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Heimverzeichnis



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Von: Pressestelle-Sozialverband VdK Deutschland presse@vdk.de
Gesendet: Mittwoch, 18. Februar 2009 14:21
An: Pressestelle-Sozialverband VdK Deutschland
Betreff: Heimverzeichnis geht online - PE der BIVA e.V. vom 17.02.09

Nähere Informationen sind unter Heimverzeichnis zu finden oder bei der BIVA zu erhalten:
heimverzeichni@biva.de

Ich bitte um Beachtung unten zu lesender Informationen zum Thema "Heimverzeichnis geht online".

Mit freundlichen Grüßen

Aniane Kaiser
Sekretariat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Sozialverband VdK Deutschland e. V.
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Presseerklärung 02-09 vom 17. Februar 2009
Thema: Heimverzeichnis geht online

Ansprechpartner
Katrin Markus
Tel.: 02254-2812; E-Mail: info@biva.de

zur Veröffentlichung freigegeben ab Sofort

Im Rahmen der heutigen Veranstaltung in Berlin hat Verbraucherministerin Ilse Aigner das Projekt www.heimverzeichnis.de der Öffentlichkeit vorgestellt und die Datenbank mit den ersten 100 Heimen, die sich im Netz mit ihren Leistungsangeboten und Kriterien zur Lebensqualität präsentieren, freigeschaltet.

Etwa 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die auf Einladung des Bundesverbraucherministeriums nach Berlin gekommen waren, konnten Ziel und Aufbau der Datenbank präsentiert werden.

"Die positive Resonanz, die wir von allen Seiten erfahren konnten, insbesondere das große Interesse an einer ehrenamtlichen Gutachtertätigkeit und die Offenheit von Seiten der Heimbetreiber haben uns gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen mit dem Heimverzeichnis Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Orientierungshilfe geben, nach denen sie das für sie passende Heim aussuchen können.. Denn so unterschiedlich die Menschen und ihre Lebensläufe sind, ebenso unterschiedlich sind auch ihre Wünsche und Vorstellungen an ein Leben und Betreutwerden im Alter.
Gleichzeitig erhalten Heime dadurch die Chance, ihre Stärken zu zeigen", erklärte Katrin Markus, Geschäftsführerin der BIVA, die das Projekt leitet.

Sehr anschaulich und überzeugend konnten sowohl die im Rahmen der Modellphase befragten Heimleitungen und Heimbeiräte sowie die Ehrenamtlichen von ihren Erfahrungen bei den Begutachtungen berichten. "Es war für uns alle ein Lernprozess. Umso erfreuter waren wir, mit welcher Offenheit wir in den Heimen aufgenommen wurden und mit welcher Bereitschaft unsere zahlreichen Fragen beantwortet wurden. Nicht nur wir mussten lernen, die Ergebnisse der 120 Fragen nach streng vorgegebenen einheitlichen Maßstäben zu erfassen, sondern auch für die Heime war es neu, Fragen zum wertschätzenden Umgang mit den ihnen anvertrauten älteren Menschen zu beantworten", so Traugott Stefanie, ehrenamtlicher Gutachter aus Lüneburg.

In der Gesprächsrunde zum Abschluss der Veranstaltung unterstrich der Abteilungsleiter im Verbraucherministerium, Herr Dr. Christian Grugel, die Bedeutung eines unabhängigen und für die gesamte Bundesrepublik einheitlichen Informationssystems, das Informationen zur Lebensqualität biete. Damit ist das Heimverzeichnis eine wichtige Ergänzung zu den Prüfberichten des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK), deren Schwerpunkt auf Prüfung der Pflegequalität liegt. "Für Verbraucherinnen und Verbraucher bietet das Heimverzeichnis eine gute Orientierung. Der Vorteil des Heimverzeichnisses liegt darin, dass wir die Heime in einem bundeseinheitlichen Verzeichnis präsentieren, der Verbraucher also bestimmte Aussagen immer an derselben Stelle findet", ergänzte machte Katrin Markus.

Die mit dem heutigen Tag frei geschaltete Website enthält zunächst die in der Modellphase begutachteten Heime mit ihren Strukturdaten und den Ergebnissen zur Lebensqualität, soweit die Heime bisher der Veröffentlichung ihrer Daten zugestimmt haben. Sie wird Woche für Woche um weitere Informationen ergänzt. Im Ergebnis soll sie neben der Auflistung aller Heime in Deutschland auch Informationen zum Leben im Heim und Hinweisen auf entsprechende Ratgeber enthalten sowie ein moderiertes Forum für die Nutzerinnen und Nutzer bereit stellen.

"Wir möchten alle Heime aufrufen, sich bei uns für eine freiwillige Begutachtung zu melden. Wir bieten ihnen die Chance, dies als Teil ihrer Qualitätsoffensive zu betrachten und ihre guten Leistungen transparent zu machen. Diese Möglichkeit, die ihnen kostenlos geboten wird, sichert ihnen auch einen Wettbewerbsvorteil", schloss Katrin Markus ihr Abschlussstatement.

Die BIVA wird mit den Begutachtungen im Norden beginnen und sich nach Süden vorarbeiten. Die ersten 40 ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter wurden inzwischen in Schleswig-Holstein ausgebildet. Jetzt warten sie darauf, dass sich möglichst alle rund 450 Heime in Schleswig-Holstein zur Begutachtung melden. Als nächste Länder werden Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, sowie die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin sowie das Land Brandenburg an der Reihe sein.

Die BIVA bittet alle Heimbetreiber und Heimleitungen, insbesondere aber die in den genannten Ländern, sich für die kostenlose Begutachtung zu melden.
Auch Damen und Herren, die sich zu ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachtern ausbilden lassen möchten, sind herzlich willkommen.


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BIVA e.V.
Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V.
Vorgebirgsstraße 1
53913 Swisttal

Telefon: 02254 - 7045, 2812
Fax: 02254 - 7046
E-Mail:info@biva.de
BIVA

Geschäftsführerin: Katrin Markus


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