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Thema: 60 Jahre VdK
Niedersachsen-Bremen
"Die Menschen vertrauen dem VdK, seine Stimme wird in der Politik
gehört"
Mascher, Wulff und Böhrnsen übermitteln Grußworte
zum 60-Jahr-Jubiläum
Der 1949 gegründete Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen mit heute über 57.500 Mitgliedern feiert am 17. September 2009 sein 60-jähriges Jubiläum im Alten Rathaus Hannover. Im Mittelpunkt des Festakts steht ein Vortrag von Dr. Heiner Geißler zum Thema "Solidarität statt Kapitalismus".
Eröffnet wird der Festakt von der VdK-Landesverbandsvorsitzenden Ute Borchers-Siebrecht. Grußworte sprechen: Bernd Strauch, Bürgermeister der Stadt Hannover, Mechthild Ross-Luttmann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, und Ingelore Rosenkötter, Bremische Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales. Zum Thema "Den Sozialstaat bewahren - 60 Jahre VdK Niedersachsen-Bremen" spricht Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland. Danach hält Bundesminister a.D. Dr. Heiner Geißler seinen Vortrag zum Thema "Solidarität statt Kapitalismus".
Zum Jubiläum erinnert VdK-Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht an die sozialpolitischen VdK-Erfolge und dankt den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die engagiert und motiviert die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und so der Arbeit des VdK zum Erfolg verhelfen. Borchers-Siebrecht: "Ohne die große Hilfe und Unterstützung der über 2.200 ehrenamtlichen und mehr als 70 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 35 Kreis- und 304 Ortsverbänden wären diese überragenden Erfolge nicht möglich gewesen. Die Gründungsmütter und -väter wären stolz, wenn sie wüssten, wie positiv sich 'unser VdK' entwickelt hat. Aber wir sind auch weiter gefordert."
Grußworte übermitteln in der zum Fest herausgegebenen Jubiläumsschrift die VdK-Präsidentin Ulrike Mascher, der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff und der Bremer Senatspräsident Jens Böhrnsen, die hier in Auszügen zitiert werden.
Ulrike Mascher: Die Menschen vertrauen dem VdK
"Kein Mensch soll abseits stehen. Krankheit, Alter oder Behinderung
dürfen nicht zur sozialen Ausgrenzung führen. Dafür
kämpft der VdK. Längst hat sich der VdK von einem
Selbsthilfeverband für Kriegsopfer zu einem modernen und
schlagkräftigen Sozialverband gewandelt. Nicht nur
Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit Behinderung, Kranke und
Pflegebedürftige sind Mitglied im VdK. Viele neue Mitglieder
kommen zu uns, die aktuell den Rechtsschutz nicht in Anspruch
nehmen wollen, sondern von unserer sozialpolitischen Lobbyarbeit so
überzeugt sind, dass sie den VdK mit ihrer Mitgliedschaft
unterstützen wollen. Auch das sollte Ansporn für unser
Engagement sein. […] Die Menschen vertrauen dem VdK, seine
Stimme wird in der Politik gehört."
Christian Wulff: Respekt und Anerkennung
"Zum 60-jährigen Bestehen des Sozialverbandes VdK
Niedersachsen-Bremen e.V. möchte ich persönlich und im
Namen der Niedersächsischen Landesregierung sehr herzlich
gratulieren.
Der […] Landesverband hat sich längst zu einer
wichtigen Interessenvertretung seiner Mitglieder in Niedersachsen
entwickelt, für die er Rechtsschutz, Beratung und sonstige
Hilfen anbietet. Diese Arbeit […] ist aber für das
Funktionieren unseres Gemeinwesens von großer Bedeutung und
verdient Respekt und Anerkennung.
Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang auch die
politischen Aktivitäten des VdK Niedersachsen-Bremen e.V., der
sich einmischt, für soziale Gerechtigkeit streitet und dabei
die Landespolitik kritisch und kompetent begleitet."
Jens Böhrnsen: VdK prägt Sozialstaat von Anfang an
"Gemeinsam sind wir stärker – dieser Leitspruch gilt in
besonderer Weise für Menschen, die es in unserer Gesellschaft
schwerer haben als andere. […] Mit dem Sozialverband VdK
gibt es in Deutschland eine soziale Interessenvertretung, die sich
für Bürgerinnen und Bürger einsetzt. Eine, die sie
mit ihren Problemen nicht allein lässt, ihre Anliegen
artikuliert und politische Überzeugungsarbeit leistet.
Soziale Interessenvertretungen haben unseren Sozialstaat von Anfang
an mit geprägt. Sie sind und bleiben unverzichtbar, um den
Interessen der sozial Benachteiligten immer wieder Gehör zu
verschaffen und ihre Situation zu verbessern. Der VdK ist der
größte dieser Verbände."
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Terminhinweise für Redaktionen:
Pressekonferenz am Mittwoch, 16. September 2009, 14.00 Uhr,
Maritim Grand Hotel, Salon Hildesheim, Friedrichswall 11, 30159
Hannover.
Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland Ulrike
Mascher und VdK-Landesverbands-vorsitzende Ute Borchers-Siebrecht
werden während der Pressekonferenz zu aktuellen
sozialpolitischen Themen Stellung nehmen, die VdK-Forderungen zur
Bundestagswahl erläutern und auf 60 Jahre VdK-Geschichte
zurückblicken.
Festakt am Donnerstag, 17. September 2009, 10.30 Uhr, Altes
Rathaus Hannover (Großer Festsaal), Karmarschstraße 42,
30159 Hannover.
Programm:
- Eröffnung / Begrüßung: Ute Borchers-Siebrecht,
VdK-Landesverbandsvorsitzende.
- Grußworte: Bernd Strauch, Bürgermeister der Stadt
Hannover, Mechthild Ross-Luttmann, Niedersächsische Ministerin
für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, und Ingelore
Rosenkötter, Bremische Senatorin für Arbeit, Frauen,
Gesundheit, Jugend und Soziales.
- Rede "Den Sozialstaat bewahren - 60 Jahre VdK
Niedersachsen-Bremen": Ulrike Mascher, Präsidentin des
Sozialverbands VdK Deutschland.
- Vortrag "Solidarität statt Kapitalismus": Dr. Heiner
Geißler, Bundesminister a.D.
- Schlusswort: Ute Borchers-Siebrecht,
VdK-Landesverbandsvorsitzende.
- Musikalische Umrahmung: Blechbläserensemble des
Hausorchesters SKH des Prinzen von Hannover unter der Leitung von
MD Ernst Müller.
Ausführliche Informationen: VdK-Niedersachsen-Bremen