

{Grußwort für die Internetseite des VdK
Götzenhain
Bürgermeister Dieter Zimmer

}
Grußworte 2007
{07. Rede zum 60-jährigen Jubiläum des VdK
Götzenhain
am Samstag, 8. März 2008}
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{Bürgermeister Dieter Zimmer
Begrüßung
1. Vors. Hans Westenberger
(weitere namentlich)}
Der Verband der Kriegsdienst- und Wehrdienstopfer, Behinderten und
Sozialrentner
Deutschlands, unter seiner Kurzbezeichnung VdK sehr viel bekannter,
ist seit seiner
Gründung Interessenvertretung, Mahner in sozialpolitischen
Fragen gegenüber Politik
und Gesellschaft, Bewahrer sozialer Errungenschaften und Leistungen
und bietet
seinen Mitgliedern konkrete Beratung und Hilfe an und vertritt
diese in sozialrechtlichen
Angelegenheiten.
Der VdK hat die Anerkennung und Wertschätzung, die aus diesen
Aufgaben spricht,
voll und ganz verdient. Er hat in den vergangenen 60 Jahren ganze
Arbeit geleistet.
Und ich möchte es deshalb nicht versäumen, Ihnen allen
recht herzlich, persönlich wie
auch im Namen der Stadt Dreieich zu Ihrem Jubiläum zu
gratulieren.
Mit Stolz können die VdK-Mitglieder des Ortsverbandes
Götzenhain auf die Arbeit
zurückblicken, die sie in den vergangenen 60 Jahren im
Interesse der Allgemeinheit
und vor allem für die vom Schicksal getroffenen Mitbürger
geleistet haben. Diese
Leistung verdient Lob; sie rechtfertigt vor allem aber auch den
Dank an alle, die in
selbstloser, ebenso couragierter wie engagierter Weise daran
mitgewirkt haben.
Begonnen hat Ihre Arbeit nach Ende des 2. Weltkrieges. Obdachlos,
ausgebombt,
kriegsversehrt, mittellos und auf der Flucht - mit diesen
Schlagworten ist umrissen,
welche Berge von Problemen sich damals auftürmten.
Und es bedarf keiner all zu großen Phantasie, um sich
vorstellen zu können, dass die
Mittel zu ihrer Lösung - wenigstens in den Anfangsjahren -
sehr viel bescheidener
waren.
Der VdK hat dennoch schon in dieser Zeit seine Arbeit aufgenommen.
Die
Verantwortlichen damals haben erkannt, dass ein Zusammenschluss
aller Kriegsopfer
zur Durchsetzung der gemeinsamen Interessen sowie zur Integration
in die
Gesellschaft notwendig war. Es ist aus heutiger Sicht ganz
erstaunlich, dass sich
angesichts der zunächst ebenso trost- wie hoffnungslosen Lage
doch noch Menschen
gefunden haben, die nicht resignierten, sondern die Kraft
aufbrachten, sich zu einer
Schicksalsgemeinschaft mit Blick Richtung Zukunft
zusammenzuschließen.
Die Gründungsmitglieder des VdK haben nicht nur auf Hilfe
durch den Staat gewartet.
Vielmehr haben sie aus kleinsten Anfängen heraus damit
begonnen, ehrenamtlich und
uneigennützig den Kameraden, den Witwen und den Waisen zu
helfen. Auf diese
Weise wurden die Grundlagen für die heutige große und
bedeutende
Selbstorganisation gelegt. Zunächst hat die
VdK-Betreuungsarbeit allein den
Kriegsopfern gegolten. Später hat man sich dann auch der
Wehrdienstopfer, der Zivilund
Unfallgeschädigten sowie der Sozialrentner angenommen.
Ja, es gibt eigentlich kein soziales Anliegen, dem sich der VdK
mittlerweile nicht
widmet. Als moderner Sozialverband liegen Ihnen Rentner oder Opfer
von Gewalttaten
ebenso am Herzen wie sozial Benachteiligte, Behinderte oder
chronisch Kranke. Viele
Götzenhainerinnen und Götzenhainer haben in den
vergangenen 60 Jahren erfahren,
dass der VdK, ihr VdK, für sie ein offenes Ohr und eine
helfende Hand hat.
Es gilt das gesprochene Wort
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Viele haben Rat und Unterstützung gefunden und – ganz
wichtig – neuen Mut
bekommen. Viele haben erlebt, dass sie nicht allein gelassen
werden, sei es beim
Ausfüllen eines verzwickten Formulars oder bei einer
juristischen Auseinandersetzung,
sei es in besonderen Notlagen oder bei der aktiven
Freizeitgestaltung.
Man hat dabei auch kräftig in die Politik hineingewirkt. Nicht
immer zur Freude der
Politikerinnen und Politiker. Aber der Politik Freunde zu bereiten,
ist auch nicht
Aufgabe des VdKs.
Der VdK hat immer den "Finger in die Wunde" gelegt, wenn es um
soziale
Gerechtigkeit ging. und das ist und war auch gut so.
Wenn man dem VdK im Großen bescheinigen kann, durch sein
engagiertes Wirken
zum unverzichtbaren sozialen Gewissen und zu einem
unüberhörbaren Mahner in
unserer Gesellschaft geworden zu sein, so gilt das für den
Ortsverband Götzenhain im
Kleinen nicht minder. Die Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die sich für die Ziele des
VdK’s engagieren, tun dies mit bewundernswertem Einsatz. Dank
gebührt Ihnen dafür,
meine Damen und Herren, und Anerkennung.
Ein Jubiläum ist immer ein guter Anlass zum feiern.
Schließen will ich jedoch mit einem
etwas nachdenklichen Zitat unseres Alt-Bundespräsidenten
Richard von Weizsäcker,
der einmal hervorgehoben hat:
"Nicht behindert zu sein ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk,
das jedem von uns
jederzeit genommen werden kann." Und er hat hinzugefügt:
"Lassen Sie uns die
Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen auf ganz
natürliche Weise in unser
Leben einbeziehen. Wir wollen Ihnen die Gewissheit geben, dass
wir
zusammengehören.
Damit helfen wir nicht nur Ihnen, sondern auch uns selbst. Denn wir
lernen im Umgang
mit Ihnen, wieder zu erkennen, was wirklich wichtig ist im
Leben."
Handeln Sie bitte weiterhin um der sozialen Gerechtigkeit willen
weiter. Halten Sie
daran fest, machen Sie auch weiterhin, und gerade in
wirtschaftlichen schwierigen
Zeiten, wenn ökonomisches Belangen überall ganz oben auf
der Agenda stehen oft
zulasten der Menschen, auf seine Bedeutung aufmerksam.
Denn soziale Gerechtigkeit ist nicht nur ein Gut, auf das jeder
Einzelne Anspruch hat,
sondern auch einer der Werte, die unserer Gesellschaft
zusammenhalten.
Herzlichen Glückwunsch nochmals zu Ihrem Jubiläum und
auch für die nächsten 60
Jahre alles Guten und Erfolg.
Vielen Dank, stellvertretend für alle im VdK
Götzenhain engagierten, Ihnen, Herr
Westenberger, für Ihre Arbeit.
Vielen Dank.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Sozialverband
Was bietet der VdK ?
.. zu den ersten Organisationen zu gehören, die den Gedanken
der Hilfe zur Selbsthilfe als Ausdruck solidarischen Handelns
geprägt haben.
Hören
Sie einmal in unsere Hymne hinein.
{Was bedeutet die Abkürzung "VdK"?}
Gegründet wurde der Sozialverband VdK Deutschland im Jahr 1950 unter dem Namen "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V.".
Aus den Ursprüngen des Sozialverbands VdK nach dem Zweiten Weltkrieg war das Leitbild des Verbands zu Recht geprägt aus der Situation der Kriegsopfer. Bedingt durch die sich wandelnden Bedürfnisse erstrecken sich die Handlungsfelder des Verbands auf immer mehr Bereiche der sozialen Sicherung. Der Sozialverband VdK steht allen Menschen offen.
Heute versteht sich der Verband in der Öffentlichkeit als großer Sozialverband mit Aufgaben und Zielen im gesamten sozialen Bereich und auf gesellschaftlichem Gebiet sowie in Folge der heutigen und künftigen Anforderungen auch als Dienstleistungsunternehmen für seine Mitglieder.
Offiziell heißt der Verband deshalb heute Sozialverband VdK Deutschland e. V..
Der Landesverband Hessen hat mit der Verschmelzung am 26.
November 2003 sich zu einem gemeinsamen Landesverband
Hessen-Thüringen zusammengeschlossen.
Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen setzt sich wie folgt
zusammen
10 Bezirksverbände (7 in Hessen, 3 in Thüringen)
61 Kreisverbände (42 in Hessen, 19 in Thüringen)
ca. 1.400 Ortsverbände (ca. 1.300 in Hessen, ca. 100 In
Thüringen)
Die Kreisverbände beraten die Mitglieder beispielsweise zum Renten- und Behindertenrecht, zur Alten- und Sozialhilfe, zur Pflegeversicherung oder zum Patientenschutz. Qualifizierte Mitarbeiter klären die Mitglieder über ihre Rechte und Ansprüche auf und erledigen für sie den Schriftwechsel mit Behörden. Die Prozessbevollmächtigten vertreten die Mitglieder vor den Sozial-und Verwaltungsgerichten
{Mitglied beim VdK zu werden lohnt sich !}
Neugierig ? und weitergehende Info ??
dann melden Sie sich doch bitte

Info : OV Goetzenhain 06103984882