardt, Else Loidor und Georg Mehl waren schon im Gründungsjahr Vereinsmitglieder", berichtet der Vereinsvorsitzende. Der VdK ist auch gerne gesellig. Ein Mal im Monat gibt es in der Gaststätte der SG Götzenhain einen Stammtisch, und ebenfalls ein Mal im Monat treffen sich die Mitglieder zum gemeinsamen Ausflug. "In diesem Monat besichtigen wir die Brauerei der Glaabsbräu, im April fahren wir mit dem Ebbelwoi-Express, und für Juli ist unser großer Ausflug nach München geplant", erzählt der Vorsitzende. Heute steht die große Jubiläumsfeier anlässlich des 60. Geburtstages der Ortsgruppe an. Für 14 Uhr lädt der Verein zum Sektempfang in die HSV-Gaststätte in Götzenhain ein. Schirmherr Bürgermeister Dieter Zimmer wird genauso zu den Gratulanten zählen wie Pfarrerin Martina Schefzyk. Dann werden die Mitglieder der ersten Stunde geehrt.
--------------------------------------------------------------------------------
Der VdK ist seit 60 Jahren im Namen der Gerechtigkeit aktiv
Bernd Koop (links) überreichte Hans Westenberger die Urkunde
zum 60. Geburtstag des VdK. Foto: Jost

Dreieich. Der Ortsverein Götzenhain des
Sozialverbandes VdK hat seinen 60. Geburtstag gefeiert. Landrat
Peter Walter, Bürgermeister Dieter Zimmer, Pfarrerin Martina
Schefzyk und viele Gäste waren in die Vereinsgaststätte
des Handballsportvereins gekommen, um dem Vorsitzenden Hans
Westenberger zum Verbandsjubiläum zu gratulieren.
"Nach dem Krieg war der VdK der Verein der ersten Stunde. Es war eine Notgemeinschaft, die gemeinsames Leid und Not zusammengetrieben hatte", erinnerte Martina Schefzyk an die Gründungsstunden.

Noch heute sei der VdK ein Verein, der sich mit großem Engagement für die soziale Gerechtigkeit und die Rechte seiner Mitglieder einsetze. Landrat Peter Walter erinnerte daran, dass nicht nur die Menschen nach dem Krieg das Angebot des VdK genutzt haben. "Der Verein hat eine große Lobby und wird auch künftig immer mehr gebraucht", betonte der Landrat.

Diesen unermüdlichen Einsatz lobte auch Dieter Zimmer: "Ja, es gibt eigentlich kein soziales Anliegen, dem sich der VdK mittlerweile nicht widmet.

Als moderner Sozialverband liegen Ihnen Rentner oder Opfer von Gewalttaten ebenso am Herzen wie sozial Benachteiligte, Behinderte oder chronisch Kranke. Viele Götzenhainer haben in den vergangenen 60 Jahren erfahren, dass der VdK, für sie ein offenes Ohr und eine helfende Hand hat", zählte der Bürgermeister auf.

Georg Mehl Mann der ersten Stunde
Nach den Gratulationsreden gab es auch noch eine kleine
Vereinsfeier, bei der Edith Gottschämmer und Georg Mehl
für 60 Jahre Mitgliedschaft im VdK geehrt wurden. Sie
gehören zu den Gründungsmitgliedern der Ortsgruppe.
(njo)

Frau Heiner begrüßt Frau Wiedkind von VdK Sprendlingen
Zusammen mit dem Bürgermeister 60 Jahre Mitglieder

Die Gratulanten waren zahlreich erschienen.
Für die Stadt Dreieich -- Frau Löwenfeld -- als
Stadtälteste

Aber die wichtigsten Personen sind einmal mehr die Mitglieder
des Ortsverbandes Götzenhain

unsere Edith Smieskol mit den Gästen
am Vorstandstisch

Dr.Ruhm und Landrat Walter im Gespräch

Der Chor der SG und die Herren Fürst und Bein

ja das waren föhliche Lieder
Dr.Ulla Eisenhauer mit Wilfried Müller

Frau Herr unser CDU Vereinsmitglied

ach ja das leibliche Wohl
Danke Jozo !!


Hat es Ihnen gefallen ??

Es ist unsere Veranstaltung

deswegen auch die Grüße der Vereine durch
Herrn Schubert


Nun doch noch einig Impressionen vom heutigen Tage





Wir sind stolz auf die Mitglieder und die Gäste
die uns unterstützen
VdK Götzenhain blickt auf sechs Jahrzehnte zurück:
"Wir lassen keinen allein"
Dreieich (DZ/cp) – Mit rund 1,4 Millionen Mitgliedern ist der
Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und
Sozialrenter Deutschlands (VdK) der größte Sozialverband
in Deutschland. Mit besonderem Fokus auf den Interessen von
Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranken, Senioren und
Patienten gegenüber der Politik steht auch der Ortsverband
Götzenhain seit Kriegsende Menschen jeder Herkunft zur Seite.
Was zunächst als Notgemeinschaft begann, bei der es darum
ging, die Folgen des Zweiten Weltkrieges zu mildern, entwickelte
sich über die Jahre zu einer sozialen Kraft mit
unzähligen Aktivitäten und Initiativen.
Am vergangenen Wochenende feierte der seit 2005 von Hans
Westenberger geführte Götzenhainer VdK-Ableger zusammen
mit rund 80 Gästen – darunter mit Edith
Göttschämmer, Margarethe Kohl, Katharina Lenhardt, Else
Loidor und Georg Mehl fünf Gründungsmitglieder –
sein 60-jähriges Bestehen in der HSV-Halle, "nicht nur um sich
selbst zu beweihräuchern, sondern um den Veranstaltungsort als
Plattform zu nutzen, über unsere weiteren Aktivitäten zu
informieren", wie der Vorsitzende in seiner
Begrüßungsrede klarstellte. Tatsächlich definiert
sich die 125-köpfige Gruppierung nicht nur dadurch, über
Vergangenes zu debattieren, im Gegenteil: "Heute gibt es
ähnliche Schicksale, die nichts mit einem Krieg zu tun haben.
Im Zuge der gesellschaftlichen Verwerfung wird der Verein
zukünftig eine immer größere Rolle spielen", wagte
Landrat Peter Walter eine Prognose. "Wir brauchen Menschen, die
eigenverantwortlich für andere tätig sind, das ist eine
unsagbar wichtige Aufgabe."
So engagieren sich die Mitglieder derzeit für die
Bürgerinitiative "Barrierefreies Dreieich", die bis zum Jahr
2011 unter anderem die Absenkung der Bordsteine, rollstuhlgerechte
Türen und Aufzüge in öffentlichen Gebäuden,
behindertengerechte Busse und blindenfreundliche Stadtpläne
vorsieht, sowie für eine bundesweite Initiative gegen
Kinderarmut.
"Der Unterschied zu anderen Vereinen ist folgender", erklärte
Pfarrerin Schefzyk, die seit 19 Jahren die Geschicke des Vereins
miterlebt:"Wer Sport treiben möchte, geht zur SG oder zum HSV,
der VdK wendet sich hingegen selbst an die Menschen und hat
für alle ein offenes Ohr."
Getreu dem Leitbild "Wir lassen keinen allein" will der VdK auch in
den nächsten Jahren zahlreiche Tagesfahrten und Reisen
anbieten, Ansprechpartner für Alleingelassene sein und sich
hier und dort auch in politische Angelegenheit einmischen.
"Natürlich macht es uns der VdK nicht immer leicht", gab
Bürgermeister Dieter Zimmer in seinem Grußwort offen zu,
"aber es ist schließlich auch nicht seine Aufgabe, der
Politik Freude zu bereiten." Als nächste Aktivität steht
am Freitag, 28. März, eine Besichtigung der Privatbrauerei
Glaabsbräu in Seligenstadt auf dem Programm. Eine
Kontaktaufnahme mit Westenberger ist unter der Rufnummer (06103)
984882 möglich. Weitere Informationen gibt es auch im
Internet: www.vdk.de/ov-goetzenhain.
-------------------------------------------------------------------------------
60 Jahre VdK

Die Geschichte des VdK Hessen-Thüringen
1946 Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen für Groß-Hessen (Selbsthilfeorganisation)
1948 Erste Namensänderung: Verband der Körperbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen für das Land Hessen
1949 Zweite Namensänderung: Verband der Kriegs- und Zivilbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen
1952: Dritte Namensänderung: Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands
1973 Vierte Namensänderung: Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands, Landesverband Hessen
1990 Gründung des Sozialverbands VdK in Thüringen
1995 Fünfte Namensänderung: Sozialverband VdK Hessen e. V.
2003 Verschmelzung mit dem Landesverband Thüringen und Namensänderung in Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e. V.
Wer ist der VdK ?
In den vergangenen sechs Jahrzehnten hat sich unser Verband von einer Selbsthilfeorganisation der Kriegsopfer zum modernen Sozialverband gewandelt und öffnete sich einem immer größeren Personenkreis. Mittlerweile gehören nur noch rund drei Prozent unserer Mitglieder zu der Gruppe der Kriegsopfer, den größten Anteil bilden mit über 47 Prozent dagegen Menschen mit Behinderungen aller Art.
Wir stehen für Integration und Solidarität der
Generationen!
Nach wie vor ist es unser Hauptanliegen, gegen soziale
Ungerechtigkeit vorzugehen und für die Rechte der sozial
schwächeren und benachteiligten Menschen zu kämpfen. In
gleichem Maße aber setzen wir uns für die Förderung
des Ehrenamtes ein. Denn im Ehrenamt liegt die Zukunft unseres
Sozialstaates. Mit der Einführung der Ehrenamts-Card in Hessen
wurden hierfür neue Möglichkeiten eröffnet, die wir
nutzen wollen. Die Tätigkeitsfelder sind vielfältig.
Neben den großen Bundesthemen wie Rente, Gesundheit und
Pflege dürfen wir aber nicht vergessen, dass auch vor Ort viel
zu bewegen ist. Vom Orts-, Kreis- oder Bezirksverband kann sich
jeder einbringen. Dank des Hessischen
Behindertengleichstellungsgesetzes werden uns Instrumente zur
Verfügung gestellt, die jetzt das Thema Barrierefreiheit in
einem neuen Licht erscheinen lassen. Jede Kommune kann mit
Zielvereinbarungen zur barrierefreien Umgestaltung von
Gebäuden, Plätzen oder auch Kommunikationswegen motiviert
werden. Wie Sie sehen, gibt es viel zu tun. Lassen Sie es uns
angehen!