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Sozialverband VdK - Ortsverband Geretsried

Pressespiegel

des VdK-Geretsried


Ältere Presseberichte über den VdK-Geretsried finden Sie im Pressearchiv.

Bericht im Isarkurier am Wochenende vom 07.08.2010

VdK-Geretsried lädt seine Nachbarn ein
Fünf benachbarte Ortsverbände folgen der Einladung zum Kennenlernen

Die Initiative ging vom Geretsrieder VdK aus: Vorstandsmitglied Marianne Wild lud die Vorstände der benachbarten Ortsverbände zu einem Kennenlernen-Abend in die Sportgaststätte Pinocchio in Münsing ein. Gefolgt sind der Einladung die Wolfratshausener, Münsinger, Degerndorfer, Königsdorfer und Dietramszeller Vorstände, also sämtliche an Geretsried grenzenden Ortsverbände. Insgesamt waren mehr als 25 Personen gekommen, um in einem zwanglosen Gespräch die "Nachbarn" kennenzulernen. Die teilnehmenden Ortsverbände repräsentieren immerhin 2350 Mitglieder.
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Bericht in Merkur-Online vom 06.08.2010

VdK-Ortsverbände tauschen sich aus

Geretsried/Münsing - Die Initiative ging vom Geretsrieder VdK aus: Auf Einladung von Vorstandsmitglied Marianne Wild trafen sich jetzt die Vorstände von sechs benachbarten VdK-Ortsverbänden zu einem Kennenlern-Abend. mehr


Bericht im Isar-Kurier vom 05.08.2010

Beim Stammtisch: BRK stellt dort seinen Hausnotruf und "Essen auf Rädern" vor
Sozialverband VdK-Geretsried ehrt langjährige Mitglieder

Mehr als 40 Mitglieder waren am vergangenen Freitag zum traditionellen monatlichen Stammtisch in das Haus Elisabeth an der Johann-Sebastian-Bach-Str. 16 gekommen. Sie alle wollten mit dem Vorstand Mitglieder für deren langjährige Treue zum Verband ehren. mehr


Bericht im Geretsrieder Merkur vom 05.08.2010

130 Jahre Treue

Den letzten VdK-Stammtisch vor der Sommerpause im Seniorendomizil Haus Elisabeth nutzte die kommissarische Vorsitzende Barbara Dietrich (hinten re.] um langjährigen Mitgliedern ihren Dank für die Treue zum Ortsverband Geretsried auszusprechen. Unter großem Applaus wurden Franz Ebert (hinten li.) für 30 Jahre, Marianne Hopfner (li.) und Gerda Lutz (re.) für jeweils 25 Jahre sowie die 96-jährige Elisabeth Köcher für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Das nächste Treffen des VdK findet erst wieder am Freitag, 24. September, statt.



Die Geehrten im Gruppenbild: (v.l.) im Vordergrund Maria Hopfner, Elisabeth Köcher und Gerda Lurtz. Dahinter Franz Ebert und Vorstandsmitglied Barbara Dietrich.


Bericht im Geretsrieder Merkur vom 01.03.2010

VdK fordert sozialgerechte Bodennutzung
Der VdK will mitreden bei der Gestaltung der Böhmwiese. Er schlägt das Instrument der "Sozialgerechten Bodennutzung" für Geretsried vor

Geretsried - VdK-Pressesprecher Arno Bock stellte die "Sozialgerechte Bodennutzung" (SoBoN) gestern am CSU-Stammtisch vor. Die Stadt München mache seit 15 Jahren erfolgreich davon Gebrauch, sagte Bock. Er beschrieb SoBoN als Tauschgeschäft: Ein Investor, wie die Stadt ihn für die Bebauung der Böhmwiese mit Geschäften und anderem sucht, erhält höheres Baurecht und damit einen deutlichen Wertzuwachs. Ein Drittel des Zuwachses kann er behalten, zwei Drittel bekommt die Kommune. Mit dem Geld kann sie Grünflächen, öffentliche Kindergärten, Wohnungen und andere soziale Projekte verwirklichen. mehr


Bericht in der Wolfratshauser SZ vom 01.03.2010

Soziale Bodennutzung für Böhmwiese
VdK-Ortsverband wirbt bei CSU-Stammtisch für erfolgreiches Münchner Investoren-Modell

Geretsried - Die Debatte über die Bebauung der Böhmwiese hat nun den Sozialverband VdK auf den Plan gerufen. Beim CSU-Stammtisch forderte der Geretsrieder VdK-Sprecher Arno Bock die Kommunalpolitiker dazu auf, gleich zu Beginn der Planungen das in München bewährte Modell einer "sozialgerechten Bodennutzung (Sobon)" umzusetzen. Der Vortrag löste eine längere Diskussion über die richtige Entwicklung der Böhmwiese aus. mehr


Bericht in Merkur-Online vom 28.02.2010

Böhmwiese: VdK fordert sozialgerechte Bodennutzung

Geretsried - Der VdK will mitreden bei der Gestaltung der Böhmwiese. Er schlägt das Instrument der "Sozialgerechten Bodennutzung" für Geretsried vor.

VdK-Pressesprecher Arno Bock stellte die "Sozialgerechte Bodennutzung" (SoBoN) beim CSU-Stammtisch am Sonntag im Gasthof Geiger vor. Die Stadt München mache seit 15 Jahren erfolgreich davon Gebrauch, sagte Bock. mehr


Bericht in der VdK-Zeitung Ausgabe Februar 2010

Denk genießt Vertrauen der Mitglieder
Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach setzt auf bewährte Führung


Christl Denk bleibt die Vorsitzende des VdK-Kreisverbands Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach. Die 66-jährige Haushamerin setzte sich auf dem Kreisverbandstag in Bad Heilbrunn gegen den Ortsvorsitzenden des VdK Geretsried, Günther Fuhrmann, durch. mehr



Bericht in Merkur-Online vom 24.01.2010

VdK sucht Kandidaten für Vorstandsposten

Geretsried - Im November 2009 hatte VdK-Ortschef Günther Fuhrmann das Amt des Vorsitzenden aufgrund interner Kritik niedergelegt. Seitdem ist man auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden.

Seit gut zwei Monaten steht der Geretsrieder Ortsverband des VdK ohne Chef da. Kommissarisch führt die stellvertretende Vorsitzende Helga Olschowski die Geschäfte. Denn Vereinschef Günther Fuhrmann hatte im November 2009 das Amt des Vorsitzenden aufgrund interner Kritik niedergelegt, wenig später trat auch seine Frau Inge von ihrem Posten als Schriftführerin zurück. Seitdem ist man auf der Suche nach einem Nachfolger. mehr



Bericht in der Wolfratshauser SZ vom 22.01.2010

Offenes Ohr für überforderte Angehörige
Pflegebegleiter des VdK unterstützen Menschen, die sich bei der Betreuung von Kranken oft selbst aufopfern

Geretsried - Es kommt meist ohne Vorwarnung: Der betagte Vater, die Mutter, die Lebensgefährtin oder ein anderer naher Angehöriger ist plötzlich pflegebedürftig. Ob wegen eines Schlaganfalls, Schenkelhalsbruchs oder Autounfalls - jetzt heißt es helfen und da zu sein. Nach Angaben des Sozialverbands VdK werden etwa drei Viertel der Pflegeleistungen im häuslichen Umfeld erbracht. Ehepartner, erwachsene Kinder, aber auch Nachbarn oder Freunde tragen die Hauptlast der häuslichen Versorgung und kümmern sich oft über Jahre hinweg rund um die Uhr um die ihnen nahestehenden Menschen. Der VdK will die Pflegenden unterstützen und begleiten. Auch der Geretsrieder Ortsverband hat Pflegebegleiter. mehr


Bericht im Isarkurier vom 21.01.2010

Pflegebegleitung in Geretsried unter neuer Rufnummer
Angebot des VdK-Ortsverbandes steht allen Bürgern offen

Es kommt ganz plötzlich – meist ohne Vorwarnung. Der betagte Vater oder die Mutter sind unversehens pflegebedürftig. Ob Schlaganfall, Schenkelhalsbruch oder ein anderes plötzlich auftretendes Gebrechen – die Angehörigen sind gefragt. Die überwiegende Mehrheit der Angehörigen nimmt diese Herausforderung an. Etwa drei Viertel der Pflege wird im häuslichen Umfeld geleistet. Angehörige, z.B. Ehepartner, erwachsene Kinder, aber auch Nachbarn oder Freunde tragen die Hauptlast der häuslichen Versorgung. Sie kümmern sich oft über Jahre hinweg rund um die Uhr um ihre Pflegebedürftigen. mehr


Bericht in Merkur-Online vom 20.01.2010

"Begleiter in schwierigen Zeiten"

Geretsried - Seit eineinhalb Jahren gibt es in Geretsried Pflegebegleiter des VdK-Ortsverbandes. Sie beraten pflegende Angehörige.

Es kommt ganz plötzlich, meist ohne Vorwarnung. Der betagte Vater oder die Mutter werden durch einen Schlaganfall oder einen Schenkelhalsbruch zum Pflegefall. Die meisten Angehörigen nehmen die Herausforderung an; etwa drei Viertel der Pflege findet im häuslichen Umfeld statt. mehr



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Bericht im Isarkurier am Wochenende vom 07.08.2010

VdK-Geretsried lädt seine Nachbarn ein
Fünf benachbarte Ortsverbände folgen der Einladung zum Kennenlernen

Die Initiative ging vom Geretsrieder VdK aus: Vorstandsmitglied Marianne Wild lud die Vorstände der benachbarten Ortsverbände zu einem Kennenlernen-Abend in die Sportgaststätte Pinocchio in Münsing ein. Gefolgt sind der Einladung die Wolfratshausener, Münsinger, Degerndorfer, Königsdorfer und Dietramszeller Vorstände, also sämtliche an Geretsried grenzenden Ortsverbände. Insgesamt waren mehr als 25 Personen gekommen, um in einem zwanglosen Gespräch die "Nachbarn" kennenzulernen. Die teilnehmenden Ortsverbände repräsentieren immerhin 2350 Mitglieder.

Brigitte Graf (li.) und ihre Stellvertreterin Lydia Müller vom VdK-Münsing freuen sich, dass ihr Ort für das Nachbarschaftstreffen ausgewählt wurde.
Die Einladung zum Nachbarschaftstreffen hatte sich auch bei anderen Ortsverbänden im Landkreis herumgesprochen, die es bedauerten, nicht eingeladen zu sein. Marianne Wild vom Geretsrieder VdK war überrascht von dem überaus positiven Echo. Ein Anfang zu einer besseren Vernetzung der jeweiligen Ortsverbände ist gemacht.

Viele Ortsvorsitzende nutzten die Gelegenheit, für sie drängende Fragen anzubringen. Die häufigsten Fragen an der langen Tafel waren wohl die Worte "Wie macht denn ihr das?" oder "Welche Erfahrungen habt ihr?". Königsdorfs Vorsitzender Gerhard Richter hatte sich sogar mit einer Checkliste auf den Abend vorbereitet. Der Austausch zwischen den Ortsverbänden war bisher eher dem Zufall oder der Initiative einzelner Vorstände überlassen. Nun ist vielfach der Wunsch geäußert worden, solche Treffen drei- oder viermal im Jahr zu wiederholen. Die Dietramszeller Vorsitzende Maria Klein fand sich spontan bereit, das nächste Treffen in ihrem Ortsverband zu organisieren.


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Bericht in Merkur-Online vom 06.08.2010

VdK-Ortsverbände tauschen sich aus

Geretsried/Münsing - Die Initiative ging vom Geretsrieder VdK aus: Auf Einladung von Vorstandsmitglied Marianne Wild trafen sich jetzt die Vorstände von sechs benachbarten VdK-Ortsverbänden zu einem Kennenlern-Abend.

Mit Wolfratshausen, Münsing, Degerndorf, Königsdorf und Dietramszell waren sämtliche an Geretsried angrenzenden Verbände der Einladung nach Münsing in die Sportgaststätte Pinoccio gefolgt.

Insgesamt kamen mehr als 25 Personen, um sich in einem zwanglosen Gespräch mit den Nachbarn auszutauschen. Die sechs Ortsverbände repräsentieren in der Summe 2350 Mitglieder.

Die Initiatorin Marianne Wild war von dem "überaus positiven Echo" überrascht, berichtet Arno Bock, Sprecher des VdK Geretsried, in einer Pressemitteilung. Andere Ortsverbände, die von dem Nachbarschaftstreffen erfuhren, hätten es bedauert, nicht eingeladen zu sein. (red)

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Bericht im Isar-Kurier vom 05.08.2010

Beim Stammtisch: BRK stellt dort seinen Hausnotruf und "Essen auf Rädern" vor
Sozialverband VdK-Geretsried ehrt langjährige Mitglieder

Mehr als 40 Mitglieder waren am vergangenen Freitag zum traditionellen monatlichen Stammtisch in das Haus Elisabeth an der Johann-Sebastian-Bach-Str. 16 gekommen. Sie alle wollten mit dem Vorstand Mitglieder für deren langjährige Treue zum Verband ehren.

Barbara Dietrich übergab im Namen des Vorstandes die Ehrenurkunden und Anstecknadel an die Jubilare. Ein ganz besonderes Jubiläum konnte die 96-jährige Elisabeth Köcher feiern: Sie gehört seit 50 Jahren zum Sozialverband VdK.

Franz Ebert wurde für 30 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Maria Hopfner, Gerda Lurtz und Georg Margreiter kommen auf eine 25-jährige Zugehörigkeit.

Als Gäste konnte der Vorstand auch Angelika Schäfer und Angelika Unterholzner vom BRK Bad Tölz begrüßen. Sie informierten über den Hausnotruf und das Angebot "Essen auf Rädern". Beide Dienstleistungen sind für Menschen gedacht, die allein leben und körperliche Einschränkungen haben. Sie können sich das Leben auf diese Weise etwas leichter machen. Oft genügt ja eine solche Unterstützung, um den eigenen Haushalt weiterführen zu können.

Nach gut zwei Stunden verabschiedete der Vorstand die Stammtischbesucher in die Sommerpause. Mit dem amüsanten Gedicht "An uns Senioren kommt nichts vorbei" ging die fröhliche Runde auseinander. Der nächste VdK-Stammtisch findet erst wieder am 24. September statt.



Die Geehrten im Gruppenbild: (v.l.) im Vordergrund Maria Hopfner, Elisabeth Köcher und Gerda Lurtz. Dahinter Franz Ebert und Vorstandsmitglied Barbara Dietrich.


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Bericht im Geretsrieder Merkur vom 01.03.2010

VdK fordert sozialgerechte Bodennutzung
Der VdK will mitreden bei der Gestaltung der Böhmwiese. Er schlägt das Instrument der "Sozialgerechten Bodennutzung" für Geretsried vor

Geretsried - VdK-Pressesprecher Arno Bock stellte die "Sozialgerechte Bodennutzung" (SoBoN) gestern am CSU-Stammtisch vor. Die Stadt München mache seit 15 Jahren erfolgreich davon Gebrauch, sagte Bock. Er beschrieb SoBoN als Tauschgeschäft: Ein Investor, wie die Stadt ihn für die Bebauung der Böhmwiese mit Geschäften und anderem sucht, erhält höheres Baurecht und damit einen deutlichen Wertzuwachs. Ein Drittel des Zuwachses kann er behalten, zwei Drittel bekommt die Kommune. Mit dem Geld kann sie Grünflächen, öffentliche Kindergärten, Wohnungen und andere soziale Projekte verwirklichen.

Tauschgeschäft mit dem Investor

Mit höherem Baurecht, so konkretisierte Bock, sei beispielsweise ein Stockwerk mehr pro Gebäude gemeint. Mit dem Instrument der Sozialgerechten Bodennutzung könne zudem manches, was heute von den Bürgern als Wunsch formuliert werde, durch entsprechende Verträge mit dem Investor festgesetzt werden, ergänzte Bock. Damit sei SoBoN mit einem städtebaulichen Vertrag vergleichbar, erklärte der CSU-Ortsvorsitzende Gerhard Meinl, der den Vorschlag des VdK prinzipiell begrüßte. Ihre Wünsche können alle über 60-jährigen Geretsrieder schon bald äußern. In den kommenden Tagen werden sie Post von der CSU-Stadtratin und Seniorenbeauftragten Sabine Gus-Mayer erhalten. Sie hat wie berichtet die erste Seniorenbefragung in der Stadt initiiert. Ein großes Anliegen sind laut VdK-Schriftführerin Barbara Dietrich alten- und behindertengerechte Geschäfte - "also barrierefreie Zugänge und lesbare Preisschilder an den Lebensmittelregalen", nannte Dittrich als Beispiele.

Disco und Geschäfte für junge Leute

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Reeh gab zu bedenken, dass man bei der Überplanung der Böhmwiese die Belange aller Bevölkerungsgruppen im Auge behalten müsse. Für junge Menschen gebe es zu wenig attraktive Ausgehmöglichkeiten in Geretsried, sagte Reeh. Er würde sich eine Disco und Läden mit jugendlicher Mode wünschen. Reeh. "Es ist die kommende Generation, die auf der Böhmwiese einkaufen wird." Der Wirtschaftsreferent hofft deshalb, dass sich außer dem VdK noch weitere Organisationen in die Gestaltungs- Diskussion einbringen werden. Auch Stadträtin Karin Schmid hofft auf ein Miteinander von Alt und Jung, wie es in "manchen Vierteln leider nicht funktioniere"; Gemeint war der Johannisplatz, wo Anwohner gegen einen geplanten Kindergarten-Spielplatz vor ihrer Haustür protestieren.


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Bericht in der Wolfratshauser SZ vom 01.03.2010

Soziale Bodennutzung für Böhmwiese
VdK-Ortsverband wirbt bei CSU-Stammtisch für erfolgreiches Münchner Investoren-Modell

Geretsried - Die Debatte über die Bebauung der Böhmwiese hat nun den Sozialverband VdK auf den Plan gerufen. Beim CSU-Stammtisch forderte der Geretsrieder VdK-Sprecher Arno Bock die Kommunalpolitiker dazu auf, gleich zu Beginn der Planungen das in München bewährte Modell einer "sozialgerechten Bodennutzung (Sobon)" umzusetzen. Der Vortrag löste eine längere Diskussion über die richtige Entwicklung der Böhmwiese aus.

Bock skizzierte zunächst den Ansatz: Der Investor profitiere ja von dem Baurecht, das ihm die Kommune ermögliche. Im Gegenzug verpflichte sich der Investor, sich an den Kosten und Lasten zu beteiligen – an Verkehrs- oder Grünflächen ebenso wie an Betreuungseinrichtungen. "Das ist eine sinnvolle Geschichte angesichts der klammen Kassen, unter denen Kommunen zur Zeit leiden", sagte Bock.

CSU-Ortsvorsitzender Gerhard Meinl begrüßte den Vorstoß des Sozialverbands. Ortsgeschäftsführer Ewald Kailberth hingegen regte an, zunächst einmal zu überlegen, wie eine Trennung der Ortsteile durch die Bundesstraße 11 vermieden werden könne. "Wenn es Geld gibt von den Investoren, sollten wir es dazu verwenden, die B 11 tiefer zu legen", meinte Kailberth.

Stadtrat Volker Reeh (CSU) begrüßte den Vorstoß des VdK. "Es ist gut, auf das soziale Thema hinzuweisen. Das sollte man bei jedem neuen Gebäude tun." Allerdings mahnte Reeh dazu, nicht nur Senioren, sondern gerade die Bedürfnisse der jüngeren Generation im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zu berücksichtigen. "Wie können sich die es noch leisten hier zu leben? Wir haben diese Generation ganz außer Acht gelassen."

Ins gleiche Horn stieß Karin Schmid (CSU). "Es ist nicht gut, dass wir nur einen Tunnelblick auf die Älteren richten." In diesem Zusammenhang kritisierte sie die Anwohner, die am Johannisplatz Stimmung gegen den geplanten Kindergarten machen. "Ich kann nicht verstehen, dass das so diskutiert wird."

Zugleich warnte Karin Schmid davor, von der Böhmwiese als "neuem Zentrum" zu sprechen. "War es nicht das, was wir gerade vermeiden wollten mit dem Masterplan? Dass Konkurrenz entsteht?" Sie kritisierte auch, dass bei der bisherigen Planung für die Böhmwiese zu wenig Grünflächen eingeplant seien. Im Zuge der Debatte wies Sabine Gus-Mayer auf die geplante Senioren-Umfrage im Stadtgebiet hin und bat um rege Beteiligung.

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Bericht in Merkur-Online vom 28.02.2010

Böhmwiese: VdK fordert sozialgerechte Bodennutzung

Geretsried - Der VdK will mitreden bei der Gestaltung der Böhmwiese. Er schlägt das Instrument der "Sozialgerechten Bodennutzung" für Geretsried vor.

VdK-Pressesprecher Arno Bock stellte die "Sozialgerechte Bodennutzung" (SoBoN) beim CSU-Stammtisch am Sonntag im Gasthof Geiger vor. Die Stadt München mache seit 15 Jahren erfolgreich davon Gebrauch, sagte Bock. Er beschrieb SoBoN als Tauschgeschäft: Ein Investor, wie die Stadt ihn für die Bebauung der Böhmwiese mit Geschäften und anderem sucht, erhält höheres Baurecht und damit einen deutlichen Wertzuwachs. Ein Drittel des Zuwachses kann er behalten, zwei Drittel bekommt die Kommune. Mit dem Geld kann sie Grünflächen, öffentliche Kindergärten, Wohnungen und andere soziale Projekte verwirklichen.

Mit höherem Baurecht, so konkretisierte Bock, sei beispielsweise ein Stockwerk mehr pro Gebäude gemeint. Mit dem Instrument der Sozialgerechten Bodennutzung könne zudem manches, was heute von den Bürgern als Wunsch formuliert werde, durch entsprechende Verträge mit dem Investor festgesetzt werden, ergänzte Bock. Damit sei SoBoN mit einem städtebaulichen Vertrag vergleichbar, erklärte der CSU-Ortsvorsitzende Gerhard Meinl, der den Vorschlag des VdK prinzipiell begrüßte.

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Bericht in der VdK-Zeitung Ausgabe Februar 2010

Denk genießt Vertrauen der Mitglieder
Kreisverband Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach setzt auf bewährte Führung


Christl Denk bleibt die Vorsitzende des VdK-Kreisverbands Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach. Die 66-jährige Haushamerin setzte sich auf dem Kreisverbandstag in Bad Heilbrunn gegen den Ortsvorsitzenden des VdK Geretsried, Günther Fuhrmann, durch.

Neben den Neuwahlen der Vorstandschaft hielten die 62 Delegierten aus den beiden Landkreisen Rückschau auf die vergangenen vier Jahre. Seit 2005 ist die Zahl der VdK-Mitglieder im Kreisverband von 8258 auf 9162 gestiegen, obwohl im gleichen Zeitraum 2407 Todesfälle oder Austritte zu verzeichnen waren. Das sei eine Entwicklung, die den landesweiten Trend widerspiegelt, hieß es.

Wie Landesgeschäftsführer Albrecht Engel sagte, sind heute 4,5 Prozent der Gesamtbevölkerung Bayerns Mitglied beim Sozialverband VdK. Keine andere Organisation leiste für fünf Euro Monatsbeitrag ähnlich viel für ihre Mitglieder wie der VdK, betonte er.

Der Kreisverband steht finanziell gut da, wie der Bericht von Kreiskassier Heinz Stelzer zeigte. Dennoch müsse man sparsam sein, um den Betrieb der im Eigentum des Sozialverbands VdK stehenden Geschäftsstelle in Bad Tölz mit rechnerisch 4,64 Vollzeitstellen aufrechtzuerhalten.

In ihrem Geschäftsbericht erinnerte Kreisgeschäftsführerin Anita Reindl-Prochnau daran, dass man in den vergangenen vier Jahren 2271 Anträge gestellt, 722 Widersprüche eingereicht und 234 Klagen geführt habe, wobei insgesamt über eine Million Euro an Nachzahlungen für die Mitglieder erreicht werden konnte. Die alljährliche Haussammlung "Helft Wunden heilen" erbrachte seit 2005 nicht weniger als 257 000 Euro, von denen 60 Prozent bei den Ortsverbänden und beim Kreisverband bleiben.

Appell an Politiker

Landesgeschäftsführer Albrecht Engel lobte nicht nur die Arbeit in Kreisverband und Geschäftsstelle, sondern forderte die Politik auf, auf Sozialkürzungen zu verzichten. Auch müsse auf dem Gesundheitssektor der Teufelskreis höhere Beiträge bei geringeren Leistungen durchbrochen werden.

Eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden sicherte die wiedergewählte Kreisvorsitzende Christl Denk zu: "Wir werden uns künftig jährlich einmal treffen, um aktuelle Fragen zu erörtern."


Die Vorstandschaft des VdK TÖL/MB wurde unter Leitung von Landesgeschäftsführer Albrecht Engel (links) gewählt. Von links: Herta Pecha (Frauenvertreterin), Siegfried Gerg (Schriftführer), Christi Denk (Kreisvorsitzende), Heinz Stelzer (Kreiskassier), Mathias Bauch (Beisitzer), Monika Kreutzer (stellvertretende Kreisvorsitzende), Barbara Dietrich, Karl-Otto Pankofer, Hermine Matheis und Hans Huber (alle Beisitzer) sowie ganz vorne Gerd Kalthoff (Vertreter der jüngeren Mitglieder).



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Bericht in Merkur-Online vom 24.01.2010

VdK sucht Kandidaten für Vorstandsposten

Geretsried - Im November 2009 hatte VdK-Ortschef Günther Fuhrmann das Amt des Vorsitzenden aufgrund interner Kritik niedergelegt. Seitdem ist man auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden.

Seit gut zwei Monaten steht der Geretsrieder Ortsverband des VdK ohne Chef da. Kommissarisch führt die stellvertretende Vorsitzende Helga Olschowski die Geschäfte. Denn Vereinschef Günther Fuhrmann hatte im November 2009 das Amt des Vorsitzenden aufgrund interner Kritik niedergelegt, wenig später trat auch seine Frau Inge von ihrem Posten als Schriftführerin zurück. Seitdem ist man auf der Suche nach einem Nachfolger.

Ende Januar kommt der Ortsvorstand zu einer Sitzung zusammen, berichtet Beirat Arno Bock auf Nachfrage unserer Zeitung. "Wir wollen uns über das weitere Vorgehen unterhalten und einen Termin für die Jahresversammlung mit Neuwahl festlegen." Bisher habe man noch niemanden gefunden, der die vakanten Vorstandsämter übernehmen möchte. "Wir haben aber über die Weihnachtsfeiertage auch noch nicht groß gesucht", räumt Bock ein. Er selbst möchte sich nicht noch mehr im Ortsverband engagieren. Der 63-Jährige ist in einem anderen sozialen Verein stark eingespannt. Bock ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins Kinderschutz in München. "Ich bringe mich beim VdK mit meinen Möglichkeiten ein. Mehr geht nicht." (nej)

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Bericht in der Wolfratshauser SZ vom 22.01.2010

Offenes Ohr für überforderte Angehörige
Pflegebegleiter des VdK unterstützen Menschen, die sich bei der Betreuung von Kranken oft selbst aufopfern

Geretsried - Es kommt meist ohne Vorwarnung: Der betagte Vater, die Mutter, die Lebensgefährtin oder ein anderer naher Angehöriger ist plötzlich pflegebedürftig. Ob wegen eines Schlaganfalls, Schenkelhalsbruchs oder Autounfalls - jetzt heißt es helfen und da zu sein. Nach Angaben des Sozialverbands VdK werden etwa drei Viertel der Pflegeleistungen im häuslichen Umfeld erbracht. Ehepartner, erwachsene Kinder, aber auch Nachbarn oder Freunde tragen die Hauptlast der häuslichen Versorgung und kümmern sich oft über Jahre hinweg rund um die Uhr um die ihnen nahestehenden Menschen. Der VdK will die Pflegenden unterstützen und begleiten. Auch der Geretsrieder Ortsverband hat Pflegebegleiter.

Seit etwa eineinhalb Jahren helfen 14 Ehrenamtliche unter Leitung von Christina Bock und Marianne Wild pflegenden Angehörigen in Geretsried. Sie haben ein offenes Ohr für deren Probleme und stehen ihnen mit Rat zur Seite. Sie sind auch zur Stelle, wenn sich Angehörige im Dickicht der Rechtsnormen, der staatlichen Hilfsangebote, der Pflegekassen und der sozialen Dienste nicht zurechtfinden. Sie erarbeiten zusammen mit den Familien und Angehörigen Lösungen für ihre individuellen Probleme. Die Pflegebegleiter seien keine Ersatzpfleger, betont der VdK. Oft genug helfe den Pflegenden bereits das Gespräch mit einem Menschen, der zuhört und nicht fertige Antworten parat hat.

Ein weiteres Problem ist nach Angaben des Sozialverbands, dass pflegende Angehörige häufig vereinsamen. Sie seien durch die lang andauernde Pflege oft körperlich und seelisch erschöpft, haben keine Zeit mehr für sich selbst. Oft gefährdeten sie sogar ihre eigene Gesundheit, weil sie sich mit der Pflege und der 24-Stunden-Bereitschaft überfordern. Deshalb gehört es zu den Aufgaben der Pflegebegleitung, die Pflegebereitschaft und -fähigkeit der Angehörigen zu erhalten und zu sichern. Wesentliche Elemente seien dabei psychosoziale Beratung, begleitende Unterstützung und Entlastungsangebote. Das sei wichtig, denn schon aus demographischen Gründen sei klar, dass die Betreuung der Menschen alleine durch examinierte Altenpflegerinnen nicht zu finanzieren sei.

Pflegebegleiter geben auch Anregungen zur Selbstreflexion und -organisation. Sie helfen, Sinn- und Wertfragen zu klären und begleiten die Pflegenden manchmal auch beim Abschied von einem geliebten Angehörigen und bei der Trauer. Natürlich seien die Pflegebegleiter keine Allwissenden, hält der VdK fest. Ihnen seien aber die Möglichkeiten der Hilfe bekannt, und deshalb seien sie in der Lage. Perspektiven aufzuzeigen.

Die Hilfe der Geretsrieder Pflegebegleiter, die im Jahr 2008 ein spezielles Seminar absolviert haben und sich regelmäßig treffen und weiterbilden, ist kostenlos. Alle Gespräche sind durch Vertraulichkeit geschützt. Wer eine Pflegebegleitung wünscht oder sich informieren möchte, kann über eine neu eingerichtete Telefonnummer direkt Kontakt aufnehmen: 08171/23 81 75. Gegebenenfalls muss auf den Anrufbeantworter gesprochen werden. SZ

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Bericht im Isarkurier vom 21.01.2010

Pflegebegleitung in Geretsried unter neuer Rufnummer
Angebot des VdK-Ortsverbandes steht allen Bürgern offen

Es kommt ganz plötzlich – meist ohne Vorwarnung. Der betagte Vater oder die Mutter sind unversehens pflegebedürftig. Ob Schlaganfall, Schenkelhalsbruch oder ein anderes plötzlich auftretendes Gebrechen – die Angehörigen sind gefragt. Die überwiegende Mehrheit der Angehörigen nimmt diese Herausforderung an. Etwa drei Viertel der Pflege wird im häuslichen Umfeld geleistet. Angehörige, z.B. Ehepartner, erwachsene Kinder, aber auch Nachbarn oder Freunde tragen die Hauptlast der häuslichen Versorgung. Sie kümmern sich oft über Jahre hinweg rund um die Uhr um ihre Pflegebedürftigen.

Pflegende Angehörige vereinsamen häufig. Sie sind durch lang andauernde Pflege körperlich und seelisch erschöpft. Sie haben keine Zeit mehr für sich selbst. Die Gefährdung der eigenen Gesundheit ist oft eine Folge davon. Die zeitliche Belastung kann in die soziale Isolierung führen.

Aufgabe der Pflegebegleitung ist es, die Pflegebereitschaft und -fähigkeit der Angehörigen zu erhalten und zu sichern. Wesentliche Elemente sind die psychosoziale Beratung, begleitende Unterstützung und Entlastungsangebote. Denn schon aus demographischen Gründen dürfte inzwischen jedem klar sein, dass die Betreuung der Menschen nur durch examinierte Altenpflegerinnen an der Finanzierung scheitert.

Seit eineinhalb Jahren gibt es in Geretsried die Pflegebegleiter des VdK-Ortsverbandes. Sie haben ein offenes Ohr für die Probleme der pflegenden Angehörigen. Pflegebegleiter sind keine Ersatzpfleger. Sie helfen aber, wenn sich Angehörige im Dickicht der Rechtsnormen, der Hilfen des Staates, der Pflegekassen und der sozialen Dienste nicht zu Recht finden. Sie erarbeiten zusammen mit den Pflegenden Lösungen für ihr individuelles Problem. Und oft genug reicht das Gespräch mit einem Menschen, der einfach zuhört und nicht gleich versucht, dem Pflegenden eine "Lösung" überzustülpen. Wer die kostenlose und ehrenamtlich geleistete Pflegebegleitung in Anspruch nimmt, erfährt Anerkennung, Zuspruch und Hilfe beim Erkennen der eigenen Situation.

Pflegebegleiter geben Anregungen zur Selbstreflexion und Selbstorganisation. Sie helfen Sinn- und Wertfragen zu klären und begleiten manchmal auch das Abschiednehmen und Trauern. Dabei sind Pflegeberater keine "Allwissenden". Sie kennen aber die Möglichkeiten der Hilfe und können Wege weisen. Gehen muss diese Wege der pflegende Angehörige aber selbst. Pflegebegleiter wollen treue Begleiter in schwierigen Zeiten sein. Dabei sind alle Gespräche durch Vertraulichkeit geschützt.

Die Pflegebegleiter haben 2008 ein Pflegebegleiter-Seminar erfolgreich abgeschlossen. Seither treffen sich 14 Absolventen regelmäßig einmal im Monat zu einem Meinungs- und Informationsaustausch. Zu den Treffen werden auch Referenten eingeladen, die zu Themen wie Demenz, Hospizarbeit und medizinischen Fragen informieren. Die Rückmeldung der Menschen, die die Pflegebegleitung in Anspruch genommen haben, ist durchwegs positiv.

Wer sich Pflegebegleitung wünscht, kann telefonisch den Kontakt aufnehmen. Bisher konnten Anrufer die Mobilfunk-Nummer anrufen. Wegen der größeren Akzeptanz haben wir eine Festnetz-Nummer eingerichtet. Wer die Pflegebegleiter-Nummer (08171) 238175 wählt, kann sein Anliegen auf den Anrufbeantworter sprechen und seine Nummer hinterlassen. Die Pflegebegleiter rufen umgehend zu-rück.

Die Pflegebegleitung der VdK-Pflegebegleiter ist für alle Menschen offen, nicht nur für VdK-Mitglieder.



Marianne Wild (li.) und Christina Bock leiten die Gruppe der VdK-Pflegebegleiter


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Bericht in Merkur-Online vom 20.01.2010

"Begleiter in schwierigen Zeiten"

Geretsried - Seit eineinhalb Jahren gibt es in Geretsried Pflegebegleiter des VdK-Ortsverbandes. Sie beraten pflegende Angehörige.

Es kommt ganz plötzlich, meist ohne Vorwarnung. Der betagte Vater oder die Mutter werden durch einen Schlaganfall oder einen Schenkelhalsbruch zum Pflegefall. Die meisten Angehörigen nehmen die Herausforderung an; etwa drei Viertel der Pflege findet im häuslichen Umfeld statt. Oft über Jahre kümmern sich Ehepartner oder erwachsene Kinder rund um die Uhr um ihre Pflegebedürftigen. Doch das führt häufig zu körperlicher und seelischer Erschöpfung, nicht selten auch zu sozialer Isolierung. Eine wichtige Stütze können hier die so genannten Pflegebegleiter sein.

"Sie sind keine Ersatzpfleger", wie die Gruppenleiterinnen Christina Bock und Marianne Wild betonen. "Sie helfen aber, wenn sich Angehörige im Dickicht der Rechtsnormen, der Hilfen des Staates, der Pflegekassen und der sozialen Dienste nicht zu Recht finden."Und oft genug reiche das Gespräch mit einem Menschen, "der einfach zuhört und nicht gleich versucht, dem Pflegenden eine Lösung überzustülpen".

Wer eine Pflegebegleitung wünscht, kann telefonisch Kontakt aufnehmen. Unter der Nummer 08171/238175 ist ein Anrufbeantworter freigeschaltet. Die Pflegebegleiter rufen umgehend zurück. Das Angebot steht nicht nur VdK-Mitgliedern, sondern allen Menschen offen. (red)


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