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Sozialverband VdK - Ortsverband Ganderkesee

Presse

*** Der Kommentar 01.03.2010 "Eine Welle von Vorurteilen" - Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Vizekanzler Guido Westerwelle und andere Sozialstaatskritiker werden nicht müde, alle nur möglichen Vorurteile gegen Hartz-IV-Empfänger herunterzubeten. Dass man die Lebenssituation der Schwächsten in Deutschland nicht dem ausschweifenden Leben der Oberschicht im alten Rom vergleichen kann, weiß eigentlich jedes Schulkind. "Eine Welle von Vorurteilen" 25.02.2010 Immer mehr Menschen droht Altersarmut Anlässlich des morgigen nationalen Auftakts des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung hat Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, einen rentenpolitischen Kurswechsel für mehr Sicherheit im Alter gefordert. "Unter den gegenwärtigen Bedingungen werden die Armutsrisiken weiter drastisch zunehmen und immer mehr Rentner auf Grundsicherung im Alter angewiesen sein", warnte die VdK-Präsidentin. Immer mehr Menschen droht Altersarmut 16.02.2010 Sozialstaat nicht kaputt reden Der Sozialverband VdK Deutschland hat den FDP-Parteivorsitzenden und Vizekanzler Guido Westerwelle aufgefordert, das "wegweisende Hartz-IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar nicht länger durch seine diffamierenden Äußerungen über Sozialleistungsbezieher zu ignorieren". Der FDP-Vorsitzende solle endlich damit aufhören, Geringverdiener und Hartz-IV-Empfänger, also zwei benachteiligte Bevölkerungsgruppen, gegeneinander auszuspielen. ..nicht kaputt reden 09.02.2010 Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Regelsätzen Borchers-Siebrecht: "Kinder sind unsere Zukunft" Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-Regelsätzen. "Das Urteil könnte zu einem Meilenstein bei der Eindämmung von Kinderarmut in Deutschland werden, wenn sich der Regelsatz für Kinder jetzt am tatsächlichen Bedarf orientiert und nicht mehr willkürlich festgesetzt wird", sagte VdK-Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht. Borchers-Siebrecht: "Mit welcher Begründung erhalten Kinder bisher nur 60 bis 80 Prozent des Erwachsenen-Regelsatzes? Kinder brauchen ständig neue Schuhe und Kleidung, haben viel Appetit und benötigen eine ausreichende und ausgewogene Ernährung. Auch der Schulbesuch ist mit immer größeren Nebenkosten für Bücher, Zeichenmaterial, Sportschuhe und -kleidung verbunden. Der Gesetzgeber hat dies bisher nicht ausreichend berücksichtigt - Kinder gehören in die Mitte der Gesellschaft und nicht an den Rand. Sie sind unsere Zukunft." Die VdK-Landesverbandsvorsitzende erinnerte an die VdK-Aktion gegen Armut, in der in den vergangenen Jahren immer wieder nachdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass arme Kinder nicht an den Rand der Gesellschaft gedrückt und zu Außenseitern abgestempelt werden dürfen. "Wachsende Armut unter Kindern in Deutschland ist ein Armutszeugnis für unser Land. Armut grenzt aus und verbaut Entwicklungs- und Bildungschancen", bekräftigte Ute Borchers-Siebrecht die VdK-Kritik. Aus der VdK-Zeitung 01.02.2010 Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: "Pflegebenotung mangelhaft" - Das klingt zunächst nicht schlecht: Pflegeheime und Pflegedienste werden einer Qualitätsprüfung unterzogen und anschließend benotet. Der entscheidende Schwachpunkt des Pflege-TÜVs liegt aber darin, dass alle Prüfkriterien gleich gewichtet sind. Eine Fünf wegen unbehandelter Druckgeschwüre lässt sich durch eine Eins für einen gut lesbaren Speiseplan ausgleichen. Pflegebenotung mangelhaft VdK-Pressemeldung vom 21.01.2010 Zusatzbeiträge belasten einseitig Arbeitnehmer und Rentner Als "bittere Pille für Arbeitnehmer und Rentner" bezeichnete Ulrike Mascher, die Präsidentin des Sozialverbands VdK, die bevorstehenden Zusatzbeiträge in der Gesetzlichen Krankenversicherung. "Ausgerechnet diejenigen, die durch Lohneinbußen und Rentennullrunden ohnehin Kaufkraftverluste hinzunehmen haben, werden durch die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen überproportional belastet. Arbeitgeber bleiben außen vor", sagte die VdK-Präsidentin. Für Rentner, so der VdK, seien 8 Euro Zusatzbeitrag im Monat "viel Geld". bittere Pille VdK-Pressemeldung vom 14.01.2010 Renten-Nullrunde darf keine Minusrunde werden Angesichts der bevorstehenden Nullrunde bei den Renten warnte der Sozialverband VdK die Bundesregierung vor weiteren Belastungen der Rentnerinnen und Rentner. Drohende Zusatzbeiträge sowie die in einem zweiten Schritt geplante Einführung der Kopfpauschale in der gesetzlichen Krankenversicherung würden viele Rentnerinnen und Rentner finanziell überfordern, erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher. Lesen Sie mehr ... Renten-Nullrunde VdK-Pressemeldung vom 17.12.2009 - VdK: Mehrwertsteuer auf Arzneimittel senken Der Sozialverband VdK fordert eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel von 19 auf 7 Prozent. VdK-Präsidentin Ulrike Mascher erklärte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in München: "Die Menschen haben kein Verständnis dafür, dass am Freitag vom Bundesrat die Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen gesenkt werden soll, die längst überfällige Steuerabsenkung bei lebensnotwendigen Arzneimitteln aber wieder nicht in Angriff genommen wird." Lesen Sie mehr... Mehrwertsteuer auf Arzneimittel senken VdK-Pressemeldung vom 03.12.2009 - VdK: Gesundheit muss für alle bezahlbar bleiben Als unakzeptabel bezeichnete der Sozialverband VdK die heute prognostizierten umfangreichen Beitragserhöhungen für Versicherte. Laut Medienberichten erwartet der Spitzenverband der Krankenkassen, dass sich im nächsten Jahr nahezu alle gesetzlich Versicherten auf höhere Zusatzbeiträge einstellen müssen. Demnach drohe den Krankenkassen im kommenden Jahr ein Defizit von 7,5 Milliarden Euro, das gut zur Hälfte durch Steuermittel ausgeglichen werden soll. Lesen Sie mehr... Gesundheit VdK-Pressemeldung vom 02.12.2009 - Behinderte Menschen dürfen nicht Opfer der Krise werden Der Sozialverband VdK Deutschland appelliert an Bund, Länder und Arbeitgeber, die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Beruf und Gesellschaft in Krisenzeiten nicht zu vernachlässigen. Anlässlich des morgigen Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember forderte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher, dass die seit März auch für Deutschland verbindliche Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen nun endlich in die Praxis umgesetzt werden müsse. Lesen Sie mehr... "Opfer der Krise" VdK-Pressemeldung vom 01.12.2009 - "Durststrecke" für Rentner verhindern Der Sozialverband VdK zeigt sich angesichts der im Gutachten des Sozialbeirats zum Rentenversicherungsbericht 2009 angekündigten "Durststrecke" für Rentner besorgt über die künftige Rentenentwicklung. "Es wird von heute aus in den nächsten sieben Jahren - wenn überhaupt - nur geringe Anpassungen geben", heißt es in dem Gutachten. Bereits vor drei Wochen hatte die Rentenversicherung zwei Nullrunden und danach bis 2016 nur kleine Erhöhungen vorausgesagt. Lesen Sie mehr... "Durststrecke" VdK-Pressemeldung vom 27.11.2009 - Armut in Deutschland verfestigt sich Der Sozialverband VdK bewertet die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts zur Armutsgefährdung als "beunruhigend". "In Deutschland verfestigte sich die Armut von 2006 auf 2007 auf einem hohen Niveau von 15 Prozent der Bevölkerung - und das noch vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008", erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Freitag in Berlin. 14,2 Millionen Menschen sind nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes in Deutschland von Armut betroffen. Lesen Sie mehr... Armut in Deutschland VdK-Pressemeldung vom 18.11.2009 - Renten-Entwicklung nicht beschönigen Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, hat die Bundesregierung davor gewarnt, die Entwicklung der Renten zu positiv darzustellen. Im heute vorgestellten Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung werde prognostiziert, dass die Renten um durchschnittlich gut 1,6 Prozent pro Jahr steigen. Die Eckrente erhöhe sich von 1224 Euro in diesem Jahr auf 1533 Euro zum Jahr 2023, so der Bericht. Lesen Sie mehr... Renten-Entwicklung Preesemitteilung 16.11.09 Sozialverband VdK setzt Zeichen für Gratisobst an Schulen Als "verfehlt" hatte die Vorsitzende des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, Ute Borchers-Siebrecht, im Oktober die Entscheidung der Niedersächsischen Landesregierung bezeichnet, das EU-Schulobstprogramm nicht umzusetzen und kein kostenloses Obst an Schülerinnen und Schüler zu verteilen. "Wenn – wie zu hören ist – jetzt in der CDU/FDP-Koalition überlegt wird, ob nicht doch ein Schulobstprogramm für ganz Niedersachsen angeboten werden sollte, ist dies zwar sehr lobenswert", ergänzte Borchers-Siebrecht am Montag (16. November), "ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein solches Programm zunächst von der Landesregierung wegen angeblich zu hoher bürokratischer Hürden verworfen wurde". Um ein schnelles symbolisches Zeichen für Gratisobst zu setzen, wird die VdK-Landesvorsitzende zusammen mit weiteren Helferinnen und Helfern am Donnerstag, 19. November 2009, von 9.55 Uhr bis 10.10 Uhr in der Grundschule Alemannstraße, Alemannstraße 5, 30165 Hannover, | an rund 360 Schülerinnen und Schüler Obsttüten verteilen. Das Obst wird gespendet von Figen Aydin, die zwei Obststände in der Markthalle Hannover betreibt. Aydin wird ebenfalls mithelfen, die Früchte an die Kinder zu verteilen. VdK-Landesvorsitzende Borchers-Siebrecht: "Wenn gleichzeitig beim Bundesverfassungsgericht darüber diskutiert wird, dass Hartz-IV-Leistungen für die Ernährung der Kinder nicht ausreichen, kann es nicht sein, diesen Kindern das Gratisobst vorzuenthalten". Schließlich sei gesundes Essen eine Grundlage für erfolgreiches Lernen und damit eine Investition in die Zukunft der Kinder. Borchers-Siebrecht weiter: "Es ist wichtig, die Schülerinnen und Schüler an Obst heranzuführen und somit das Bewusstsein für eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu wecken. Verlierer sind sonst insbesondere die Kinder und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien, in denen gesunde Ernährung vielfach am fehlenden Geld scheitert". Die VdK-Landesvorsitzende verwies auch auf die Ergebnisse eines Zwischenberichts zu einem vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten Pilot-Projekt zur kostenlosen Verteilung von Obst und Gemüse an 9.000 Schülerinnen und Schüler in 18 ausgewählten Schulen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz in der Zeit von Mitte März bis Ende September 2009: Das verteilte Obst und Gemüse wird gerne gegessen; was geliefert wird, wird gegessen und nicht weggeworfen; Reste werden untereinander verteilt; das Obst wird Wert geschätzt, weil die Kinder das Geschenk auch als Wertschätzung ihrer Person wahrnehmen; die Verteilung ist einfach, hygienisch und macht keine Probleme; die Kinder essen besonders gern Erdbeeren, Äpfel und Kirschen, gefolgt von Trauben und Bananen. Die Spitzenplätze beim Gemüse nehmen Gurken, Karotten und Tomaten ein. VdK-Pressemeldung vom 10.11.2009 - VdK: Rentner nicht abhängen Der Sozialverband VdK warnte die Bundesregierung vor einer langfristigen Abkoppelung der Rentner von der Lohn- und Gehaltsentwicklung. Laut Prognosen der Deutschen Rentenversicherung Bund müssen Rentner 2010 und 2011 mit einer Nullrunde rechnen. Lesen Sie mehr... Rentner nicht abhängen Sozialverband VdK fordert Maßnahmen gegen Altersarmut 05.11.2009 - "Die stark steigende Zahl von Leistungsbeziehern der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist ein Warnsignal für künftige Altersarmut", erklärte Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, heute nach Veröffentlichung der Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Lesen Sie mehr... Maßnahmen gegen Altersarmut VdK-Pressemeldung vom 30.10.2009 VdK: Rentendämpfungsfaktoren abschaffen Ohne die Beseitigung der Kürzungsfaktoren würden den Rentnerinnen und Rentnern in den nächsten Jahren wieder zahlreiche Nullrunden drohen. Lesen Sie mehr... Rentendämpfungsfaktoren 21.10.09 VdK warnt vor Privatisierung der Pflegeversicherung Der Sozialverband VdK hat Union und FDP vor einer schleichenden Privatisierung der Pflegeversicherung gewarnt. Damit würde der "Entsolidarisierung der sozialen Sicherungssysteme Vorschub geleistet", erklärte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher in Berlin. Lesen Sie mehr.. VdK warnt vor Privatisierung der Pflegeversicherung 21.10.09 Gratisobst an Schulen Sind gesunde Ernährung und Lernerfolge der Kinder nichts wert? Sozialverband VdK kritisiert Niedersächsische Landesregierung Als "verfehlt" bezeichnete die Vorsitzende des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, Ute Borchers-Siebrecht, die Entscheidung der Niedersächsischen Landesregierung, an Schülerinnen und Schüler kein kostenloses Obst zu verteilen. Borchers-Siebrecht: "Wenn gleichzeitig beim Bundesverfassungsgericht darüber diskutiert wird, dass Hartz-IV-Leistungen für die Ernährung der Kinder nicht ausreichen, kann es nicht sein, diesen Kindern das Gratisobst vorzuenthalten". Schließlich sei gesundes Essen eine Grundlage für erfolgreiches Lernen und damit eine Investition in die Zukunft der Kinder. "Offenbar sind der Landesregierung gesunde Ernährung und Lernerfolge der Kinder nichts wert", kritisierte Borchers-Siebrecht. 07.10.09 Im Anhang finden Sie ein Interview der "Frankfurter Rundschau" vom 7.10.09 mit VdK-Präsidentin Ulrike Mascher zum Thema "Finanzloch im Gesundheitsfonds". Dieses Interview wurde von Nachrichtenagenturen aufgegriffen und findet dadurch bundesweit Niederschlag in Fernseh- und Hörfunknachrichtensendungen sowie Online-Medien, wie z.B. dem ARD/ZDF-Morgenmagazin oder SPIEGEL-Online. 28.09.09 in der heutigen Bundes-Ausgabe (25.9.09) der "Süddeutschen Zeitung" erschien im Wirtschaftsteil ein großes Interview mit VdK-Präsidentin Ulrike Mascher zu den Themen "Rentenpolitik" und "Generationengerechtigkeit". Den Artikel finden Sie als PDF-Datei im Anhang. Aus der VdK-Zeitung 02.09.09 Die Kluft wächst - Kommentar der VdK-Präsidentin: In diesem Sommer wurde viel über Generationengerechtigkeit, Rentengarantie, die "Macht der Alten" und den angeblich wachsenden Konflikt zwischen Jung und Alt diskutiert. Gerne wird dieser Konflikt von Gegnern des Sozialstaats geschürt, um vom eigentlichen Problem unserer Gesellschaft abzulenken: der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, die quer durch alle Generationen verläuft. Die Kluft wächst VdK-Pressemeldung vom 15.07.2009 Investieren in Menschen Die Finanzkrise darf nicht zu Sozialkürzungen führen. Das machte der Sozialverband VdK Deutschland angesichts des heute in Berlin vorgelegten Sozialberichts deutlich. Wenn es immer mehr Menschen wegen der Wirtschaftskrise schlechter gehe, müsse auch mehr staatliche Hilfe angeboten werden. "Investieren in Menschen und nicht in Banken", muss die Devise lauten. Lesen Sie mehr... Investieren in Menschen Aus der VdK-Zeitung 08.07.09 "Sie haben die Wahl!" - Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Die alte Fußballerweisheit "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" gilt auch in der Politik. "Nach der Wahl ist vor der Wahl", so lautet das Credo aller Parteien. Die Europawahl ist abgehakt. Jetzt werden die Kräfte gebündelt für die Bundestagswahl am 27. September. Es steht uns also ein heißer Sommer bevor. Der Wahlkampf fällt mitten in die Urlaubszeit. Lesen Sie mehr ... Sie haben die Wahl

 Vdk-Präsidentin Ulrike Mascher Foto Peter Hinsel
 VdK-Pressemeldung vom 30.06.2009 - VdK: Keine Entwarnung für Rentner und Patienten Ulrike Mascher, die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, hat die Rentenerhöhung und die Senkung der Krankenkassenbeiträge zum 1. Juli begrüßt, warnt jedoch vor zukünftigen Belastungen der Rentner und Patienten. Nullrunden und steigende Krankenkassenbeiträge drohen aus Sicht des VdK, mitten in der Krise voll auf die Kaufkraft durchzuschlagen. Lesen Sie mehr... keine Entwarnung VdK-Pressemeldung vom 24.06.2009 Mehr Solidarität - der Gesundheit zuliebe Beim Sozialgipfel Sachsen-Anhalt hat VdK-Präsidentin Ulrike Mascher klargestellt, dass der VdK weiterhin den Weg in die Zwei-Klassen-Medizin erbittert bekämpfen wird. Armut stehe in direktem Zusammenhang mit schlechterer Gesundheit. Die Gründe für ungleiche Gesundheitschancen seien vielfältig, so die VdK-Präsidentin. Lesen Sie mehr... Mehr Solidarität VdK-Pressemeldung vom 22.06.2009 VdK: Arbeitsmarkt nicht reif für "Rente mit 67 Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktlage bekräftigt VdK-Präsidentin Ulrike Mascher die Ablehnung des Sozialverbands VdK Deutschland zur "Rente mit 67". Lesen Sie mehr... Arbeitsmarkt VdK-Pressemeldung vom 09.06.2009 VdK fordert Programm gegen Altersarmut Ein Programm zur Bekämpfung und Vermeidung von Altersarmut hat die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, auf dem 9. Deutschen Seniorentag in Leipzig gefordert. Trotz Wahlkampf dürfe die Politik nicht stillstehen. Die Große Koalition müsse ihrer Verantwortung gegenüber der älteren Generation gerecht werden und noch in dieser Legislaturperiode Maßnahmen gegen die wachsende Altersarmut in Angriff nehmen. Lesen Sie mehr... Programm gegen Altersarmut VdK-Presse-Info 04.06.09 LV-Konferenz 2009 "Die Bürger sollten in ihrem Vertrauen nicht enttäuscht werden" VdK-Landeskonferenz fordert rasche und wirksame Bekämpfung der Armut "Weiterer Sozialabbau ist den Menschen in unserem Land nicht zuzumuten. Die Bürger haben bisher Vertrauen in die Sozialsysteme gezeigt, sie sollten in ihrem Vertrauen nicht enttäuscht werden". Das hat die Landesverbandskonferenz 2009 des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen in einer sozialpolitischen Resolution (am 4. Juni 2009 in Verden) festgestellt. Die Delegierten der Landesverbandskonferenz des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, der sich nachhaltig für die Interessen seiner 57.000 Mitglieder einsetzt, rufen in der Resolution die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker sowohl in Niedersachsen und Bremen als auch auf Bundesebene auf, Armut rasch und wirksam zu bekämpfen. Die VdK-Resolution bezieht sich auf Zahlen aus dem aktuellen Armutsatlas des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. Demnach müssen in Niedersachsen 15,5 Prozent der Bevölkerung (rund 1,24 Millionen Menschen) und in Bremen 19,1 Prozent (rund 127.000 Menschen) in sozial schwachen Verhältnissen leben. Die Bremer Quote liegt trotz Rückgangs erheblich über dem Bundesdurchschnitt von 14,3 Prozent. In einem dreizehn Punkte umfassenden Forderungskatalog machen die Konferenzteilnehmer - u.a. der VdK-Landesverbandsvorstand, die Vorsitzenden aller VdK-Kreisverbände aus Niedersachsen und Bremen sowie der Landesfrauenausschuss - Vorschläge, wie die Missstände der Armut beseitigt werden können. Die Resolution befasst sich auch mit den bisher fehlenden Heimgesetzen in Niedersachsen und Bremen: "Bereits im Jahre 2006 ist die Regelungskompetenz für das Heimrecht vom Bund auf die Länder übergegangen. Bisher liegen weder in Niedersachsen noch in Bremen Gesetzentwürfe für ein Heimgesetz vor". Die VdK-Landesverbandskonferenz fordert die Landesregierungen von Niedersachsen und Bremen auf, endlich ein Heimgesetz vorzulegen, das die dringend notwendigen Verbesserungen der Lebensqualität für die Heimbewohner umsetzt. In einem weiteren Punkt fordert die VdK-Landesverbandskonferenz die Landes- und Kommunalpolitiker auf, im Sinne und zum Wohle der behinderten Menschen zu handeln: "Die Umsetzung der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung zügig voranzutreiben, so wie das Bundes- und die Landesgesetze es verlangen, ist dringend geboten. Behinderung darf nicht länger ein Nachteil sein. Menschen mit Behinderung brauchen Chancengleichheit und Barrierefreiheit in Alltag, Schule und Beruf". Abschließend heißt es in der Resolution "Auch muss die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung umgesetzt werden. Hierzu gehört u.a., dass Kinder mit Behinderung die Regelschule besuchen und der Besuch einer Förderschule nur eine begründete Ausnahme sein darf." Die VdK-Forderungen zur Bekämpfung der Armut im Einzelnen: "Um dies erreichen zu können, müssen 1. die Regelsätze beim Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und bei der Grundsicherung im Alter sowie bei Erwerbsminderung auf mindestens 435 Euro angehoben werden, 2. muss ein Regelsatz für Kinder festgelegt werden, der dem besonderen Bedarf der Kinder entspricht, 3. muss für die Kinder in jeder Ganztagsschule oder –einrichtung ein kostenloses Mittagessen zur Verfügung stehen; Betreuung, Bildung und Ausbildung sowie die Erreichbarkeit dieser Stätten müssen kostenfrei sein, 4. muss die sogenannte Einmalleistung für Bedürftige eingeführt werden, weil außergewöhnliche Ausgaben, wie beispielsweise die Anschaffung von nicht mehr funktionierenden Haushaltsgeräten, nicht aus dem Regelsatz finanziert werden können, 5. muss ein Armutsbeauftragter eingesetzt und ein Armutsbericht in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden, 6. muss es zuverlässige und der Höhe nach angemessene Rentenanpassungen geben, was bedeutet, dass die Kürzungsfaktoren in der Rentenformel gestrichen werden müssen, 7. muss die Rente nach Mindesteinkommen für Beschäftigte mit niedrigen Löhnen wieder eingeführt werden, 8. müssen die Rentenbeiträge für Arbeitslosengeld II-Bezieher und Pflegepersonen erhöht werden, 9. muss der Zugang zu den Erwerbsminderungsrenten erleichtert werden, 10. müssen die Rentenabschläge für Erwerbsminderungsrenten abgeschafft werden, 11. darf die Riester-Rente nicht in voller Höhe auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden, 12. muss ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden, 13. müssen Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung geschaffen werden." Aus der VdK-Zeitung 28. 05.09 Keine halben Sachen - Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Wann soll es jemals wieder nennenswerte Rentenerhöhungen geben angesichts der Vielzahl der bevorstehenden Kürzungen der Rentenanpassung? Es droht eine regelrechte Bugwelle der Halbierungen und Nachholaktionen. Damit das nächste Jahrzehnt nicht als Jahrzehnt der Renten-Nullrunden und -Mini-Erhöhungen in die Geschichte eingehen wird, hilft nur eines: die Abschaffung aller Kürzungsfaktoren. Keine halben Sachen Verbesserungen für Demenzkranke nicht zum Nulltarif 25.05.2009 - Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, Ulrike Mascher, begrüßte den heute vorgestellten Umsetzungsbericht des Expertenbeirates zur Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. "Mit den Vorschlägen des vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetzten Beirates liegen konkrete Vorschläge auf dem Tisch, wie Menschen mit Demenz besser berücksichtigt und der Zugang zu Leistungen durch die Schaffung eines neuen Bedarfsgrads erleichtert werden kann", erklärte Mascher heute in Berlin. Lesen Sie mehr... Demenzkranke Sozialabbau kein Rezept für die Krise 06.05.2009 - Der Sozialverband VdK Deutschland gab heute in Berlin den Startschuss für eine Kampagne zur Bundestagswahl mit der Kernforderung: "Die Finanzkrise darf nicht zu Sozialkürzungen führen." Der VdK will im Rahmen dieser Kampagne alle Bundestagskandidaten und die breite Öffentlichkeit mit seinem Forderungskatalog "Gute Besserung" konfrontieren. Durch Aktionen und Veranstaltungen in seinen 9.000 Orts- und Kreisverbänden will der Sozialverband VdK auf seine Forderungen zu den Themen Rente, Gesundheit, Pflege, Menschen mit Behinderung und Armut aufmerksam machen. Lesen Sie mehr... Sozialabbau

 Präsentierten den Forderungskatalog des Sozialverbands VdK Deutschland bei der Pressekonferenz in Berlin: VdK-Präsidentin Ulrike Mascher und VdK-Pressesprecher Michael Pausder. Foto: David Ausserhofer
 VdK: In Barrierefreiheit investieren 04.05.2009 - Zum morgigen 18. "Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung" fordert die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, Chancengleichheit in Alltag, Schule und Beruf." In Barrierefreiheit investieren Aus der VdK-Zeitung 29.04.09 Grundrecht auf Respekt und Würde - Was ist, wenn ich mal Pflege brauche? Wird mein Angehöriger im Pflegeheim gut versorgt? Wer hilft mir, wenn ich schlecht betreut werde? Viele Menschen stellen sich solche Fragen, gerade angesichts von Berichten über teils skandalöse Zustände in Alten- und Pflegeheimen. Um dem Grundrecht auf Respekt und Würde mehr Durchsetzung zu verschaffen, ist die "Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen" erschienen. Grundrecht

 "Alle Menschen haben das Recht auf würdevolle Hilfe und Pflege". Quelle: pflegecharta.de
 Schutzschirm für Rentner gefordert 27.04.2009 - Angesichts einer drohenden Rentenkürzung im Jahr 2010 forderte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, heute in Berlin einen "Schutzschirm für Rentner". Laut einem Bericht des Handelsblatts erwarten Institute in diesem Jahr ein Absinken der Brutto-Lohn- und Gehaltssumme um 2,3 Prozent. Nach der Rentenformel würde dies zu einer Senkung der Renten im nächsten Jahr führen. Schutzschirm für Rentner VdK-Pressemeldung vom 22.04.2009 - Kürzungsfaktoren bei der Rente müssen weg Aus Sicht der VdK-Präsidentin bleibt die heute vom Bundeskabinett beschlossene Rentenerhöhung weit hinter den Erwartungen der Rentnerinnen und Rentner zurück. Kürzungsfaktoren Aus der VdK-Zeitung 25.03.09 Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Schöne neue Gesundheitswelt? - "Spitzenmedizin für alle. Mehr Service für Sie", so lautete die Überschrift eines Informationsblattes der Bundesregierung anlässlich der Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009. Das erste Quartal geht nun zu Ende. Die Zwischenbilanz ist mehr als ernüchternd. Kommentar

 Ulrike Mascher Foto: Peter Himsel
 Thema: VdK-Plakette "barrierefrei" Horst-Janssen-Museum erhält Prädikat "barrierefrei" Sozialverband VdK überreicht Plakette und Urkunde | Für vorbildliche Integration behinderter Menschen und behindertengerechte Gestaltung von Gebäude und Einrichtung hat der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen dem Horst-Janssen-Museum in Oldenburg die VdK-Plakette "barrierefrei" verliehen. VdK-Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht, der Vorsitzende des VdK-Kreisverbands Oldenburg-Stadt Rainer Rieper und VdK-Kreisgeschäftsführer Holger Grond überreichten die Auszeichnung, bestehend aus einer Plakette und einer Urkunde, an Museumsdirektor Dr. Friedrich Scheele und die Wissenschaftliche Leiterin Dr. Jutta Moster-Hoos. Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen verleiht die Auszeichnung "barrierefrei" an Unternehmen und Einrichtungen, die sich in herausragender Weise für die Interessen behinderter Menschen einsetzen, insbesondere für Anstrengungen, die der Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft dienen. Der Oldenburger VdK-Kreisverband hatte das Horst-Janssen-Museum vorgeschlagen. Anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs wurde geprüft, ob zum Beispiel Pkw-Stellplätze für behinderte Menschen, ein stufenloser Eingang für Rollstuhlfahrer, breite Türen, ein ausreichend großer Aufzug in obere Etagen, Behindertentoiletten und behindertengerechte Serviceeinrichtungen vorhanden sind. VdK-Landesvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht hob besonders hervor, dass das Horst-Janssen-Museum schwerbehinderte Arbeitnehmer über die Pflichtquote hinaus beschäftigt und behindertengerechte Arbeits- und Ausbildungsplätze neu geschaffen hat. "Barrierefreiheit muss in den Köpfen beginnen", forderte Borchers-Siebrecht und verwies auf Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes, wonach niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf. Borchers-Siebrecht: "Dieser Grundsatz ist noch lange nicht verwirklicht. Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme behinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben ist aber nicht nur der barrierefreie Zugang zu Verkehrsmitteln und Gebäuden. Die Barrieren aus Vorurteilen müssen fallen. Jeder von uns kann durch Unfall oder Krankheit morgen ebenfalls zum Kreis behinderter Menschen zählen". Der Sozialverband VdK vertritt die Interessen von älteren, behinderten und chronisch kranken Menschen und bietet seinen Mitgliedern Rat, Hilfe und Rechtsschutz in sozialrechtlichen Angelegenheiten. Bundesweit gehören dem Sozialverband VdK, der 1949 zunächst als Kriegsopferverband gegründet wurde, heute rund 1,5 Millionen Mitglieder an, darunter in Niedersachsen-Bremen zurzeit über 56.000 und im Kreisverband Oldenburg-Stadt 2.424. VdK-Pressemeldung vom 16.03.2009 Rentenerhöhung darf keine Ausnahme bleiben Die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher, bezeichnete die Rentenerhöhung zum 1. Juli von 2,41 Prozent im Westen und 3,38 Prozent im Osten als "Hoffnungsschimmer nach drei Nullrunden und zwei Mini-Anpassungen in Folge." Die Rentenanpassungen seien zwischen 2004 und 2008 deutlich hinter der Inflationsrate zurückgeblieben, so dass die Rentner in diesem Zeitraum einen Kaufkraftverlust von 8,5 Prozent hinnehmen mussten, erklärte Mascher. Lesen Sie mehr... keine Ausnahme Bitte beachten Sie den im PDF befindlichen Original-Artikel aus der "Bild am Sonntag" vom 15.03.09 mit dem Statement von VdK-Vizepräsidentin Carin E. Hinsinger zur Pensionsauszahlung an Ex-Postchef Klaus Zumwinkel. Aus der VdK-Zeitung 25.02.09 Neue Wege in der Pflege - Kommentar von VdK-Präsidentin Ulrike Mascher: Zuerst die gute Nachricht: Ein Expertenbeirat des Bundesgesundheitsministeriums hat den Begriff der Pflegebedürftigkeit überarbeitet. Der Betreuungsbedarf von Menschen mit Demenzerkrankungen soll künftig bei der Pflegeeinstufung gleichberechtigt berücksichtigt werden. Damit wurde eine langjährige Forderung des VdK aufgegriffen. Neue Wege in der Pflege VdK-Pressemeldung vom 23. Februar 2009 Thema: Suizid (Selbsttötung) im Alter Sozialverband VdK fordert Auseinandersetzung mit dem Thema Alterssuizid Probleme älterer Menschen müssen besser und schneller erkannt werden Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen fordert eine verstärkte gesellschaftliche Auseinandersetzung mit dem weitgehend unbekannten und tabuisierten Thema Suizid (Selbsttötung) im Alter. Dazu müssen zunächst die besonderen Probleme älterer Menschen besser und schneller erkannt werden. VdK-Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht hält es für zwingend geboten, Lebenssituationen zu verhindern, in denen Seniorinnen und Senioren einen Ausweg im Suizid suchen. Als Beispiele nennt sie Altersarmut, Pflegedefizite, Probleme im Gesundheitswesen und isolierte Wohnformen. Borchers-Siebrecht:"Angesichts der demographischen Entwicklung wird sich das Problem Alterssuizid zukünftig noch drastischer entwickeln, wenn es nicht gelingt, gegenzusteuern. Es ist daher notwendig, die Problematik und die Fakten auf breiter Basis anzusprechen und darüber aufzuklären." Depressionen, körperliche Erkrankungen oder Einsamkeit sind nach Auffassung des Sozialverbands VdK oft parallel auftretende Ursachen für Alterssuizid und erschweren es den Betroffenen, Hilfsangebote anzunehmen. Dies sei insbesondere bei vereinsamten und mobilitätseingeschränkten Personen der Fall. Als ersten Schritt zur Lösung des Problems schlägt der Sozialverband VdK deshalb vor, alle Personen, insbesondere diejenigen, die weitergehende Kontakte zu älteren Suizidgefährdeten haben, wie Hausarzt, Pflegepersonal oder Mitarbeiter/innen von karitativen Einrichtungen, mit den Methoden der Früherkennung und den Hilfsmöglichkeiten vertraut zu machen. Gleichzeitig müssen die Lebensbedingungen älterer Menschen verbessert werden, die arm, pflegebedürftig, krank sowie einsam sind. (Zeichen: 1626) VdK-Pressemeldung vom 17.02.2009 - Verfassungsbeschwerde gegen Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten DGB, SoVD und VdK legen eine gemeinsame Verfassungsbeschwerde gegen Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten ein Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB, der Sozialverband Deutschland (SoVD) und der Sozialverband VdK Deutschland gehen mit einer gemeinsamen Verfassungsbeschwerde gegen die Abschläge bei Erwerbsminderungsrenten vor. Damit wenden sich die drei Organisationen dagegen, dass Erwerbsminderungsrentnern Abschläge von bis zu 10,8 Prozent von der Rente zugemutet werden. Die Abschläge wurden mit dem Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit eingeführt, das am 1. Januar 2001 in Kraft getreten ist. Verfassungsbeschwerde VdK-Pressemeldung vom 29.01.2009 - Pflegereform Benachteiligung von Menschen mit Demenz beenden Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, Ulrike Mascher, begrüßt die heute vorgestellten Empfehlungen des Expertenbeirates zur Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. "Mit den Vorschlägen des vom Bundesministerium für Gesundheit eingesetzten Beirates liegen konkrete Vorschläge auf dem Tisch, wie Menschen mit Demenz besser berücksichtigt und der Zugang zu Leistungen durch die Schaffung einer neuen Pflegestufe erleichtert werden kann", erklärte Mascher in Berlin. Benachteiligung von Menschen mit Demenz ***Aus der VdK-Zeitung 28.01.09 Konjunkturpaket II hilft Rentnern wenig - Kommentar von VdK-Präsidentin UIrike Mascher: Fast jeder vierte Bundesbürger ist ein Rentner. 20 Millionen Ruheständler sind eine stattliche Zahl. Der Begriff "Minderheit" trifft auf diese Bevölkerungsgruppe schon lange nicht mehr zu. Umso unverständlicher, wie stiefmütterlich die Rentner von Wirtschaft und Politik behandelt werden. Konjunkturpaket II

 Ulrike Mascher Foto: Peter Himsel
 15. Januar 2009 Sozialverband VdK fordert Investitionen in Bildung und Soziales Borchers-Siebrecht: "Alle müssen an Bildung teilhaben können" Die Vorsitzende des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, Ute Borchers-Siebrecht, begrüßt den von Ministerpräsident Christian Wulff in seiner Regierungserklärung am 14. Januar angekündigten Ausbau von Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen. Sie fordert aber auch weitergehende Investitionen im Bildungs- und Sozialbereich. Borchers-Siebrecht: "Wer Bildungseinrichtungen ausbaut und saniert, sorgt für Aufträge in der Wirtschaft und sichert so Arbeitsplätze. Kindergärten, Schulen und Hochschulen müssen jedoch barrierefrei gebaut und umgebaut werden, um die Integration behinderter Menschen in Gesellschaft und Beruf weiter voranzubringen. Auch die Ausgaben für Bildung und Ausbildung dürfen nicht vergessen werden. Sie verhindern eine weitere Ausbreitung von Armut, weil Bildung und Ausbildung gut bezahlte Arbeit ermöglichen. Es muss dafür gesorgt werden, dass möglichst viele Kinder aus benachteiligten und eher bildungsfernen Familien teilhaben können. Deshalb ist es erforderlich, diese Familien zu fördern und sie an Bildung und Arbeit heranzuführen." Um die Konjunktur in Schwung zu bringen, dürfe auch Rentnern nicht weiter Kaufkraft entzogen werden. Ein richtiger Schritt sei deshalb die beschlossene Senkung der Krankenkassenbeiträge. Dadurch würden Rentner entlastet, die von der Absenkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags nicht wie Arbeitnehmer profitieren. Um Patienten und Krankenkassen gleichermaßen zu entlasten, bekräftigte Borchers-Siebrecht die VdK-Forderung nach Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel von 19 auf sieben Prozent. (Zeichen: 1533) 09.12. 2008 Sozialverband VdK fordert nationalen Aktionsplan Die Präsidentin des Sozialverband VdK Deutschland, Ulrike Mascher, hat die bevorstehende Ratifizierung der Konvention der Vereinten Nationen (VN) über die Rechte von Menschen mit Behinderungen begrüßt. Menschen mit Behinderungen werden in Deutschland immer noch in vielen Lebensbereichen benachteiligt und diskriminiert. Aktionsplan VdK-Pressemeldung vom 08.12.2008 Krankenkassenbeitrag Senkung der Kassenbeiträge nützt auch den Rentnern Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, Ulrike Mascher, begrüßt den Vorschlag des Bundeswirtschaftsminister, den ab Januar geltenden einheitlichen Krankenkassenbeitrag von 15,5 Prozent deutlich zu senken, um Arbeitnehmer und Rentner spürbar zu entlasten. Dies gehe in die richtige Richtung. Lesen Sie mehr... Krankenkassenbeitrag VdK-Pressemeldung vom 03.12.2008 Erwerbsminderungsrente Nachzahlung bei Erwerbsminderungsrenten möglich Wer eine befristete Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (Zeitrente) aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezogen hat, die vor Mai 2007 verlängert wurde, könnte eventuell einen Anspruch auf eine Rentennachzahlung haben. Im Einzelfall können es mehr als 1000 Euro sein. Eine Chance auf Nachzahlung haben all diejenigen, die bis 30. April 2007 eine befristete Rente wegen Erwerbsminderung bezogen haben, die mindestens einmal verlängert wurde, auch wenn diese inzwischen als Dauerrente oder als umgewandelte Altersrente gezahlt wird. VdK-Pressemeldung vom 03.12.2008 Erwerbsminderungsrente VdK-Presse 21.11.08 Nachzahlung bei befristeten Renten möglich Bezieher einer befristeten Rente können unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Rentennachzahlung haben. Auch deren künftige Rentenzahlungen können sich erhöhen. Eine Chance auf Nachzahlung haben all diejenigen, die bis 30.4.2007 eine befristete Rente wegen Erwerbsminderung bezogen haben, die mindestens einmal verlängert wurde, auch wenn diese inzwischen als Dauerrente oder als umgewandelte Altersrente unbefristet gezahlt wird. Darauf wies der Sozialverband VdK Deutschland heute in Berlin hin. Lesen Sie mehr... Nachzahlung 30.10.2008 Aus der VdK-Zeitung Interview mit dem Finanzexperten Hermann-Josef Tenhagen zur Bankenkrise: "Nichts kaufen, was man nicht versteht" - Die weltweite Finanzkrise kennt viele Verlierer. Von verbrannten Milliarden und taumelnden Kreditinstituten ist die Rede. Der kleine Sparer und Anleger möchte nicht zu den Verlierern gehören und pocht auf Sicherheit - auch nachdem die Bundesregierung ein 500-Milliarden-Rettungspaket geschnürt hat, bleibt Skepsis. Interview

 "Nichts kaufen, was man nicht versteht"
 VdK-Pressemeldung vom 20.10.2008 Rente VdK: Riesterfaktor auf Dauer abschaffen Der VdK bewertet die für 2009 angekündigte Rentenerhöhung als "längst überfälligen Hoffnungsschimmer für die 20 Millionen Rentner". Riesterfaktor VdK-Pressemeldung vom 07.10.2008 Finanzkrise Finanzkrise empört die Rentnerinnen und Rentner Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, Ulrike Mascher, begrüßt die von Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesagte Staatsgarantie für Spareinlagen. Finanzkrise 6.Oktober 2008 Sozialverband VdK begrüßt Staatsgarantie Borchers-Siebrecht: "Menschen haben Angst um ihren Lebensstandard" Die Vorsitzende des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, Ute Borchers-Siebrecht, hat die von der Bundesregierung jetzt zugesagte Staatsgarantie für private Bankeinlagen als richtigen Schritt begrüßt. Borchers-Siebrecht: "Es kann nicht sein, dass Millionen von Kleinanlegern, wie Rentner und Arbeitnehmer mit durchschnittlichem Verdienst, Angst um ihre Rente, um ihr Gehalt und um mühsam Erspartes haben, während der Staat viele Milliarden Euro an Steuergeldern zur Rettung von Banken bereitstellt." In der Bevölkerung wächst aus Sicht des Sozialverbands VdK die Angst vor Armut und sozialem Abstieg. "Die Unsicherheit auch in der Mittelschicht greift um sich, die Menschen haben Angst, ihren Lebensstandard nicht halten zu können", sagte Borchers-Siebrecht. Die VdK-Landesvorsitzende bekräftigte deshalb ihren Vorschlag, mit einem Runden Tisch in Niedersachsen den Kampf gegen Armut zu verstärken. Der Sozialverband VdK will mit anderen Verbänden und Politikern zusammenkommen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. (Zeichen: 1055) 1. Oktober 2008 Armut "Made in Germany” Viele Menschen können mit ihrem Einkommen nicht mehr auskommen Landesweiter VdK-Aktionstag gegen Armut am 4. Oktober "Armut isoliert, Armut grenzt aus, Armut macht krank, Armut verbaut Bildungschancen!" Mit einem landesweiten Aktionstag will der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen am 4. Oktober 2008 auf die Armut "Made in Germany" eindringlich hinweisen und Unterschriften sammeln. Damit sollen die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft aufgefordert werden, Konzepte zu entwickeln, um die Explosion einer sozial und gesellschaftlich tickenden Zeitbombe zu verhindern. VdK-Landesverbandsvorsitzende Ute Borchers-Siebrecht erläuterte heute (1. Oktober 2008) die Aktion vor der Landespressekonferenz Niedersachsen in Hannover. Borchers-Siebrecht stellte mit großer Besorgnis fest: "Armut wächst auch in Deutschland, betroffen sind alle Altersgruppen. Immer mehr Menschen können mit ihrem Einkommen nicht mehr auskommen, weil Löhne und Gehälter in vielen Fällen nicht mehr ausreichen, um die Inflationsrate und gestiegene Lebenshaltungskosten aufzufangen. Wer 2008 weniger als 880 Euro – also weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens – hat, gilt nach EU-Definition als armutsgefährdet." Mit dem Plakatmotiv "… und raus bist Du!" weist der Sozialverband VdK darauf hin, dass bereits zweieinhalb Millionen Kinder in Deutschland in Armut leben. "Die jungen Armen von heute werden die alten Armen von morgen sein", mahnte Borchers-Siebrecht. Wegen geringer Renten sind schon heute drei Millionen Rentnerinnen und Rentner von Armut bedroht. "Endstation Armenküche?" fragt das dazugehörige VdK-Plakat. Denn auch zukünftige Rentner haben schlechte Aussichten: Langzeitarbeitslose, Minijobber und Arbeitnehmer mit geringem Einkommen werden im Alter eine viel zu niedrige Rente haben, um damit einen menschenwürdigen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Borchers-Siebrecht: "Das Problem muss deshalb dringend auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda bleiben und bedarf einer realistischen und zugleich zukunftsfähigen Lösung." Zahlreiche Kreis- und Ortsverbände beteiligen sich am 4. Oktober an der VdK-Aktion gegen Armut mit Info-Ständen und Unterschriftenlisten. Listen liegen in allen VdK-Geschäftsstellen in Niedersachsen und Bremen aus. Die Aktionsstandorte sind auf den Web-Seiten www.vdk.de/niedersachsen-bremen veröffentlicht. Hier gibt es neben weiteren Informationen eine Unterschriftenliste zum Herunterladen und eine Umfrage zum Abstimmen. Die VdK-Landesvorsitzende Borchers-Siebrecht wird am 4. Oktober folgende Info-Stände besuchen und dort selbst Unterschriften sammeln: - Lüneburg (Bäckerstraße / Wochenmarkt): ca. 9.45 bis 11.00 Uhr,
- Hannover (Zentrum / Kröpcke): ca. 12.30 bis 14.00 Uhr,
- Braunschweig (Fußgängerzone, Sack 15): ca. 14.45 bis 16.00 Uhr.
Die gesammelten Unterschriften sollen in den kommenden Wochen an die Landesregierungen Niedersachsen und Bremen übergeben werden. Kann man davon leben? Zwei Fall-Beispiele aus Niedersachsen: Eine 55 Jahre alte Frau aus Wilhelmshaven lebt zusammen mit ihrem 16-jährigen Sohn (Schüler) in einem gemeinsamen Haushalt. Wegen Krankheit (70 Prozent Schwerbehinderung) kann sie nicht arbeiten und bekommt deshalb Erwerbsminderungsrente auf Zeit in Höhe von 669 Euro monatlich. Hinzu kommen 166 Euro Halbwaisenrente für den Sohn (der Vater ist gestorben) und 154 Euro Kindergeld, das macht zusammen 989 Euro Gesamteinkommen monatlich. An festen Ausgaben haben sie allein für Miete (373 Euro) sowie Gas und Strom (157 Euro) insgesamt 530 Euro, sodass für Mutter und Sohn gemeinsam nur 459 Euro im Monat zum Leben bleiben, pro Person also knapp 230 Euro. Über den Sozialverband VdK hat die Frau jetzt Klage eingelegt, um zu erreichen, dass die befristete Erwerbsminderungsrente in eine unbefristete umgewandelt wird. Erst dann könnte sie Grundsicherungsleistungen beantragen. Nach derzeitiger Gesetzeslage hat man nämlich nur Anspruch auf Grundsicherungsleistungen, wenn man eine unbefristete Rente bekommt. Im Rahmen der Grundsicherungsleistungen würden dann auch die Miet- und Heizungskosten erstattet. Eine dreiköpfige Familie aus Wustrow hat ein Gesamteinkommen von monatlich 1784 Euro. Der Mann (43) geht Vollzeit in Wechselschicht arbeiten. Sein Einkommen beträgt netto monatlich rund 800 Euro, die Frau (42) bezieht eine Rente wegen voller Erwerbsminderung, rund 830 Euro. Sie haben ein zwölfjähriges Kind. Das Kindergeld beträgt 154 Euro. Neben den üblichen Festkosten für Miete, Heizung und Lebenshaltung entstehen natürlich weitere Kosten. Der Mann benötigt ein Auto, um zur Arbeit zu kommen, seine Frau aufgrund der Behinderung eigentlich auch. VdK-Niedersachsen-Bremen Aktion gegen Armut VdK-Pressemeldung vom 30.09.2008 Walter Hirrlinger ist Ehrenpräsident des VdK Der bisherige Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, ist heute auf dem Außerordentlichen Bundesverbandstag des VdK zum Ehrenpräsidenten ernannt worden. Ehrenpräsident

 Walter Hirrlinger, Ehrenpräsident des Sozialverbands VdK Deutschland, am Rednerpult Foto: Peter Himsel
 VdK-Pressemeldung vom 30.09.2008 VdK: Armutsbekämpfung hat Priorität Der Sozialverband VdK fordert die Regierungen in Bund und Ländern auf, rasch konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung und Vermeidung von Kinder- und Altersarmut zu ergreifen. Armutsbekämpfung

 Ulrike Mascher, die neue VdK-Präsidentin, bei der Pressekonferenz anlässlich des Außerordentlichen Bundesverbandstags in Berlin Foto: Peter Himsel
 Thema: Kinderarmut 19. September 2008 Sozialverband VdK begrüßt Forderung der Grünen Sozialfonds soll auch 2009 armen Kindern das Mittagessen finanzieren Die Vorsitzende des Sozialverbands VdK Niedersachsen-Bremen, Ute Borchers-Siebrecht, begrüßt die Forderung der Grünen im Niedersächsischen Landtag, Kindern von armen Eltern in Ganztagsschulen ein warmes Mittagessen zu finanzieren. Borchers-Siebrecht: "Der Sozialverband VdK unterstützt den Kampf gegen Kinderarmut und ist dafür, dass der Sozialfonds in Niedersachsen auch im nächsten Jahr wieder zur Verfügung steht. Auf die Hilfe der Bundesregierung zu hoffen, ist einfach zu wenig." Die Diskussion zeige, wie wichtig die VdK-Aktion gegen Armut sei, hob die VdK-Landesverbandsvorsitzende hervor. VdK-Niedersachsen-Bremen . (Zeichen: 701) Thema: Pflegeversicherung Pressemeldung vom 17.September 2008 Sozialverband VdK und Paritätischer fordern Verbesserungen in der Pflege Spitzengespräch in Hannover: Pflegebedürftige bleiben auf der Strecke Der Sozialverband VdK und der Paritätische Niedersachsen fordern Verbesserungen in der Pflege. Dies ist das Ergebnis eines Spitzengespräches, das diese Woche in Hannover stattfand. "Die Pflegebedürftigen bleiben auf der Strecke", erklärt Günter Famulla, Vorsitzender des Paritätischen. Cornelia Rundt, Vorstand, ergänzt: "Das Problem ist, dass Pflege seit Jahren unterfinanziert ist." Ute Borchers-Siebrecht, Vorsitzende des VdK Niedersachsen-Bremen, nennt es ein Grundübel, "dass im Pflegeversicherungssystem insgesamt zu wenig Geld ist. In vielen Fällen verringert die Versicherungsleistung nur die Sozialhilfebedürftigkeit, statt sie zu vermeiden." Sie spitzt zu: "Alte Menschen werden so am Ende ihres Lebens zu Taschengeldempfängern, obwohl sie zum überwiegenden Teil Jahrzehnte lang Kassenbeiträge entrichtet haben." Zwar gibt es nach Auffassung beider Verbände leichte Verbesserungen wie zum Beispiel bei der Situation der Dementen. Dennoch ist dies nicht ausreichend. Trotz der deutlichen Erhöhung des Leistungsumfanges werden Betreuungsleistungen für Demente nicht im notwendigen Maß finanziert und die pflegenden Angehörigen zu wenig entlastet. Anhand dieses Beispiels, so Cornelia Rundt, "zeigt sich gut die Diskrepanz zwischen den politisch eigentlich richtigen Schritten und der unzulänglichen Umsetzung und Finanzierung." Hier müssen, sind sich VdK und Paritätischer einig, die Politik und die Kassen gefordert, erheblich nachzubessern und den Zugang auch zu gesetzlich längst verankerten Leistungen nicht unnötig zu erschweren. Die beiden Verbände vereinbarten, den Dialog zu vertiefen und weiterhin auf eine Lösung der vielen Probleme in der Pflege zu drängen. An dem Gespräch nahmen teil: Günter Famulla, Vorsitzender des Paritätischen, Cornelia Rundt, Vorstand des Paritätischen, Ute Borchers-Siebrecht, Vorsitzende des VdK Niedersachsen-Bremen, Klaus-Günter Schmidt, Landesverbandsgeschäftsführer des VdK Niedersachsen-Bremen, und Jürgen Wachtendorf, Sozialexperte des VdK Niedersachsen-Bremen. Der Sozialverband VdK ist seit Jahrzehnten Mitglied im Paritätischen Niedersachsen und ein wesentlicher Impulsgeber für die sozialpolitische Arbeit des Wohlfahrtsverbandes. VdK-Pressemeldung vom 15.09.2008 Erfolgreicher Protest des VdK gegen Bedienzuschlag Der Sozialverband VdK Deutschland begrüßt den Verzicht auf den verbraucherunfreundlichen Bedienzuschlag: Die Deutsche Bahn hat für alle Kunden die Einführung der neuen Gebühr gestoppt. erfolgreicher Protest Vorschlag Mehdorns ist nur ein erster Schritt Der VdK-Präsident hat die Ankündigung von Bahnchef Hartmut Mehdorn begrüßt, Senioren und Menschen mit Behinderungen beim Bedienzuschlag entgegen zu kommen. Nur erster Schritt Betreff: Verblisterung von Arzneimittel In der aktuellen Ausgabe der VdK-Zeitung ist ein Artikel von Roland Sing zum Thema "Verblisterung von Arzneimitteln" erschienen. Uns erreichten zu diesem Thema bereits einige Anfragen von interessierten VdK-Mitgliedern. Die Firma, welches die genannten Medikamentensortierboxen (Blister) herstellt, heißt 7x4 Pharma GmbH. Hier die Kontaktdaten: 7x4 Pharma GmbH Im Holzhau 8 D-66663 Merzig/Saarland Telefon:+49 (0) 6867 / 920-9000 Telefax:+49 (0) 6867 / 920-9001 Freecall-Telefon:+49 (0) 800 / 156 156 3 Freecall-Telefax:+49 (0) 800 / 156 156 4 Mail: info@7x4-pharma.com 25. August 2008 Wird Mehrwertsteuer auf Arzneien bald gesenkt ? Die bundesweite VdK-Unterschriftenaktion mit 2,3 Millionen Unterschriften zur Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneien wirkt", erklärte der VdK-Präsident. Mehrwertsteuer-Aktion Presseinformation Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen e.V. Presse und Öffentlichkeitsarbeit Postfach 4929, 26039 Oldenburg Nikolausstraße 11, 26135 Oldenburg Verantwortlich: Hans-Gerd Finke Telefon: 0441-21029-0 (Finke: -47) Telefax: 0441-21029-10 finke@vdk.de Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen

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